Messer Schutzhülle konstruieren

Hallo,

für ein Messer würde ich gerne eine Schutzhülle drucken (so in der Art: https://makerworld.com/de/models/1854441-zwilling-paring-knife-cover?from=search#profileId-1982773), leider passen die existierenden Vorlagen nicht (zu lang, zu kurz, rutschen runter, …).

Jetzt möchte ich selbst eine konstruieren (Fusion), passend zu den Maßen der Klinge, weiß aber nicht so recht wie ich das am besten angehen sollte. Hat jemand Tipps (oder bestenfalls eine kleine Anleitung), wäre prima, vielen Dank :+1:

merci,
VG,
max

Da ich Fusion nicht benutze, kann ich keine Detailanleitung geben, aber wie ich eine Konstruktion in einem featureorientierten CAD-Programm aufbauen würde schon.

Die Außenform der Klinge braucht man nicht exakt. Man muss die Breite am Rücken kennen, die Kurven von Schneide und Rücken. Zudem sollte man in der Mitte der Klinge die Dicke kennen, darauf wird es ankommen.

Mit den Daten modelliert man erst mal die Klinge nach. Wenn man die Freiformfläche nicht konstruieren möchte, reichen auch Flächensegmente, das Messer hat keine Augen.

Davon würde ich eine aufgepolsterte Umhüllung erstellen. Entlang der Schneide würde ich eine Bohrung führen, so dass die Schneide selbst nicht auf der Hülle entlang läuft.

An den Flanken der Klinge entlang würde ich eine kleine leistenförmige Aufpolsterung nach innen ansetzen. Durch die wird die Hülle gewollt „zu klein“. Beim Einschieben muss sich die Hülle wie eine Blattfeder elastisch verformen und hält die Klinge kraftschlüssig fest.

Hier wäre man dann beim Material. Das muss eine gewisse Haftreibung gewährleisten, sonst wird’s nix mit der kraftschlüssigen Fixierung in der Hülle.

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hi,

Für so einmalige Dinge, die nachträglich nicht verändert werden, eignet sich auch Blender.
Wenn man sich ohnehin in Fusion einarbeiten will, bleibt man logischerweise als Übung dabei.

Wenn’s nur um ‚ich will ne Hülle‘ geht, wäre es hingegen eine Option.
Bis man sich da eingearbeitet hat, braucht es aber logischerweise auch Zeit.

Ich finde es lediglich intuitiver, da es eher an modellieren angelehnt ist, aber dennoch die Möglichkeit besteht, Punkte ganz maßgenau zu platzieren und Modele (in Grenzen!) über Modifikatoren berechnet, zu beeinflussen.
Nur eben nicht so allumfassend und unterbrechungsfrei fortlaufend wie im CAD.

Abweichen von dem oben verlinkten Model würde ich die Klinge aber vermutlich bereits so verjüngt konstruieren, wie sie ist, damit sie eine Führung in beiden übrigen Richtungen bekommt.
Die obige Hülle sieht eher ‚eckig‘ aus, womit sich die Schnittkante theoretisch durch das Material arbeiten könnte.

grüße
lipi

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