Menschenrecht , sehen oder essen?

Wünsche guten Tag ,
die Frage ,die ich stellen möchte ist , Solche , warum werden Sehhilfen , nicht von der Krankenkasse übernommen ?? Es handelt sich weder um einen Kosmetischen Eingriff noch um eine Verschönerung der Person . Meine Frage bezieht sich daher , weil ab 6,0 Dioptrien auch keine Versicherung mehr eintreten wird . Somit muss ein Mensch die Sehhilfe selbst bezahlen auf die er so sehr angewiesen ist . Selbst ist mir geschehen , dass solche Lebenswichtig ist , da ohne , nur ein leben im Schleier , geschweige denn , Möglichkeiten der tatsächlichen Wahrnehmung gegeben ist . Auch da es eine - zweifelsohne - Behinderung des Lebens ist ,wird von der Krankenkasse kein Cent bezahlt . Wesen , die aber darauf angewiesen sind , müssen die Sehhilfe ( die natürlich - je stärker  die Behinderung ist - auch viel teurer wird ) selbst bezahlen . Menschen - die aber nicht um die finatziellen Mittel verfügen , müssen sich daher über das Soztialamt verschulden . Heisst die Meschen ,  Lebens- erhaltende - Maßnahmen beziehen , dürfen endweder essen oder sehen , auf die Dauer der Abzahlung . Nun die Frage - ist das nicht , bitte zu ändern? Hat nicht Mensch , ein Recht zu sehen ? wo fängt eine Behinderung an ? Nicht sehen zu können ist eine ,selbst bei 4,00 ist ein Mensch nicht mehr in der Lage ohne Hilfmittel zu sehen . Was tun?

Hallo!

Sie wurden ja lange Zeit von den Kassen mindestens anteilig oder mit Festzuschüssen bezahlt. Aus Kostengründen hat man die Leistung gestrichen.
In bestimmten Fällen wird aber auch heute noch gezahlt .

Und wer kein Geld hat, der wird ja sowieso vom Staat (Sozialamt) unterstützt und kann dort einen Antrag stellen und bekäme auch medizinisch notwendige Sehhilfen ganz oder teilweise bezahlt.
Bitte erzähle mir nicht, jemand mit hochgradiger Kurzsichtigkeit ( etwa - 6 Dioptr.) bekäme  keine Unterstützung, wenn er kein Geld hat. Klar kann der nicht ohne Brilla auskommen !

MfG
duck313

Hallo,

nach meinen neuesten Infos zahlen die gesetzlichen Krankenkassen für Brillen nur noch bei Kindern zu und selbst da nur die Gläser. Die Dioptrienzahl ist m.W. bei Erwachsenen unwichtig oder erst ab 7 relevant.

Unsere Kassen müssen soviele überflüssige bis schädliche Knie-, Hüft- und Rückenoperationen zahlen, da bleibt für Brillengläser nicht viel übrig.
Es ist ja klar, dass jemand der eine Brile braucht, diese eben notfalls selbst zahlt. Warum sollten die Krankenkassen das übernehmen? Das Geschäfft läuft ja auch so gut.

Mein Tip: wenn Du in einer größeren Stadt lebst: suche ruhig mal im Trödel nach passenden Brillengläsern (Kosten je nach Gestellqualität ca. 2-40 Euro). Wenn Dir das Gestell nicht gefällt oder morsch ist, suche nach einem schöneren Gestell, das ein kleineres Format hat und von anständiger Qualität ist (gut erhaltenes Markengestell 10 bis 40 Euro).
Wichtig ist, dass die Gläser rundum größer sind, als das Gestell, in das sie eingearbeitet werden sollen.

Dann kannst Du dir die Gläser aus Gestell A an Gestell B anpassen lassen. Kostet beim Optiker um die 30 Euro (verschiedene Optiker fragen, die Preise sind unterschiedlich).
Auch nicht wenig, wenn man von Hartz4 leben muss, aber deutlich günstiger, als eine neue Brille.

Ev. werden auch Brillen im Internet gebraucht angeboten, aber verm. selten mit Angabe der Dioptrien. Du kannst außerdem bei Diakoniestationen nachfragen, machmal gibt es auch dort alte Brillen und sehr günstig.

Viel Erfolg und gute Sicht, Paran

Hallo Donalds Auto,

Bitte erzähle mir nicht, jemand mit hochgradiger
Kurzsichtigkeit ( etwa - 6 Dioptr.) bekäme  keine
Unterstützung, wenn er kein Geld hat. Klar kann der nicht ohne
Brilla auskommen !

zumindest Alg2-Bezieher erhalten in der Regel keinerlei Unterstützung bzw. nur ein Darlehen; eine Beihilfe wird nur in extremen Ausnahmefällen bei kontinuierlicher Verschlechterung bewilligt: http://www.hartziv.org/news/20130624-lsg-beschluss-j…

Sprich: Wer einfach nur stark kurzsichtig ist, hat eben Pech gehabt.

Grüße

=^…^=

Unsere Kassen müssen soviele überflüssige bis schädliche
Knie-, Hüft- und Rückenoperationen zahlen, da bleibt für
Brillengläser nicht viel übrig.

gruß zurück an den stammtisch. erzähl denen auch gleich, dass ihre „informationen“ mit der realität leider nicht in übereinstimmung zu bringen sind.

vielleicht denkst du unterwegs mal darüber nach, dass die kk gar nicht selber festlegen, was sie bezahlen.

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Unsere Kassen müssen soviele überflüssige bis schädliche
Knie-, Hüft- und Rückenoperationen zahlen, da bleibt für
Brillengläser nicht viel übrig.

Die Krankenkassen müssen viel überflüssiges Zeug bezahlen. Das ändert aber nichts daran, daß sie alles zahlen müssen, was der Gesetzgeber so festlegt. Und was die Sehhilfen angeht, regelt das der Gesetzgeber wie folgt (§ 33 SGB V):

  1. Versicherte haben bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Anspruch auf Versorgung mit Sehhilfen entsprechend den Voraussetzungen nach Absatz 1. Für Versicherte, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, besteht der Anspruch auf Sehhilfen, wenn sie auf Grund ihrer Sehschwäche oder Blindheit, entsprechend der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Klassifikation des Schweregrades der Sehbeeinträchtigung, auf beiden Augen eine schwere Sehbeeinträchtigung mindestens der Stufe 1 aufweisen; Anspruch auf therapeutische Sehhilfen besteht, wenn diese der Behandlung von Augenverletzungen oder Augenerkrankungen dienen. Der Gemeinsame Bundesausschuss bestimmt in Richtlinien nach § 92, bei welchen Indikationen therapeutische Sehhilfen verordnet werden. Der Anspruch auf Versorgung mit Sehhilfen umfaßt nicht die Kosten des Brillengestells.

Wenn man also meckern will, daß ausgerechnet seine Bedürfnisse nicht durch die GKV angemessen berücksichtigt werden, beschwere man sich beim Gesetzgeber. Das Problem ist natürlich, daß dazu jeder - je nach Gebrechen - eine andere Ansicht vertritt und natürlich alle anderen Bedürfnisse für weitaus weniger wichtig gehalten werden als das eigene.

Es ist ja klar, dass jemand der eine Brile braucht, diese eben
notfalls selbst zahlt. Warum sollten die Krankenkassen das
übernehmen?

Ein sehr vernünftiger Gedanke. Vermutlich sollten die Krankenkassen ihre Leistungen einfach einstellen, weil ja jeder, der echt krank ist, seine Arznei- und Hilfsmittel am Ende eh selbst bezahlen würde. Gerade was die lebensbedrohlichen Erkrankungen angeht, ließe sich da eine Menge bei Operationen und Medikamenten sparen.

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Hallo,

Mein Tip: wenn Du in einer größeren Stadt lebst: suche ruhig
mal im Trödel nach passenden Brillengläsern

Und du glaubst wirklich fündig zu werden?
Gläser bei denen Sphäre, Zylinder UND Achse passen? Und das auf BEIDEN Augen? Und das ganze bitte auch noch ohne Kratzer.
Bei Gleitsicht wird’s dann noch spannender.

Gläser die nicht passen können mehr kaputt machen als dass sie helfen.

Kopfschüttelnde Grüße,
Tinchen

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