Hallo
Frohes Neues Jahr
Hoffentlich ist der Beitrag hier richtig.
Ich wollte fragen, ob eine Therapeutin ohne Einverständnis oder gar Wissen des Patienten eine Meldung an Arbeitsamt schicken darf und ob so etwas üblich ist und gemacht werden?
Ich bin in einer Verhaltenstherapie und meine Therapeutin hat indirekt blicken lassen(indirekt gesagt), dass ich eigentlich eine Trauma -Therapie oder Tiefenpsychotherapie (richtig genannt?) brauche.
Ich bin aber der Meinung, dass ich derzeit eine Tiefgehende Therapie nicht verkraften kann.
Könnte es sein, dass sie entweder hinter meinem Rücken eine Meldung an Arbeitsamt macht oder mir ankündigt, dass sie die Meldung machen will?
Darf sie das?
ich verstehe deine Frage nicht ganz. Weshalb sollte deine Therapeutin denn Meldung ans Arbeitsamt machen? Oder anders: Was gibt es denn zu melden?
Das ist die gesetzliche Regelung:
„Bezüglich der Psychotherapie besteht die im Strafgesetzbuch festgelegte Schweigepflicht. Inhalte der Therapie dürfen vom Therapeuten ohne Erlaubnis des Patienten an keine Person oder Institution weitergeleitet werden.“ (http://www.praxissutor.de/)
Sie darf also dem Arbeitsamt nicht irgendwelche Sachen einfach so melden.
Es gibt kein Regelbruch von meiner Seite, was dem Arbeitsamt zu melden wäre.
Sie könnte mir aber versuchen, zu schaden und dort versuchen wenigstens schlechtes Wort einzulegen.
Das Arbeitsamt hat Gutachten erstellt und in dem Gutachten wurde meine Lage als nicht gut bewertet und eine Therapie empfohlen.
Das mache ich gerade.
Eine Tiefgehende Therapie kann ich z.Zt. nicht, schaffe ich nicht. Deswegen die Entscheidung zu Verhaltenstherapie.
Kann man und darf man als Patient Art der Therapie selber wählen?
Danke
Gruss
selbstverständlich wählst du als patinetin die art der therapie selbst und das arbeitsamt hat auch gar keine möglichkeit, das mitzubestimmen und obendrein bist du zu keiner auskunft verpflichtet.
deine therapeutin kann nur deshalb von der agentur für arbeit kontaktiert worden sein, weil DU denen das schriftlich erlaubt und die agentur darüber SELBST informiert hast, wohin du gehst. anders lässt sich ohne datenschutzverletzung nicht ermitteln, dass du therapie machst und schon gar nicht wo und noch weniger welches therapieverfahren da angewendet wird!
dass deine therapeutin dir schaden will, ist abwegig, dass du das denkst ist mindestens gesprächswürdig im rahmen der therapie und nicht etwa „forumswürdig“ im internet!
Wenn ich einen Therapeutenwechsel vornehme, kann es denn sein, dass sie hinter meinem Rücken irgendwelche Meldungen gegen mich an die KRANKENKASSE macht?