Meinungsumfrage

Hallo Leute,
hab ich nur das Gefühl oder stimmt es, dass die Spieleentwikler in letzter Zeit mich als Einzelkämpfer at home ohne DSL Zugang vergessen und benachteiligen?
Die Einzelspielermodi werden immer kleiner und kleiner.

Findet ihr das gut oder seid ihr auch meiner Meinung dass das ein Schuss in den Ofen wird. Wie sieht es eigentlich mit der Sucht zum Spiel aus? Kommt bei diesen ganzen Onlinespielen nicht auch sehr stark der Gruppenzwang zur Geltung?

mfg

Bert

Hallo Bert,

sehe ich genau so. Ist mir in letzter Zeit gerade bei Rollenspielen häufiger passiert: sehe Screenshots und Zusammenfassung des Spieles, denke: Mensch, geiles Spiel, muss ich haben.

Dann die Ernüchterung: Massive-Multiplayer-Only! Und da das mit 56k-Modem und ohne Flatrate nicht wirklich Spass macht, kuck ich wieder in die Röhre.

Aber es scheint Besserung in Sicht zu sein: ich habe erst vor kurzem gelesen, das einige Online-Spiele eingestellt wurden, weil die Nachfrageprognose zu schlecht ausgefallen ist. Also scheint zumindest noch Hoffnung zu bestehen.

Und zum Thema Gruppenzwang: ich glaube fast das zumindest bei Everquest & Co auch die Sammelleidenschaft bzw. Charakterentwicklung im eine große Rolle spielen. Nur noch dieser Dungeon / diese Schwert / dieses Levelup /…

Daniel

Ich habe keinen DSL-Anschluss und spiele deswegen ausschliesslich Single-User Spiele und ab und zu einmal in LAN.

Bei online Multiuser-Games ist mir der Stress einfach zu groß, es gibt einfach zu viele Spieler, die ziemlich lange und ziemlich verbissen spielen. Wenn man sich dann nicht anschließt und ebenso viel Zeit investiert geht man unter.
Bei Singleuser-Games kann der Hersteller den Schwierigskeitsgrad wenigstens genau ausbalancieren.

Nein, dann spiele ich doch lieber mein GTA Vice City weider (absolut genial, im übrigen), muss ja bis San Andreas fertig sein. Hab erst 54%…

Hallo Leute,

hallo!

hab ich nur das Gefühl oder stimmt es, dass die
Spieleentwikler in letzter Zeit mich als Einzelkämpfer at home
ohne DSL Zugang vergessen und benachteiligen?
Die Einzelspielermodi werden immer kleiner und kleiner.

muss halt reine single-player spiele kaufen :smile:
muss aber zustimmen! bei spielen, die auch multiplayer fähig sind, sind die single-player oft benachteiligt.

Findet ihr das gut oder seid ihr auch meiner Meinung dass das
ein Schuss in den Ofen wird. Wie sieht es eigentlich mit der
Sucht zum Spiel aus? Kommt bei diesen ganzen Onlinespielen
nicht auch sehr stark der Gruppenzwang zur Geltung?

najo, ich bin ja einer von diesen onlinezockern. aber auch nur deshalb, weil mich nur sehr wenige single-player spiele länger fesseln können! ich weiss nicht, ob ich abgestumpft bin. aber ausser max payne und warcraft hab ich in letzter zeit nix mehr alleine gespielt. ich find es einfach meist langweilig gegen pc. bin halt auch so ein dauerzocker, für den die ki keine herausforderung ist und einen menschlichen gegner braucht.
vermutlich hängt dies halt mit den mikrigen einzelspieler kampagnien (man, wusste noch nie, wie man das schreibt… *g*) halt zusammen.
ich empfehle dir wc3! das hat ein super singleplayer-modus; und wenn das auch zu langweilig is, gibts im internet abertausende addons und karten zum spielen (aufgrund der geringen grösse auch für modemuser downloadbar)

aber in langer hinsicht wird das modem sowieso „aussterben“. von daher: hol dir dsl! is bestimmt nich so viel teuerer…

mfg
Bert

Geisterkarle

Hi,

zunächst einmal: ich bin ein solcher Online-Zocker, der Vorteil des Multiplayer-Modus ist, dass man gegen richtige Menschen spielt, was sich in der Verhaltensweise äussert. Noch kann sich kein einziger Bot sehen lassen, was die KI angeht. Und ja, eine dsl-flatrate liegt bereit und wartet darauf, dass ich sie benutze! :wink:

Auf der anderen Seite spiele ich auch Rennspiele McRay Rally alleine, da macht es wenig Sinn Leute ranzuholen. Aber wenn es beispielsweise um Ballerspiele geht: Doom3 habe ich durchgespielt. Und dann? Es hat keinen Langzeitunterhaltungswert. Auch Return to Castle Wolfenstein war ein solcher Fall, wo der Multiplayer-Teil ein wenig vernachlässigt wurde. Auf der anderen Seite Enemy Territory ist sehr beliebt, nicht nur weil es kostenlos ist, sondern eben auch wegen dem multiplayer-part. Ich weiss noch bei Strategiespielen wie warcraft 3 oder starcraft wusste man nach 3 oder 4 skirmish-spielen bereits, wie man am besten gegen den computer gewinnen kann. Wenn das keine Herausforderung mehr ist, dann greif ich noch zu cheats, um den Effekt zu sehen, wenn ich Horden von Kämpfern gleich am Anfang auf Gegner losschicke…

Gruss, Omar Abo-Namous

hi bert,

hab ich nur das Gefühl oder stimmt es, dass die
Spieleentwikler in letzter Zeit mich als Einzelkämpfer at home
ohne DSL Zugang vergessen und benachteiligen?
Die Einzelspielermodi werden immer kleiner und kleiner.

Welche spiele im besonderen meinst du? Es gibt noch immer genug shooter und strategiespiele die offline keine benachteiligung darstellen (zuletzt veröffentlicht doom3, sims2 etc.).

Findet ihr das gut oder seid ihr auch meiner Meinung dass das
ein Schuss in den Ofen wird.

Ich seh da kein problem.

Wenn du damit meinst, dass die soloparts immer kürzer werden, dann hat das möglicherweise mit dem technischen tamtam zu tun, der heute um nahezu jedes spiel gemacht wird. Die technik wird immer aufwändiger und dafür wird weniger zeit in die länge des spiels oder gar in die story investiert. Warum die story nicht paralell entwickelt wird, damit nichts zu kurz kommt, könnt mit den kosten und der schnellen entwicklung zusammenhängen.

Wie sieht es eigentlich mit der Sucht zum Spiel aus?

Sucht?

  • Wenn du täglich joggen gehst, bist du dann joggingsüchtig?
  • Wenn du täglich arbeitest, bist dann arbeitssüchtig?
  • Wenn du täglich ins fitnessstudio gehst, bist dann fitnesssüchtig?
  • Wenn du täglich liest, bist du dann lesesüchtig?
  • Wenn du täglich zeitung liest dann bist ein zeitungsjunky?
  • Wenn du täglich malst, bist du malsüchtig?
  • Wenn du erfinder bist, bist du gleichzeitig erfindungssüchtig?
    …uvm… die liste lässt sich endlos fortsetzen.

Ich finde diese dumme diskussion um internet-, spielsucht etc, schwachsinnig.
Das ist genauso wie brutale spiele normale menschen nicht brutal werden lässt.

Definieren kann man es ganz einfach, wer täglich im www ist, trainieren geht etc. hat ein hobby.

Wer immer an sein hobby denkt und garnichts anders mehr macht oder machen möchte, dem gefällt was er macht.

Wer etwas regelmässig macht, jedoch keinen inneren zwang verspürt der geht einfach einer beschäftigung nach.

Wer nichts anderes machen kann, magisch angezogen wird von seinem „hobby“ auch wenn er nur kurz etwas anderes machen muss und garnicht mehr anders kann, als dieser „lust“ zu fröhnen und diesen inneren zwang verspürt unbedingt weiterzumachen der könnt süchtig sein.

Kommt bei diesen ganzen Onlinespielen
nicht auch sehr stark der Gruppenzwang zur Geltung?

Von zwang kann keine spur sein. Es macht spass mit anderen spielen zu können, anstatt allein im singlemode! Reaktion, interaktion etc…

Ich persönlich verliere am solomode schnell die lust. Diablo2 z.b. war solo nur kurz interessant. Online jedoch über jahre. Täglich „freunde treffen“, vergleichen, interessen austauschen, interessen teilen macht doch spass.

lg,
fred

von daher: hol dir dsl! is bestimmt nich so viel teuerer…

Leider ist nicht überall DSL verfügbar, vor allem in Dunkeldeutschland wo die Telekom haufenweise Glasfaserkabel verlegt hat und nun kein Geld für DSL über Glasfaser ausgeben will…

Aber zurück zum Thema, ich bin auch so ein Offline-Zocker, da ich sogar nur 28kbit/s habe (schlechte Leitung, soviel zum Thema Glasfaser, HA HA) fällt alles aus was nicht im Browser läuft.

Aber mich stört es weniger, sicher im Moment schiessen OnlineSpiele wie Pilze aus dem Boden und so manches Spiel hätte ich gerne mal gespielt aber für die große Masse reicht mir eigentlich der Singleplayermodus, meist halte ich eh nicht so lange ein Spiel aus.

Und die Multiplayergames zock ich auf Lans (Desert Combat, UT, UT2004, Starcraft).
Von daher ist es nicht ganz so schlimm.

Gruß Wizard of War

von daher: hol dir dsl! is bestimmt nich so viel teuerer…

Leider ist nicht überall DSL verfügbar, vor allem in
Dunkeldeutschland wo die Telekom haufenweise Glasfaserkabel
verlegt hat und nun kein Geld für DSL über Glasfaser ausgeben
will…

wie üblich… bin zwar bei denen, da des stabil is. aber is scho a kreuz mit denen…

Aber zurück zum Thema, ich bin auch so ein Offline-Zocker, da
ich sogar nur 28kbit/s habe (schlechte Leitung, soviel zum
Thema Glasfaser, HA HA) fällt alles aus was nicht im Browser
läuft.

browser? http://www.uga-agga.de :stuck_out_tongue:

Aber mich stört es weniger, sicher im Moment schiessen
OnlineSpiele wie Pilze aus dem Boden und so manches Spiel
hätte ich gerne mal gespielt aber für die große Masse reicht
mir eigentlich der Singleplayermodus, meist halte ich eh nicht
so lange ein Spiel aus.

online haben spiele halt einen höheren markt. bzw. selbst leuten, die illegal spiele runterladen, bleibt für das onlinevergnügen meist nur der weg zum laden!

Und die Multiplayergames zock ich auf Lans (Desert Combat, UT,
UT2004, Starcraft).
Von daher ist es nicht ganz so schlimm.

na also :smile:

Gruß Wizard of War

Geisterkarle

Definieren kann man es ganz einfach, wer täglich im www ist,
trainieren geht etc. hat ein hobby.

Wer immer an sein hobby denkt und garnichts anders mehr macht
oder machen möchte, dem gefällt was er macht.

Wer etwas regelmässig macht, jedoch keinen inneren zwang
verspürt der geht einfach einer beschäftigung nach.

Wer nichts anderes machen kann, magisch angezogen wird von
seinem „hobby“ auch wenn er nur kurz etwas anderes machen muss
und garnicht mehr anders kann, als dieser „lust“ zu fröhnen
und diesen inneren zwang verspürt unbedingt weiterzumachen der
könnt süchtig sein.

Um es à la Yes Prime Minister zusammenzufassen:
süchtigsein ist eines dieser unregelmässigen Verben:

ich gehe einer regelmässigen Beschäftigung nach
du hast ein hobby
er/sie ist süchtig!

Gruss, Omar Abo-Namous

ich empfehle dir wc3! das hat ein super singleplayer-modus;
und wenn das auch zu langweilig is, gibts im internet
abertausende addons und karten zum spielen (aufgrund der
geringen grösse auch für modemuser downloadbar)

Gute Empfehlung. Habe mich ehrlich gesagt etwas gesträubt beim Kauf, da ich nicht noch „another f***ing RTS-Game“ haben wollte. Auf einer LAN wurde ich dank der genialen Custom/Fun-Maps eines besseren belehrt. Hervorzuheben sind hier speziell TD/HD-Maps (Tower-Defense, Hero-Defense) sowie die AoS-Varianten (DotA - Defense of the Ancients ist wohl die bekannteste AoS-Map).

Auf http://www.wc3sear.ch gibts ne riesen Auswahl.

Bernd

Hallo auch.

hab ich nur das Gefühl oder stimmt es, dass die
Spieleentwikler in letzter Zeit mich als Einzelkämpfer at home
ohne DSL Zugang vergessen und benachteiligen?

Hier ein klares Jein. Wie einige meiner Vorredner schon erwähnt haben, ist ein SP-Modus kein garant für Langzeitspielspaß. Hier muss es also ein MP-Modus geben. Ich persönlich spiele inzischen nur noch MP-Varianten, alleine fang ich garnicht erst an (höchstens um mal das Spiel kennen zu lernen).
Die meisten Spieleschmieden zielen mit ihren Neuentwicklungen von vorn herein auf den ständig wachsenden Online-Markt, ein SP-Modus wird entweder vernachlässigt oder ganz weggelassen. Eine KI zu entwickeln kostet viel Zeit und Geld. Es geht schließlich ums Geschäft. Mit Online-Diensten lässt sich zusätzlich zum eigentlichen Spiel viel Geld verdienen.

Es gibt aber auch Spiele, bei denen ein MP-Modus keinen Sinn machen würde, z.B. Adventure. Allerdings gibt es von denen nur noch sehr wenige…

Findet ihr das gut oder seid ihr auch meiner Meinung dass das
ein Schuss in den Ofen wird.

Nein, siehe obige Begründung.

Wie sieht es eigentlich mit der
Sucht zum Spiel aus? Kommt bei diesen ganzen Onlinespielen
nicht auch sehr stark der Gruppenzwang zur Geltung?

Mit Gruppenzwang hat das nichts zu tun und von PC-Spielen geht im Gegensatz zu „herkömmlichen Drogen“ (Alkohol, Zigarretten etc.) kaum Gefahr aus. Allerdings möchte ich es nicht schönreden, ich habe schon Fälle von Spielesucht erlebt…

Bernd