Meinungen gefragt, Thema Bewerbungen

Hallo,

ich möchte mal ganz allgemein um eure Meinungen und Ideen bitten:

Auf eine gute Stelle kommen ja heutzutage meistens wirklich viele Bewerbungen. Als Bewerber sollte man sich also irgendwie von der Masse absetzen.

Daher ist mir die Idee gekommen, dass man eine Bewerbung „unfrei“ einschicken könnte. D. h. der Empfänger müsste Strafporto zahlen, würde so auf diese Bewerbung also wahrscheinlich aufmerksam. Natürlich geht es nicht darum, sich auf Kosten dieser Firma zu bereichern. Man könnte ja dann der Bewerbung den Betrag (normales Porto + Strafgebühr) beilegen, zB an den Lebenslauf geheftet. So würde dann direkt das Bild ins Auge fallen.

Natürlich sollte ein Hinweis im Anschreiben stehen, wofür der Betrag gedacht ist, damit niemand denkt, er soll bestochen werden :smile:

Jetzt sind eure Meinungen gefragt:
Wenn ihr zu entscheiden hättet, wer eingestellt wird: Würde euch so eine Idee gefallen? Oder würde das in erster Linie negativ auffallen und die Bewerbung vielleicht sogar ungeöffnet im Müll landen?

Eine weitere Sache, die ich dazu überlege ist, dass es ja selten der „Verantwortliche“ persönlich ist, der die Post entgegennimmt. Was fällt euch dazu ein?

Ein C4 – Umschlag kostet 1,44 Porto. Was an Strafgebühr draufkäme weiß ich nicht (kann man bestimmt erfragen), ich glaube aber nicht, dass es 3,56 € sind. So stellt sich mir die Frage, welchen Betrag man beilegen sollte und auch in welcher Form.
In Briefmarken zB wäre es wohl leicht, den passenden Betrag beizulegen. Bei Kleingeld bin ich da eher skeptisch. Mach sich wahrscheinlich nicht gut, wenn das Kleingeld lose rumfliegt.
Man könnte auch einfach einen 5€ - Schein nehmen, aber da weiß ich eben nicht, ob das nicht ein bisschen zu „gönnerhaft“ aussieht.

Eine weitere Möglichkeit sehe ich darin, im Anschreiben einfach zu schreiben, dass man das Porto gerne bei einem persönlichen Gespräch erstatten würde. Oder eben wirklich 5 € beizulegen und darum zu bitten, das zu viel bezahlte Geld bei dem pers. Gespräch erstattet zu bekommen. Das sind m. E. zwar recht dreiste Methoden oder „frech kommt weiter“, oder?

Ich persönlich fände so eine Variante, sich aus der Masse hervorzuheben äußerst kreativ und ansprechend. Ich bin aber nicht der Nabel der Welt und meine Meinung ist nicht unbedingt repräsentativ :smile:

Deswegen wäre ich froh über eure Vorschläge, Anmerkungen, Meinungen etc. Ob ihr das grundsätzlich positiv oder negativ seht und was man an meinen (noch nicht so ausgereiften) Gedanken noch verbessern könnte.

Liebe Grüße
Timi

Annahme wird verweigert
… sagt unsere Poststelle dazu.

Mehr gibt es dazu wohl nicht zu sagen.

Gruß

Stefan

Hallo,

selbst wenn die Poststelle die Post entgegennimmt, kannst Du Dir vorstellen welchen bürokrtischen Aufwand Du verursachst. In den meisten Betrieben gibt es kaum noch Bargeld.

Grüße Michael

Auf eine gute Stelle kommen ja heutzutage meistens wirklich
viele Bewerbungen. Als Bewerber sollte man sich also irgendwie
von der Masse absetzen.

Hallo,

natürlich setzt du dich damit von der Masse ab. Aber in einer Art und Weise, die deiner Karriere in dem betreffenden Unternehmen wohl eher wenig förderlich sein dürfte.

Vergiss es, die wenigsten AG dürften auf diese „Spässe“ stehen.

Gruß

Matthias

Das hatte ich natürlich vergessen.

Aber auch kein großes Problem, dann „erweitern“ wir das ganz einfach um das Wort „Antwort“ auf dem Briefumschlag. Bei so was darf man m.W. die Annahme nicht verweigern :smile:

Kleine Frage am Rande: Kommt das öfter vor? Also nicht frankierte Bewerbungen?

Hallo,

selbst wenn die Poststelle die Post entgegennimmt, kannst Du
Dir vorstellen welchen bürokrtischen Aufwand Du verursachst.

Wenn das nicht die Garantie dafür ist, dass man auf sich aufmerksam macht :smile:

Aber auch kein großes Problem, dann „erweitern“ wir das ganz
einfach um das Wort „Antwort“ auf dem Briefumschlag. Bei so
was darf man m.W. die Annahme nicht verweigern :smile:

Hallo,

Quellen bitte ! Absoluter Unsinn. Dann würde doch keiner mehr Spam-Email versenden sondern seine Werbung per Post als „Antwort“ versenden und die Empfänger dürften dafür löhnen.

Villeicht solltest du deinem bevorzugtem künftigen AG einfach mal an die Tür pinkeln, auch so was erzeugt Aufmerksamkeit.

Gruß

Matthias

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Hallo,

natürlich setzt du dich damit von der Masse ab. Aber in einer
Art und Weise, die deiner Karriere in dem betreffenden
Unternehmen wohl eher wenig förderlich sein dürfte.

Vergiss es, die wenigsten AG dürften auf diese „Spässe“
stehen.

Ja, ich seh schon, das sehen viele so wie du.

Schade, ich persönlich fand es wirklich eine kreative Idee. Aber sie war eben überhaupt nicht ausgereift, deswegen habe ich ja um eure Meinungen gebeten. Gut, dass ich das getan habe… jetzt bin ich wieder schlauer :smile:

Liebe Grüße
Timi

Hallo,

Quellen bitte !

Boah, da fragst du Sachen… ich hab das letztens irgendwo bei Spiegel.de oder Focus.de gelesen aber glaub mal nicht, dass ich das jetzt finden würde :frowning:

Dann würde doch keiner mehr
Spam-Email versenden sondern seine Werbung per Post als
„Antwort“ versenden und die Empfänger dürften dafür löhnen.

Na, da hast du auch Recht… so hab ich das noch nie überlegt…

Villeicht solltest du deinem bevorzugtem künftigen AG einfach
mal an die Tür pinkeln, auch so was erzeugt Aufmerksamkeit.

Ich werds mir überlegen *gg*

Liebe Grüße
Timi

Hallo Timi,

hier einige Gedanken zu Deinen Vorschlägen „Aufmerksamkeit zu erzeugen“.

Zum Hintergrund: Ich bin in der Personalauswahl tätig und mein Fazit lautet: "Schreibe eine >gute[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Auf eine gute Stelle kommen ja heutzutage meistens wirklich
viele Bewerbungen. Als Bewerber sollte man sich also irgendwie
von der Masse absetzen.

Ein guter Bewerber hebt sich allein (!) durch außerordentlichen Zeugnisse und einen passenden Lebenslauf ab. Niemand lässt sich durch unhandliche Bewerbungsmappen oder vermeintlich kreative Einfälle blenden.

Während man über eine unsachgemäße Bewerbungsmappe noch hinwegsieht, ist die Strafporto-Idee der Tod für jede Bewerbung.

Hallo Timid,

wenn ich die Katze auf Deiner Vika anschaue, denke ich, es dürfte Dir wenig Mühe bereiten, eine Bewerbung um „etwas von Dir“ zu erweitern. Vor einigen Wochen wurde hier die zeitweise ziemlich populäre „dritte Seite“ einer Bewerbung diskutiert, in der jemand, der einen Softwareentwickler haben möchte, unversehens mit der Liebe des Entwicklers zum Bandoneonspiel konfrontiert wird. Es scheint in Sachen „dritte Seite“ eine Art Inflation gegeben zu haben - jedenfalls waren damals die Meinungen der Profis eher geteilt.

In derjenigen meiner letzten knapp 250 Bewerbungen, die zum Vertrag führte, machte die „dritte Seite“ einen Satz im Anschreiben aus: „Im Handwerk entwickle ich wesentlich mehr Schlagkraft als im diplomatischen Umgang mit Hierarchien“. Dieser Satz hat dazu geführt, dass ich einen nicht besonders gut bezahlten Job ohne Krankheits- oder Urlaubsvertretungen mit einem zu ziemlich direkten Wutausbrüchen neigenden Jefe habe, aber immerhin einen, in dem ich das Gefühl habe, etwas tun und etwas (im Ergebnis, nicht in der Karriere) erreichen zu können und wo man auch von der Buchhalterey aus das Leder riechen und die Nähmaschinen hören kann. Soll heiszen: Diese „dritte Seite“ hat für beide Seiten einen Vorteil, wenn sie ehrlich formuliert ist.

Wenn diese dritte Seite etwa den Stolz Deiner Katze betrifft und sowas bedeuten kann wie „ich freue mich, wenn ich um fünfe heimgehen kann“, so führt diese in einer Zeit, wo mir bei Vorstellungsgesprächen eine (stillschweigend erwartete) Regelarbeitszeit von 55h/Woche als etwas „ganz normales“ präsentiert wurde, immerhin auch provokante Äußerung in den ersten dreihundert Fällen zu sofortigem Weglegen und gelangt vielleicht im dreihundertundersten an jemanden, der nicht bloß vor langer Zeit im Studium gelernt hat, dass die elfte abendliche Arbeitsstunde viel weniger bringt als sie kostet, sondern auch wild entschlossen ist, diesen Sachverhalt konkret umzusetzen. Und dann bist Du eingeladen.

Dieses ist bloß ein Beispiel. Es gibt sicherlich viele Möglichkeiten, in bezug auf eine Stelle von Deiner Person zu reden.

Viel Erfolg wünscht

MM

Wenn das nicht die Garantie dafür ist, dass man auf sich

aufmerksam macht :smile:

Hallo,
und wie,allerdings negativ.

Hi,

bei mir hättest du keine Chance.
Ich würde dich sogar auf eine interne schwarze Liste setzen.
Zusätzlich würde ich mir noch die Mühe machen, dich „weiterzuempfehlen“.
Deine Ideen zeugen nicht gerade von einem akzeptablen oder gar sozialen Kunden-Lieferanten-Verständnis.

Hier ein paar Ratschläge, was wirklich individuell ist:
Nimm dir die Stellenanzeige genau unter die Lupe, beschaff dir Infos über die Firma, brüte ruhig einen halben Tag über ein individuelles Anschreiben.
Noch Besser: Stellengesuch in einer Zeitung.
So sieht gern gesehene Individualität aus.
Inhalt, nicht Schein.
Gruss,

Antwort an alle
Hallo, ich antworte mal allen zusammen:

@ Martin:

Ich habe im Archiv gesucht, habe aber die von dir angesprochene Diskussion leider nicht finden können. Hat da jemand einen Link zu oder kann mir Stichworte aus den Überschriften nennen (Archivsuche ist ja nur in Titeln möglich)?

Übrigens würde ich mich auch freuen, wenn ich um 5 Uhr Feierabend hätte… aber ich würde mich auch über 52 Wochen Urlaub im Jahr freuen und die wird ich wohl auch nie bekommen :wink:
Dass man auf der Suche nach einem Job gewisse Abstriche machen muss und sich teilweise wirklich mächtig unter Wert verkauft weil die einzige Alternative dazu Arbeitslosigkeit wäre ist schon richtig. Ich sehe das bei meinem Partner: 2 gut abgeschlossene Ausbildungen, zusätzliche Schulungen etc. und trotzdem war er letztes Jahr arbeitslos und ist es bloß nicht mehr, weil er eine Stelle angetreten hat, für die er vollkommen überqualifiziert ist. Dadurch bin ich ja überhaupt auf dieses Thema gekommen.

Gestern hat er nämlich wieder mal eine Bewerbung geschrieben (er schreibt nicht dauernd welche sondern nur für Jobs, die ihm auch zusagen – da er ja fest angestellt ist kann er ein bisschen wählerisch sein) und wir hatten natürlich wieder keine 1,44 € - Briefmarke zu Hause. Weil er keine Marke aus dem Automaten ziehen wollte musste er also bis heute warten und bei der Post eine kaufen – so ist mir eben die (wie sich inzwischen herausgestellt hat vollkommen schwachsinnige :smile: Idee gekommen.

Da ich bisher ziemlich viel Glück im Bezug auf Arbeit in meinem Leben hatte bin ich übrigens in dieser Richtung eine fast vollkommene Niete. Ich kann zwar orthografisch alles richtig formulieren, aber „den gewisse Kick“ habe ich für meine Bewerbungen nie gefunden. Es waren fast immer diese 0/8/15 – Bewerbungen, wie man sie in der Schule lernt. Auf eine Formulierung wie du sie gebracht hast wäre ich zB nie gekommen. Ich glaube, ich persönlich würde mich auch nicht trauen, „aus dem Rahmen zu fallen“. Denn wenn ich Bewerbungen verschicke dann kenne ich selten das Wesen des Empfängers. Und bevor ich mich von vornherein mit lockeren Formulierungen o.ä. ins Aus manövriere bleibe ich lieber bei der konservativen 0/8/15 – Bewerbung. Wie gesagt hatte ich bisher damit meistens Glück und habe nie lange auf einen Job warten müssen (notfalls packe ich meine Unterlagen zusammen und stelle mich persönlich bei einer Zeitarbeitsfirma vor – die suchen fast immer Leute).

Aber ich sehe es eben bei meinem Partner, dass er in seinem Job unglücklich ist ohne Ende – und dass bei Bewerbungen trotz guter Zeugnisse etc. nie irgendwas rauskommt. Und sei es nur, dass das Problem seine 4-wöchige Kündigungsfrist ist. Das war nämlich letztens das Problem: Die Firma hätte ihn sofort eingestellt, aber er musste ja noch kündigen – na ja, also 4 Wochen könnten sie nicht warten, dann ginge es eben nicht.

Naja, so ist es eben heutzutage. Da kann man froh sein, wenn man überhaupt Arbeit hat.

Ich wünsche dir, dass du zukünftig einen Job findest, in dem du auch Aufstiegschancen hast und du einen etwas netten Chef hast :smile:

@ chicobello
du sprichst von einer “ selbstbewußten Präsentation“, ich habe ja eben (an Martin) schon mal geschrieben, dass ich selbst nicht wirklich viel Erfahrung im Bewerben habe. Aber ok, ich bin auch erst 22 – ich kann noch üben :smile:

Aus den Zeiten, wo ich mich beworben habe kann ich allerdings sagen:
Meistens habe ich die 0/8/15 – ‚langweilig ohne Ende’ – Bewerbungen verschickt. Ich habe einige Male jedoch auch mal ein bisschen versucht, offensiver zu sein – selbstbewusst und zielsicher. Das habe ich mehreren Varianten ausprobiert – und bin damit nicht erfolgreich gewesen. Ich weiß nicht, ob ich vielleicht die Grenze zwischen ‚selbstbewusst’ und ‚überheblich’ überschritten habe – das kann natürlich sein. Aber auf jeden Fall habe ich positive Resonanz nur bei den Standart – Bewerbungen bekommen (oder wenn ich mich direkt persönlich vorgestellt habe).

Um noch etwas zu deiner Bemerkung zu sagen, dass sich Bewerber unzureichend vorbereiten: Ein Arbeitsloser schreibt etliche Bewerbungen, manche 5 oder mehr am Tag. Auch das Arbeitsamt schreibt vor, dass XY Bewerbungen pro Monat zu erfolgen haben. Dabei wird natürlich die Quantität über die Qualität gestellt. Es ist klar, dass man sich nicht intensiv mit einer Firma beschäftigen kann wenn man den Druck hat noch Bewerbungen an etliche andere Firmen schicken zu müssen. Mal abgesehen davon, dass ich mir durchaus denken kann, dass es nicht gerade toll ist das Firmenprofil von 20, 30 oder noch mehr potenziellen Arbeitgebern zu studieren.

@ helge
Also, dass meine Idee ziemlich schwachsinnig war habe ich inzwischen auch erkannt. Es war eben wirklich nur eine Idee und gerade um den Wert dieser Idee herauszufinden habe ich ja um Meinungen gebeten. Darum danke ich auch dir für deine Meinung.

Ich verstehe allerdings nicht, warum du meine Idee sogar unsozial findest. Wie gesagt ging meine Idee ja soweit, das tatsächliche Porto + Strafporto zu erstatten, also nicht darum, die Firmen „auszunehmen“ o.ä… Daher verstehe ich deine Ansicht nicht so ganz. Könntest du mir das bitte noch einmal erläutern? Danke.

@ Pirate4711
Ok, ich nehme das als gegeben hin. Um solche klaren Antworten zu bekommen hatte ich um Meinungen gebeten. Ich danke dir dafür.

Da ich – wie bereits erwähnt – selbst keine großen Erfahrungen mit Bewerbungen habe möchte ich einfach mal fragen: Welches ist die Bewerbungsmappe, die man nehmen sollte? Lohnt es sich dabei wirklich, einige € mehr auszugeben? Diese Frage vor dem Hintergrund, dass etwa 80 % der Mappen nicht wieder zurückgesandt werden (die Unterlagen schon, nur die Mappe behalten viele Firmen – vielleicht als Aufwandsentschädigung :wink:

Schlusswort:

Ich danke euch allen für eure Meinungen und Anregungen. Ich habe inzwischen eingesehen, dass meine Idee Schwachsinn ist. Ich habe dabei zu viele Dinge nicht beachtet (zB „Annahme verweigert“) – für mich war es eben in erster Linie eine originelle Idee.
Inzwischen bin ich froh, dass mein Partner für die aktuelle Bewerbung doch einfach ne Briefmarke gekauft hat – so hat er vielleicht doch eine reelle Chance auf den Job :smile:

Liebe Grüße
Timi

@ Pirate4711
mit Bewerbungen habe möchte ich einfach mal fragen: Welches
ist die Bewerbungsmappe, die man nehmen sollte? Lohnt es sich
dabei wirklich, einige € mehr auszugeben? Diese Frage vor dem

Die Kunststoffschnellhefter in dezenten Farben mit Klemmverschluss erfüllen ihren Zweck voll und ganz. Ggf. gibt es sowas auch in Pappe. Diese Dinger stapeln sich gut und nehmen nicht mehr Platz als notwendig weg.

Beispiele für eine aufwendige Variante:
http://www.bewerbung.tv/index.php?1887&backPID=1886&…

Die Klarsichthefter auf dem Supermarkt für 1 - 1,50 EUR tun es auch.

Von speziellen Bewerbungsmappen, die umständlich zu öffnen und größer als DIN A4 sind, würde ich Abstand nehmen. Einsteckbereiche für Deckblätter sind nutzlos (da das Deckblatt nutzlos ist).

Wie gesagt: Die Ausgestaltung der Mappe ist nicht dazu geeignet, Aufmerksamkeit zu erregen. Allenfalls negative Aufmerksamkeit. Letztlich sollte man den Firlefanz weglassen und sich auf die Merkmale konzentrieren, die zum Erfolg führen: guter Lebenslauf, gute Zeugnisse, passende Qualifikationen, zielgerichtetes Anschreiben.

Hallo Timi,

stimme Deiner Anwort voll und ganz zu. Späße bei der Bewerbung funktionierten in den 70ern. Heute bekommen die Verantwortlichen eher einen dicken Hals.
Habe das Glück auch in Lohn und Brot zu sein. Fragen wie: " Was halten sie davon wenn ich nur noch 60% arbeite und sie mir das dreifache Gehalt zahlen? Das würde durchaus einem Spitzenmanager der deutschen Industrie entsprechen und ich würde dann auf 10% verzichten." als Gegenfrage wie ich zu Gehaltskürzungen stehe. Selbst mit einem Lächeln im Gesicht, gab das Ärger.
Also Bewerbung nach Standart.
Gruß Norbert

Antwort
Hallo,

ich zitiere mal aus den Heftchen „Leistungen und Preise“ der Deutschen Post AG:

„Werbeantwort und int. Werbeantwort sind Briefe oder Postkarten, bei denen der Empfänger der Werbeantwort zur Zahlung verpflichtet ist. Dieser zahlt also nur für die Werbeantworten, die er tatsächlich zurückerhält und nicht freigemacht bzw. teilfreigemacht werden“

Der Witz bei der Sache ist allerdings, dass der Empfänger diese Werbeantworten selbst in Umlauf bringt, z.B. um die Bestellungen seiner Kunden zu erleichtern (Bestellkarte, Rückumschlag,…), sprich der Empf. trifft sozusagen mit der Post eine Sondervereinbarung: Er verpflichtet sich, die nicht freigemachten Sendungen anzunehmen und zahlt ein geringeres Einziehungsentgelt („Strafporto“).
Mal eben „Antwort“ über die Adresse schreiben reicht da nicht aus.

Bei allen Firmen mit denen ich so zu tun hatte, erregten Sendungen mit Nachporto übrigens gar keine Aufmerksamkeit. Die gingen gleich alle zurück, Annahme verweigert.

VG,

Birgit

Hallo Timi,
ich habe einen 2 jährigen Bewerbungsmarathon hinter mir und war ständig auf der Suche nach Ideen, wie ich mich von zig Mitbewerbern unterscheiden könnte. Die Bewerbung, die letztendlich erfolgreich war, war die die ich persönlich bei dem verantwortlichen Personalchef abgegeben habe. Muß nicht immer funktionieren, aber in meinem Fall war es der kleine Unterschied.
Ich wünsch Dir alles Gute und viel Erfolg.
Viele Grüsse,
Ulliwilli