Mercedes 500 E

Hallo.

Bisher waren mir aus der Baureihe W124 von Mercedes nur Modelle bis zum 300 bekannt. Jetzt habe ich aber gelesen, daß es auch einen 400 und 500 E gegeben hat.
Ich würde davon gern mehr wissen. Waren dies nur limitierte Kleinserien? Gab es diese Modelle auch als T-Modell? Vielleicht kennt jemand eine Seite mit näheren Informationen?

Was mich auchnoch interessieren würde: Wer kauft sich Autos wie einen 500 E oder einen BMW der 5er-Reihe mit 4+ Litern Hubraum? Wer das Geld hat, kann sich auch eine S-Klasse leisten, und wer nur auf den Motor Wert legt, greift ja eher zum Coupé.

Hi,

Bisher waren mir aus der Baureihe W124 von Mercedes nur
Modelle bis zum 300 bekannt. Jetzt habe ich aber gelesen, daß
es auch einen 400 und 500 E gegeben hat.

Ja, der 500E wurde nachträglich eingeführt, als es die Baureihe schon länger gab. Man erkennt ihn z.B. an leichten Verbreiterungen der Karosserie im Bereich der Radläufe. Er ist also eindeutig als solcher erkennbar.

Ich würde davon gern mehr wissen. Waren dies nur limitierte
Kleinserien? Gab es diese Modelle auch als T-Modell?

T gab es nicht, ob limitiert , weiss ich nicht. Jedenfalls ist das Auto ziemlich selten.
(…)

Was mich auchnoch interessieren würde: Wer kauft sich Autos
wie einen 500 E oder einen BMW der 5er-Reihe mit 4+ Litern
Hubraum? Wer das Geld hat, kann sich auch eine S-Klasse
leisten, und wer nur auf den Motor Wert legt, greift ja eher
zum Coupé.

Es gibt viele Leute, die nicht wollen, dass man auf den ersten Blick sieht, welch teures Auto sie fahren. Dazu gehören zB. Unternehmensberater und Abteilungsleiter.

Gruss,

Hi!

Bisher waren mir aus der Baureihe W124 von Mercedes nur
Modelle bis zum 300 bekannt. Jetzt habe ich aber gelesen, daß
es auch einen 400 und 500 E gegeben hat.

Ganz recht. Der Vollständigkeit halber: es ga auch einen E 320 als Limo, Coupé und T-Modell.

Ich würde davon gern mehr wissen. Waren dies nur limitierte
Kleinserien?

Nein Limitator war der Preis von 90.000 (400E) bzw. 135.000 (500E) DM…

Gab es diese Modelle auch als T-Modell?

Nein.

Vielleicht kennt jemand eine Seite mit näheren Informationen?

Leider nein.

Was mich auchnoch interessieren würde: Wer kauft sich Autos
wie einen 500 E oder einen BMW der 5er-Reihe mit 4+ Litern
Hubraum? Wer das Geld hat, kann sich auch eine S-Klasse
leisten, und wer nur auf den Motor Wert legt, greift ja eher
zum Coupé.

Beim 124er Benz war eine Entwicklung vorweggenommen, wie man sie heute sehr häufig sieht: Mercedes E 50/55 AMG, BMW M5, Audi RS6…
Es geht hier, zumindestest bei Mercedes, um Understatement. Wer ein Dickschiff der S-Klasse nicht manövrieren wollte, dem wurde das näächstkleinere Modell mit einem ordentlichen Motor versehen.
Im Gegensatz zum 400 E ist der 500 E noch eher interessant, da er über das Fahrwerk des R129 SL 500 verfügt. Man fährt auch mit einem 400 E 124 einem aktuellen S 500 leicht um die Ohren.

400 Es gibt´s ab und an für ca. 7000 Euro.
500 Es kosten mittlerweile gute 12.000 und bei Top-Exemplaren schon auch mal 20.000 Euro. Es handelt sich also um reine Liebhaberei, denn einen E 420 der nächsten, vor 2 Jahren ausgelaufenen E-Klasse-Serie gibt´s aus 1. Hand unter 100.000 Km für ca. 11.000 Euro, einen E 430 für ca. 15.000.
Einen E 50 AMG gibt´s für ca. 18-22.000. Selbst die letzten E 55 AMGS kommen langsam in bezahlbare Regionen um die 25.000 Euro.

Einen alten 124er zu kaufen macht also keinen großen Sinn mehr, wenngleich natürlich der Reiz, den ganzen chipgetunten TDIs mit einem alten Taxi um die Ohren zu fahren, auch bei mir durchaus vorhanden ist…

Grüße,

Mathias

Mercedes 500E - kaum bekanntes Detail
Hallo,

die 500E, Baureihe W124 (nicht der spätere E500 ! ) wurden bei Porsche in Zuffenhausen montiert und abgestimmt. Es gab, meines bescheidenen Wissens nach, kein Prospekt zu diesem Wagen. Die produzierten Stückzahlen waren sehr klein. Der Wagen gilt, bis heute, als ausgesprochener „Wolf im Schafspelz“.

Freundliche Grüsse
Anonym

Image von Autos und Berufsgruppen (off topic)
Hallo Helge,

Es gibt viele Leute, die nicht wollen, dass man auf den ersten
Blick sieht, welch teures Auto sie fahren. Dazu gehören zB.
Unternehmensberater und Abteilungsleiter.

Das ist etwas komplexer. Leicht nachvollziehbar, dass ein Abteilungsleiter nicht unbedingt möchte, dass sofort erkennbar ist, dass er ein „Autofreak“ ist. Gelten doch „übermotorisierte“ Wagen als Indiz dafür, dass es mit der sexuellen Potenz des Fahrers unter Umständen nicht zum Besten steht :smile: Ich persönlich halte diese Argumentation für absurd aber es ist tatsächlich so (diese Assoziationen).

Aber zur Sache: In der Tat habe ich selbst erlebt (ich fuhr zwölf Jahre lang einen alten grossen Jaguar), dass ich, mehr oder weniger diskret, auf mögliche Zusammenhänge zwischen meinem Honorar und den Unterhaltskosten für meinen Wagen angesprochen wurde. Nun, bei einem Jaguar, Maserati oder Aston Martin lässt sich das Potential (Leistungsseitig des Wagens selbst als auch auf die Brieftasche des Besitzers bezogen:smile: eines solchen Wagen schlichtweg nicht verheimlichen - dieses ist landläufig nur zu bekannt. Bei einem superstarken Mercedes oder BMW (im diskreten „Outfit“) gibt es diese Problematik nicht. Da muss einer schon sehr viel von Autos verstehen. Und genau darauf zielten diese Wagen ab.

Es gab damals - noch so vor 10-15 Jahren - tatsächlich Fahrzeuge welche bestimmten Berufsgruppen zugeordnet wurden (und das hatte tatsächlich einen überraschend hohen Wahrheitsgehalt):
Zahnärzte - Porsche
Ärzte dagegen - VW (Modell Golf)
Steuerberaer - Mercedes (mittlere Baureihen)
Künstler - A.L.F.A.
Showbiz - Ferarri
Unternehmensberater - Jaguar oder Maserati
usw.

Heute ist das glücklicherweise nicht mehr so verbissen.
Heute kann fast jedes Auto finanziert werden und sie werden auch finanziert (es gibt sehr interessante herstellerinterne Erhebungen darüber).

Als „prolomässig“ gelten aber, nach wie vor, „aufgemotzte“ Autos, z.B. ein mit sehr viel Geld und noch mehr Aufwand frisierte VW Golf - auf die Leistungsdaten eines Porsche gehievt oder die kleinen BMW auf Rennwagenniveau getrimmt. Zweifelsfrei eleganter, gleich und für das gleiche Geld oder gar weniger, einen gebrauchten Sprotwagen zu fahren.

Freundliche Grüsse
Anonym

400E / E420/ E430

400 Es gibt´s ab und an für ca. 7000 Euro.
500 Es kosten mittlerweile gute 12.000 und bei Top-Exemplaren
schon auch mal 20.000 Euro. Es handelt sich also um reine
Liebhaberei, denn einen E 420 der nächsten, vor 2 Jahren
ausgelaufenen E-Klasse-Serie gibt´s aus 1. Hand unter 100.000
Km für ca. 11.000 Euro, einen E 430 für ca. 15.000.

Was es gab einen E 420 und gleichzeitig einen E430?

Einen E 50 AMG gibt´s für ca. 18-22.000. Selbst die letzten E
55 AMGS kommen langsam in bezahlbare Regionen um die 25.000
Euro.

Einen alten 124er zu kaufen macht also keinen großen Sinn
mehr, wenngleich natürlich der Reiz, den ganzen chipgetunten
TDIs mit einem alten Taxi um die Ohren zu fahren, auch bei mir
durchaus vorhanden ist…

Also ich hätte zu der soliden W124-Baureihe schon mehr Vertrauen als zu dem 70er-Jahre-Plagiat, das dessen Nachfolge antrat. Sie wirkt wesentlich standhafter und unanfälliger.
Dasselbe gilt für die entsprechende S-Klasse W140, mit der man ruhig einmal gegen einen Zug fahren konnte.

AMG etc.

Was mich auchnoch interessieren würde: Wer kauft sich Autos
wie einen 500 E oder einen BMW der 5er-Reihe mit 4+ Litern
Hubraum? Wer das Geld hat, kann sich auch eine S-Klasse
leisten, und wer nur auf den Motor Wert legt, greift ja eher
zum Coupé.

Beim 124er Benz war eine Entwicklung vorweggenommen, wie man
sie heute sehr häufig sieht: Mercedes E 50/55 AMG, BMW M5,
Audi RS6…
Es geht hier, zumindestest bei Mercedes, um Understatement.

Das meinte ich mit der Frage ja. Wer die Karosserie einer gehobenen Mittelklasse mit starkem Motor will, nimmt doch dann eher gleich einen BMW M5 oder Mercedes 55 AMG als einen 540i oder E500.

Ganz einfach: Die E-Klasse bietet noch die Möglichkeit, sich abzuheben.

Bei einer S-Klasse geht das nicht mehr - die unterscheiden sich nicht mehr derart.

Aber mit einer E-Klasse im Revier einer S-Klasse zu wildern… das macht Spaß!

Die Blicke, wenn ein (vermeintlicher!) 200D bis 250 mitzieht haben doch viel mehr Unterhaltungswert als eine schnelle S-Klasse. Den Vogel abgeschossen hat in dem Bereich der W 124 mit V 8 Motor, genannt 400 E. Dieser war im Gegensatz zum 500 E von außen TATSÄCHLICH NICHT zu erkennen.

Der 500 E hat einige Details, unter anderem verbreiterte Vorderkotflügel, die jedem halbwegs autointeressierten sofort verraten, WAS da vor ihm steht.

Zu Deinem Argument: „Warum nicht gleich ne S-Klasse?“:

Die Dinger SIND de facto eigentlich S-Klassen, weil sie i.d.R. voll ausgestattet sind. Der minimale Komfortunterschied zu einer tatsächlichen S-Klasse verkümmert damit zu einer reinen Formsache…und um Formsachen wollen die Käufer dieser Wagen ja herumkommen.

mfg

Hi!

Einen alten 124er zu kaufen macht also keinen großen Sinn
mehr, wenngleich natürlich der Reiz, den ganzen chipgetunten
TDIs mit einem alten Taxi um die Ohren zu fahren, auch bei mir
durchaus vorhanden ist…

Du bringst mich auf die Idee, in unsere Firmenkutsche (W124/200D) so einen 500er Motor reinzusetzen und hinten das 200D Schild draufzulassen… *grins* ODer auf einen 500E „200D“ draufzupappen…

gruß

dennis

keineswegs

Das meinte ich mit der Frage ja. Wer die Karosserie einer
gehobenen Mittelklasse mit starkem Motor will, nimmt doch
dann eher gleich einen BMW M5 oder Mercedes 55 AMG als einen
540i oder E500.

Ich würde mich, ganz klar, für die optisch dezentere Variante entscheiden.
Beispiele: Gisela, meine mir Ange(ver)traute, fährt einen BMW M 635CSi. Der sieht aus wie ein BMW 635CSi, war aber einer der ersten Wagen der „Motorsport GmbH“, einer 100% BMW-Tochter und unterscheidet sich nur durch das verbaute Triebwerk = im Gegensatz zum regulären 635er hat er einen 3,5 Liter Vierventilmotor mit 286 PS (der reguläre 635er hat einen Zweiventilmotor und 218 PS) und zwei winziger Schriftzüge (ein kleines dreifarbiges „M“) vom regulären 635er. Ein Leichtes, die beiden kleinen „M“ zu demontieren :smile:
Meine Tochter fährt einen BMW M 325 Touring. Fast das gleiche Spiel, ein 2,5 Liter Sechszylinder mit etwa 200 PS (im Gegensatz zum regulären 325 mit etwas über 170 PS). Das Gerät sieht nur aus wie ein Kombi, sozusagen einem Kombi „nachempfunden“ aber es ist ein hochkarätiger Sportwagen. Nur wirklich „Eingeweihte“ wissen um die kleinen Unterschiede.

Mir wäre ein M5 zu aufdringlich - es ist einfach zu deutlich.
Der 540 wartet in der Praxis mit fast ebenbührigen Fahrleistungen auf (die Unterschiede sind subjektiv nicht mehr „erfahrbar“) - das Teil beschleunigt wie vom Katapult abgeschossen. Zugegeben, er klingt wesentlich ziviler aber das ist ja auch Sinn der Übung.

Ansonsten bin ich aus dem Alter des schnellen Fahrens definitiv hinaus. Jenseits von 180 Km/h wird die Piste einfach zu eng und ich bin ja nicht alleine unterwegs (ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern als wir Sommer Sonntag morgends um 04:30h auf die damals absolut leeren Autobahnen sind - wir trafen dort um diese Zeit nur „Gesinnungsgenossen“ - und die Wagen mal ausfuhren).

Nostalgischen Gedanken nachhängend
RS

Hi!

Einen alten 124er zu kaufen macht also keinen großen Sinn
mehr, wenngleich natürlich der Reiz, den ganzen chipgetunten
TDIs mit einem alten Taxi um die Ohren zu fahren, auch bei mir
durchaus vorhanden ist…

Du bringst mich auf die Idee, in unsere Firmenkutsche
(W124/200D) so einen 500er Motor reinzusetzen und hinten das
200D Schild draufzulassen…

Das kann man in der Tat recht billig haben. Warum nicht für 300 Euro vom Schrott einen 380er Motor?
Getriebe vom 300 E und los geht´s.

*grins* ODer auf einen 500E
„200D“ draufzupappen…

M.W. wurde das immer mal gemacht.
Einer war mal richtig konsequent und hat sich einen 400E (ohne die Verbreiterungen des 500ers) in weiss mit Original-205er Bereifung und 200 D Schild bestellt…
War der Vater eines Schulfreundes, er hat das Ding heute noch.

Grüße,

Mathias

Hi!

Beim 124er Benz war eine Entwicklung vorweggenommen, wie man
sie heute sehr häufig sieht: Mercedes E 50/55 AMG, BMW M5,
Audi RS6…
Es geht hier, zumindestest bei Mercedes, um Understatement.

Das meinte ich mit der Frage ja. Wer die Karosserie einer
gehobenen Mittelklasse mit starkem Motor will, nimmt doch
dann eher gleich einen BMW M5 oder Mercedes 55 AMG als einen
540i oder E500.

Wenn man sich allein mal die Preislisten ansieht, wird klar, weshalb es die beiden letztgenannten noch in den Angeboten der Hersteller gibt.
Ferner geht es v.a. beim E500 nicht um brachiale Sportwagenfahrleistungen, sondern um schnelles Reisen.

Mit einem Audi RS 6 von München nach Hamburg und der Zahnarzt freut sich. Keine Füllung mehr im Mund…

Ich persönlich mag auch die aufeprollten Karosserien der neueren M5 nicht, Der AMG-Benz liegt zudem beim Preis einen Golf vor dem E500. Was soll das also?

Hinzu kommt, dass man einen M5 oder E55 AMG in Deutschland nicht als Firmenwagen fahren kann. Hat einfach zu viel Halbwelt-Touch.
Daher haben 540i und E500 durchaus ihre Daseinsberechtigung. Wann fährt man denn mal auf der Rennstrecke? Die getunten Varianten machen auch bei 250 zu, ein E500 ist daher in der Tat heute das Firmenauto der Wahl, würde ich sagen.

Grüße,

Mathias

Hi!

400 Es gibt´s ab und an für ca. 7000 Euro.
500 Es kosten mittlerweile gute 12.000 und bei Top-Exemplaren
schon auch mal 20.000 Euro. Es handelt sich also um reine
Liebhaberei, denn einen E 420 der nächsten, vor 2 Jahren
ausgelaufenen E-Klasse-Serie gibt´s aus 1. Hand unter 100.000
Km für ca. 11.000 Euro, einen E 430 für ca. 15.000.

Was es gab einen E 420 und gleichzeitig einen E430?

Nein, es gab erst den E420, ca. von 1995 bis 1997, und dann den E430 von 1998 bis 2002.

Einen E 50 AMG gibt´s für ca. 18-22.000. Selbst die letzten E
55 AMGS kommen langsam in bezahlbare Regionen um die 25.000
Euro.

Einen alten 124er zu kaufen macht also keinen großen Sinn
mehr, wenngleich natürlich der Reiz, den ganzen chipgetunten
TDIs mit einem alten Taxi um die Ohren zu fahren, auch bei mir
durchaus vorhanden ist…

Also ich hätte zu der soliden W124-Baureihe schon mehr
Vertrauen als zu dem 70er-Jahre-Plagiat, das dessen Nachfolge
antrat. Sie wirkt wesentlich standhafter und unanfälliger.

Die letzte E Klasse war in der Tat anfälliger als der 124er, allerdings warf im 124er auch nichts drin. Als BMW schon Reiserechner, LCD-Displays und Soundsysteme hatte, war Benz noch auf dem Taxi-Stand der späten 70er.
Nur die legendär haltbaren Motoren und seidigen Automatikgetriebe sprachen nach 1988, als der E34 kam, noch für den 124er.

Dasselbe gilt für die entsprechende S-Klasse W140, mit der man
ruhig einmal gegen einen Zug fahren konnte.

Diese Autos finde ich auch fein. Wir hatten mal einen 400E von 1991, also einen der allerersten, und das Ding lief 150.000 Km ohne Mucken.
Ich habe diese Modell weiter oben beim Renault Vel Satis Posting jedoch nicht empfohlen, da die Unterhaltskosten schlichtweg abartig sind.
Wer so einen Wagen normal bis zügig ca. 25.000 Km p.a. fährt, benötigt einmal p.a. neue Hinterreifen und neue Bremsscheiben vorne. Der Benzinverbrauch ist beim 400er kaum unter 14 Liter zu bekommen, auch die 6 Zylinder brauchen immer mehr als 12 Liter. Gibt man Gas, ist es bei allen Versionen kein Problem, die 18 Liter voll zu machen. Der 600er schafft auch mal 30 Liter.
Daher macht so ein Wagen nur Sinn für Leute, die sehr wenig fahren.
Das Crash-Verhalten beim 126er ist übrigens kaum schlechter.

Grüße,

Mathias

Also ich hätte zu der soliden W124-Baureihe schon mehr
Vertrauen als zu dem 70er-Jahre-Plagiat, das dessen Nachfolge
antrat. Sie wirkt wesentlich standhafter und unanfälliger.

Die letzte E Klasse war in der Tat anfälliger als der 124er,
allerdings warf im 124er auch nichts drin. Als BMW schon
Reiserechner, LCD-Displays und Soundsysteme hatte, war Benz
noch auf dem Taxi-Stand der späten 70er.

Das ist alles überflüssiger Unsinn. Es hat immer geheißtn, bei BMW wird soviel Elektronik wie möglich eingabaut und bei Mercedes soviel wie notwendig. Das wird schon seine Ursachen gehabt haben.

Nur die legendär haltbaren Motoren und seidigen
Automatikgetriebe sprachen nach 1988, als der E34 kam, noch
für den 124er.

Dasselbe gilt für die entsprechende S-Klasse W140, mit der man
ruhig einmal gegen einen Zug fahren konnte.

Diese Autos finde ich auch fein. Wir hatten mal einen 400E von
1991, also einen der allerersten, und das Ding lief 150.000 Km
ohne Mucken.
Ich habe diese Modell weiter oben beim Renault Vel Satis
Posting jedoch nicht empfohlen, da die Unterhaltskosten
schlichtweg abartig sind.
Wer so einen Wagen normal bis zügig ca. 25.000 Km p.a. fährt,
benötigt einmal p.a. neue Hinterreifen und neue Bremsscheiben
vorne. Der Benzinverbrauch ist beim 400er kaum unter 14 Liter
zu bekommen, auch die 6 Zylinder brauchen immer mehr als 12
Liter. Gibt man Gas, ist es bei allen Versionen kein Problem,
die 18 Liter voll zu machen. Der 600er schafft auch mal 30
Liter.

Nach offiziellen Angaben soll der 600 einen Verbrauch von 16 Litern gehabt haben.

Daher macht so ein Wagen nur Sinn für Leute, die sehr wenig
fahren.

Diese Autos sind für Leute gedacht, die nicht aufs Geld schauen müssen.

Hi!

Also ich hätte zu der soliden W124-Baureihe schon mehr
Vertrauen als zu dem 70er-Jahre-Plagiat, das dessen Nachfolge
antrat. Sie wirkt wesentlich standhafter und unanfälliger.

Die letzte E Klasse war in der Tat anfälliger als der 124er,
allerdings warf im 124er auch nichts drin. Als BMW schon
Reiserechner, LCD-Displays und Soundsysteme hatte, war Benz
noch auf dem Taxi-Stand der späten 70er.

Das ist alles überflüssiger Unsinn. Es hat immer geheißtn, bei
BMW wird soviel Elektronik wie möglich eingabaut und bei
Mercedes soviel wie notwendig. Das wird schon seine Ursachen
gehabt haben.

Was ist „nötig“?
Ich finde, dass Benz auch heute noch veraltete Bordelektronik zum Premiumpreis verkauft.
Das ist keineswegs als Vorteil zu sehen, die zahlreichen Elektronikdefekte bei der aktuellen E-Klasse belegen dies.
Mein voll ausgestatteter 5er von 2000 hatte keinerlei Elektrikprobleme, außer einmal einen defekten Bimetall-Sensor an der Klimaautomatik, der für 13,50 Eur ersetzt worden ist.

Nur die legendär haltbaren Motoren und seidigen
Automatikgetriebe sprachen nach 1988, als der E34 kam, noch
für den 124er.

Dasselbe gilt für die entsprechende S-Klasse W140, mit der man
ruhig einmal gegen einen Zug fahren konnte.

Diese Autos finde ich auch fein. Wir hatten mal einen 400E von
1991, also einen der allerersten, und das Ding lief 150.000 Km
ohne Mucken.
Ich habe diese Modell weiter oben beim Renault Vel Satis
Posting jedoch nicht empfohlen, da die Unterhaltskosten
schlichtweg abartig sind.
Wer so einen Wagen normal bis zügig ca. 25.000 Km p.a. fährt,
benötigt einmal p.a. neue Hinterreifen und neue Bremsscheiben
vorne. Der Benzinverbrauch ist beim 400er kaum unter 14 Liter
zu bekommen, auch die 6 Zylinder brauchen immer mehr als 12
Liter. Gibt man Gas, ist es bei allen Versionen kein Problem,
die 18 Liter voll zu machen. Der 600er schafft auch mal 30
Liter.

Nach offiziellen Angaben soll der 600 einen Verbrauch von 16
Litern gehabt haben.

Ich spreche heir, wie ja bereits erwähnt, als Praktiker und jahrelanger Nutzer solcher Autos.
16 Liter sind auf der Autobahn in Frankreich realisierbar, wo man immer zwischen 120 und 140 fährt.
Bei einer dem Fahrzeug angemessenen, schnellen Reisegeschw. von 160 - 210 liegen locker 18-22 Liter an.
Bei den 8-Zylindern ca. 10% weniger.

Hier empfehle ich, die Herstelerangaben für Dein eigenes Auto zu lesen und dann mit der Realität zu vergleichen.
Zumeist sind die Werte kaum erreichbar.
Die 7,5 Liter für meinen BMW habe ich auch nur bei äußerst konstanter Fahrweise auf der Autobahn erreicht.

Daher macht so ein Wagen nur Sinn für Leute, die sehr wenig
fahren.

Diese Autos sind für Leute gedacht, die nicht aufs Geld
schauen müssen.

Heute nicht mehr. Heute gibt´s die Autos für 8.000 - 25.000 Euro und stellen die letzte S-Klasse dar, die auch in einigen Jahren noch ohne Elektrotechnikstudium auf der Straße zu halten sein wird.

Ich würde, vorausgesetzt ich wäre Wenigfahrer, solch einen Wagen immer einem neuen Golf o.ä. vorziehen.
Aber das ist natürlich auch Geschmackssache, ich musste ja für meine LG völlig wider meinen Willen auch einen Golf (Cabrio) anschaffen, da sie den ihr von mir nahegelegten, preislich ähnlich liegenden (12 TEUR) Mercedes 280 SL von 1980 einfach hässlich fand.
Stranger in my own house…

Grüße,

Mahtias

Was ist „nötig“?
Ich finde, dass Benz auch heute noch veraltete Bordelektronik
zum Premiumpreis verkauft.
Das ist keineswegs als Vorteil zu sehen, die zahlreichen
Elektronikdefekte bei der aktuellen E-Klasse belegen dies.

Wir waren doch bei der W 124 Baureihe, die nicht viel Elektronik hatte und daher nicht anfällig war.

Ich spreche heir, wie ja bereits erwähnt, als Praktiker und
jahrelanger Nutzer solcher Autos.
16 Liter sind auf der Autobahn in Frankreich realisierbar, wo
man immer zwischen 120 und 140 fährt.
Bei einer dem Fahrzeug angemessenen, schnellen Reisegeschw.
von 160 - 210 liegen locker 18-22 Liter an.
Bei den 8-Zylindern ca. 10% weniger.

Realisierbar ist es in Deutschland auch. Wer selbsverständlich eine Mindestgeschwindigkeit von 200 km/h einhalten will, muß sich über Mehrverbrauch nicht beklagen.
Ich dachte, der Verbrauch wird jeweils als Durchschnitt zwischen Stadt-und Außerortsfahrt gemessen? Dann müßte er ja noch höher sein.

Hier empfehle ich, die Herstelerangaben für Dein eigenes Auto
zu lesen und dann mit der Realität zu vergleichen.
Zumeist sind die Werte kaum erreichbar.
Die 7,5 Liter für meinen BMW habe ich auch nur bei äußerst
konstanter Fahrweise auf der Autobahn erreicht.

Daher macht so ein Wagen nur Sinn für Leute, die sehr wenig
fahren.

Diese Autos sind für Leute gedacht, die nicht aufs Geld
schauen müssen.

Heute nicht mehr. Heute gibt´s die Autos für 8.000 - 25.000
Euro und stellen die letzte S-Klasse dar, die auch in einigen
Jahren noch ohne Elektrotechnikstudium auf der Straße zu
halten sein wird.

Sie wurden doch für die Kundschaft entworfen, die sie damals neu erwarb, und nicht für die Leute, die sie 15 Jahre später aus dritter Hand kaufen würden.

Hi!

Was ist „nötig“?
Ich finde, dass Benz auch heute noch veraltete Bordelektronik
zum Premiumpreis verkauft.
Das ist keineswegs als Vorteil zu sehen, die zahlreichen
Elektronikdefekte bei der aktuellen E-Klasse belegen dies.

Wir waren doch bei der W 124 Baureihe, die nicht viel
Elektronik hatte und daher nicht anfällig war.

Der E34, um bei unserem Vergleich zu bleiben, war ebenfalls nicht anfällig, aber deutlich besser ausgestattet.
Der Benz-Minimalismus in den 80ern resultierte m.E. wohl eher darauf, dass die Leute der Firma die Türen eingerannt haben.
Heute muss man da schon mehr bieten und langsam kapiert man das bei Mercedes ja offenbar auch.
Für den SL gibt es nun immerhin, 2 Jahrfe nach Produktionsbeginn und der Serie im 5er BMW, ein DVD-Navi. Alles wird gut…

Ich spreche heir, wie ja bereits erwähnt, als Praktiker und
jahrelanger Nutzer solcher Autos.
16 Liter sind auf der Autobahn in Frankreich realisierbar, wo
man immer zwischen 120 und 140 fährt.
Bei einer dem Fahrzeug angemessenen, schnellen Reisegeschw.
von 160 - 210 liegen locker 18-22 Liter an.
Bei den 8-Zylindern ca. 10% weniger.

Realisierbar ist es in Deutschland auch. Wer selbsverständlich
eine Mindestgeschwindigkeit von 200 km/h einhalten will, muß
sich über Mehrverbrauch nicht beklagen.

In D gilt eine Mindestgeschwindigkeit von 160 Km/h für die linke Autobahnspur. Wusstest Du das noch nicht?

Ich dachte, der Verbrauch wird jeweils als Durchschnitt
zwischen Stadt-und Außerortsfahrt gemessen? Dann müßte er ja
noch höher sein.

Der Zyklus ist ein Mix (Drittelmix) aus Stadt-, Land- und Autobahnverkehr.
Auto, Motor und Sport beispielsweise gibt immer den AMS-Testzyklus, aber auch den wirklichen Testverbrauch an. Letzterer liegt immer höher.

Hier empfehle ich, die Herstelerangaben für Dein eigenes Auto
zu lesen und dann mit der Realität zu vergleichen.
Zumeist sind die Werte kaum erreichbar.
Die 7,5 Liter für meinen BMW habe ich auch nur bei äußerst
konstanter Fahrweise auf der Autobahn erreicht.

Daher macht so ein Wagen nur Sinn für Leute, die sehr wenig
fahren.

Diese Autos sind für Leute gedacht, die nicht aufs Geld
schauen müssen.

Heute nicht mehr. Heute gibt´s die Autos für 8.000 - 25.000
Euro und stellen die letzte S-Klasse dar, die auch in einigen
Jahren noch ohne Elektrotechnikstudium auf der Straße zu
halten sein wird.

Sie wurden doch für die Kundschaft entworfen, die sie damals
neu erwarb, und nicht für die Leute, die sie 15 Jahre später
aus dritter Hand kaufen würden.

Nein, Autos werden grundsätzlich auch mit einem Blick auf den Zweithandkäufer designt.
Kein mensch kauft ein neues Auto, welches nach 5 Jahren unbezahlbar wird. Schon gar kein mittelständisches deutsches Wirtschaftsunternehmen mehr, an die ja auch viele dieser Autos gehen.
Die schauen nämlich durchaus auf die Leasingrate, welche sehr hoch wäre, wenn der Wagen für Zweithandkäufer uninteressant wäre und somit einen sehr niedrigen Leasing-Restwert hätte.

Grüße,

Mathias

Wir waren doch bei der W 124 Baureihe, die nicht viel
Elektronik hatte und daher nicht anfällig war.

Der E34, um bei unserem Vergleich zu bleiben, war ebenfalls
nicht anfällig, aber deutlich besser ausgestattet.

Eigentlich hatten wir es von der W124-Baureihe im Vergleich zur nachfolgenden E-Klasse. Aber egal. Die Baureihen-Bezeichnungen bei BMW sind mir nicht so geläufig. Welches war denn der E34?

Der Benz-Minimalismus in den 80ern resultierte m.E. wohl eher
darauf, dass die Leute der Firma die Türen eingerannt haben.
Heute muss man da schon mehr bieten und langsam kapiert man
das bei Mercedes ja offenbar auch.

Hi!

Wir waren doch bei der W 124 Baureihe, die nicht viel
Elektronik hatte und daher nicht anfällig war.

Der E34, um bei unserem Vergleich zu bleiben, war ebenfalls
nicht anfällig, aber deutlich besser ausgestattet.

Eigentlich hatten wir es von der W124-Baureihe im Vergleich
zur nachfolgenden E-Klasse. Aber egal.

Das hatte ich anders verstanden, hier wurden Oberklasseautos verglichen.

Die
Baureihen-Bezeichnungen bei BMW sind mir nicht so geläufig.
Welches war denn der E34?

Ca. Bj. 1988 bis 1994.

Der Benz-Minimalismus in den 80ern resultierte m.E. wohl eher
darauf, dass die Leute der Firma die Türen eingerannt haben.
Heute muss man da schon mehr bieten und langsam kapiert man
das bei Mercedes ja offenbar auch.

Grüße,

Mathias