Hallo,
ich denke, Du brauchst da keine Angst haben.
Der Scheuersand ist fein genug, und macht nur mikroskopisch
kleine kratzspuren. Das Ergebnis wird besser aussehen als
verschiedene andere (chem.) Methoden, bei denen mit einer
unebenen und fleckigen Oberfläche zu rechnen ist
(auch die Variante Waschpulver ätzt unregelmäßig was weg).
Um die Einstanzungen oder Gravuren von Hand wegzuputzen,
mußt Du schon sehr lange dran arbeiten.
Übrigens, mit feinen Schleifmitteln werden in der
Metallberabeitung Oberflächen auf Hochglanz poliert.
Auch in der Optik wird letzendlich mit sehr feinem Korn
gearbeitet und trotzdem werden superglatte Oberflächen
erzeugt.
Es ist letztendlich nur eine Frage der Körnung. Deshalb
ist die Idee mit dem Schmirgelpapier nicht ganz schlecht,
vorausgesetzt, Du nimmst das richtige dafür.
-> 800-er Körnung oder feiner und immer naß schmirgeln.
Ein feines Schleifkorn auf einem Lappen (Scheuersand)
geht aber leichter zu nutzen.
Mit irgend einem rauen Schmirgel machst Du natürlich nur
Schaden.
Ich glaube nicht dass die Idee mit dem Scheuersand so gut
wäre, es ist wie gesagt noch was eingestanzt und das will ich
nicht zerstören, sonst hätte ich es mit Schmirgelpapier
einfach abgeschliffen.
Außerdem: Was ist ATA überhaupt?
Tja, eigentlich ein uraltes Markenzeichen aus Urgroßmutters
Zeiten (20iger jahre). In der DDR aber allbekannt.
http://www.osthits.de/shop/product_info.php/cPath/17…
ATA war da auch ein Synonym. In der Mangelwirtschaft gab
es sehr viele Sachen nicht zu kaufen, aber ATA gab’s immer
genügend.
Deshalb wurde das auch ironisch benutzt:
Wenn man im Konsum ein Schild neben das ATA stellt mit
der Aufschrift " Bitte nur 2 nehmen", dann ist das ATA
morgen auch Mangelware.
Ich hoffe Du verstehst den Hintergrund?
Hier noch ein Link:
http://www.oekotest.de/cgi/ot/otgs.cgi?doc=3661
Der Hinweis auf Gesundheitsgefährdung wegen Quarzstaub
ist natürlich etwas an den Haaren herbeigezogen, denn
das Zeug soll immer feucht benutzt werden und dann
staubt es nicht mehr.
Daß Scheuersand für die moderne Küche nicht mehr angesagt
ist, liegt natürlich daran, daß Kunststoffe und Edelstahl
allgegenwärtig sind.
Für Kunststoffe ist es nicht geeignet und für Edelstahl
verkauft man lieber teure „Edelstahlputzmittel“ in denen
auch nur ein Putzsand in einer Flüssigkeit ist.
Allerdings, wenn ein Edelstahltopf mal etwas eingebrannt
ist, dann hilft da Scheuersand noch prima.
Die Unebenheiten durch die Bearbeitung des Bodens
(Drehriefen) werden durch putzen mit der Zeit schön glatt,
um nicht zu sagen „spiegelglatt“.
Zum Sprüch in der Vita: Den habe ich erfunden als ich
alkoholisiert war, um einen virtuellen Krieg mit Waffen und
nicht mit Diplomatie (Freunde) zu lösen. Der recht sinnlose
Spruch wurde später Kult in meiner Community.
Naja, kann kein außenstehender verstehen.
Gruß Uwi