Ich habe die auf dem Bild erkennbare Schaltung:
http://www.bilder-hochladen.net/files/fnrn-1-png.html
Rechts befindet sich eine Batterie, deren Minus-Pol mit einem Schalter vom Rest getrennt ist.
Das blaue und das gelbe „V“ sind jeweils Spannungsmessgeräte.
Es gelten folgende Annahmen:
„a“, „b“, „c“ und „d“ markieren Punkte:
Strecke a>b = Strecke c>d = 3 km
Strecke a>c = Strecke b>d = 1 km
Die Strecke d>gelbesV und c>blauesV betrage 0.
Der Widerstand in allen Elementen betrage 0.
Zur Berechnung der Laufzeiten habe ich angenommen, dass sich der Strom mit Lichtgeschwindigkeit ausbreitet.
Meine Frage ist nun:
Was zeigen die Messgeräte wann an, wenn man den Schalter für eine Nanosekunde schließt?
Ich denke folgendes:
Wenn der Schalter geschlossen wird, fängt der Strom vom Elektronenüberschuss zum Elektronenmangel an zu fließen.
Ein kurzer Stromimpuls läuft also durch den Schalter auf Punkt a zu.
Wenn der Impuls bei a ankommt, wird er halbiert. Dieser Zeitpunkt sei t=0:
-die erste Hälfte
läuft weiter nach b und kommt dort um t=1*10^-6 s an.
Dort wird der Impuls widerum geteilt. Die eine Hälfte fließt zum Pluspol der Batterie, die andere Hälfte fließt nach d und erreicht d um t=1,3*10^-6 s.
Dort teilt sich der Impuls wieder. Die eine Hälfte fließt durch das gelbe Messgerät zum Pluspol der Batterie und die andere Hälfte fließt nach c und erreicht c um t=2,3*10^-6 s.
-die zweite Hälfte
läuft nach c und erreicht c um t=0,3*10^-6 s.
Dort teilt sich der Impuls; die eine Hälfte fließt durch das blaue Messgerät zum Pulspol der Batterie, die andere fließt nach d und erreicht d um t=1,3*10^-6 s. Dort wird es nochmal geteilt; die eine Hälfte fließt durchs gelbe Messgeräte und die andere über b zum Pulspol der Batterie.
Das blaue Messgerät zeigt also um t=0,3*10^-6 s und um t=2,3*10^-6 s einen Ausschlag an;
das gelbe Messgerät schlägt um t=1,3*10^-6 s doppelt so hoch aus wie das blaue Messgerät.
Was denkt ihr dazu?
Gruß
Paul