Friedrich, friedrich
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Hallo Friedrich,
na, ich sage ja nicht, dass die Dinge, die ich mal zur Diskussion gestellt habe und die ja auch de facto diskutiert werden, durchgesetzt sind oder gar voll ausgereifte Programme wären…ich sah sie ja als „angedachte Stichpunkte“…
Für notwendig halte ich sie nichtsdestotrotz! Und wenn du das Konzept der Lebensarbeitszeitkonten nimmst hast du z.B. eben nicht das Problem einer Teilzeit im Alter, die finanzielle Einbrüche mitsich bringt. (ich weiß nicht, ob du das Konzept kennst, ich finde es interessant: es ist flexibel und intelligent und kann ein pfiffiger Lösungsansatz sein für genau die Dinge, die ich im letzten Posting angesprochen habe.)
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… ältere mitarbeiter machen nicht jeden quatsch blind mit.
… sie haben öfter als einmal erlebt was geht und was nicht.
… junge dynamiker sind da wesentlich more easy.(zu handeln)
… und sie haben in der regel auch nur verantwortung für sich
… selbst.
Das stimmt nicht, ein 35jähriger, der gerade sein Haus frisch gekauft hat und zwei Kinder und Frau hat, dürfte fast erpressbarer sein, als ein Mann, der 55 ist, die Kinder haben fertig studiert und seine Frau hat wieder begonnen sich halbtags selbst zu verwirklichen
…das sind doch Klischees!
… auch weiterbildung ist ein kostenfaktor.
… darum bieten ihn die unternehmen nur bedin gt an.
… selbst ein simpler kurs an der VHS kostet schon über 100€
… und urlaubszeit. (arbeitszeit) auch die ist ein wert
… und verlußt an produktivität
Und genau deine Einstellung ist die falsche. Kurzfristig mag Produktivität verloren gehen ( 2 Arbeitstage), aber mittel und langfristig bedeuten schlecht aus- und weitergebildete Mitarbeiter einen viel größeren Verlust an Produktivität! Das ist ja genau mein Punkt, dass sich hier die Einstellung - nicht nur in den Unternehmen, sondern auch bei den Arbeitnehmern und im Staat- ändern muss! Wissen ist ein Produktivitätsfaktor in unserer Gesellschaft geworden! und deshalb halte ich Pisa und Co für hochdramatisch! Ich habe selbst schon Weiterbildungen gegeben und bin auch von erwachsenen Menschen teilweise geschockt gewesen. Meine Erfahrung ist: Das Lernen selbst müsste erstmal, auch von Erwachsenen wieder oder überhaupt mal gelernt werden.
… das ist zwar positiv gedacht - hält aber der realität in
die
… diesem unserem lande nicht stand.
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… wofür soll er sich weiterbilden ?
… mit welchem ziel ?
… ich habe einen, wirklich excellenten Programmierer, >50
J.
… nicht vermittelbar, weil, der kann doch nicht kompetent
sein
… der mensch macht nur dinge die sich „lohnen“
… so einfach ist das
… es fehlt an perspektive´n in diesem unserem land !
Auch der Mensch, der Arbeit hat, muss sich ständig weiterbilden. Wie gesagt: Stichwort lebenslanges Lernen.
Das heißt nicht 1 Woche „Bildungsurlaub“ für mich, sondern schon so Kleinigkeiten, wie regelmäßig Fachzeitschriften lesen, Bücher, Kurse besuchen etcpp…Interesse zeigen, für das, was passiert.
Wer sein halbes Leben immer das gleiche macht und nichts dazu lernen will …sorry… der hat wirklich selbst Schuld!
beste Grüße,
barbara