Messer für selbstgebautes Mikrotom

Ist es möglich eine Rasierklinge für ein selbstgebautes Mikrotm zuverwenden und diese nicht nach jedem Schnitt abziehen zu mößen?

Also wenn ich ein Schlittenmikrotom baue und es mit einer Rasierklinge verwende, kann ich es dann über mehrere Schnitte hinweg verwenden ohne die Klinge ab zu ziehen, oder wird das Ergebnis hierbei sehr schlecht aussehen?

Hallo,
damit habe ich leider keine Erfahrung.
Gruß,
Hans

Hallo,
sicher kann man mit einer Rasierklinge mehrere Schnitte durchführen; wie viele ist abhängig vom zu schneidenden Material.
Problematischer dürfte der Selbsbau des Mikrotoms sein und die Stabilität des Klingenhalters, denn richtige Messer für´s Mikrotom sind sehr massiv, was für dünne Schnitte unumgänglich ist!
Einfacher ist ein Handmikrotom, das auch für Schnitte mit der Rasierklinge geeignet ist.
Viel Erfolg, Rüdiger

Das ist durchaus möglich wenn die Probe nicht zu hart ist. Normalerweise wird das Untersuchungsmaterial in Parafin eingebettet. Ein Abziehen einer Rasierklinge empfiehlt sich nicht, diese sind doch relativ billig!
Ich wünsche viel Erfolg.

Diese Frage wirft gleich mehrere Gegenfragen auf:

  1. Ist die Oberfläche entsprechend poliert?
  2. Welches Material möchtest Du schneiden.

Es sind also viele Faktoren zu beachten. Auch spielt die eingesetzte Klinge eine wesentliche Rolle.

Prüfe die Fragen und probiere es aus.

Diese Frage wirft gleich mehrere Gegenfragen auf:

  1. Ist die Oberfläche entsprechend poliert?
  2. Welches Material möchtest Du schneiden.

Es sind also viele Faktoren zu beachten. Auch spielt die eingesetzte Klinge eine wesentliche Rolle.

Prüfe die Fragen und probiere es aus

Das ist schon möglich. Das Problem der Rasierklinge ist die Flexibilität; sie gibt nach.
Frage Dich, ob sich der Aufwand lohnt ein Schlittenmikrotom zu bauen, wenn die Ergebnisse schon mit einem Handmikrotom zu erreichen sind.
Schlittenmikrotome fassen auch die Profi-Klingen noch in einem speziellen Halter, damit die Kllinge nicht vibriert.

schemann

ich habe ja keine ahnung, aber das hängt doch davon ab was du scheiden willst ? und es gibt X rasierklingen verschiedenster qualität

gruß
kalle

Also an der uni haben wir natürlich nicht gebastelt sondern hatten halt die Profiegeräte.
Ich würde sagen probier es halt aus und schau ob und wann die Ergebnisse schlechter werden. Ev klappst auch besser wenn du die Klinge schräg stellst und nicht direkt mit der gesamten Breite der klinge arbeitest , so das sich die Klinge eher schneitet als abschabt.
Du könntest aber auch mal ein Skalpell Wechselklinge versuchen. Die sind meine ich haltbarer.
Was willst du überhaupt schneiden? Tierisches oder pflanzliches Gewebe?? Als Frischpräparat oder in Harz gegossen??

Mit freundlichen Grüßen.

Lieber Alexnader941,

bitte entschuldigen Sie zunächst die späte Antwort; ich hatte ein Problem mit meinem E-Mailprogramm.

Zunächst eine Begriffsklärung: ich vermute mal, daß sie für Ihr Schlittenmikrotom keine Rasierklinge, sondern ein Rasiermesser (das man abziehen kann) verwenden wollen.
Eine einfache Rasierklinge dürfte gar nicht in Frage kommen, da sie ja schon bei Handschnitten bereits nach wenigen Schnitten keine guten Ergebnisse mehr liefert. Grundsätzlich muß man bedenken, daß nicht nur die Schärfe der Klinge eine Rolle spielt, sondern auch ihre Stabilität. Eine Rasierklinge - und möglicherweise auch ein Rasiermesser - würde unter den Kräften der Schnittführung nachgeben und „flattern“,was gerade bei Paraffinblöcken unschöne Wellen und „Gekrümel“ ergibt. Natürlich spielt dabei auch die Festigkeit und damit der Widerstand des zu schneidenden Objekts eine große Rolle.
Und schließlich ist die - an das Objekt angepasste - Fein-Geometrie der unmittelbaren Klingenkante für saubere Schnitte von Bedeutung. Da gibt es A, B, C und D-Messer… unter http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrotom
steht da viel Nützliches geschrieben.

Viele Spaß beim Schneiden und Mikroskopieren wünscht

Klaus

Das hängt von vielen Faktoren ab, ab mehr als einen Schnitt sollte man schon hinkriegen. Da hilft nur probieren