Hallo,
sieht immer mehr so aus, als wäre ich in meinem zarten Alter im Wechsel. Zumindest habe ich alle Anzeichen. Nachdem ich das meiner FÄ nun schon seit einem Jahr sage und auch das Gefühl habe die Hitzdewallungen etc. werden schlimmer, hat sie mir nun ein Östrogengel aufgeschrieben, das ich auf dem Oberarm oder Oberschenkel verreiben soll. Die genaue Dosis (wieviele Hübe) muss durch ‚Trial and Error‘ herausgefunden werden.
Alle anderen Methoden (Autogenes Training, massig Bücher über die Wechseljahre und wie ich am besten damit umgehe, diverse pflanzliche Tabletten usw.) haben bisher nichts gebracht.
Nun habe ich zwar eine „Wundermittel“ bekommen, habe aber schon sehr oft gelesen, dass Östrogene das Brustkrebs Risiko deutlich erhöhen sollen. In meiner Familie hatte jeder schon Krebs. Sämtliche Omas, Opas, mein Vater, meine Mutter. Was nun?
Der Leidensdruck ist hoch genug, dass ich zum Äussersten (den Hormonen) greifen möchte, aber die Angst mir damit mehr zu schaden als zu helfen ist auch ziemlich groß.
Was würdet ihr tun?
LG, Die Münchnerin
Hallo,
ich kann aus Erfahrung nicht dazu raten, weil ich sie 6 W. lang einnahm. Die Brust vergrößerte sich, und es bildeten sich schleichend Wasseransammlungen im Körper. Obwohl ich vorsichtig reduzierte, hatte ich einen tierischen Entzugstag, den ich niemand gönne.
Mein Tipp: Betreib Sport! Denn was Du dabei ausschwitzt, ist schon mal raus. Auch Ablenkung hilft. Mir tat bei der VHS Bauchtanz gut. Auch das ist schweißtreibend.
Als pflanzl. homöopath. Mittel bekam ich Pascofemin trf. verordnet. Die Wirkung beginnt erst nach 2-3 W. Ich nahm 3 x 15 Trf. ein. Dadurch waren die Wallungen kürzer und nicht so stark.
Alles Gute,
Rosa
sieht immer mehr so aus, als wäre ich in meinem zarten Alter
im Wechsel. Zumindest habe ich alle Anzeichen. Nachdem ich das
meiner FÄ nun schon seit einem Jahr sage und auch das Gefühl
habe die Hitzdewallungen etc. werden schlimmer, hat sie mir
nun ein Östrogengel aufgeschrieben, das ich auf dem Oberarm
oder Oberschenkel verreiben soll. Die genaue Dosis (wieviele
Hübe) muss durch ‚Trial and Error‘ herausgefunden werden.
Nun habe ich zwar eine „Wundermittel“ bekommen, habe aber
schon sehr oft gelesen, dass Östrogene das Brustkrebs Risiko
deutlich erhöhen sollen. In meiner Familie hatte jeder schon
Krebs. Sämtliche Omas, Opas, mein Vater, meine Mutter. Was
nun?
Da gibt es bei dieser Familiengeschichte keine leichte Antwort. Östrogene erhöhen das Brustkrebsrisiko, das ist richtig, mehr aber noch das Risiko zu Gebärmutterkarzinom. Ich würde das Problem einmal mit der Frauenärztin diskutieren. Aber nehmen Sie mir es bitte nicht übel; Sachlich diskutieren. Nicht auf der Basis „Mir geht’s ja so schlecht!! Da muß es doch was gegen geben!“
Der Leidensdruck ist hoch genug, dass ich zum Äussersten (den
Hormonen) greifen möchte, aber die Angst mir damit mehr zu
schaden als zu helfen ist auch ziemlich groß.
Richtig, diese Angst hätte ich auch. Rat: Ruhig mit der Ärztin sprechen und sich in die Dinge fügen, wenn sie nun einmal nicht ohne Risiken zu ändern sind.