Mercedes A140/160/190: Warum gebraucht so günstig?

Guten Tag,

ich interessiere mich für einen Mercedes A140 oder A160 oder A190. Ich habe bei Onlineinseraten geschaut und festgestellt, dass diese Autos bereits zwischen 3000 und 4000€ in gutem Zustand zu haben sind.
Aber warum ist das so? Steht nur Mercedes drauf und ist aber Asien drin? Interessant ist die zu meinem bisherigen Passat günstige Versicherung sehr interessant. Bin 19 und fahre auf 140%…da macht der Versicherungsabschluss wenig Freude…

Welche Erfahrungen habt ihr sonst so mit diesen Autos?

Vielen Dank für eure Antworten ! :smile:

Hallo,

dem Preis nach handelt es sich aber um einer der ersten Wagen aus den 90ern handeln, oder? Und ob der Zustand dann wirklich noch gut ist, sei mal dahingestellt.
Sehr beliebt - gerade im Vergleich zu anderen Modellen von Mercedes - sind die Dinger als Gebrauchtwagen auch nicht, was sich auch auf den Preis auswirken sollte.

Auch ist die Versicherungseinstufung nicht unbedingt das Einzige, was die A-Klasse vom Passat unterscheidet.

Beste Grüße
Guido

P.S.: Der A140 hat irgendwas um 60KW, hört sich etwas nach Schlaftablette an

Hallo,
selbst eingefleischte Mercedes Fans sind nur am schimpfen. Die Federung - ist eigentlich nicht vorhanden. Von Komfort keine Rede. Reparaturen bei einigen ohne Ende, Preisspirale nach oben offen.
Guck Dir mal die Halden an, auf denen tausende von denen stehen. Keiner will sie. Also ist auch der Gebrauchtpreis im Keller.
Das Fahrverhalten muss wohl recht abenteuerlich sein - auch mit ESP.
So ein Freund von mir, dessen Freundin inzwischen durch zig Reparaturen fast bankrott ist.
Nimm den Nachfolger, da liegen Welten dazwischen!
MFG
Pluto

Guten Abend.

selbst eingefleischte Mercedes Fans sind nur am schimpfen. Die
Federung - ist eigentlich nicht vorhanden. Von Komfort keine
Rede.

Nimm mal das kleine Messer. Wenn du den A natürlich mit einem C oder einem 3er BMW vergleichst, möglichst noch von einem solchen umsteigst, dann stimmt das. Mit dem Radstand ist der Fahrkomfort natürlich nicht der gleiche wie bei einer großen Limousine.

Bei den A aus den ersten Monaten kommt noch erschwerend hinzu, dass nach der Elch-Affäre das Auto wirklich granatenknüppelhart abgestimmt wurde, was zwar der Straßenlage zugute kommt, aber natürlich an der Käufergruppe gnadenlos vorbeigeht. Nachdem der Elchschock verdaut war, wurde es aber eindeutig besser. Dennoch: Ein Auto mit dem Radstand eines Fiesta (ungefähr) erreicht nicht den Geradeauslauf und den Federungskomfort einer C-Klasse.

Reparaturen bei einigen ohne Ende, Preisspirale nach oben offen.

Mercedes-Reparaturen sind nicht bilig- genauso wie bei VW oder BMW. Von „Reparaturen ohne Ende“ ist mir nichts bekannt.

Guck Dir mal die Halden an, auf denen tausende von denen
stehen. Keiner will sie. Also ist auch der Gebrauchtpreis im
Keller.

Etwas präziser: Das Auto ist vom NP her viel zu teuer. Entsprechend ist dann auch der Wertverlust, weil für die Gebrauchtwagen der tatsächliche Wert bezahlt wird.

Das Fahrverhalten muss wohl recht abenteuerlich sein - auch mit ESP.

Hm. Ich fahre die Dinger recht häufig beruflich und privat und könnte nicht behaupten, dass da irgendetwas abenteuerlich ist. Eine Schwäche hat die Kiste - bauartbedingt: Seitenwindempfindlichkeit. Die Seitenfläche ist größer als bei vergleichbaren Kisten, und demzufolge weht es den A auch stärker aus der Bahn. Aber auf der Kreisbahn oder im Slalom fährt mir kein Alltagsfahrer davon, wenn ich nicht will.

Was mir am A überhaupt nicht passt, sind allerdings die Motorisierungen: Waren die 140/160 der ersten Serie schon keine Drehmomentwunder, so ist das bei den 170ern der zweiten Generation gefühlt noch schlimmer geworden. Von unten raus zieht der Motor kein Hemd aus der Hose und muss gedreht werden; fährt man aber mit 3000/min und mehr, schluckt der 170er gern auch mal 10 l weg - und das ist für so eine kleine Murmel ganz eindeutig zu viel. Wenn also A, dann kann ich nur zum CDI raten, der wesentlich besser unten raus marschiert und noch dazu mindestens 3 l weniger schluckt.

Gruß Eillicht zu Vensre

Hallo,

ich bin nicht der Meinung, dass die A-Klasse besonders anfällig ist. Aus Erfahrung (Autovermietung) kann ich sagen, dass die A-Klasse einfach nicht beliebt ist. Man sitzt etwas höher, sie fährt sich etwas anders als ein Golf oder A3 oder ähnliches und sieht etwas anders aus.
Ansonsten ist auch das Fahrwerk i.O. Man kann mit der A-Klasse problemlos um eine Kurve driften, wenn man dass denn will. Da kippt nichts um. Einzig bei schnellen Extrem - Ausweichmanövern, die im normalen Straßenverkehr ausser in Schweden wohl nie vorkommen, reagierte das ursprüngliche Fahrwerk lt Zeitungsbericht etwas sensibel, so dass nachgebessert wurde, bevor überhaupt Fahrzeuge ausgeliefert wurden.
Kaufst Du beim Händler, hast Du ausserdem Garantie. Pech kannst Du mit jedem Auto haben. Ich habe z.B. eine dicke Mappe mit Golfreparaturen. Nach 7 Jahren und 180.000km war an dem Golf fast alles mal kaputt und zig-Tausende an Reparaturkosten verpulvert. Ausserdem waren nach 7 Jahren beide(!) vorderen Kotflügel DURCHGEROSTET.

Gruß
schubtil

Hallo,
nur um es klarzustellen: ich rede von der ersten A Klasse.
Nicht von der jetzigen.
Ein Freund von mir fährt Golf (IV) - dagegen hat die alte A Klasse in keinerlei Hinsicht Vorteile. Er hat Angst, mit dem Wagen zu schnell um die Kurve zu fahren. Und was die Rep. seiner Freundin, der der Wagen gehört, angeht, so ist dies eine endlose Geschichte.
Eine Kollegin hat diese alte A Klasse, sie sagt, dass der Wagen nicht an den Komfort eines Polo herankommt.
MFG
Pluto

P.S. Die neue A Klasse hat eine gute Federung und liegt auch ordentlich auf der Strasse - aber nach dem Wagen war ja nicht gefragt.