Hallo!
Diese Messen einmal den
urchfluss in Kubikmeter und :die Leistung in kw/h.
Hier geht es kunterbunt durcheinander. Leistung wird in kW gemessen, nicht in kw/h oder sonstwie. Es MUSS kW heißen, auch genau so geschrieben. Sobald mit den Einheiten gemurkst wird, kannst Du den ganzen Rest vergessen. Bei Heizenergie geht es wie der Name schon sagt, um Energie oder Arbeit, aber nicht um Leistung.
Wenn überhaupt können es 56 kw/h sein!?
Nicht kw/h, sondern kWh!
Genau, das verwirrt mich, kann ich den wert mit elektrischer
leistung gleichsetzen, hier spielt ja durchaus auch die
aufgenomme Leistung eines „Heizlüfters“ und die abegebene
Leistung eine Rolle, oder nicht?
Ein Heizlüfter hat einen Anschlußwert/Leistung von z. B. 2 kW. Durch Multiplikation mit der Betriebszeit in Stunden [h] kommt man auf die Energie, hier elektrische Energie, die zu (nahezu) 100% in Wärme umgesetzt wird und in kWh angegeben wird (nicht in kW, Kw, kW/h oder sonstwas).
Das hört sich vielleicht nach belehrender Krümelkackerei an, ist es aber nicht. Wenn nämlich Leistung, Energie, dazu noch Dezimalstellen und Einheiten nach Belieben durcheinander geschmissen werden, ist am Ende nichts mehr nachvollziehbar.
Bezahlt wird immer Energie bzw. Arbeit. Die wird in kWh gemessen und zwar unabhängig davon, ob mit Öl, Gas, el. Strom oder mit Stroh geheizt wird.
Die Leute habem das Komma :gestzt und somit gesagt das :es keine 5600 kw/h
sind sondern 56,00 kw/W
Mit beiden Werten und den seltsamen Einheiten kann man nichts anfangen. Das „k“ steht für Kilo, also für den Faktor 1.000. Das kleine „w“ wird in diesem Zusammenhang gar nicht benutzt, sondern nur „W“ für Watt, also Leistung. „/“ ist ein Bruchstrich und hier fehl am Platz; „h“ steht für die Zeit in Stunden. Die einzig sinnvolle Einheit ist hier kWh. Damit ist das Produkt aus Leistung in W multipliziert mit der Zeit in Stunden h gemeint. Das Ergebnis ist Arbeit bzw. Energie. Damit die Zahlen nicht so groß werden, ist in der Einheit mit dem k noch der Faktor 1.000 enthalten.
Ein Energiebedarf von 50 kWh pro Quadratmeter und Jahr könnte eine angängige Größenordnung für die jährlich benötigte Heizenergie sein. Bei einer Wohnung von 100 m² käme man auf 5.000 kWh pro Jahr. Bei einer Wohnung von 40 m² Fläche käme man auf 2.000 kWh pro Jahr.
Eine Angabe von „56,00 kw/W“ ist nicht zuzuordnen und sinnfrei.
die Rentnerin mit 100 qm2, :300 € Heizungskosten im Jahr :hat und ich (beruftätig und jung )bsp. mit 40 gm2, 400 € :bezahlen soll.
Hier ist klar, was gemeint ist und die Unstimmigkeit ist offenkundig. Trotzdem: Mit „qm2“ bewegst Du Dich in der schwer vorstellbaren 4. Dimension. Fläche kannst Du in qm oder m² angeben.
Nehmen wir Dein Beispiel mit der Wohnung der Rentnerin und legen den weiter oben angenommenen Energiebedarf von 50 kWh pro m² und Jahr zugrunde. Bei 100 m² Fläche der Wohnung ergibt sich ein Energiebedarf von 5.000 kWh pro Jahr. Bei einer Öl- oder Gasheizung liegen die Energiekosten derzeit bei 0,06 €/kWh. Multipliziert man 0,06 €/kWh mit 5000 kWh kommt man auf jährliche Heizkosten von 300 € für die Wohnung der Rentnerin. Das sieht also plausibel aus, während der höhere Betrag für die deutlich kleinere Wohnung im gleichen Haus nach fehlerhafter Ablesung oder Rechenfehler aussieht. Wenn es aber ein älteres Haus mit schlechter thermischer Isolierung ist, könnte auch durchaus der hohe Betrag für die kleine Wohnung zutreffend sein und bei der Abrechnung für die Rentnerin liegt ein Fehler vor. Wenn aber Leute am Werk waren, die mit Einheiten und Dezimalstellen so eher gefühlsmäßig umgehen, wird die komplette Abrechnung Müll sein.
Ich wundere mich ein bißchen, denn in Deiner Vika las ich „Energieelektroniker“. Wer, wenn nicht ein Energieelektroniker, kann mit Leistung, Energie und den zugehörigen Einheiten und Rechenarten umgehen!?
Gruß
Wolfgang