Hi!
Das mit dem Lichtbogen beim konvetionellen Schalter habe ich
erwartet… Aber die Diskussion ging ja ursprünglich nicht um
die Unterschiede zw. Schalter und Funkenstrecke.
Richtig.
Kann es denn nicht sein, dass schon vor der Überschlagsbildung
ein Strom fließt
ein gewisser Entladungsstrom wird immer da sein - nur messen kann ich ihn nicht, weil dieser natürlich räumlich verteilt gegen alle Punkte niedrigeren Potentials abfliest.
– denn die Luftionisation erfolgt doch nicht
in der Zeit Null?
Nein, das nicht. Aber die Zeit zwischen Trigger der Funkenstrecke und stehen des leitfähigen Kanals ist kurz genug, um bei meinen bisherigen Messungen nicht gravierend aufzufallen.
Genauso der Abriss – sind da nicht noch
Restionen da, die diese Leitfähigkeit aufbringen, was zu den
von Dir genannten flachen Flanken führt?
Möglich. Bis jetzt war ich der Meinung, das Ding entläd sich ziemlich vollständig. Aber jetzt, wo du’s sagst …
Mal ein wenig nachrechnen! Kannst du mir einen durchschnittlichen Luftwiderstand nennen?
Kannst Du ein
Monitoring der Restspannung des HV-Kondensators
bewerkstelligen?
Prinzipiell: ja. Aber: hier ist zur Zeit Ruhe wegen Revision der Anlage - und bis die fertig ist, ist mein PRaktikum zu Ende.
Würde mich interessieren, wenn Du irgendwann wirklich die
Erklärung finden würdest. Ich kenne unsere Phänomene leider
nur von max. 5 kV bei EMV-Messungen. Aber auch da sind oft
komplexe Dinge mit im Spiel.
Mich auch … 
Für einen Teil meiner Messungen und Beobachtungen hab’ ich inzwischen Erklärungen gefunden. Aber nicht für alle … 
Danke für die Hilfeleistung.
Gruss
peherr