Meinung zur Behandlung von Depressionen

Hallo ,

ich würde gerne zu dem oben gennanten Thema euren Rat und eure Meinung hören. Ich bin ein 24 jähriger Junge aus Dortmund.Mir wurden vor einigen jahren für meine Depressionen das Medikament Seroxat verschrieben ,welches mir sehr gut geholfen hatte.Dies sollte ich ein Jahr lang benutzen und dann wieder langsam in Begleitung eines Arztes wieder absetzten.

Nach dem Absetzten wurde ich leider wieder rückfällig und seit dem habe ich auch mehrere Antidepressiva benutzt, aber obwohl die Therapeuten mir gesagt haben das ich nur eine leichte Depression habe haben keine Tabletten mehr eine Wirkung gezeigt.Nur die Nebenwirkungen waren spürbar.

Irgendwann bin ich im Internet auf das Thema Sport und Depressionen gestoßen und habe viel darüber gelesen.

Ich hatte vorher von zwei Ärzten gesagt bekommen das ich z.B. schwimmen gehen sollte oder ähnliches nur irgendwie konnte ich das nicht glauben.

Vor zwei Wochen bin ich zu einem Psychotherapeuten gegangen und hatte mein erstes Infogespräch zum kennenlernnen.Ich hab ihm grob meine Situatuion geschildert und auch gesagt das ich diese depressiven Symptome schon habe seit ich ca. 15 – 16 bin und das ich eigentlich nichts grossartiges schlimmes erlebt habe.

Er hat gesagt das er möglicher weise vermute das es rein körperlich sei, also das nach der Pubertät irgendwelche biologischen oder hormonellen Störungen entstanden seien und eine Psychotherapie möglicherweise auch nicht helfen würde. Er hat mir gesagt das ich das aber mit Sport und Bewegung sehr gut in den Griff bekommen könnten.Ich solle jeden Tag 30 Minuten spazieren gehen für den Anfang.Als ich fragte was wenn es bei mir nichts bringt sagte er das wirkt immer aber man muss regelmäßig dran bleiben.

Desweiteren habe ich über das Internet einen Therapeuten kennengelernt und mit ihm über das Thema Sport und Depressionen gesprochen.

Dieser meinte zu mir das Sport eine der Grundsäulen ist bei der Behandlung von Depressionen und wenn jemand sagt das es bei ihm nicht gewirkt hat dann hat er ihn nur sehr kurz und nicht richtig gemacht.

Er hat mir gesagt das mein Körper sich an die Schwäche gewöhnt hätte und ich jeden Tag 2 Stunden am Stück Sport machen muss bis ich Schwitze.

Ich solle den Sport nicht hinterfragen sondern ihn wie eine Maschine ohne zu denken und gegen jegliches Unlustgefühl einfach machen.Anfangs muss man sich etwas durchsetzten.Dann nach einiger Zeit soll es Klick machen und man kommt dann so langsam aus dem negativen Teufelskreis raus.

Das klingt für mich alles sehr logisch aber ich denke als Anfänger wäre es für mich sehr schwer jeden Tag 2 Stunden Sport zu machen.

Da ich in einem Fitnessstudio angemeldet bin habe ich angefangen mit langsamen Ausdauertraining.

Ich versuche auf dem Laufband ein Intervalltraining zu machen 3 Minuten schnelles gehen und 2 Minuten Joggen insgesamt 30 Minuten.Das klappt sehr gut.

Nun wollte ich sehr gerne Meinungen dazu hören.

Wie sollte ich weitermachen, bin ich auf dem richtigen Wege?

Wie lange würde es dauern bis sich etwas tut und man was spürt?

Ist es normal das das nicht sofort von heute auf morgen geht?

Würdet ihr mir bitte etwas von euren Erfahrungen erzählen wie der Verlauf im allegmeinen bei depressiven Personen aussieht die anfangen Sport zu treiben.
Wie sehen die Veränderungen im groben aus?

Ich mache mittlerweile seit 1-2 Wochen fast jeden zweiten Tag 30 Minuten Ausdauersport auf dem Laufband als Intervalltraining.
Aber leider habe ich bis jetzt nicht besonders was gespürt.

Am Mittwoch fange ich meine Therapie an, aber ich hab wahnsinnige Angst davor dass ich aus den Depressionen nicht raus komme.

Ich habe keine starken Depressionen aber sie sind chronisch und es macht wirklich keinen Spass so zu leben.
Und wenn ich dann im Internet irgendwo Ausdrücke lese wie „Therapieresistente Depressionen“ und das man es nicht heilen kann dann zieht mich sowas noch mehr runter.

Ich muss immer daran denken was wenn ich da nicht mehr rauskommen werde.Ich will nicht mein Leben lang so leben.

mfg
danke

Hallo MGM,

Du darfst nicht erwarten, daß alles auf Knopfdruck geht!

Du machst 2 Dinge richtig und das sind die entscheidenden:

  1. Du willst das raus
  2. Du findest einen Weg ohne Tabletten

Sport ist für uns alle gut, Du wirst sehe, es wird Dir helfen! mach weiter!

LG

AJ

Hi Aj

Du darfst nicht erwarten, daß alles auf Knopfdruck geht!

Das stimmt.

Du machst 2 Dinge richtig und das sind die entscheidenden:

  1. Du willst das raus
  2. Du findest einen Weg ohne Tabletten

Das ist(gefährlicher)Unsinn.

Du bist dir schon bewusst:

1)Das es hier ein Expertenforum ist?
2)Das viele Arten der Depressionen medikamentös behandelt werden müssen?

Sport ist für uns alle gut, Du wirst sehe, es wird Dir helfen!
mach weiter!

Depressionen sind eine Krankheit, die weder mit *wollen* noch mit *allerwelts Durchhalteparolen* auch nur das geringste zu tun hat, ganz im Gegenteil.

Gruß

PS Es gibt Studien. da hilft Sport einigen - aber daher eine Ferndiagnose zu stellen finde ich schon gewagt.

Die echten Experten hier melden sich hoffentlich noch.

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Hi Sportsfreund…

„Sport ist Mord, sagt der, der noch nie ernsthaft Sport betrieben hat!“

Sport ist vergleichbar mit dem ekelhaftem :wink: Gefühlschaos „Liebe“. Es kann unendlich Glücklich machen und im falschen Moment dein Herz zerfetzen…

Auch hier wieder ein „menschlich-natürlicher“ Erfahrungstip ohne Placebos…Du „musst“ es wirklich wollen, aber Du darfst nicht denken es geht von allein.

Versuch doch mal Triathlon…Du wirst Dich WUNDERN was geht :wink:)
Wenn Du wissen willst wie es geht, frag einfach…

XX

Hi MGM!

Ich bin keine Expertin.

Nach dem Absetzten wurde ich leider wieder rückfällig und seit
dem habe ich auch mehrere Antidepressiva benutzt, aber obwohl
die Therapeuten mir gesagt haben das ich nur eine leichte
Depression habe haben keine Tabletten mehr eine Wirkung
gezeigt.Nur die Nebenwirkungen waren spürbar.

Dann solltest du überlegen, nach Absprache mit einem Facharzt, ein anderes Antidpressiva zu nehmen.

Irgendwann bin ich im Internet auf das Thema Sport und
Depressionen gestoßen und habe viel darüber gelesen.

Sport hilft einigen depressiven Menschen, aber nicht auf Knopfdruck.

Vor zwei Wochen bin ich zu einem Psychotherapeuten gegangen
und hatte mein erstes Infogespräch zum kennenlernnen.Ich hab
ihm grob meine Situatuion geschildert und auch gesagt das ich
diese depressiven Symptome schon habe seit ich ca. 15 – 16 bin
und das ich eigentlich nichts grossartiges schlimmes erlebt
habe.

Desweiteren habe ich über das Internet einen Therapeuten
kennengelernt und mit ihm über das Thema Sport und
Depressionen gesprochen.

Dieser meinte zu mir das Sport eine der Grundsäulen ist bei
der Behandlung von Depressionen und wenn jemand sagt das es
bei ihm nicht gewirkt hat dann hat er ihn nur sehr kurz und
nicht richtig gemacht.

Er hat mir gesagt das mein Körper sich an die Schwäche gewöhnt
hätte und ich jeden Tag 2 Stunden am Stück Sport machen muss
bis ich Schwitze.

Ich solle den Sport nicht hinterfragen sondern ihn wie eine
Maschine ohne zu denken und gegen jegliches Unlustgefühl
einfach machen.Anfangs muss man sich etwas durchsetzten.Dann
nach einiger Zeit soll es Klick machen und man kommt dann so
langsam aus dem negativen Teufelskreis raus.

Diese Aussagen des „Therapeuten“ halte ich für komplett falsch, wenn es so wäre, würde doch jeder Depressive Sport treiben, und es gäbe folglich keine Depressionen mehr.

Das klingt für mich alles sehr logisch aber ich denke als
Anfänger wäre es für mich sehr schwer jeden Tag 2 Stunden
Sport zu machen.

Da ich in einem Fitnessstudio angemeldet bin habe ich
angefangen mit langsamen Ausdauertraining.

Ich versuche auf dem Laufband ein Intervalltraining zu machen
3 Minuten schnelles gehen und 2 Minuten Joggen insgesamt 30
Minuten.Das klappt sehr gut.

Nun wollte ich sehr gerne Meinungen dazu hören.

Wie sollte ich weitermachen, bin ich auf dem richtigen Wege?

Wie lange würde es dauern bis sich etwas tut und man was
spürt?

Ist es normal das das nicht sofort von heute auf morgen geht?
Würdet ihr mir bitte etwas von euren Erfahrungen erzählen wie
der Verlauf im allegmeinen bei depressiven Personen aussieht
die anfangen Sport zu treiben.
Wie sehen die Veränderungen im groben aus?

Ich mache mittlerweile seit 1-2 Wochen fast jeden zweiten Tag
30 Minuten Ausdauersport auf dem Laufband als
Intervalltraining.
Aber leider habe ich bis jetzt nicht besonders was gespürt.

Sport ist sicher gut, allerdings bist du keine Maschine, und Sport an der frischen Luft soll besser sein, wegen dem Tageslicht. Ich würde weitermachen, aber nicht wie eine Maschine ohne Gefühle. Geh auch mal spazieren.

":1 Am Mittwoch fange ich meine Therapie an, aber ich hab

wahnsinnige Angst davor dass ich aus den Depressionen nicht
raus komme.

2 Ich habe keine starken Depressionen aber sie sind chronisch
und es macht wirklich keinen Spass so zu leben.
Und wenn ich dann im Internet irgendwo Ausdrücke lese wie
„Therapieresistente Depressionen“ und das man es nicht heilen
kann dann zieht mich sowas noch mehr runter.

3 Ich muss immer daran denken was wenn ich da nicht mehr
rauskommen werde.Ich will nicht mein Leben lang so leben."

Diese 3 Sachen solltest Du unbedingt Deinem Therapeuten sagen! Wenn er/sie das nicht weiss, kann er/sie Dir nicht richtig helfen.

Es ist keine Schande (nach Absprache mit Facharzt) Medikamente zu nehmen. Wenn Du Zucker hättest würdest Du doch auch nicht Insulin verteufeln, oder?

Viel Erfolg

Zu den Beiträgen!!!
hmmmm also Leute erstmal vielen Dank für eure Beiträge.
Irgendwie ist das etwas verwirrend verlaufen mit den einzelnen Beiträgen.

Das Problem ist das jeder der einen Mund hat zu mir etwas anderes sagt.
Der eine meint mit Sport kann man es prima in den Griff kriegen und Medikamente sind Schwachsinn und bringen nichts.
Eigentlich scheint das ja irgendwie zu stimmen denn ich habe bisher von niemandem gehört das er mit den Medikamaneten sehr erfolgreich und zufriedenstellend seine Depressionen behandelt hat wenn ja dann nur kurzfirstig bis irgendwann die Wirkung nachlies, fall es überhaupt gewirkt hat oder bis die Nebenwirkungen zu stark waren.

Manche wiederum sagen Medikamente sind notwendig.

Ich weiss nur eines, Ich WILL da raus egal wie und ich will mein Leben lang nicht Tabletten abhängig sein.

Da meine Sichtweise durch diese Krankheit negativ geprägt ist bleibt auch leider fast immer nur das negative hängen wie die Begriffe „therapieresistent“.

Ich verstehe auch nicht warum die meisten Tabletten nicht wirken und das ist nicht nur bei mir so.Vielleicht sind diese Tabletten ja alles nur Placebos.

Irgendwann fängt man aber sich zu Fragen wann ist es sinnvoller einen Selbstmord zu begehen, denn man will ja nicht bis an sein Lebensende so leben.

Es ist bei mir nicht so extream ausgeprägt das ich nicht aus dem BEtt kann oder so , aber es ist halt ständig da dieses traurige niedergeschlagene Gefühl.
Ich wünsche mir nur das die Therapie die ich am MIttwoch beginne erfolgreich sein wird.
Bisher habe ich es eigetnlich fast nur mit Medikamenten versucht und nicht richtig mit Gesprächen.

Ich weiss nur einmal hatte ich mich mit meinem Vater über meine Probleme unterhalten und er hatte gesagt das er bei sich selber aus allem negativen einen positiven Aspekt rausziehen kann und deshalb mit den Problemen besser klarkommt.Das hatten wir bei mir gemacht ich hatte ihm das Problem genannt und wir hatten gemeinsam was positives darasu gezogen und wisst ihr was danach ging es mir für ca. 4 Tage ziemlich gut aber danach kam dieses Trauergefühl wieder.

Dadurch hab ich mir gedacht anscheinend geht es doch mit einer Gesprächstherapie.

mfg

Hi Sian

Depressionen sind eine Krankheit, die weder mit *wollen* noch
mit *allerwelts Durchhalteparolen* auch nur das geringste zu
tun hat, ganz im Gegenteil.
Die echten Experten hier melden sich hoffentlich noch.

Ich hab dir erstmal n Sternchen gegeben, weil deine Antwort hier bisher die fundierteste war.
Bevor ich hier lange was dazu schreibe, noch ne kleine Antwort weiter unten.
Gruß,
Branden

1 „Gefällt mir“

Nun denn…
Hi MGM

ich habe
bisher von niemandem gehört das er mit den Medikamaneten sehr
erfolgreich und zufriedenstellend seine Depressionen behandelt
hat wenn ja dann nur kurzfirstig bis irgendwann die Wirkung
nachlies, fall es überhaupt gewirkt hat oder bis die
Nebenwirkungen zu stark waren.

Nein, lass dich da mal nicht verunsichern, da hast du schlichtweg einen kleinen, aber falschen Ausschnitt von Meinungen zu Gesicht respektive Gehör bekommen.
Bei den früheren (alten) Antidepressiva war es so, dass etwa ein Drittel der Menschen, die sie nahmen, n i c h t darauf ansprachen und man daher wochen- und monatelang mit weiteren Antidepressiva herumprobieren musste.
Seit der Erfindung der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer hat sich die Geschichte deutlich gebessert. Ein modernes antidepressiv wirkendes Medikament (wie z.B. Cipralex) kann dir innerhalb von zwei, drei Wochen normalerweise deutlich helfen. Man sollte dann so ein Medikament (schon aus prophylaktischen Gründen) weitere MOnate nehmen, selbst wenn es einem schon besser geht.
Ein sehr großer Teil der Depressionen ist sozusagen endo-reaktiv (oft plus neurotisch), das heißt also multipel zusammen gesetzt. Es gibt oftmals Auslöseereignisse oder in der KIndheit (orale Phase) schon gesetzte Akzentuierungen, die dann möglicherweise mit einem veränderten Serotonin-Stoffwechsel im Kopf zusammen diese unangenehme Depression verursachen.
Ich selber kommr ja von der analytisch fundierten Psychotherapie her und habe jahrzehntelang Patienten ohne Medikamente behandelt, nur mit Therapien. Ich muss aber inzwischen zugeben, dass es oftmals sinnvoll ist, frühzeitig ein Antidepressivum zusätzlich zur Psychotherapie einzusetzen. Erstens will man den Patienten nicht unnötig lange schwer leiden lassen, zweitens ist der psychotherapeutische Zugang unter der Medikation oftmas besser, weil sonst alles nur schwarz gesehen wird und nichts ankommt.
Ich kann dir also die Kombination von Psychotherapie UND antidepressiver Medikation empfehlen.
Gruß,
Branden

Manche wiederum sagen Medikamente sind notwendig.

Ich weiss nur eines, Ich WILL da raus egal wie und ich will
mein Leben lang nicht Tabletten abhängig sein.

Da meine Sichtweise durch diese Krankheit negativ geprägt ist
bleibt auch leider fast immer nur das negative hängen wie die
Begriffe „therapieresistent“.

Ich verstehe auch nicht warum die meisten Tabletten nicht
wirken und das ist nicht nur bei mir so.Vielleicht sind diese
Tabletten ja alles nur Placebos.

Irgendwann fängt man aber sich zu Fragen wann ist es
sinnvoller einen Selbstmord zu begehen, denn man will ja nicht
bis an sein Lebensende so leben.

Es ist bei mir nicht so extream ausgeprägt das ich nicht aus
dem BEtt kann oder so , aber es ist halt ständig da dieses
traurige niedergeschlagene Gefühl.
Ich wünsche mir nur das die Therapie die ich am MIttwoch
beginne erfolgreich sein wird.
Bisher habe ich es eigetnlich fast nur mit Medikamenten
versucht und nicht richtig mit Gesprächen.

Ich weiss nur einmal hatte ich mich mit meinem Vater über
meine Probleme unterhalten und er hatte gesagt das er bei sich
selber aus allem negativen einen positiven Aspekt rausziehen
kann und deshalb mit den Problemen besser klarkommt.Das hatten
wir bei mir gemacht ich hatte ihm das Problem genannt und wir
hatten gemeinsam was positives darasu gezogen und wisst ihr
was danach ging es mir für ca. 4 Tage ziemlich gut aber danach
kam dieses Trauergefühl wieder.

Dadurch hab ich mir gedacht anscheinend geht es doch mit einer
Gesprächstherapie.

mfg

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Hi,

Also, kann nicht sein das hier Leute zum Tablettenmissbrauch
veranlasst werden.

Antidepressiva sind kaum dazu geeignet, „missbraucht“ zu werden. Sie werden allenfalls wirkungslos. Und man kann sich noch nicht mal damit umbringen…

Gruß,

Anja

Hi,

Bei den früheren (alten) Antidepressiva war es so, dass etwa
ein Drittel der Menschen, die sie nahmen, n i c h t darauf
ansprachen

Davon kann ich ein Lied singen. Und mehr noch: bei denen schlief man erst einmal die ersten Wochen, bis sich der Körper an die „Dauerdröhnung“ gewöhnt hatte.

Gruß,

Anja

Hi,

Also, kann nicht sein das hier Leute zum Tablettenmissbrauch
veranlasst werden.

Antidepressiva sind kaum dazu geeignet, „missbraucht“ zu
werden. Sie werden allenfalls wirkungslos. Und man kann sich
noch nicht mal damit umbringen…

…ergo ist es ein Missbrauch. Denn Tabletten sind für die „Heilung“ erfunden worden. Nicht zur Gehirnverdunstung…

Stimmt, placebos kann man ja auch garnicht „Missüberbrauchen“. Wie blöd von mir. SORRY:wink:

Gruß,

Anja

XX

[Team] Zum Verlauf dieser Diskussion
Hallo zusammen,

in dieser Diskussion wurden leider einige Antworten veröffentlicht, die dem Fragesteller nicht im geringsten geholfen, sondern nur irritiert haben. Deshalb werde ich gleich damit fortfahren, alle als Hilfe getarnten Plaudereien zu löschen.

Ich möchte diese Diskussion zum Anlass nehmen, um auf die Brettbeschreibung dieses Brettes hinzuweisen:

_Hier ist Raum 3. für persönliche Fragen zu psychischen Problemen jeder Art. Dabei ist aber von den Fragestellern unbedingt zu berücksichtigen, daß Ferndiagnosen nicht erfolgen können und dürfen! Die Antworten können und sollen die persönliche Konsultation eines Psychotherapeuten nicht ersetzen! Dies ist besonders deshalb zu berücksichtigen, weil hier – entsprechend der Konzeption dieses Forums – jeder User antworten kann und darf, egal, ob er Fachkundiger oder Laie ist.

Von den Antwortern auf solche persönlichen Anliegen wird ein besonderes Maß an Sensibilität und Respekt erwartet. Manche psychischen Probleme bringen eine besondere Weise der Verletzlichkeit mit sich, mit der ein Laie nicht rechnen kann._

Wäre schön, wenn sich zukünftig alle daran halten könnten. Denjenigen, die sich in den unglücklichen Diskussionsverlauf eingemischt haben, danke ich sehr für ihren Einsatz.

Viele Grüße
Jessica

ot

Dabei ist aber von
den Fragestellern unbedingt zu berücksichtigen, daß
Ferndiagnosen nicht erfolgen können und dürfen!

ach, jessica. wie war das mit den geistern, die man rief?
erst superparty ankündigen, und dann gegen die tür stemmen, wenn die einladungen angenommen werden?

e.c.

3 „Gefällt mir“

Er hat mir gesagt das mein Körper sich an die Schwäche gewöhnt
hätte und ich jeden Tag 2 Stunden am Stück Sport machen muss
bis ich Schwitze.

Ich solle den Sport nicht hinterfragen sondern ihn wie eine
Maschine ohne zu denken und gegen jegliches Unlustgefühl
einfach machen.Anfangs muss man sich etwas durchsetzten.Dann
nach einiger Zeit soll es Klick machen und man kommt dann so
langsam aus dem negativen Teufelskreis raus.

Das klingt für mich alles sehr logisch aber ich denke als
Anfänger wäre es für mich sehr schwer jeden Tag 2 Stunden
Sport zu machen.

Da ich in einem Fitnessstudio angemeldet bin habe ich
angefangen mit langsamen Ausdauertraining.

Ich versuche auf dem Laufband ein Intervalltraining zu machen
3 Minuten schnelles gehen und 2 Minuten Joggen insgesamt 30
Minuten.Das klappt sehr gut.

Nun wollte ich sehr gerne Meinungen dazu hören.

Wie sollte ich weitermachen, bin ich auf dem richtigen Wege?

Hallo!

Ich finde es gut, dass Du Sport treibst. Ich treibe auch gern Sport und fühle mich dabei bzw. danach meistens richtig gut, auch wenn ich vorher nicht besonders glücklich war.

Mit Deiner Art, Sport zu treiben, würde ich allerdings nicht viel fröhlicher. Ich denke, es gibt Sportarten, die in der Beziehung deutlich mehr bewirken können.

Ab und zu gebe ich mir auch den Tritt und gehe Joggen. Aber nicht auf einem Laufband, sondern im Freien, im Wald. Mit fetziger Musik oder einem interessanten Hörbuch. Joggen allein ist mir zu eintönig.

Aber viel lieber mache ich Sportarten, bei denen ich mit anderen zusammen sein kann, Sportarten mit komplexen Bewegungsabläufen, nämlich Eiskunstlauf und Golf. Diese Herausforderung, eine komplizierte Bewegung zu meistern, sich dabei mit anderen auszutauschen und zusammen Spaß zu haben, ist für mich ein sehr wichtiger Aspekt.

Traben auf einem Laufband in einem geschlossenen Raum mag evtl. positive biochemische Reaktionen auslösen, aber viele andere positive Aspekte des Sports bleiben dabei doch auf der Strecke. Das beginnt schon mit der positiven Wirkung des natürlichen Tageslichts, geht weiter in Richtung Sozialkontakt, Erfolgserlebnisse, Erlebnisse im Allgemeinen. Nur mal als Beispiel: Wenn ich von der Golfrunde komme, kann ich amüsiert darüber erzählen, was für ein dummes Gesicht X machte, als sein Ball im Wasser versank oder wie genial Y die schlechte Lage seines Balls meisterte oder wie toll ich am 10 Loch den Ball an die Fahne gelegt habe. War ich eislaufen, kann ich stolz darauf sein, einen Sprung, der für mich schwierig ist, gestanden zu haben. Oder darüber lachen, wie dumm ich mich bei Element Z angestellt habe.

Aber was bleibt Dir vom Laufbandtraining im Kopf? X km in Y Minuten geschafft zu haben. Mehr nicht. Das ist besser als nichts, aber nicht viel…

Du machst Sport, so wie ich die Zähne putze. Als eine Art (Seelen-)Hygiene. Aber was spricht dagegen, zusätzlich Spaß zu haben? Probiere doch zusätzlich auch andere Sportarten aus. Dabei ist es egal, ob Dir dann Handball, Judo, Tanz oder Rudern gefällt. Hauptsache es gefällt Dir! Und es sorgt für angenehme Gedanken in Deinem Kopf.

Denk mal darüber nach, was Dir gefallen könnte. Magst Du Teams, oder bist Du mehr ein Einzelsportler wie ich? Auch Einzelsportler können mit anderen gemeinsam Spaß haben. Gibt es in Deinem Fitness-Studio vielleicht Gruppenkurse? Vielleicht etwas mit Musik? Probier doch so etwas mal aus. Laufen kannst Du ja trotzdem noch.

Viele Grüße

Anne

Hallo
habe bisher einiges probiert wie cipralex, sertralin, und einen mao hemmer ledier fällt mir der name nicht mehr ein
gewirkt hatte nur beim erstversuch das paxil (seroxat)
das war vielleicht ne schöne zeit

Moin MGM

gewirkt hatte nur beim erstversuch das paxil (seroxat)
das war vielleicht ne schöne zeit

Und warum kehrst du nicht nochmal für ein Weilchen zum Seroxat zurück?
Daneben müsste natürlich ne Therapie anlaufen.
Gruß,
Branden

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