ob da nun 20.000,– oder 100.000,– Euro Schulden sind.
Ich schließe mich der Meinung an, dass ein Arbeitsloser höchst
wahrscheinlich keine 20.000,- Kredit kriegt. Ich denke, wenn
er sich als langjähriger Kunde bei einer Bank als zuverlässig
erwiesen hat und mit einem persönlich bekannten Sachbearbeiter
spricht, dann wird er vielleicht so bis 1000,- Euro Kredit
bekommen können.
Nun, natürlich bekommt man dann keinen 20.000-Euro-Kredit.
Aber ich kenne es selbst von einer ehemaligen Freundin. Da wird hier 'ne Couch und 'ne Anbauwand für 2.000,– auf Ratenzahlung bestellt; dann hier ein PC auf Ratenzahlung. Dann der große Fernseher auf Ratenzahlung.
Jeweils immer nur mit so 10,– Euro im Monat abzubezahlen.
Erstmal dauert es ja nun auch ewig, bis die Schulden getilgt sind.
Und durch die Vielzahl der Kleinkredite wird oftmals der Überblick verloren. Da kommt dann mal 'ne Nebenkostennachzahlung ins Haus, und schon biste im Rückstand, weil keine Rücklagen da sind.
Wenn man nun nur noch die Couch kaufen könnte, wenn man es sich vorher in Kleinteilen selbst angespart hätte, könnte das vermieden werden.
Also ich selbst habe ein Positiv- und ein Negativbeispiel im Bekanntenkreis: Meine Schwester ist durch die Scheidung alleinerziehend ins Hartz IV gekommen und hat wirklich gut mit dem Geld gehaushaltet. Da wurde nichts Sinnloses wie 'n Megafernseher oder 'n PC gekauft.
Und einer alten Freundin, der waren die materiellen Dinge für sich, wie Megafernseher, PC, mehrere Handys, Auto etc., wichtiger als eine ausgewogene Ernährung für ihre drei Kinder. Die haben mir das Obst quasi aus der Hand geschaut.
Natürlich hat das auch mit dem persönlichen Menschen zu tun. Oftmals leben die Personen, die vorher berufstätig waren und dann arbeitslos geworden sind ganz anders, als die, die nur kurz gearbeitet oder früh Eltern geworden sind.
Meine alte Freundin hat z. B. einen Kredit bei der Bank aufgenommen, damit sie den Führerschein machen kann. Und sie hat ihn in Höhe von fast 2.000,– Euro bekommen. Das kann ich nicht verstehen, wie die Bank auch das Risiko eingeht. Naja, nach der Scheidung hat sie bis jetzt aufs Geld warten müssen.
Vielleicht kommen ja noch andere Meinungen zustande.
Gruß Ina
P.S.: Die Versandhäuser haben sich leider kein geringes Limit gesetzt, ab wann sie nicht mehr beliefern. Beim zweiten Mal nicht bezahlt, da sollte Schluss sein. Und auch die Versandhäuser untereinander haben da keinen Zugriff. Wenn Neckermann nicht mehr liefert, dann doch noch Otto oder Schwab oder Quelle oder oder oder…
MOD: Titel analog zu Ursprungsposting editiert