Hallo die Einzelhandelsexperten,
zwei Punkte, die ich nicht i.O. finde, auch wenn das Wohl und Wehe der Welt wahrhaftig davon nicht abhängt :
1.) Bei Radieschen ist praktischerweise die Mengenangabe das Bund . Im Sommer sind im Bund jede Menge Radieschen und große, jetzt im Winter vergleichsweise wenige und kleine. Ist das i.O., dass hier ohne Gewichtsangabe verkauft wird ?
2.) Bei Kern-/Steinobst (Pfirsiche, Kirschen etc.) wäre es doch fair, den Kunden wissen zu lassen, wie groß der Fruchtanteil ist. Ich ärgere mich über vermeintlich günstig eingekaufte Pfirsiche, die - zu Hause aufgeschnitten - einen Riesenkern und wenig Fruchtfleisch zeigen.
Nun komme man nicht mit dem Argument, jeder Pfirsich habe einen anderen Gewichtsanteil des Kerns! Innerhalb einer Sorte/Charge ist die Streuung sicher nur ein paar akzeptable Prozentpunkte.
Gruß
Karl
Hallo,
alles, was mit Laub verkauft wird, ist schwer zu wiegen, weil du da dein Problem 2 wieder hast. Da hier nicht das Rechtsbrett ist, sei auch angmerkt, daß mir bei Radieschen der Geschmack vor dem Gewicht(würde letztendlich doch nur durch Wasser erzeugt) geht.
Ein guter Händler hat sicher kein Problem damit dir eine Frucht aufzuschneiden, auch probieren sollte da kein Problem sein. Daß er dafür einen anderen Preis als der Discounter hat, dürfte auch klar sein. Aber, bevor ich die Hälfte wegwerfe, zahle ich lieber x% mehr …
Cu Rene
Hallo René,
alles, was mit Laub verkauft wird, ist schwer zu wiegen, weil du da dein Problem 2 wieder hast.
Das Problem sehe ich nicht. Dafür greife ich mir als Erzeuger oder auch als Großhändler zB zehn Radieschen wahllos aus der Charge heraus, wiege die mit und ohne Laub, und schon kann die Angabe brutto/netto mit akzeptabler Genauigkeit gemacht werden.
Eher sehe ich das so, dass die Einzelhandelsbranche kein gesteigertes Interesse an einer Preistranparenz hat.
Gruß
Karl
Moin auch,
irgendiwe finde ich dein posting ja witzig.:
1.) Bei Radieschen ist praktischerweise die Mengenangabe das
Bund . Im Sommer sind im Bund jede Menge Radieschen und
große, jetzt im Winter vergleichsweise wenige und kleine. Ist
das i.O., dass hier ohne Gewichtsangabe verkauft wird ?
Wenn es gemacht werden würde, würden sich die Leute sofort beschweren, weil sie dann vermeintlich Geld für die Stiele und Blätter bezahlen müssten.–>Nicht praktikabel
2.) Bei Kern-/Steinobst (Pfirsiche, Kirschen etc.) wäre es
doch fair, den Kunden wissen zu lassen, wie groß der
Fruchtanteil ist. Ich ärgere mich über vermeintlich günstig
eingekaufte Pfirsiche, die - zu Hause aufgeschnitten - einen
Riesenkern und wenig Fruchtfleisch zeigen.
Und woher soll der Verkäufer wissen, wieviel der Kern in welchem Pfirsich wiegt? MRT bei jeder Frucht?
Nun komme man nicht mit dem Argument, jeder Pfirsich habe
einen anderen Gewichtsanteil des Kerns! Innerhalb einer
Sorte/Charge ist die Streuung sicher nur ein paar akzeptable
Prozentpunkte.
Erstens: Nein, die Streuung kann erheblich größer sein. Zweitens. s.o.
Ralph