Ich habe vor zirka 3 Monaten aufgehört die Pille zu nehmen, weil ich eine Verfechterin der Theorie „Pille löst Krebs aus“ bin. War nicht das erste Mal, dass ich sie abgesetzt habe.
Seitdem ich aber jetzt pillenlos bin, habe ich starke Menstruationsbeschwerden. Die letzte Regel war also keine Abbruchblutung in dem Sinne, sondern eine „hormonfreie“ Regel. Und da fing das Drama an.
Es begann mit Blähungen, was bei mir wegen meines Reizdarms fast schon normal ist. Etwa 1 Stunde später wollte ich mich mittags ein wenig hinlegen, als ich plötzlich extreme Unterleibskrämpfe bekam, sehr schmerzhaft. Dazu kam Übelkeit, Zittern, Platz-/Todesangst, Durchfall und kalte Gliedmaßen. Wollte also zum Frauenarzt gehen, der erst nachmittags öffnete, also ging ich bis dahin ein wenig spazieren, wo sich das ganze ein bisschen besserte, nachdem ich aber wieder drinnen war, wurde es wieder schlimmer. Also ging ich dreimal eine Runde, und nach dem dritten Mal habe ich es nur mit weitgeöffnetem Fenster ausgehalten.
Später war ich dann beim Frauenarzt, wurde abgetastet, es wurde aber nichts gefunden und es wurde Magen-Darm-Grippe genannt. Ich ging wieder heim, wo es allmählich auch wieder besser ging und abends dann alles normal war.
Bis heute hab ich es als Magen-Darm-Infekt abgetan. Nun fing es aber wieder an (wenn auch nicht so extrem wie beim letzten Mal).
Beides passiert(e) ziemlich genau in der Mitte der Mestruation. Die ist auch immer relativ gleichmäßig 5 Tage lang.
Hat jemand eine Idee, was das sein könnte und was man dagegen tun kann? Ist eine sehr unangenehme Sache…
nach dem Absetzen der Pille braucht der Körper Zeit um sich an die Umstellung zu gewöhnen. Die Pille hat den Hormonhaushalt immer effektiv und punktgenau geregelt. Auf natürlicher Basis ist das in den wenigsten Fällen genauso effizient möglich. Allerdings gibt es da von Person zu Person große Unterschiede. Während der Umstellungsphase gibt es eine ganze Reihe von Symptomatik die auftreten kann. Hitzewallungen, starke Schmerzen, Migräne, Unterleibschmerzen, Übelkeit, starke Durchfälle, Brustspannen, etc.
Das was du beschreibst ,hört sich allerdings nach einer Angst-und Panikattacke an, diese durch die Hormonumstellung zwar begünstigt , aber sicher in diesem Ausmaß nicht alleine zur Auslösung geführt haben kann.
Gibt es momentan in deinem Leben viel Streß, Trauer oder Angst ?
Wenn du deinem Körper noch ein bißchen Zeit gibst seinen natürlichen Zyklus wieder einzupendeln, werden auch die Beschwerden weniger.
Gut ist es dabei , seinen Tagesablauf zu strukturieren , Schwimmen hilft auch ganz gut und evtl. wenn du keine Medikamente nehmen möchtest , Johanneskraut oder Baldrian können die Angst lindern. Allerdings wirken Sie erst nach längerer Einnahme und auch nur unterstützend und nicht mit der Präsenz eines "richtigen " Medikamentes.
Des Weiteren hilft auch oft die Einnahme von Magnesium und eine Ernährung die den Serotoninhaushalt im Köper ein bißchen unter die Arme greift.
Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen.
Ich selber habe nach dem Absetzten der Pille, ein Jahr warten müssen,bis überhaupt wieder eine Menstruation eingesetzt ist -
das ist echt immer alles ne Glückssache
hallo
rein aus der erfahrung,sind diese begleiterscheinungen wie innerliche unruhe normal wenn man seine periode bekommt.jede frau hat andere symtome.aber kann es sein weil du dich nicht wohl gefühlt hast,das du auch bisschen überreagiert hast mit der angst.und du das so dann alles bisschen stärker empfunden hast.vieleicht solltest du wenn du es nicht weisst mal erkundungen über das vegetative nervensystem dir einholen.da weisst du zu was die nerven alles fähig sind.ich hoffe ich konnte bissel helfen.lg sabine
Du schreibst, das dein Frauenarzt nur abgetastet hat.
Vielleicht solltest du beim nächsten Arztbesuch mal einen Ultraschall machen lassen.
Ich hatte ganz ähnliche Probleme und bei mir ist dann eine Eierstockzyste(Blutzyste) diagnostiziert worden, die auch später operativ entfernt worden ist.Sie ist immer weiter gewachsen und drohte zu platzen. Bei dieser Op ist dann auch eine Endometriose festgestellt worden. Das sind gutartige Schleimhautwucherungen außerhalb der Gebärmutter, die aber große Unterleibsschmerzen verursachen können.
Das ist aber leider auf einem Ultraschallbild nicht zu erkennen.
Ich will dich hiermit nur ermuntern alles nochmal genau durchschecken zu lassen. Vielleicht ist es wirklich nur die hormonelle Umstellung, aber bei mir hat diese Zystenproblematik erst nach dem Absetzen der Pille begonnen.
Alles Gute wünscht dir Anja