Ich gehöre zu denjenigen, die in den Siebzigern in der Grundschule Mengenlehre hatten (Hessen). Ich erinnere mich an das Chaos. Keiner hatte einen blassen Schimmer um was es da ging.
Ein Apfel und noch ein Apfel gibt zwei Äpfel?
Nein, das war viel zu popelig.
Da musste am Ende noch das Male-Zeichen hin, sonst war das falsch.
OK, zu meiner Frage:
Ich habe im Hinterstübchen noch, dass es da ein „eingeteilt“ und ein „verteilt“ gab. Das eine hatte zwei Punkte, das andere drei Punkte. Das Ergebniss war zwar immer das gleiche (entsprach wohl ner Division), aber es gab zwischen denen doch irgendwie einen Unterschied.
Kann mir das jemand noch erklären?
Zuallererst: mit Hessen hat das Verständnis der Mengenlehre
eigentlich weniger zu tun, m.E. sollte man sich selbst eine
reintreten
Einspruch.
Aus deiner ViKa sehe ich, dass du zu fraglicher Zeit (Anfang Siebziger)noch nicht geboren warst.
Du musst dir das folgendermaßen vorstellen:
1+1=2; wenn du das damals so hingeschrieben hättest … war FALSCH!!
da musste noch ein Male-Zeichen (ein liegendes Ei) dahinter.
Hab ich dann auch so gemacht
Und dann gabs da so Aufgaben wie 10:5=2 Male
Und dann gabs da noch 10 „drei Punkte“ 5 = Male
Wie schon gesagt, hinten kam immer das gleiche raus, war aber nach Aussage Lehrer nicht das gleiche.
Und ich möchte jetzte 30 Jahre danach endlich wissen, wo der Unterschied liegt, damit ich nicht dumm sterbe.
Halloechen,
Krass gesagt, haben wir also alle etwas gelernt, dass wir nicht
verstehen… Denke Sinn und Zweck ist es sich das ganze bildlich vor zu stellen… Why ever ich seh da aber auch meisten nur nix. dennoch denke ich, dass wir nicht dumm sterben…
LG
geht mir auch so. Ich empfand die Mengenlehre als vollkommen logisch und simpel (ebenso wie ich übigens die LÜK-Kästen toll fand).
Super haptisch und verständlich.