Mercedes A Klasse

Hallo,

ist die A Klasse von Mercedes (ab Baujahr 2002) ein preisgünstiges Auto in der Unterhaltung ? Ich weiss, dass diese Frage sehr allgemein formuliert ist, ich meine hiermit Wartungskosten, Unterhalt usw.

Welches A Modell wäre für einen Wenigfahrer (ca. 8 000- 10 000 km/Jahr) zu empfehlen ?

Danke und Gruß, Marsi

Hallo!

ist die A Klasse von Mercedes (ab Baujahr 2002) ein
preisgünstiges Auto in der Unterhaltung ? Ich weiss, dass
diese Frage sehr allgemein formuliert ist, ich meine hiermit
Wartungskosten, Unterhalt usw.

Kommt auf die Motorisierung, das Alter, die Fahrweise und die Laufleistung an.

Welches A Modell wäre für einen Wenigfahrer (ca. 8 000- 10 000
km/Jahr) zu empfehlen ?

Ich würde ja vom alten Modell abraten, da ich es für unsäglich billig gemacht und daher überteuert halte.
Das neue A Modell hingegen scheint etwas hochwertiger geraten zu sein. Die kleineste Motorisierung im Benzinerbereich ist der A 150. Das dürfte wohl auch ein recht wirtschaftliches Auto sein. Generell gilt auch heute noch, dass man bei Mercedes zwar in der Anschaffung etwas mehr bezahlt, dafür aber in der Wartung einigermassen günstig wegkommt. Die Teilepreise sind relativ(!) niedrig, die Motoren und Getriebe bei den kleineren Motorisierungen sehr haltbar.
Die Maschinen der A Klasse sind meines Wissens alle o.k., wenn auch nur der größte Benziner, (m.W. der A 210) wirklich sportliche Fahrleistungen zu bieten hat. Ist einem das egal, kommt man auch mit dem A 150 voran. Bin einen A 150 mit Automatik gefahren und meine, der Wagen ist für den Stadtverkehr und auch die Urlaubsreise gerade eben ausreichend motorisiert. A Klasse Kunden sind ja üblicherweise keine Rennfahrer.

Versicherungskosten beim Versicherer erfragen. Beim A 150 vermutlich eher niedrig. KfZ-Steuer wird um die 100 Eur p.a. liegen.

Von einem Diesel ist bei der geringen Jahresfahrleistung unbedingt abzuraten. Allein schon die deutlich höheren Fixkosten machen ihn erst ab 30 - 40 TKm p.a. attraktiv.

Wird ein „sportlicheres“ kleines Auto der Marke Mercedes gesucht, würde ich eher ein C 200 Sportcoupé mit Kompressor empfehlen. Der A ist eben ein Minivan, kein Sportwagen. Dessen muss man sich bewusst sein.

Wird alternativ ein geräumigeres, kompaktes Auto in guter Qualität zu günstigem Preis gesucht, würde ich das aktuelle Modell des Opel Zafira empfehlen.

Aufgrund horrender Wartungskosten rate ich von VW ab.

Ach ja, ein ebenfalls interessanter kleiner van ist der Lancia Musa. Zwar ein seltenes Auto, aufgrund (heute durchaus solider) Fiat-Großserientechnik, luxuriöser Ausstattung und niedrigem Preis aber nicht uninteressant.

Gruß,
M.

Hallo Matthias,

vielen Dank für Deine sehr ausführliche Antwort:smile:

Mit dem A 150 habe ich mich auch schon angefreundet.

Kurze Nachfrage:
Warum ist ein Diesel hier teurer als ein Benziner ?
Ein 170 CDI benötigt nur ca. 6 Liter Verbrauch als ein Benziner mit ca. 7,5. Von den Anschaffungskosten ist es fast gleich, jedenfalls habe ich eher einen Diesel mit Schiebedach gefunden als ein A 150 mit Schiebedach.
Auch ist der CO2 Ausstoss bei dem Diesel kleiner als bei einem Benziner und wenn die neuen Autosteuern nach CO2 Verbrauch gerechnet werden, komme ich mit dem Diesel besser weg, oder ?? Natürlich würde ich auch nur einen mit Partikelfilter nehmen.

Beste Grüße, Marsi

ist die A Klasse von Mercedes (ab Baujahr 2002) ein
preisgünstiges Auto in der Unterhaltung ? Ich weiss, dass
diese Frage sehr allgemein formuliert ist, ich meine hiermit
Wartungskosten, Unterhalt usw.

Kommt auf die Motorisierung, das Alter, die Fahrweise und die
Laufleistung an.

Welches A Modell wäre für einen Wenigfahrer (ca. 8 000- 10 000
km/Jahr) zu empfehlen ?

Ich würde ja vom alten Modell abraten, da ich es für unsäglich
billig gemacht und daher überteuert halte.
Das neue A Modell hingegen scheint etwas hochwertiger geraten
zu sein. Die kleineste Motorisierung im Benzinerbereich ist
der A 150. Das dürfte wohl auch ein recht wirtschaftliches
Auto sein. Generell gilt auch heute noch, dass man bei
Mercedes zwar in der Anschaffung etwas mehr bezahlt, dafür
aber in der Wartung einigermassen günstig wegkommt. Die
Teilepreise sind relativ(!) niedrig, die Motoren und Getriebe
bei den kleineren Motorisierungen sehr haltbar.
Die Maschinen der A Klasse sind meines Wissens alle o.k., wenn
auch nur der größte Benziner, (m.W. der A 210) wirklich
sportliche Fahrleistungen zu bieten hat. Ist einem das egal,
kommt man auch mit dem A 150 voran. Bin einen A 150 mit
Automatik gefahren und meine, der Wagen ist für den
Stadtverkehr und auch die Urlaubsreise gerade eben ausreichend
motorisiert. A Klasse Kunden sind ja üblicherweise keine
Rennfahrer.

Versicherungskosten beim Versicherer erfragen. Beim A 150
vermutlich eher niedrig. KfZ-Steuer wird um die 100 Eur p.a.
liegen.

Von einem Diesel ist bei der geringen Jahresfahrleistung
unbedingt abzuraten. Allein schon die deutlich höheren
Fixkosten machen ihn erst ab 30 - 40 TKm p.a. attraktiv.

Wird ein „sportlicheres“ kleines Auto der Marke Mercedes
gesucht, würde ich eher ein C 200 Sportcoupé mit Kompressor
empfehlen. Der A ist eben ein Minivan, kein Sportwagen. Dessen
muss man sich bewusst sein.

Wird alternativ ein geräumigeres, kompaktes Auto in guter
Qualität zu günstigem Preis gesucht, würde ich das aktuelle
Modell des Opel Zafira empfehlen.

Aufgrund horrender Wartungskosten rate ich von VW ab.

Ach ja, ein ebenfalls interessanter kleiner van ist der Lancia
Musa. Zwar ein seltenes Auto, aufgrund (heute durchaus
solider) Fiat-Großserientechnik, luxuriöser Ausstattung und
niedrigem Preis aber nicht uninteressant.

Gruß,
M.

Hi!

vielen Dank für Deine sehr ausführliche Antwort:smile:

Mit dem A 150 habe ich mich auch schon angefreundet.

Kurze Nachfrage:
Warum ist ein Diesel hier teurer als ein Benziner ?
Ein 170 CDI benötigt nur ca. 6 Liter Verbrauch als ein
Benziner mit ca. 7,5. Von den Anschaffungskosten ist es fast
gleich, jedenfalls habe ich eher einen Diesel mit Schiebedach
gefunden als ein A 150 mit Schiebedach.

Die Listenpreise, KfZ-Steuer, Versicherung, Wartungskosten (aufwändiger, teureres Öl nötig) und Defektwahrscheinlichkeiten im Alter (aufgrund anfälligerer Komponenten wie Turbolader und Hochdruckeinspritzungssystem) sind höher. Dies über den (sinkenden) Preisvorteil beim Sprit wieder hereinzufahren, wird zunehmend schwieriger, je komplexer und somit anfälliger die Dieselmotoren werden und je geringer der Preisunterschied zwischen Dieselkraftstoff und Benzin wird.
Zudem sinkt der reine Verbrauchsvorteil der Diesel in Litern pro 100 Km immer mehr. Moderne Benziner werden immer sparsamer und der Schadstoffausstoß beträgt einen Bruchteil von dem eines vergleichbaren Diesels.

Die höheren Kosten beim Diesel benötigen somit immer mehr Jahreskilometer, um durch den niedrigeren Spritpreis ausgeglichen zu werden.

Auch ist der CO2 Ausstoss bei dem Diesel kleiner als bei einem
Benziner

Und die Stickoxyde…?

Diesel sind im Vergleich zu Benzinern unheimliche Umweltferkel. Neben dem deutlich höheren Ausstoß von Stickoxyden sind die feinen Partikel im Abgas der Diesel hoch karzerogen. Daran ändert auch der Dieselpartikelfilter grundsätzlich nichts, er verringert nur die Menge dieser Partikel.
Diesel machen daher eigentlich nur Sinn, wenn sie im mittleren Drehzahlbereich bei optimaler Betribstemperatur gefahren werden, also auf moderat gefahrener Langstrecke. Und dann auch nur, wenn sehr viele Kilometer gefahren werden.

und wenn die neuen Autosteuern nach CO2 Verbrauch
gerechnet werden, komme ich mit dem Diesel besser weg, oder ??

M.W. wird es lediglich eine Co2 Komponente neben der Hubraumbesteuerung geben.

Natürlich würde ich auch nur einen mit Partikelfilter nehmen.

Das sollte man aus gründen der Widerverkaufschancen sowieso tun.

Gruß,
M.

Hallo Marsi,
ich rate von der A-Klasse ab. Meine mich liebende fährt den 170 (neues Modell). Die Kiste säuft für ein Auto dieser Größe (Schnitt 7,5 L), das Wort Beschleunigung kennt sie nicht, sehr kleiner Kofferraum, teure Inspektionen. Definitiv nicht das Ei des Kolumbus.

Ralph

Hi!

off topic:
was wäre für Dich ein akzeptabler Benzinverbrauch für ein Auto dieser Klasse?

Gruß,
M.

Grüß Gott.

Natürlich ist 7,5l kein hoher Verbrauch…

Mache ich ein rechnerisches Experiment, bei dem ich den (arithm.) Mittelwert aus dem Verbrauch vom 2er-Polo (Ein Bekannter fuhr einen-bis Frühsommer 2003; Er berichtete einmal, daß 2er-Polos gleichermaßen beliebt waren mit Motoren, die sich mit Normalbenzin begnügen, wie auch den Superbenzinmotoren) und dem des Nachfolgers vom Kadett C, also dem etwa bis 1984 oder 1983 gebauten Kadett D, der vorzugsweise eher mit Superbenzinmotoren gekauft wurde, bilde, dann erhalte ich als Ergebnis 8,3l. Dabei fährt vor allem der Kadett höchstens 150km/h, also mindestens 40km/h unter der Geschwindigkeit des A160.

Klarer Pluspunkt für den „A“. Und die A-Klasse ist auch erschwinglich (Anschaffung, nicht Unterhalt).

Aber die komische Form der A-Klasse bietet keinerlei Vorteile! Sechseinhalb dicke Minuspunkte!

Gruß, Michael Z.

Hallo Mathias,
Im Gegensatz zu Michael bin ich der Meinung, dass ein Kleinwagen ohne nennenswerten Kofferraum und ohne Beschleunigung, bei dem hinter den Fahrersitz mit Müh und Not eine Babyschale passt, 7,5 l im Jahr 2008 nicht angemessen sind. Gefühlsmässig würde ich bei sechs Litern Schicht sagen.
Ralph

Moin!

Natürlich ist 7,5l kein hoher Verbrauch…

Das sehe ich auch so.
Kompakte Benziner brauchen im realen Einsatz heute meistens zwischen 7 und 10 Litern.
Rechnet man sich die Gesamtkosten seines Autos einmal ehrlich aus, ist ein Unterschied im Spritverbrauch von 1-2 Litern beim durchschnittlichen deutschen Autofahrer, der 10-15 TKm p.a. fährt, schlicht und einfach vernachlässigbnar.

Mache ich ein rechnerisches Experiment, bei dem ich den
(arithm.) Mittelwert aus dem Verbrauch vom 2er-Polo (Ein
Bekannter fuhr einen-bis Frühsommer 2003; Er berichtete
einmal, daß 2er-Polos gleichermaßen beliebt waren mit Motoren,
die sich mit Normalbenzin begnügen, wie auch den
Superbenzinmotoren) und dem des Nachfolgers vom Kadett C, also
dem etwa bis 1984 oder 1983 gebauten Kadett D, der
vorzugsweise eher mit Superbenzinmotoren gekauft wurde, bilde,
dann erhalte ich als Ergebnis 8,3l. Dabei fährt vor allem der
Kadett höchstens 150km/h, also mindestens 40km/h unter der
Geschwindigkeit des A160.

Der Vergleich mit so alten Autos erschreckt mich auch immer wieder. allerdings sind die neuen Modelle sehr viel sicherer und komfortabler, daher auch schwerer.

Klarer Pluspunkt für den „A“. Und die A-Klasse ist auch
erschwinglich (Anschaffung, nicht Unterhalt).

Der Unterhalt eines A150 ist in meinen Augen spottbillig. In den augen eines Selbstschraubers mit Opel Corsa 0.9 mag das umgekehrt sein.
Alles relativ…

Aber die komische Form der A-Klasse bietet keinerlei Vorteile!
Sechseinhalb dicke Minuspunkte!

Doch, der große Vorteil ist die erhöhte Sitzposition und der damit erleichterte Einstieg für ältere Herrschaften. Das scheint das Hauptargument für den Kauf solch verbogener Kisten zu sein.

Gruß,
M.

Hallo!

Wie ich ja unten bereits schrieb, ist es in der Gesamtkostenrechnung für ein Auto bei durchschnittlicher Kilometerleistung vernachlässigbar, ob die Kiste nun 6 oder 7 Liter braucht. Viel wichtiger wäre mir da die Versicherungseinstufung, die Serviceintervalle und die Ersatzteilpreise.

Außerdem ist der Verbrauch auch sehr stark abhängig von der Fahrweise. Meinen 2.2 Tonnen Geländewagen fahre ich auf längeren Strecken mit 11 L. Das kann ich mit einem VW Passat 2.0 auch verbrauchen.

Gruß,
M.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Good afternoon.

allerdings sind die neuen Modelle sehr viel sicherer
und komfortabler, daher auch schwerer.

Eben! Die aktuelle Technik hat auch ihre „Mäuse“. Und das mit der Sicherheit hat 2 Seiten: In den Vorgängen, die das Zusammenspiel der Funktion der Bremse zum Beispiel ausmachen, sind bei den aktuellen KFZ’S natürlich in ein paar einzelnen Punkten anders-ABS kann z. B. nicht blockieren. Aber eine Bremse bleibt eine Bremse. Wenn einer bei 84 km/h 322 cm Abstand hält, nützt alles nichts.

Klarer Pluspunkt für den „A“. Und die A-Klasse ist auch
erschwinglich (Anschaffung, nicht Unterhalt).

Der Unterhalt eines A150

Ich wußte gar nicht, daß es den auch mit 1,5-Liter-Motor gibt.

ist in meinen Augen spottbillig. In
den augen eines Selbstschraubers mit Opel Corsa 0.9 mag das
umgekehrt sein.
Alles relativ…

Ich fahre einen Volvo S40 1,6 und werde mich bemühen, nach Ablauf der (1-Jahres-) Gebrauchtwagengarantie (das ist im 06/2008) möglichst viel selbst zu richten.

Aber die komische Form der A-Klasse bietet keinerlei Vorteile!
Sechseinhalb dicke Minuspunkte!

Doch, der große Vorteil ist die erhöhte Sitzposition und der
damit erleichterte Einstieg für ältere Herrschaften.

Das leuchtet mir ein.

Grüße, Michael Z.

Also mit dem S40,

106PS (Siehe das andere Posting von mir)-B. jahr: '99 ( !) wohlgemerkt-Volvo S40,

1,6l

erziele ich einen Verbrauch (auf 1450 gefahrene km entfallen zircka 550km bis 675km „Stadtverkehrskilometer“) von 8,9l.

Z.

Hallo!

Also mit dem S40,

106PS (Siehe das andere Posting von mir)-B. jahr: '99 ( !)
wohlgemerkt-Volvo S40,

1,6l

erziele ich einen Verbrauch (auf 1450 gefahrene km entfallen
zircka 550km bis 675km „Stadtverkehrskilometer“) von
8,9l.

Das ist durchaus realistisch für ein solches Auto mit höherem Stadtverkehrsanteil.
Der S 40 ist ja nicht mehr aktuell, dafür aber relativ leicht.

Mit einem 2005er VW Touran 2.0 TDI, mit Sommerreifen, habe ich z.B. folgende Verbräuche realisiert:

  • München-Innsbruck, hohes Verkehrsaufkommen: 4,9 L
  • München Würzburg, frei, Vollgas: 9,8 L
  • München Innenstadt, 50 Km, sehr zügig: 8,5 L.
  • München Innenstadt. normale Fahrweise: 6,4 L.

Gemessen durch Bordcomputer.

Die Verbräuche hängen somit, wie man an diesem Beispiel deutlich sieht, sehr stark von der Fahrweise und den Einsatzbedingungen ab.

Ich würde mich bei der Auswahl eines neuen Autos daher von echten Säufern wie z.B. dem Passat W8, dem oder dem Alfa Romeo 166 3.0 24V fern halten.
Ob der Wagen aber nun nach Werksangabe 5,6 oder 6,3 L verbraucht, kann man getrost vernachlässigen.

Wie ich ja schrieb, fahre ich meinen schweren SUV auch relativ sparsam, da ich einigermassen vorausschauend und spritsparend fahre. Viel wichtiger ist mir jedoch die relativ günstige Versicherung und die niedrigen Steuern für das Modell. Der Spritverbrauch ist bei mir mit 10-15 TKm p.a. eher nicht relevant.

Gruß,
M.

Moin!

allerdings sind die neuen Modelle sehr viel sicherer
und komfortabler, daher auch schwerer.

Eben! Die aktuelle Technik hat auch ihre „Mäuse“. Und das mit
der Sicherheit hat 2 Seiten: In den Vorgängen, die das
Zusammenspiel der Funktion der Bremse zum Beispiel ausmachen,
sind bei den aktuellen KFZ’S natürlich in ein paar einzelnen
Punkten anders-ABS kann z. B. nicht blockieren. Aber eine
Bremse bleibt eine Bremse. Wenn einer bei 84 km/h 322 cm
Abstand hält, nützt alles nichts.

ABS ist seit mindestens 10 Jahren Standard.
Es gibt neuere Autos mit eher schlechten Bremsen, z.B. Lexus GS, und ältere mit extrem guten Bremsen, z.B. Porsche 964.

Klarer Pluspunkt für den „A“. Und die A-Klasse ist auch
erschwinglich (Anschaffung, nicht Unterhalt).

Der Unterhalt eines A150

Ich wußte gar nicht, daß es den auch mit 1,5-Liter-Motor gibt.

Das ist der Kleinste.

ist in meinen Augen spottbillig. In
den augen eines Selbstschraubers mit Opel Corsa 0.9 mag das
umgekehrt sein.
Alles relativ…

Ich fahre einen Volvo S40 1,6 und werde mich bemühen, nach
Ablauf der (1-Jahres-) Gebrauchtwagengarantie (das ist im
06/2008) möglichst viel selbst zu richten.

Sofern Du das auch vernünftig kannst, ist das o.k.
Meine Erfahrung ist allerdings, dass eine Werksinspektion ab und an schon sinnvoll ist, denn dort werden auch (leider oft kommentarlos) Serienfehler ausgebessert, die so nicht an die Öffentlichkeit gelangen.
Zudem wird es wohl immer schwieriger, selbst etwas am Auto zu machen. Bei meinem Volvo XC 90 beschränkt sich das auf Flüssigkeitskontrolle und das wieder Einklicken abgefallener Plastikteile…
Die inspektion kostet 250 Eur. Kaufe ich mir die teile und mache es selbst, sind es 130. Die Differenz von 120 Eur ist mir die verlorene Zeit durch das Selbstschrauben nicht wert.

Aber die komische Form der A-Klasse bietet keinerlei Vorteile!
Sechseinhalb dicke Minuspunkte!

Doch, der große Vorteil ist die erhöhte Sitzposition und der
damit erleichterte Einstieg für ältere Herrschaften.

Das leuchtet mir ein.

Gruß,
M.

Hallo Mathias,
Du hast in Allem absolut Recht.
Ich habe einen Diesel, der sich rechnet, weil ich mit dem Wagen große Reisen mache. So habe ich mal eben 3.200 km runtergenudelt (nach Südfrankreich). Da genehmigt sich mein 2 Tonner genau 7,1 Liter/100km. Der baugleiche Benziner ist nicht unter 9-10 zu kriegen.
Aber:
was für Ferkel Diesel sind, ist mir erst später klar geworden. Ich würde mir keinen mehr kaufen! Und bei weniger als 10tsd km im Jahr schon gar nicht.
Denn meiner kostet 540 Steuern im Jahr, das rechnet sich nur dank meiner Reisen, sonst würde ich glatt drauf zahlen. Und den RPF muss ich noch nachrüsten, da sind mal eben 1000 weg :frowning: .
Nee, nie wieder Diesel.
MFG
Hagen

P.S. CO2 ist kein Schadstoff , sonder die Grundlage allen Lebens auf Erden. Aber das raffen die doofen Politiker nicht. Oder wollen nicht. Ohne CO2 könnten die Pflanzen nicht leben, ohne Pflanzen kein Sauerstoff. Ach ja, so nebenbei: Pflanzen wandeln CO2 in Zucker um. Warum die Verteufelung von CO2? Weil dann nicht so auffällt, dass die Vernichtung von Pflanzen und Algen der Hauptgrund für das Klima Fiasko sind.
Nur mal so nebenbei.
Deshalb ist eine CO2 Steuer idiotisch - denn Sport erhöht ja auch den CO2 Anteil. Soll man dann in Zukunft Fussbalspiele verbieten? Konsequent wäre es schon.

Teilweise off-topic
Tag, hallo…

Knappe Anmerkung, nur am Rande (Betreffend den Punkt „Eigens durchgeführte Reparaturen“): Das höchste der Gefühle, das ich mir selbst zu machen zutraue, ist das Wechseln von Bremsbelägen. Habe ich schon viermal gemacht. Man benötigt keine Hebebühne.

Habe ich eine Hebebühne zur Verfügung; in zahlreichen (Inspektions-oder) Defektfällen auch taugliches Werkzeug-Dann entschließe ich mich irgend wann in mittelfristiger Zukunft einmal, auch Reparaturen knackigeren Kalibers auf eigene Faust zu bewerkstelligen.

Vielleicht unter anderem auch deswegen, weil mir solche Sachen eigentlich Spaß machen :smile: Mietwerkstätten gibt es bekanntermaßen.

Z.

Vollgasfahrt

  • München Würzburg, frei, Vollgas: 9,8 L

Da macht sich wohl die relativ große Fläche, die ein VW Touran der Luft(-Reibung) entgegensetzt, bemerkbar.

Z.

Moin!

  • München Würzburg, frei, Vollgas: 9,8 L

Da macht sich wohl die relativ große Fläche, die ein VW Touran
der Luft(-Reibung) entgegensetzt, bemerkbar.

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass der Touran einen in der Praxis nennenswerten Nachteil beim Luftwiderstandsbeiwert im Vergleich zu einem Golf hat. Da dürften sich Fahrzeuggewicht, Beladung, Reifenart und Luftdruck deutlich stärker auswirken.

Der Verbrauchswert ist übrigens lächerlich niedrig für eine solche Fahrt. Mit meinem Volvo brauche ich da wohl eher 20 Liter…

Dazu muss ich allerdings auch bemerken, dass ich mich schon länger über Leute wundere, die bei TDIs der 2-Liter-Klasse mit Verbrauchswerten von 4 L auf Strecke um sich werfen. Entweder werden sie von ihrem Bordcomputer beschwindelt, oder sie bewegen sich wanderdünenartig mit 110 über die Bahn.

Gruß,
M.

Hi!

Du hast in Allem absolut Recht.
Ich habe einen Diesel, der sich rechnet, weil ich mit dem
Wagen große Reisen mache. So habe ich mal eben 3.200 km
runtergenudelt (nach Südfrankreich). Da genehmigt sich mein 2
Tonner genau 7,1 Liter/100km. Der baugleiche Benziner ist
nicht unter 9-10 zu kriegen.

Es kommt ja nicht auf einzelne Urlaubstrips an, sondern auf die Jahresfahrleistung.
Bei dem von Dir gefahrenen Modell dürfte eine Amortisation des Diesels im Vergleich zum korrespondierenden benziner bei 50.000+ Km liegen.
In diesem Fall ist aber der Diesel in der Leistungsentfaltung deutlich attraktiver (der 3.2er Benziner war lahm), so dass man den Diesel einfach deshalb als „bessere“ Motorisierung werten kann.

Bei solchen Reisewagen ist ja auch die reichweite ein Thema. Wieder ein Vorteil für den Diesel.

Ich weine allerdings dem Diesel nicht nach. Mein Wagen hat zwar eine Reichweite von nur 450 - 600 Km (je nach Fahrweise, der 320 Diesel lag bei 700 - 900 Km), aber auf Strecke halte ich ohnehin alle 300 - 400 Km mal an und dann tanke ich eben auch gleich.
Kostenmässig liege ich nun trotz höherem Spritverbrauch un teurerem Sprit ungefähr bei 50%, wobei das Platzangebot identisch und der Allradantrieb hinzugekommen sind.

Aber:
was für Ferkel Diesel sind, ist mir erst später klar geworden.
Ich würde mir keinen mehr kaufen! Und bei weniger als 10tsd km
im Jahr schon gar nicht.

Klar.

Denn meiner kostet 540 Steuern im Jahr, das rechnet sich nur
dank meiner Reisen, sonst würde ich glatt drauf zahlen. Und
den RPF muss ich noch nachrüsten, da sind mal eben 1000 weg

-( .

Nee, nie wieder Diesel.

…außer man fährt eben sehr viel.

P.S. CO2 ist kein Schadstoff , sonder die Grundlage allen
Lebens auf Erden. Aber das raffen die doofen Politiker nicht.
Oder wollen nicht. Ohne CO2 könnten die Pflanzen nicht leben,
ohne Pflanzen kein Sauerstoff. Ach ja, so nebenbei: Pflanzen
wandeln CO2 in Zucker um. Warum die Verteufelung von CO2? Weil
dann nicht so auffällt, dass die Vernichtung von Pflanzen und
Algen der Hauptgrund für das Klima Fiasko sind.
Nur mal so nebenbei.

Naja, weniger Pflanzen und mehr CO2 sind eine schlechte Entwicklung…

Deshalb ist eine CO2 Steuer idiotisch - denn Sport erhöht ja
auch den CO2 Anteil. Soll man dann in Zukunft Fussbalspiele
verbieten? Konsequent wäre es schon.

Generell sollte es das Bestreben eines jeden sein, einigermassen vernünftig zu leben. Dass die Besteuerung von Mobilität dies nicht abbildet, ist klar. Die Omi mit einer Jahresfahrleistung von 6.000 Km im 350 SL von 1973, der ja katlos locker 25 L in der Stadt braucht, ist sicherlich deutlich umweltschonender unterwegs, als der Familienvater mit einem VW T5 TDI, der pro Jahr 45.000 Km beim Pendeln zum Job und bei Wochenend- und Urlaubstrips zurücklegt.

Jahrelang wurden die falschen Konzepte subventioniert, die Autoindustrie indirekt unterstützt und das Geldverdienen auf der Straße bestraft.
Nun gurkt der Deutsche mit dem Golf TDI ohne DPF aber mit Oxikat herum, bläst hoch-karzerogenen Feinstaub kiloweise raus und beschwert sich über hohe Spritpreise, während er allwöchentlich den armen Münchnern die A99 zustellt.
Firmen machen Downsizing für ihre Vertreterautos, was die Umsätze der Autohersteller schmälert und sich so auch negativ auf das Steueraufkommen auswirkt.

Schön, dass man nun die neue Sau „Hybridauto“ durchs Dorf treiben kann. Wenn dann alle solch eine Gurke fahren und ihre LiIon Akkus nach ein paar Jahren deutscher Winter austsuchen lassen müssen, ist das Gehuele wieder groß. Mehrere Tausend Euro pro Auto plus aufwändiger und für die Umwelt ausgesprochen problematischer Entsorgung der Altbatterien.
Komisch, wer hätte auch gedacht, dass Autos, die in Deutschland im Winter und auf Autobahnen gefahren werden sich schneller verschleissen, als ein Vorzeighybridmobil von Juppie-Schauspielern, die den Wagen einmal im Monat von San Jose nach San Francisco im Stau auf dem 8-spurigen Highway zum pressetermin chauffieren…

Was mich aber wirklich wundert: weshalb sind die Deutschen, die nun seit über 20 Jahren in Sachen Autofahren und Besteuerung nur betrogen worden sind, immer noch so unkritisch und kaufen unbesehen reihenweise TDIs und sonstige vermeintliche deutsche Premiumprodukte?

Gruß,
M.

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Mit einem 2005er VW Touran 2.0 TDI, mit Sommerreifen, habe ich
z.B. folgende Verbräuche realisiert:

  • München Würzburg, frei, Vollgas: 9,8 L

Kann nicht sein.
Vollgas = 100kW Leistung. 100kW mechanisch = 300kW aufgenomme Leistung in Form von ca. 30l Diesel pro Stunde.
Um dann auf 9,8l / 100km zu kommen, müsste man diese 100km in knapp 20 Minuten gefahren sein, also mit 300km/h.

Gefühltes Vollgas ist ja eher: Ich fahre so schnell wie möglich.
Und das heißt auch mal 80, mal 60, bremsen, ausrollen, beschleunigen,…

Die Anzeige des Bordcomputers sollte bei 200km/h einen Wert anzeigen, der den 30l / h entspricht. Also etwa 15l auf 100km.