Metallbeschriftung mit Elektro-Signiergerät

Hallo,

wie funktioniert ein Elektro-Signiergerät?
Einfacher Trafo mit Luftspalt oder was verbirgt sich dahinter?

Danke
Wolfgang

Kommt darauf an
Es gibt verschiedene Verfahren:

  1. Ein Gravierstift wird duch eine Wechselfeld (Magnetspule) in Schwingung verstetzt und graviert „mechanisch“
  2. Eine Metallspitze wird von einem Strom durchflossen (geht natürlich nur mit leitfähigem Material: Metallplatte o.Ä.) und „spratzelt“ die Schrift in das Material.

Vermute, es handelt sich um Version 2)

gruss
Michael

  1. Ein Gravierstift wird duch eine Wechselfeld (Magnetspule)
    in Schwingung verstetzt und graviert „mechanisch“
  2. Eine Metallspitze wird von einem Strom durchflossen (geht
    natürlich nur mit leitfähigem Material: Metallplatte o.Ä.) und
    „spratzelt“ die Schrift in das Material.

Vermute, es handelt sich um Version 2)

Hallo Michael,

ja, ich meine die Version 2. Ist das nur ein Trafo im Kurzschlußbetrieb? Wieso brät die „Schreibspitze“ nicht dauernd fest? Das würde ich nämlich vermuten, wenn es nichts weiter als ein Bonsai-Schweißgerät ist.

Gruß
Wolfgang

Es gibt verschiedene Verfahren:

  1. Ein Gravierstift wird duch eine Wechselfeld (Magnetspule)
    in Schwingung verstetzt und graviert „mechanisch“
  2. Eine Metallspitze wird von einem Strom durchflossen (geht
    natürlich nur mit leitfähigem Material: Metallplatte o.Ä.) und
    „spratzelt“ die Schrift in das Material.

Das Wichtigste, warum 2) überhaupt funktioniert steht nicht hier. Der leitende Gravierstift ist schwingend montiert und wird bei Stromfluß magnetisch vom Werkstück abgehoben, wodurch der Strom unterbrochen wird und der Stift zurückschwingt (Wagner’scher Hammer wie bei der guten alten Klingel). Dadurch entsteht das ‚Sprazzelgeräusch‘. Andernfalls würde der Stift sofort fest-‚kleben‘ (Schweißung).
Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim

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Der leitende Gravierstift ist schwingend montiert und
wird bei Stromfluß magnetisch vom Werkstück abgehoben, wodurch
der Strom unterbrochen wird und der Stift zurückschwingt
(Wagner’scher Hammer wie bei der guten alten Klingel). Dadurch
entsteht das ‚Sprazzelgeräusch‘. Andernfalls würde der Stift
sofort fest-‚kleben‘ (Schweißung).

Genau das war’s, was mir zum Verständnis fehlte.

Herzlichen Dank
Wolfgang Dreyer