Meine Tochter leidet unter dem Borderline-Syndrom. Sie ist 24 und Mutter zweier Kinder ( 1 und 4 Jahre ). Mit 9 hat es angefangen und bis heute mußten wir viele Stadien der Krankheit ( Ritzen, Selbstmordversuche, hygäneentzug, Messi-Haushalt, Alkoholmisbrauch, Ausreisserzeiten )miterleben. Sie war sogar schon in einer Klinik, brach die Therapie ab. Wir bezahlten Schulden, besorgten Wohnungen und richteten sie auch teilweise ein. Kurz wir waren immer für sie da.
Da ihre Gefühlswankungen immer aggressiver werden, geht es auch an uns nicht spurlos vorüber.
Als ihr ältester Sohn geboren wurde war ich Tag und Nacht bei ihr, denn sie hatte keine Bindung zu ihm. Meinen eigenen Haushalt, ihren Haushalt und der Kleine, ließen mich wie eine Maschine frunktionieren.
Nach einem halben Jahr war der Kleine fast nur bei uns zu Hause und es entwickelte sich eine sehr enge Bindung zwischen uns Großeltern und ihm. Es gab immer Tränen wenn er wieder weg sollte.
Meine Tochter fragte mich eines Tages ob ich nicht Pate bei dem kleinen sein wollte. Mit Freuden sagte ich " JA " und versprach ihr immer zum Wohle des Kleinen zu handeln.
Ein Jahr später zog sie Hals über Kopf nach Sachsen Anhalt. Wohnung, Arbeit, Kitaplatz und den Umzug machten bildfremde Leute für sie. Wir waren schokkiert.
Das gute Verhältnis das trotz aller Schwierigkeiten bestand, war unterbrochen. Ich durfte den Kleinen nicht mehr sehen, sie arbeitete meist bis spät und der Kleine wurde oft von Hand zu Hand gereicht. Ich kochte, denn wenn ihr offensichtlichn die Arbeit auch gut tat, so war es nicht im Sinne des Kleinen.
Weihnachten durfte er dann bei uns verbringen, da sie wieder arbeiten mußte. Er schrie und weinte, machte sich steif und klammerte sich an uns als er wieder mit meiner Tochter zurück mußte. Diese Bilder vergesse ich nie.
Es kam mir ganz recht das sich der leiblichem Vater des Kleinen meldete ( wir kennen ihn gut )und mich um Rat fragte. Er bemühte sich seid der Anerkennu8ng der Vaterschaftz um Kontakt, doch vergebends. Uns hatte meine Tochter aber erzählt er möchte nichts von seinem Sohn wissen. Auch der Vater fuhr zu meiner Tochter und wurde abgewiesen, es sei angeblich von seitens des Jugendamtes nicht erwünscht.
Er und wir gingen zur Beratung zu unserem hiesiegen Jugendamt. Dort sagte man nach meheren Terminen mit uns, um im Sinne des Kleinen zu handeln, wäre es das Beste das wir die Pflegschaft über den Kleinen beantragen würden und er somit wieder zu uns und seinem Vater bekommen würde.
Ich setzten so ein formloses Schreiben auf und übergab es dem Vater, da er erst nocheinmal mit meiner Tochter reden wollte.
Er schickte es nicht ab. Er setzte sich durch und sie machten zusammen zu dritt Urlaub. Danach zog sie zu ihm in die Wohnung hier in Berlin. Zwischen uns kam auch alles wieder mehr in Ordnung. Ich nahm ihr so oft es ging den Kleinen ab. Bald wurde sie wieder Schwanger und sie suchten eine 4 Raumwohnung.
Bei dem Umzug fand sie das Schreiben und seid dem herrscht Funkstille.
Wir haben seid 9 Monaten weder unsere Tochter noch unsere Enkeltochter gesehen. Unser Enkel ist schon 4 und hat mich gerade einmal bei der anderen Oma gesehen. Er hat sich gefreut wie ein Schneekönig. Auch zu seinem Geburtstag war sein schönstes Geschenk das oma anrief, was er seinen Gästen gleich mitteilte.
Anschließend kam der Hammer, meine Tochter sagte mir das ich mich ihren Kindern nicht mehr näheren darf. Sonst würde sie uns vor Gericht bringen. Schockiert fragte ich sie was ich getan hätte und als Antwort kam, du wolltest mir meinen Sohn wegnehmen und wer das einmal tut, der tut es immer wieder.
Ich habe es nur für den Kleinen getan, doch das kommt nicht bei ihr an. Ihr Partner sagt auch nichts, denn er hat Angst er verliert die Kinder und sie, wo er sie so liebt das er den Haishalt macht, arbeiten geht und auch die Kita kennt nur ihn.
Meine Frage, was können wir als Großeltern tun, zum Wohle der Kinder und vielleicht auch für unsere Tochter und ihrer Familie, damit es sich für uns alle entspannt und wir alle uns wohlfühlen.
Zur Zeit ist es so, das ich sogar schon nachts davon träume, wie meine Tochter alle terrorisiert und uns vor Gericht bringen will.
Ich bedanke mich schon jetzt bei allen die mir einen Rat geben möchten
Gruß
BAEHOMA2