Hallo,
Mir ist letztens an mir etwas seltsames aufgefallen, vielleicht fällt euch ja was dazu ein?
Nachdem jetzt die Sonne mal wieder zu genießen war und ein paar andere positive Sachen zusammenkamen, verfiel ich gestern in eine positive Grundstimmung, man könnte es fast aufblühen nennen - soweit nichts seltsames. So fing ich an, vor mich hin zu summen.
Das komische ist, dass das Ergebnis des Summens eine total melancholische Melodie war (wie man sie in Krimis im Hintergrund hört wenn der Mörder grade gesteht „ich habe sie doch so sehr geliebt, aber ich musste sie umbringen, weil …“). Ich empfand sie aber eben nicht als traurig, sondern als positiv. Darauf aufmerksam geworden, versuchte ich was anderes zu summen, aber ich konnte nichts anderes als solche melancholischen Melodien von mir geben.
Könnte das irgendeine Bedeutung haben?
(Mir kam danach irgendwie der Gedanke, ob es möglich wäre, dass es mir „eigentlich“ viel schlechter geht als ich es merke, ich sozusagen noch trauriger bin als die Musik, sodass ich sie von meinem relativen Standpunkt als fröhlich empfinde. Aber das sollte ja quatsch sein, wenn ich mich in Summe gut fühle - es gibt nur relative Empfindungen, keine absoluten. Oder? )
Grüße,
Grippe