Hallo an die Wissenden,
in vielen Filmen wurde es oft thematisiert: ein Outsider, meist bockig und sozial benachteiligt wird von einen Menschen „entdeckt“, ein Talent gefördert und auf den Weg gebracht. Meist sind es Lehrer, pensionierte Professoren, Sportler oder was auch immer.
Was mich interessiert, insbesondere auf Schule und Uni bezogen - gibt es diese Mentoren wirklich? Diese Menschen, die sich über das notwendige heraus engagieren um jemanden mit seiner Lebensweisheit zu helfen - ohne finanzielle Interessen versteht sich?
Gibt es dafür ein Netzwerk, oder ist das dem Zufall überlassen?
Hat jemand hier persönlich Erfahrung gemacht als Mentor oder Schüler?
Du musst unterscheiden zwischen einem echten MENTOR und einem professionellen Mentor…
Im Masterprogramm der Religionswissenschaft in Bochum etwa soll jeder Student ein etwas persönlicheres Verhältnis zum Dozenten haben und nach Möglichkeit einen Mentor finden, also einen intensiveren Betreuer, kurzgesagt.
Im Prinzip ist jeder ein Mentor, der dir über das nötige Maß weiterhilft und dich dabei ein wenig bevorzugt.
Natürlich gibt es auch Dozenten, die sich den Arsch für ihre Studis aufreißen (das Echo ist leider nur sehr mager ) und ich bewundere diese Menschen sehr, manche von ihnen wohnen quasi in ihrem Büro und sind dennoch sehr freundliche Menschen, versuchn alle irgendwie weiterzubringen anstatt gnadenlos zu sieben oder sich an digitale Paragraphen zu halten.
Und dann gibt es eben die MENTOREN.
Ob du einem solchen je begegnest ist nicht sicher, wenn, dann ist es ein Glücksfall.
Hier basiert das Verhältnis auf einer persönlichen Zuneigung (nicht im romantischen Sinne!). Dazu kann es z.B. kommen wenn der Dozent ein bestimmtes Forschungsgebiet hat und sich Student X auch dafür interessiert und beide entdecken, dass sie ähnliche herangehensweisen haben…
Oder noch persönlicher: Der Dozent merkt, das Student X ähnlich ist wie er selbst im Studium und entwickelt darum das Bedürfnis, ihn unter die Fittiche zu nehmen.
etc. etc.
Für beides sind künstliche Mentorennetzwerke eher selten, denn ob professionell oder persönlich: Es komm immer darauf an, wie gut man sich versteht!
Ein Mentor der dich oder den du nicht ausstehen kannst ist kein Mentor, an den wichtigsten Stellen würdest du nicht auf ihn hören oder er dir nicht helfen.
Darum muss die Chemie auf persönlicher Ebene einfach stimmen, und das kann man nur, wenn man sich persönlich kennen lernt.
Es gibt Mensa International, dort kann man ab einem bestimmten IQ Mitglied werden und man wird dort gefördert und unterstützt. Ich denke die Warscheinlichkeit dort „entdeckt“ zu werden ist zumindest größer, da das Ziel ja ist besondere Menschen zu finden.
Das ist ihre Internetseite für Deutschland: www.mensa.de
wofür suchst Du denn einen Mentor oder eine Mentorin? Meistens sind die Kooperationen, die sich nicht durch Zufälle ergeben, nämlich an eine bestimmte Aufgabe oder Lebenssituation geknüpft.
Ich profitierte und profitiere sehr von einer Kooperation, die mir das Mentorinnennetzwerk vermittelt hat:
Hallo, „Mentoring“ ist mittlerweile sehr verbreitet und findet sich in unterschiedlichen Bereichen. Der Name „Mentor“ kommt aus der griechischen Mythologie, genauer aus Homers Odysee. Mentor hatte die Aufgabe Telemachos, den Sohn von Odyseus, zu beschützen und zu beraten.
In Betrieben werden oft Mentoren eingesetzt, um jüngere Arbeitnehmer zu beraten. Mentoren gibt es aber auch im außerbetrieblichen Bereich, wie beispielsweise bei sog. Lehrlingspatenschaften u.v.m. in der intergenerationellen Projektarbeit. Weitere Infos auch zu bestehenden Projekten findest du unter www.generationendialog.de. Brauchst du eher wissenschaftliche NAchweise, dann melde dich nochmal
Hoffe, ich konnte dir ersteinmal weiterhelfen
Was mich interessiert, insbesondere auf Schule und Uni bezogen
gibt es diese Mentoren wirklich? Diese Menschen, die sich
über das notwendige heraus engagieren um jemanden mit seiner
Lebensweisheit zu helfen - ohne finanzielle Interessen
versteht sich?
ja, die gibt es.
Gibt es dafür ein Netzwerk, oder ist das dem Zufall
überlassen?
Ich kenne das in München als Projekt für Hauptschüler an „Problemschulen“. Da ist das dann nur insofern Zufall, als nicht alle Schüler erfolgreich „gementort“ werden können.