hi bert,
hab ich nur das Gefühl oder stimmt es, dass die
Spieleentwikler in letzter Zeit mich als Einzelkämpfer at home
ohne DSL Zugang vergessen und benachteiligen?
Die Einzelspielermodi werden immer kleiner und kleiner.
Welche spiele im besonderen meinst du? Es gibt noch immer genug shooter und strategiespiele die offline keine benachteiligung darstellen (zuletzt veröffentlicht doom3, sims2 etc.).
Findet ihr das gut oder seid ihr auch meiner Meinung dass das
ein Schuss in den Ofen wird.
Ich seh da kein problem.
Wenn du damit meinst, dass die soloparts immer kürzer werden, dann hat das möglicherweise mit dem technischen tamtam zu tun, der heute um nahezu jedes spiel gemacht wird. Die technik wird immer aufwändiger und dafür wird weniger zeit in die länge des spiels oder gar in die story investiert. Warum die story nicht paralell entwickelt wird, damit nichts zu kurz kommt, könnt mit den kosten und der schnellen entwicklung zusammenhängen.
Wie sieht es eigentlich mit der Sucht zum Spiel aus?
Sucht?
- Wenn du täglich joggen gehst, bist du dann joggingsüchtig?
- Wenn du täglich arbeitest, bist dann arbeitssüchtig?
- Wenn du täglich ins fitnessstudio gehst, bist dann fitnesssüchtig?
- Wenn du täglich liest, bist du dann lesesüchtig?
- Wenn du täglich zeitung liest dann bist ein zeitungsjunky?
- Wenn du täglich malst, bist du malsüchtig?
- Wenn du erfinder bist, bist du gleichzeitig erfindungssüchtig?
…uvm… die liste lässt sich endlos fortsetzen.
Ich finde diese dumme diskussion um internet-, spielsucht etc, schwachsinnig.
Das ist genauso wie brutale spiele normale menschen nicht brutal werden lässt.
Definieren kann man es ganz einfach, wer täglich im www ist, trainieren geht etc. hat ein hobby.
Wer immer an sein hobby denkt und garnichts anders mehr macht oder machen möchte, dem gefällt was er macht.
Wer etwas regelmässig macht, jedoch keinen inneren zwang verspürt der geht einfach einer beschäftigung nach.
Wer nichts anderes machen kann, magisch angezogen wird von seinem „hobby“ auch wenn er nur kurz etwas anderes machen muss und garnicht mehr anders kann, als dieser „lust“ zu fröhnen und diesen inneren zwang verspürt unbedingt weiterzumachen der könnt süchtig sein.
Kommt bei diesen ganzen Onlinespielen
nicht auch sehr stark der Gruppenzwang zur Geltung?
Von zwang kann keine spur sein. Es macht spass mit anderen spielen zu können, anstatt allein im singlemode! Reaktion, interaktion etc…
Ich persönlich verliere am solomode schnell die lust. Diablo2 z.b. war solo nur kurz interessant. Online jedoch über jahre. Täglich „freunde treffen“, vergleichen, interessen austauschen, interessen teilen macht doch spass.
lg,
fred