was darf ein Lehrer einem Schüler sagen, was ist nicht mehr erlaubt? Der Sohn des ehemaligen Kanzlers Kohl hat in einem Interview berichtet, während der Diskussionen um den NATO-Doppelbeschluss habe ein Lehrer seinen Vater als Massenmörder bezeichnet. Und das sei für den Lehrer folgenlos geblieben. Ist das rechtlich glaubwürdig?
wenn jemand sagt „Dein Vater ist ein Massenmörder“ dann hat das nichts mit „Meinung“ zu tun und somit auch nichts mit der zugehörigen Freiheit.
Wenn die betroffene Person nun kein Massenmörder war, dann wäre es eher sowas wie Verleumdung oder Beleidigung, unter $185 oder 187 stgb nachzuschlagen
Das darf ein Lehrer genauso wenig wie jeder andere auch. Wär ja noch schöner.
Dann kann man natürlich auch Dienstaufsichtsbeschwerde einreichen, wozu ich IMMER raten würde. Steter Tropfen höhlt den Stein.
Es gibt so viele menschenverachtende und sadistische Lehrer, das es unglaublich ist. Aber dagegeben anzugehen ist frustrierend, da die entsprechenden Ämter kaum reagieren.
Mein alter Deutschlehrer H-G C. nannte eine Mitschülerin einst „widerlich“ und noch viel mehr (wegen ihres Kleidungsstils) und die Konsequenz daraus war, dass uns die Behörde belehrte, dass wir doch etwas Rücksicht auf die Gefühle des Lehrers nehmen sollten. Außerdem wäre ja kein Schaden entstanden.
Traurig.
Egal. Im Leben gibt es immer ausgleichende Gerechtigkeit.