Hallo, wer kann mir helfen? Meine Tochter hat seid gestern Probleme zur Schule zugehen. Ihre neue Klassenlehrerin möcht heute einen neuen Sitzplan machen, da die Jungen immer den Unterricht stören.Sie ist eine sehr ruhige Schülerin, möchte sich nicht umsetzen lieber geht sie nicht mehr in die Schule. Sie traut sich nicht dies der Lehrerin zu sagen. Ich habe sie trotz Bauchweh heute morgen zur Schule geschickt, da ich ihr erklären wollte das Schule Pflicht ist und man nicht einfach weg bleibe kann. Jetzt habe ich ein total schlechtes Gefühl ob ich richtig gehandelt habe. Sie hat geweint und ist zum Bus gegangen.
Danke für eure Hilfe.
Hallo!
Sie traut sich nicht dies der Lehrerin zu sagen.
Warum nicht? Kennst du den Grund? Ist es vielleicht Schüchternheit? Oder ist es etwas anderes? Da muss man helfen, aber zuerst muss man das Problem erkennen.
Ich habe sie trotz Bauchweh heute morgen zur Schule geschickt.
Wenn Erziehung zu Bauchweh führt, dann läuft irgendwas falsch. Das Kind tut mir leid. Außerdem dürfen kranke Kinder gar nicht in die Schule. Du hast es sicher gut gemeint, und jeder macht mal einen Fehler, so was ist verzeihbar, aber trotzdem nicht richtig.
Ich ihr erklären wollte das Schule Pflicht ist und man nicht
einfach weg bleiben kann.
Das Problem ist nicht die Schule! Es ist etwas anderes. Ihr Bauchweh, ihre Schüchternheit, ihr Problem mit dem Umsetzen, vielleicht sogar noch viel tiefer liegende Ursachen. Du solltest mal ausführlich mit ihr reden, und auch mit der Lehrerin, und vielleicht noch mit jemand, der professionelle Hilfe bietet.
Sie hat geweint.
Und jetzt tut es dir leid? Mir auch! Da läuft irgend was ganz gewaltig schief! Weinen und Bauchweh kommt nicht vom Umsetzen allein. Wie schon gesagt, rede mir ihr und mit der Lehrerin und lass dich beraten und suche nach der Ursache des Problems!
Grüße
Andreas
Ja,der Grund fürs nicht trauen ist ihre Schüchternheit. Das Bauchweh kommt vom Umsetzen. Sie kam gestern Abend schon aus de Bett und hatte Bauchweh undsie hatte nur gesagt muss ich morgen in die Schule wenn ich Bauchweh habe? Ich als Mutter habe sofort gemerkt das da irgendwas sen muss. Da sagte sie mir das di Lehrerin einen neuen Sitzplan machen möchte und sie nicht weg von ihrer Freundin möchte. 'Ich habe ihr erklärt, daß se mit ihrer Freundin zusammen dies der Lehrerin sagen kann und sie so vielleicht dann einsichtig ist. Aber heut Nacht hat sie geschlafen, doch das Bauchweh war heut morgen wieder da und sie wollte nicht in die Schule. Es hört sich für mich irgendwie verletzend an wenn du schreibst Da läuft etwas grundliegend schief, das Kind tut dir Leid. Was denkst du warum ich Rad suche.Ich war heut Nacht 2. Mal bei ihr am Bett um zu schauen ob sie schläft. Das Problem wäre am Montag das gleiche wenn ich sie aus der Schule gelassen hätte. Ich habe noch nie meine Kinder wenn sie krank sind zur Schule schickt. Ich hab ihr auch gesagt wenn es gar nicht geht soll sie anrufen dann hole ich sie ab.Das Problem das wenn ihr etwas unangehem wird, ist das sie dort nicht mehr hin möchte kenne ich schon des öfteren. Bei Hobbys hatten wir das schon. Dann haben wir das noch eine Weile weiter probiert, immer wieder gutes Zureden bis ich aber gemerkt habe sie kämpft richtig mit sich ,dann hat sie das Hobby auf gegeben.Denn irgendwie sollte es ein Ausgleich sein und Spaß machen und nicht zum Zwang werden. Nur in der Schule geht das eben nicht und irgendwie weis ich noch nicht weiter.
Hallo!
Ja,der Grund fürs nicht trauen ist ihre Schüchternheit.
Aha. Dann muss sie diese überwinden. Ob du sie dazu zwingen solltest, weiß ich nicht. Nicht, dass sie wieder Bauchweh kriegt.
nicht weg von ihrer Freundin möchte.
Das ist also das Problem.
Ich habe ihr erklärt,
daß se mit ihrer Freundin zusammen dies der Lehrerin sagen
kann und sie so vielleicht dann einsichtig ist.
Das ist richtig.
Es hört sich für mich irgendwie verletzend an
Tut mir leid. Ehrlich. Ich wollte dich nicht verletzen. Ich bin sicher, dass du eine gute und liebevolle Mutter bist. Verzeih mir!
Was denkst du warum ich Rad suche.
Rad suchen ist auf jeden Fall das richtige, sowohl hier, als auch vor Ort.
Ich suche auch schon lange ein gutes Rad.
(Sorry, das war jetzt nicht ernst gemeint.)
Ich habe
noch nie meine Kinder wenn sie krank sind zur Schule schickt.
Okay, das wusste ich nicht.
Meinen Rat habe ich dir ja schon gegeben. Und dass das Kind zur Schule muss, wegen Schulpflicht, ist klar.
Liebe Grüße
Andreas
Hallo, Nicole!
Ich kann mir in etwa vorstellen, wie es Dir geht…
Mit meinem Sohn hab ich auch hin und wieder solche Probleme. Einerseits große Klappe, andererseits kein Durchsetzungsvermögen und traut sich nichts zu. Der hatte auch schon solche Anwandlungen und wollte nicht zur Schule, weil Klassenkameraden ihn gehänselt haben oder der neue Banknachbar doof war.
Ich hab hier 2 Tips von Mutter zu Mutter:
- Ich hab mit ihm Rollenspiele gemacht. Situationsbezogen.Er war er und ich war der andere. Und hab nicht eher lockergelassen, bis er mich mal so richtig angeschnauzt hat. Am nächsten Tag in der Schule hats dann geklappt!!!
- Hol Dir Rat bei der Erziehungsberatungsstelle. Kostet nichts und hat absolut gar nichts mit Klapsmühle zu tun. Die helfen Dir entweder so weiter oder machen auch Gespräche mit dem Kind.
Tatsache ist, dass Deine Kleine ihre Schüchternheit in den Griff bekommen muss, sonst geht das ewig so weiter.Bei meinem Sprössling haben die ersten Erfolge Früchte getragen und er hat kapiert, dass man sich einfach mal überwinden muss.
Wenn ich ehrlich bin, war ich als Kind auch so und hab das vielleicht unbewusst an meinen Sohn weitergegeben. Ist das bei Dir evtl. auch der Fall???
Viel Glück!!!
Kerstin
Hallo,
vielleicht könntet Ihr ja auch versuchen die positiven Seiten dieser Situation höher zu bewerten…
Der neue Banknachbar kann ein neuer Freund werden, man ist nicht nur auf eine Freundin/ein Kind fixiert. Der neue Banknachbar kann vielleicht etwas besser, was man selbst nicht so gut kann, man lernt sich besser kennen, überwindet die Scheu vor den Anderen, weil man hat ja dann engeren Kontakt…etc
Wenns auch nach einiger Zeit nicht klappt, kann man die Lehrerin immernoch bitten einen anderen Nachbarn zu bekommen.
Einen ähnlichen Fall kenne ich aus dem Bekanntenkreis, das Kind tat sich schwer in der neuen Schule weil der Unterricht dort länger ist, als er zu Grundschulzeiten war. Jeder Morgen begann mit Tränen und das Kind steigerte sich da noch hinein.
Da suchte man auch die positiven Seiten wie zB kurzer Schulweg, keine Ranzenschlepperei, noch keine Hausaufgaben etc pp und zusätzlich gabs als Motivation eine Art Belohnungssystem bei dem Punkte gesammelt werden konnten und bei Erreichen einer vorher festgelegten Anzahl, wurde ein kleiner Wunsch erfüllt.
Gruß
Maja
Hi,
ich halte von dem ganzen umsetzen ja immer nichts denn man wird es nie allen Kindern in einer Klasse recht machen können und es gibt immer welche die sich dabei als Verlierer fühlen. Unser Sohn musste auch schon mal in der 2ten Klasse neben dem Klassen – Clown sitzen der ihn mehr vom Unterricht abgehalten hat als alles andere. Mir persönlich war das überhaupt nicht recht aber als ich für mich überlegt hatte, mit der Lehrerin zu sprechen wurde mir bewusst, dass jeder andere Betroffen genauso reagiert hätte und meinen würde „nicht neben meinem Kind“.
Für mich habe ich dann entschieden, dass es auch einen (wenn auch nicht besonders nützlichen) Lerneffekt für unser Kind hat. Es wird immer wieder Situationen im Leben geben wo man mit jemand temporär auskommen muss der einem gar nicht liegt. Daher würde ich es zumindest versuchen und wenn es dann gar nicht geht findet man sicherlich auch ein stärkeres Gehört wenn man dann mit dem Lehrer spricht. Zumal man auch sagen kann „wir haben es versucht“.
Viele Grüße
Me
Hallo,
ich würde sie weiter darin bestärken, mit der Lehrerin zu reden, evtl. auch gemeinsam mit ihr hingehen, um ihr den Rücken zu stärken. Durchuas auch selbst mit der Lehrerin reden, aber eben nur gemneinsam mit der Tochter, damit sie durch das positive Vorbild der Mutter lernen kann. (Von den Dingen, die irghendwo am Elternabend oder in der Sprechstunde laufen, kriegen Kinder ja nichts mit.)
Ich habe während der Schulzeit auch unter der Umsetzerei gelitten - weil ich brav war, durfte ich nicht neben meinem Freund sitzen, siondern musste neben dem Klassen-Rowdy sitzen. Na toll.
Gruß,
Max
Hallo,
ich möchte mich Denker anschließen, versucht mit der Lehrerin zu reden. Neben dem Klassen-Fiesling zu sitzen ist, finde ich, auch wirklich ein Grund um Bauchweh zu bekommen, vor allem wenn man erst 11 und ein bissl schüchtern ist.
In der Schule durfte ich auch des öfteren neben solchen Pappenheimern sitzen, damals fand ich es einfach nur unfair, dass ich bestraft werde, obwohl der andere ja den Mist gebaut hatte und nicht ich.
Heute weiß ich, dass es total unfair ist und ein Ausdruck der Hilflosigkeit der Lehrerin, die nicht mit ihren Pappenheimern fertig wird, deshalb dürfen es dann die „braven“ Kinder in diesem Fall deine Tochter ausbaden. Das ist, wenn man es sich mal genau überlegt schon recht dreist. Eigentlich sollten die Disziplinprobleme, die die Lehrerin mit einzelnen Schülern hat, nicht auf deine Tochter abgewälzt werden.
Liebe Grüße
Sabrina
Hallo
Ihre neue Klassenlehrerin möcht heute einen neuen Sitzplan machen, da die Jungen immer den Unterricht stören.
Ich habe in der Schulzeit meiner Kinder öfters Lehrer miterlebt, die störende Jungs zur Strafe neben ein Mädchen gesetzt haben. - Ich weiß nicht, ob es im Einzelfall immer schlecht für die Mädchen war, aber ich lehne diese Praxis grundsätzlich total ab, einfach weil die Mädchen ja praktisch dafür benutzt werden, um die Jungs zu bestrafen oder wenigstens ruhig zu halten.
Man könnte sich deswegen ja auch an die Klassenpflegschaft wenden; vielleicht sind auch andere Töchter-Eltern (oder auch Söhne-Eltern) dagegen. - Wenn die Klassenpflegschaftswahl noch nicht war, kann man es ja da zur Sprache bringen.
Mein Sohn wollte auch mal eine Zeit lang nicht zur Schule gehen. Er war damals 12 oder 13. Es hatte sich herausgestellt, dass er so gemobbt wurde, dass auch kein anderer da noch hätte hingehen wollen. Das denkt man sich als Erwachsener gar nicht, was da teilweise so abgeht. -
Es ging so ein bisschen mit der Lehrerin hin und her, und irgendwann habe ich beschlossen, dass ich ihn nicht mehr zur Schule schicken werde, wenn er da nur noch ein einziges Mal nicht seine Menschenrechte respektiert werden. Das Kind hat ja einen Anspruch darauf, unbehelligt die Schule besuchen zu dürfen. Ich weiß gar nicht mehr, ob ich das der Lehrerin überhaupt gesagt hatte, jedenfalls wurde es schlagartig besser, nachdem ich diesen Entschluss gefällt hatte. Es ist dann nichts mehr passiert, und heute ist er mit einigen seiner damaligen Quälgeistern befreundet.
Es kann einen sehr guten Grund haben, weswegen deine Tochter Bauchweh bekommt, vielleicht erzählt sie es nur nicht.
Oder ist sie wirklich übertrieben schüchtern? Wenn ja - weißt du, woher das kommt? Bist du selber auch so schüchtern?
Schüchterne Kinder werden ja auch besonders häufig gemobbt, das weißt du bestimmt. Es kann also beides sein, oder ein Teufelskreis.
Ich würde jedenfalls der Lehrerin sagen, dass sie wieder neben ihrer Freundin sitzen soll, sie ist doch für sich selbst in der Schule und nicht als Spaßbremse für irgendwelche lauten Jungs.
Viele Grüße
Hallo,
eigentlich ist diese Diskussion wenig fruchtbringend, da die ursprüngliche Posterin sich nicht mehr zu Wort meldet.
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass in die erste Mitteilung einiges hineininterpretiert wurde (von mehreren).
Neben dem Klassen-Fiesling zu sitzen ist, finde ich,
auch wirklich ein Grund um Bauchweh zu bekommen, vor allem
wenn man erst 11 und ein bissl schüchtern ist.
Das (oder die anderen Vermutungen: alle Mädchen müssen neben Jungs sitzen) steht so nicht im UP. Dort ist nur von der Änderung der Sitzordnung die Rede.
Heute weiß ich, dass es total unfair ist und ein Ausdruck der
Hilflosigkeit der Lehrerin, die nicht mit ihren Pappenheimern
fertig wird, deshalb dürfen es dann die „braven“ Kinder in
diesem Fall deine Tochter ausbaden. Das ist, wenn man es sich
mal genau überlegt schon recht dreist. Eigentlich sollten die
Disziplinprobleme, die die Lehrerin mit einzelnen Schülern
hat, nicht auf deine Tochter abgewälzt werden.
Werden sie ja vielleicht auch gar nicht. Vielleicht ist es nur so, dass die Störer alle auf einem Haufen in den letzten zwei Reihen sitzen und jetzt besser im Raum, besser kontrollierbar verteilt werden. Da muss die besagte Tochter noch gar nicht weiter beteiligt werden. Es bleiben vielleicht viele Tischnachbarn oder Freundesgrüppchen erhalten - nur diejenigen, die das Lernen massiv stören, werden auseinander gerissen.
Aber das ist alles reinste Spekualtion, wir werden vielleicht nie erfahren, was denn nun wirklich los war.