Hallo
Hab da gleich noch eine Frage:
Brauch einen „100 Ohm / 3W Metalloxid“ Widerstand - so stehts im Plan. Ist das das selbe wie ein Metallschichtwiderstand.
mfg Claus
Hallo
Hab da gleich noch eine Frage:
Brauch einen „100 Ohm / 3W Metalloxid“ Widerstand - so stehts im Plan. Ist das das selbe wie ein Metallschichtwiderstand.
mfg Claus
Hallo Claus,
meines Wissens sind Metalloxid Widerstände aus Vollmaterial,
d.h. sie sind induktionsfrei.
Bei Schichtwiderständen ist das Widerstandsmaterial auf einen
Isolierstoffkörper aufgebracht.Der Wert wird durch wendelförmige Einfräsungen der Schicht bestimmt.Dadurch ergibt sich eine induktive Komponente.
Weiss nicht, ob das in deinem Fall von Bedeutung ist.
Schreib doch mal, um welche Anwendung es geht, dann kann man evtl.
mehr sagen.
Gruß Werner
der Schicht
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
meines Wissens sind Metalloxid Widerstände aus Vollmaterial,
d.h. sie sind induktionsfrei.
Bei Schichtwiderständen ist das Widerstandsmaterial auf einen
Isolierstoffkörper aufgebracht.Der Wert wird durch
wendelförmige Einfräsungen der Schicht bestimmt.Dadurch ergibt
sich eine induktive Komponente.
Weiss nicht, ob das in deinem Fall von Bedeutung ist.
Schreib doch mal, um welche Anwendung es geht, dann kann man
evtl.
mehr sagen.Gruß Werner
der Schicht
Hi Werner
Es geht um einen Gitarrenverstärker (http://www.kockmann-paderborn.de/guitarsamps/6wtamp2…) - R14 unten links
Kohleschicht gibts wider nicht bei so hohen Strömen.
Kann ich da einen 100 Ω 5Watt Metalldraht-Widerstand nehmen?. Da steht aber axial bedrahtet dabei…hört sich stark nach Induktivität an
mfg Claus
Hallo Claus,
Es geht um einen Gitarrenverstärker
(http://www.kockmann-paderborn.de/guitarsamps/6wtamp2…) -
R14 unten linksKann ich da einen 100 Ω 5Watt Metalldraht-Widerstand
nehmen?. Da steht aber axial bedrahtet dabei…hört sich stark
nach Induktivität an
An dieser Stelle darf der Widerstand ruhig eine Induktivität haben.
Bei guten Netzteilen hat man genau an dieser Stelle extra Drosseln eingebaut.
MfG Peter(TOO)
Hi Peter
An dieser Stelle darf der Widerstand ruhig eine Induktivität
haben.
Bei guten Netzteilen hat man genau an dieser Stelle extra
Drosseln eingebaut.
Die Wattanzahl muss aber nicht exakt den Anforderungen entsprechen (kann auch höher wählen dann hält der Widerstand halt mehr aus)?.
Weil ich find eigentlich nur die 2 mit der gewünschten Ohm-Angaben: Entweder einen HOCHLASTDRAHTWIDERSTAND 5 W 100 OHM bzw Drahtwiderstand 5W 100 Ohm -.
Es geht ja auch, das wenn ich z.B. 1 kOhm 2W haben will einfach 2 mal 2 kOhm 1W parallel schalte und so den 1 kOhm mit 2W erhalte oder?
mfg
Hallo Fragewurm,
Die Wattanzahl muss aber nicht exakt den Anforderungen
entsprechen (kann auch höher wählen dann hält der Widerstand
halt mehr aus)?.
Gleiche oder höhere Belastbarkeit ist kein Problem.
Wenn er überdimensioniert wird, ist er halt grösser, wird aber im Betrieb weniger warm.
Es geht ja auch, das wenn ich z.B. 1 kOhm 2W haben will
einfach 2 mal 2 kOhm 1W parallel schalte und so den 1 kOhm mit
2W erhalte oder?
Ist soweit richtig, nur ist es nicht so einfach einen 2 kOhm Widerstand zu finden.
Einfacher ist es dann 4 x 1 kOhm 0.5W zu nehmen. Je zwei Widerstände parallel schalten und dann die beiden Gebilde in serie.
MfG Peter(TOO)
Wenn man die Widerstandsbelastbarkeit erhöhen will sollte man mit etwas reserve arbeiten, besoders bei Kohle-Widerständen.
Alle Widerstände haben Toleranzen, durch die sich die Leistung nicht exakt zu gleichen Teilen aufteilt.
Kohle hat dazu noch nen Negativen Temperaturkoeffizienten der das ganze noch etwas kritischer macht.
Hallo Claus,
das muss ein Metalloxid-Widerstand sein, weil er gleichzeitig als nicht brennbare Sicherung funtioniert.
Ein Kohleschichtwiderstand und auch ein Metall-Drahtwiderstand brennen bei starker Überlast buchstäblich durch => Brandgefahr für das Gerät.
Ein Metalloxid-Widerstand hingegen unterbricht bei Überlast einfach, ohne Funken oder Glut zu erzeugen.
Wenn du keinen passenden findest, schließe notfalls mehrere mit niedrigerem Ohm-Wert in Reihe, aber nicht parallel!
Z.B. für 100 Ohm / 5 W nimm 4 mit 16 Ohm und 2 mit 18 Ohm, jeder 1 W.
Gruß
BT
Hallo Claus,
den Standby-Schalter würde ich übrigens nicht direkt zwischen Gleichrichter und den ersten Ladeelko tun, sondern zwischen den ersten Ladeelko und den zweiten (also wo auch der 100W 3 Ohm ist), damit die armen Dioden nicht zu sehr strapaziert werden beim Einschalten.
Gruß
BT
Hi
den Standby-Schalter würde ich übrigens nicht direkt zwischen
Gleichrichter und den ersten Ladeelko tun, sondern zwischen
den ersten Ladeelko und den zweiten (also wo auch der 100W 3
Ohm ist), damit die armen Dioden nicht zu sehr strapaziert
werden beim Einschalten.
Meinst du so, dass bei Standby der Kondensator C9 noch an Spannund liegt?.
Mit dem Belastet beim Einschalten - meinst du das man den im Standby einschalten sollte?.
mfg Claus
Hi Claus,
Meinst du so, dass bei Standby der Kondensator C9 noch an
Spannung liegt?.
ja.
Mit dem Belastet beim Einschalten - meinst du das man den im
Standby einschalten sollte?.
Wenn der Standbyschalter „eingeschaltet“ ist, ist er eigentlich ausgeschaltet, er unterbricht in Stellung „Standby“ dann die Spannungsversorgung der ganzen Schaltung, während die Röhrenkathoden weiter geheizt werden.
Das soll ein sofortiges „spielbereit“ des Gitarrenverstärkers ermöglichen, wenn man den „Power“- (Haupt-) Schalter schon einige Minuten vorher eingeschaltet hatte und nun „Standby“ ausschaltet, ist der Verstärker sofort „da“.
Mit der Schonung der Dioden meine ich, dass der erste Ladeelko immer entladen ist, wenn der Standbyschalter keine Verbindung zu den 4 Netzgleichrichterdioden hergestellt hat, und jedes Mal, wenn der Standbyschalter diese Verbindung herstellt, müssen die Dioden einen starken Spitzenstrom (einige *zig Ampere für einige Millisekunden) aushalten, bis der Elko geladen ist.
Das passiert zwar auch jedes Mal wenn der ganze Gitarrenverstärker norml eingeschaltet wird, aber der Standbyschalter wird ja vermutlich 10 bis 100 mal öfter betätigt.
Gruß
BT
Hallo Claus,
für 100 Ohm / 3 W nimm 4 mit 16 Ohm und 2 mit 18 Ohm,
jeder 0,5 W, das ist allerdings genau / knapp.
Oder nimm 10 Stück mit 10 Ohm, jeder 0,33 W.
Dann hast du 10% Sicherheitsreserve.
Gruß
BT
Hallo BT
Danke mal für die Antwort - hab noch zu der Verschaltung der Röhren eine Frage:
Bei der ECC83 ist denk ich alles klar:
Ausgehend vom Datenblatt (http://frank.pocnet.net/sheets/010/e/ECC83.pdf) wie im schaltplan(http://www.kockmann-paderborn.de/guitarsamps/6wtamp2…) beschrieben an 1,2,3 und 6,7,8 die Anschlüsse für Spannungsversorgung. Laut Datenblatt kommt an 5 und 6 die Heizung. Ist die Polung egal?. Aber was kommt an 9 ?.
Bei der EL84 ist es irgendwie komischer(http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtlic…):
an 4,5 Heizung, und 2,3,7,9 die Anschlüsse wie angegeben. Aber von 3 geht ein Bügel rauf - zu welchem Anschluss?. Und die restlichen 2 Anschlüsse freilassen?.
Hab halt noch nie eine Röhre verdrahtet und das ist find ich nicht sehr gut beschrieben :-/. Die Datenblätter hab ich glaub ich mal von Siemens genommen - das dürfte aber eh egal sein.
mfg Claus
Hallo Claus,
sorry für die späte Antwort.
Du hast ja inzwischen schon einige Ratschläge von anderer Seite bekommen.
Ich denke ein Drahtwiderstand an dieser Stelle ist vollkommen ok.
Die Gefahr mit „in Flammen aufgehen“ sollte zumindest bei Typen mit
Keramikmantel entfallen. Die Teile wurden in Zeiten der Röhren-
Fernseher in den Netzteilen immer verbaut. Etwas Abstand zur Leiterplatte muß aber eingehalten werden und Wärmeabfuhr sollte gegeben sein.
Es gibt diese Widerstände auch mit Lötsicherung, damit wäre auch das Risiko abgestellt.
Gruß Werner
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Werner
sorry für die späte Antwort.
Du hast ja inzwischen schon einige Ratschläge von anderer
Seite bekommen.
Ich denke ein Drahtwiderstand an dieser Stelle ist vollkommen
ok.
Die Gefahr mit „in Flammen aufgehen“ sollte zumindest bei
Typen mit
Keramikmantel entfallen. Die Teile wurden in Zeiten der
Röhren-
Fernseher in den Netzteilen immer verbaut. Etwas Abstand zur
Leiterplatte muß aber eingehalten werden und Wärmeabfuhr
sollte gegeben sein.
Es gibt diese Widerstände auch mit Lötsicherung, damit wäre
auch das Risiko abgestellt.
Danke für die Antwort. Jede Antwort ist immer hilfreich.
Bin eh schon gespannt was das wird (Im Schaltplan sind elkos eingezeichnet, wo in der Stückliste „normale“ sind, viele Kondensatoren haben gar keine Spannungsangaben :S. nja mal sehen - wenns raucht war es halt der falsche
).
mfg Claus
Hallo Claus,
Ausgehend vom Datenblatt
(http://frank.pocnet.net/sheets/010/e/ECC83.pdf) wie im
schaltplan(http://www.kockmann-paderborn.de/guitarsamps/6wtamp2…)
beschrieben an 1,2,3 und 6,7,8 die Anschlüsse für
Spannungsversorgung. Laut Datenblatt kommt an 5 und 6 die
Heizung. Ist die Polung egal?. Aber was kommt an 9 ?.
4 und 5 musst du miteinander verbinden. Die Heizspannung wird dann zwischen 9 und 4+5 angeschlossen.
Die Polung ist egal.
Bei der EL84 ist es irgendwie
komischer(http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtlic…):
Klar, die ECC83 ist eine Triode und die EL85 eine Pentode 
http://de.wikipedia.org/wiki/Triode
an 4,5 Heizung, und 2,3,7,9 die Anschlüsse wie angegeben. Aber
von 3 geht ein Bügel rauf - zu welchem Anschluss?. Und die
restlichen 2 Anschlüsse freilassen?.
1, 6 und 8 sind nicht belegt. Ich zähle da aber 3 Anschschlüsse.
Pin 3 ist die Kathode und das Bremsgitter.
MfG Peter(TOO)
Hi Peter
1, 6 und 8 sind nicht belegt. Ich zähle da aber 3
Anschschlüsse.Pin 3 ist die Kathode und das Bremsgitter.
Mit der ECC83 ist alles klar, aber bei der EL84 - der Bügel ist mir noch unklar:
http://img372.imageshack.us/img372/6106/6wrhrenverst…
Ich mein den Anschluss im roten Kreis. Welcher Anschluss ist das (irgendwie passt die Nummerierung nicht ganz. Im Datenblatt liegt nämlich zwischen Anschluss 2 und 7 nur 9 und der kann es nicht sein.
Und wenn 5 von 6 Anschlüssen belegt sind - wo bleibt da der Anschluss für die Heizung?.
Hoffe das war etwas verständlich.
mfg Claus
Hi Claus,
das Bremsgitter (das dicht vor der Anode) ist intern mit der Kathode verbunden, es wird nicht extra herausgeführt. Insofern ist das Bild in deinem Schaltplan falsch.
Gruß
BT
Hi BT
das Bremsgitter (das dicht vor der Anode) ist intern
mit der Kathode verbunden, es wird nicht extra herausgeführt.
Insofern ist das Bild in deinem Schaltplan falsch.
2,3,7,9 wie im Schaltplan und auf 4 und 5 Heizung, stimmt das so?
Claus
Hi Claus!
2,3,7,9 wie im Schaltplan und auf 4 und 5 Heizung, stimmt das so?
Ja.
Gruß
BT