Messgerät für Erdmagnetfeld, Hartmannnetz

Hallo zusammen!
Mann kann viel über das Hartmannnetz (Erdmagnetfeld) im Netz finden. Aber wie man das misst finde ich nicht. Alle 2 auf 2.5 Meter ist ein Kreuzungspunkt in welcher die Intensität höher ist (nicht ideal wenn Mann oder Frau darauf schläft, gesundheitlich gesehen). Wie finde ich diese Kreuzungs Punkte.
Wo finde ich günstige, brauchbare Messgeräte.
Könnte selber eins bauen. Aber was für Sensoren, Messbereich?

Danke schon mal

Gruss Kussji

Hallo Kussji,

Mann kann viel über das Hartmannnetz (Erdmagnetfeld) im Netz
finden. Aber wie man das misst finde ich nicht. Alle 2 auf 2.5
Meter ist ein Kreuzungspunkt in welcher die Intensität höher
ist (nicht ideal wenn Mann oder Frau darauf schläft,
gesundheitlich gesehen). Wie finde ich diese Kreuzungs Punkte.
Wo finde ich günstige, brauchbare Messgeräte.
Könnte selber eins bauen. Aber was für Sensoren, Messbereich?

Es gibt da zwei Probleme:

  1. Du müsstest eigentlich im Esotherikbrett posten.

  2. Ausser durch Wünschelruten, gibt es bis jetzt keine Methode um diese Netze nachzuweisen.

Somit lassen sich deine Fragen nicht beantworten.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

Mann kann viel über das Hartmannnetz (Erdmagnetfeld) im Netz
finden. Aber wie man das misst finde ich nicht. Alle 2 auf 2.5
Meter ist ein Kreuzungspunkt in welcher die Intensität höher
ist (nicht ideal wenn Mann oder Frau darauf schläft,
gesundheitlich gesehen). Wie finde ich diese Kreuzungs Punkte.

Mit seriösen wissenschaftlich-technischen Methoden sicher garnicht.

Wo finde ich günstige, brauchbare Messgeräte.

Solche Geräte nennen sich Magnetometer oder Förstersonde. Man kann damit lokale Störungen des Erdmagnetfeldes orten, die vor allem durch Eisen verursacht werden. Diese Meßgeräte werden gerne vom Kampfmittelräumdienst und von Schatzsuchern verwendet, um nach den Hinterlassenschaften des 3. Reiches zu suchen. Mit einer Förstersonde kann man Eisenteile, z.B. Bomben noch mehr als 5m unter der Erdoberfläche orten.
Sowas bekommt man vielleicht mal mit viel Glück etwas günstiger bei eBay. Im Normalfall wirst Du dafür einen vierstelligen Eurobetrag hinblättern müssen.

Könnte selber eins bauen. Aber was für Sensoren, Messbereich?

Die Geräte arbeiten mit hochsensiblen Magnetfeldsensoren, die mit Auflösungen im nanotesla-Bereich arbeiten. Du brauchst allerdings zwei Sensoren, weil nicht die absolute Feldstärke gemessen wird sondern die Abweichung zwischen Meß- und Referenzpunkt, die in einem ungestörten homogenen Feld null ist. Selbstbau ist auch für erfahrene Elektronik-Profis eine echte Herausforderung und lohnt i.d.R. nicht. Die Geräte sind nicht ohne Grund so teuer.

Jörg

(nicht ideal wenn Mann oder Frau darauf schläft,
gesundheitlich gesehen).

wieso nicht?

Hallo,

Mann kann viel über das Hartmannnetz (Erdmagnetfeld) im Netz
finden.

Ja, das wwww ist eine riesige Sammlung von Datenmüll.
Der Anteil von relevanten Infos scheint ständig abzunehmen.

Aber wie man das misst finde ich nicht. Alle 2 auf 2.5
Meter ist ein Kreuzungspunkt in welcher die Intensität höher
ist (nicht ideal wenn Mann oder Frau darauf schläft,

Solche Knoten machen tatsächlich krank. Es ist allerdings nicht
die physisikalische Wirkung, sondern die irrationale Angst davor.

gesundheitlich gesehen). Wie finde ich diese Kreuzungs Punkte.
Wo finde ich günstige, brauchbare Messgeräte.
Könnte selber eins bauen. Aber was für Sensoren, Messbereich?

Wenn schon, dann können dazu nur Esoteriker und andere Leute
mit etwas gestörtem Verhältnis zum gesunden Verstand Auskunft geben.

Elektroniker sind eher der Schublade „Skeptiker“ zuzuordnen.
Aber keine Sorge. Man hat mit diesem Mangel auch sehr gut leben :smile:
Gruß Uwi

Ach, wat wäre dat schön, wennet dat gäbe…
Moin Kussji,

Mann kan im Netz nur an wenigen Stellen was über das Hartmannnetz finden. Wikipedia hat dazu absolut garnichts. Das gibt schon mal zu denken.
Google spuckt 165 Stellen auf gerademal 31 unterschiedlichen Sites aus. (Erdstrahlen bringen es dagen schon auf 280000) Von der Internetpräsenz ist das Hartmannetz sogesehen fast nicht vorhanden.
Ich hab mal in fast alle reingeschaut und nirgendwo gibt es eine genauere Erklärung dazu.

Und wenn man jetzt mal kurz sein Gehirn anstrengt, und sich mal vorstellt, es gäbe so ein Magnetgitter mit ach so vielen negativen Auswirkungen, dann frage ich mich, wieso dann nicht alle Felder und Wiesen diese Gitterstruktur aufweisen. Alle 2 Meter müsste es dann doch eine Stelle geben, wo das Gras schlechter wächst als anderswo.

Übrigens ein interessanter Nebengedanke, was würden dann Elefanten und Wale machen? Die würden bei einem 2 Meter Gitter ja immer einen bösen Punkt im Körper haben…

Andererseits wäre es wirklich genial, wenn es wirklich solche Gitter gäbe. Es gibt ja noch das Curry und das 10 Meter Netz.
Drei magnetische Gitter, das wäre die Revolution in der Ortungstechnologie. Statt eines 500 Euro GPS Empfängers würden einige simple Hall Magnetfeldsonden und ein bißchen Elektronik für 30 Euro reichen. Das Gerät müsste nur messen wieviele Hartmannlinien manüberquert. Die Richtung bekommt man aus einem Kompassmodul, dass praktischerweise auch nur Magnetfeldsensoren braucht. Das Gerät müsste dann zwar auf eine Anfangsposition kalibriert werden, könnte dann aber anhand der Gitterfelder die Position auf 2m genau bestimmen. GPS bringt es ohne Korrektur nur auf 10m. Und die Europäer wollen für 400 Millionen Euro ein neues Satellitensystem bauen, wo es doch die Gitternetze quasi Umsonst gäbe…
Das System müsste dann ja eigentlich auch unterirdisch funktionieren, wo GPS nicht hinkommt. Oder auch in Städten mit grossen Häusern und bei hohen Bergen funktionieren.
Mit dem System könnte man zig dutzende Millonen machen. Und die Landvermesser würden einem für den Nachweis des 10m Netzes den Nobelpreis verleihen.

Also wenn du eine genaue Beschreibung des Hartmannnetzes mit einem wissenschaftlich nachvollziehbaren Messaufbau findest, melde dich nochmal. Millionen Euros warten auf dich…

Mit freundlichen Grüssen, Axel Bruhn

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

*lach* Ich schmeiß mich gleich weg!

(*) gehört natürlich auch dazu!

Gruß
peherr

Danke allen schon mal für die Antworten, echt gut!

Hallo Axel,
Dein Beitrag ist echt genial, super Gedanken. Ich mach mich tatsächlich sofort an die Forschung: GPS mit einer genauigkeit von 2 Meter - genial. Eine Handvoll Standard-Elektronikbauteile und ich werde reich. Wenn ich die erste Million Gewinn zusammen habe, gebe ich die auch was ab :wink:

Gruss kussji

Hai, Kussji,

puzzeln wir das doch mal auseinander…
Ja, es gibt das Hartmannnetz und Dr. Hartmann hat es tatsächlich gefunden, aaaber…
Er hat es an einer Stelle entdeckt, die bereits durch und durch geologisch untersucht und vermessen worden ist (im Zuge einer großflächigen archeologischen Ausgrabung). Er hat eigentlich seinen Magnetometer (oder wie immer er das Ding genannt hat) überprüfen wollen. Dazu ist er die Fläche abgelaufen und hat jede winzige Abweichung aufgezeichnet. Dann hat er aus den Daten alles rausgerechnet, was bekanntermaßen daß Magnetfeld verändert (Funde aller Art, geologische Formationen, pipapo). Übrig blieb tatsächlich so etwas wie ein Netz.
Aaaaber - dieses Netz ist nicht wirklich ein gleichmäßiges Karomuster - nix ist mit 2 x 2 Meter-Gitter, sondern eben nur so ungefähr. Die „Maschen“ dieses Netzes haben auch mal nur drei oder fünf oder sechs Ecken.
Was aber viel wichtiger ist: dieses Netz ist extrem schwach - schon kleine Überreste eines Bauwerkes im Boden erzeugen stärkere Abweichungen im Magnetfeld, auch der geologische Aufbau des Untergrundes hat wesentlich massivere Auswirkungen. Darum werden Magnetfeldmessungen inzwischen in der Archäologie benutzt.

Sich vor den „schlimmen“ Kreuzungspunkten in diesem Netz zu fürchten, ist ungefähr so sinnvoll, wie sich vor dem Strom in einer Batterie zu fürchten, während man an einer Starkstromleitung klebt.

Wenn Du Dir also selbst so ein Ding baust, dann wirst Du alles mögliche finden - das Hartmannnetz eher nicht. Und schon gar nicht, wenn Du in einer technisch zivilisierten Gegend lebst, die womöglich auch schon länger besiedelt ist. Die ganzen Rohre, Leitungen und Fundamente im Boden überdecken das Netz mühelos.

Vergiß den Quatsch mit den „gefährlichen“ Magnetfeldabweichungen einfach - auch, wenn Esoteriker stur etwas anderes behaupten und Hartmanns Entdeckung als „Beweis“ für ihre Ideen an den Haaren herbeizerren.

Gruß
Sibylle