Wann immer ich einen Menschen sehe, der sich mit spirituellen (vorallem),
geistigen oder philosophischen Dingen aus Leidenschaft (nicht aus wirtschaftlichen Erwägungen) befasst, so handelt es sich in den meisten Fällen um einen Vertreter des leptosomen Menschentypus. Das kein Zufall sein. Ich bitte um Stellungnahme.
Diogenes stand einmal onanierend auf dem Marktplatz, als ihn ein Mann zur Rede stellte, antwortete er, indem er über seinen hungernden
Bauch strich:
Wenn dieser nur auch so einfach zu beruhigen wäre!
Zu deiner Beruhigung, alle die ich kenne, mich eingeschlossen, sind eher kräftig. Survive of the fittest.
Hallo :Merkur,
spontan möchte ich ausrufen: Na, dann guck Dir mal das Visitenkarten-Foto unseres lieben Thomas Miller an! SO leptosom wirkt er nun gerade nicht…(mit Verlaub)…aber nichtsdestotrotz weiss ich sofort, was Du meinst, Merkur, will sagen, das ist 1. eine ganz spannende Frage, die Du da aufwirfst, und 2. wenn ich so im Geiste meine philosophischen Freunde an mir vorbeiziehen lasse und da ann nochmal die eher epikuräisch-hedonistischen wegnehme, komme ich zu dem Ergebnis: Da ist was dran.
Werde gleich mal in Deine Visitenkarte gucken (ich hoffe, Du gehörst zu den Mutigen, die da ihr Foto placiert haben), ob das auf Dich auch zutrifft…
Gruss, Branden
Wann immer ich einen Menschen sehe, der sich mit spirituellen
(vorallem),
geistigen oder philosophischen Dingen aus Leidenschaft (nicht
aus wirtschaftlichen Erwägungen) befasst, so handelt es sich
in den meisten Fällen um einen Vertreter des leptosomen
Menschentypus. Das kein Zufall sein. Ich bitte um
Stellungnahme.
Der Irakkrieg war auch nur, weil jeden Tag die sonne aufgeht. Da gibts tatsächlich einen Zusammenhang!
btw: was ist ein „leptosomer Menschentypus“ für eine Rasse?
btw: was ist ein „leptosomer Menschentypus“ für eine Rasse?
Leptosom bedeutet zierlich, schlank, schmal. Also eher recht schmächtige Personen. Mit einer Rasse hat das nichts zu tun, weil zierliche Personen gibts wohl in allen Ländern dieser Erde.
mit deiner Überlegung habe ich meine Schwierigkeiten, weil mich das an die Nazis erinnert, die genau wußten wie ein Arier aussieht.
An einen Zusammenhang zwischen Statur und Lieblingsbeschäftigung glaube ich nicht, weil ich mit meinen Vorurteilen schon einige Überraschungen erlebt habe. Aber glauben heißt nicht wissen.
Typenlehre
Die Typenlehre ist , wenn ich mich nicht irre, von Galen und diente medizinischen Zwecken.
Beobachtungen müssen nicht in Vorurteile ausarten.
Liebe Merkur
obwohl ich selber von allen Typenlehren die Freud’sche bevorzuge (ich weiss, alle rufen jetzt: ACH NEE, DAS ÜBERRASCHT UNS JETZT ABER MÄCHTIG…) bin ich doch stets aufgeschlossen anderen Typenlehren gegenüber. Und immerhin hält ja die der drei Typen LEPTOSOM, PYKNIKER, ATHLETIKER, welchselbe -soweit ich erinnere- von Kretschmer zumindest aufgegriffen und wissenschaftlich bearbeitet wurde, einigen Untersuchungen stand. Su wurde z.B. statistisch überzeugend herausgefunden, dass verschiedene Geisteskrankheiten eher bei dem einen, andere bei dem anderen Typ anzutreffen sind.
Psychosen vom SCHIZOPHRENEN Typ eher bei Leptosomen, bei Pyknikern eher MANISCH-DEPRESSIVE Erkrankungen.
Gruss, Branden
Liebe Merkur,
auch wenn es verlockend ist, "Genie und Wahnsinn"zusammen zu nennen, hat das eine doch mit dem andern de facto nichts zu tun. Es gibt intelligente und verblödete Schizophrene, genau wie unter den Normalos, den „Normopathen“, wie ich machmal zu sagen pflege. Die Geisteskrankheiten sagen nichts über den IQ.
Gruss, Branden
welchen Vorteil hat ein Psychotherapeut durch die Kenntnis über die verschieden Typenlehren, mit denen sich ja auch Philosophen wie Kant schon beschäftigt haben. Ich habe einmal gelesen, dass die Gefahr besteht dadurch seine Patienten mit solchen Etiketten zu stigmatisieren, was den Heilungsprozeß nur behindert.
Ich kann verstehen, wenn ein Therapeut bei seinem Patienten, der z.B. zu Zwangshandlungen neigt, sich mit Typenlehre beschäftigt und nachliest. Aber den umgekehrten Weg kann ich mir nicht vorstellen.
welchselbe -soweit ich erinnere- von Kretschmer zumindest
aufgegriffen und wissenschaftlich bearbeitet wurde, einigen
Untersuchungen stand. Su wurde z.B. statistisch überzeugend
herausgefunden, dass verschiedene Geisteskrankheiten eher bei
dem einen, andere bei dem anderen Typ anzutreffen sind.
Psychosen vom SCHIZOPHRENEN Typ eher bei Leptosomen, bei
Pyknikern eher MANISCH-DEPRESSIVE Erkrankungen.
Habe ich etwas falsch verstanden?
viele Grüße
grilla
Wenn Du die Tendenz zum Typus oder zur Krankheit meinst - nein, weder noch.
Wenn ich so an meine psychiatrischen Lehrjahre in Kliniken denke: Sofort fällt mir der ein oder andere Typ ein, z.B. ein kleiner, gedrungener (pyknischer) Mann, der manisch-depressiv war und die hageren Schizophrenen. Manisch-depressive Erkrankungen sind ja auch mehr Gemütserkrankungen, und lkandläufig bezeichnet man die kleinen Dicken ja auch als „Gemütsmenschen“. Also ganz von der Hand zu weisen ist die Geschichte mit den Kretschmerschen Typen nicht.
Aber wiegesagt: Mit der psychoanalytischen Charakter(-Entstehungs-)Lehre ist sie kaum zu vergleichen.
Gruss, Branden
welchen Vorteil hat ein Psychotherapeut durch die Kenntnis
über die verschieden Typenlehren, mit denen sich ja auch
Philosophen wie Kant schon beschäftigt haben.
Die Typenlehren tragen zunächst einmal zum Verständnis bei. Manche Typenlehren natürlich weniger als andere. Unter den vielen Typenlehren ist mir persönlich wiegeagt die psychoanalytische die wichtigste, zumal sie ja auch nachvollziehbar (und durch die Praxis immer wieder bestätigt) Eindrücke in bestimmten Lebensphasen und damit verbundene Persönlichkeitsbildung beschreibt. C.G. Jungs Buch über die TYPEN kann ich allerdings nur mit Einschränkung empfehlen, da er sehr subjektiv auswählt und darstellt. Sehr menschlich geschrieben und gleichzeitig doch professionell ist dagegen KARL KÖNIG in seinen Büchern.
Ich habe einmal
gelesen, dass die Gefahr besteht dadurch seine Patienten mit
solchen Etiketten zu stigmatisieren, was den Heilungsprozeß
nur behindert.
Das wurde (zumindest früher) den PSYCHIATERN manchmal vorgeworfen. Auch Freud bemerkte einmal, die Psychiater können nur alles haarklein dieagnostizieren und etikettieren, aber nicht die Dynamik und den Zusammenhang sehen.
Hallo,
ich denke, Ursache und Wirkung sind vertauscht.
Frage: Warum ist den ein Mensch „schmalbrüstig“ und feingliedrig?
-> weil er evtl. schon von Kind auf keinen ausgeprägten
Bewegungsdrang hat und sich nicht gern ausarbeitet.
Statt dessen sitzt er lieber im Kämmerlein und schmöckert oder
musiziert.
Frage: Wozu taugt so ein leptosomer Typ am besten?
Als Bauarbeiter oder Bauer wohl eher nicht.
Selbst wenn, dann würde er wohl bald Muskeln anstetzen, oder?
Gruß Uwi
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Frage: Warum ist den ein Mensch „schmalbrüstig“ und
feingliedrig?
-> weil er evtl. schon von Kind auf keinen ausgeprägten
Bewegungsdrang hat und sich nicht gern ausarbeitet.
Statt dessen sitzt er lieber im Kämmerlein und schmöckert oder
musiziert.
Das ist ja ne Lachnummer. Noch nie was von Konstitution gehört, Uwi?