Metallsplitter im Finger- Folgen-Warum?

Liebe/-r wer-weiss-was Experte/-in,

Ich habe ein Problem mit meinen Fingern und ich weiß nicht mehr weiter.

Es wäre schön, wenn Sie sich die Zeit nehmen könnten und mir vielleicht weiter helfen.

Mein Name ist Jessica und ich bin 25Jahre jung.

Ich habe eine Ausbildung zur Industriemechnikerin gemacht und dann im Werkzeugbau gearbeitet. In solch einem Handwerklichen Beruf ist es völlig normal, einen Splitter in die Finger/Hand zu bekommen.

Entweder man versucht ihn mit den Spitzen Seiten eines Messschiebers herraus zu holen oder aber, man waret, bis er von alleine raus kommt.

So auch an diesem Tag.

Ich bakam einen Splitter in den linken Mittelfinger. Doch nach bereits einer Woche merkte ich, dass er „anders“ weh tat. Schließlich bildete sich eine große Beule und ich ging zum Chirurgen.

Der untersuchte mich und machte ein Röntgenbild. Er bestätigte, dass sich ein Splitter im Finger befindet. Ich soll die Hand ins warmes Wasser machen, Seife dazu geben und warten, bis der Splitter von alleine raus kommt. Wie ein Rosendorn meinte er.

Also lief ich zwei Wochen mit einem „Napf“ an der Hand rum.

Nach zwei Wochen bekam ich eine normale Erkältung. Ich ging zu meinem Hausarzt, da ich Medikamete wollte und sie frage gleich, was mir dem Finger los sei. Das sieht man doch sofort, dass da was nicht stimmt. Die Beule würde einem förmlich entgegen springen. Ich sagte ihr, dass ich den Finger ins Wasser legen sollte.

Sie sagte, ich soll sofort zu dem Chirurgen gehen und mir meine Röntgenbilder holen. Sie schickt mich zu einem anderen Chirurgen.

Also ging ich dahin und wollte die Bilder. Die Arzthelferin rief sofort den Arzt und „beschwerte“ sich, dass ich die Rötzgenbilder holen will. Darauf hin sagte der Arzt, dass es eine Frechheit ist, dass ich die Bilder holen will. Ich soll mir meine scheiß Schuhe ausziehen, er schneidet mir jetzt den Splitter raus.

Ja, er sagte „Scheiß Schuhe“.

Ich war total unvorbereitet. Mein Meister wusste gar nicht, dass ich an der Arbeit ausfallen würde.

Er operierte und ich hatte 3 Stiche im Finger.
Nach drei Tagen solle ich zur Kontrolle und er sagte, ich könnte morgen wieder zur Arbeit. Ich guckte ihn ganz blöd an und sagte, dass ich mit Bohremulsionen arbeite. Im Öl, im Dreck und bei Metallstaub und weiteren Spänen. Er sagte, ich soll mich nicht so anstellen. Pflaster drüber, das reicht.

Also ging ich zur Arbeit. Plötzlich veränderte sich meine Haut. Ich bekam Blasen am Finger, alles sah komisch aus. Ich ging zum Hautarzt. Er hatte den Verdacht auf Hautkrebs.

Also schickte er mich ins Krankenhaus und die „Stanzten“ mir Haut an der Stelle weg. Wie eine Kernbohrung. Weiß nicht, wie sich das richtig nennt.

Dann wurde ich mit einem Stich genäht und ging eine Woche später wieder zur Arbeit.

Ergebniss neganitv. Der Arzt wusste nicht, was das sein könnte.

Monate vergingen und meine Finger wurde immer wieder dick. Bis ich eines Tages mein oberes Gelenk am Mittelfinger nicht mehr bewegen konnte und total dick war.

Ich suchte einen neuen Chirurgen auf.
Er operierte mich und legte mein Gelenk frei. Fand jedoch nichts.
Daraufhin war ich 5 Wochen krank und habe täglich mit einem Ball trainieren müssen.

Das alles ging vor 4 Jahren los. Die letzte Op war vor 3 Jahren.

Seit dem habe ich Probleme mit all meinen Fingern. Und das verstehe ich nicht. Auch an der anderen Hand. Jeden Tag habe ich Blasen und Beuelen an meinen Fingern. Wie ein Mückenstich, nur sind diese „weißen“ Beulen wie eine Fläche. Es bilden sich Blasen, die so Glasig werden, dass sie platzen und „Wundwasser“ ausläuft. Manche Gelenke werden immer wieder kurzzeitig steif.

Es ist nicht nur oben auf den Fingern, sondern auch unten. Also da, wo die Beuge ist (tut mir Leid, ich weiß nicht, wie ich das erklären soll).

Alle Finger sind davon beroffen, außer die Daumen. Ich weiß nicht warum. Die Daumen werden manchmal weiß und taub. Deswegen war ich schon bei einem Arzt und habe mir die Gefässe untersuchen lassen.

Ich dachte, es liegt vielleicht daran. Da wurden meine Handgelenke wie bei einer Schwangerschaft mit einem Ultraschallgerät gemessen. Die Ausfeichnungen sahen aus, wie bei Herzschlgägen. Der Arzt meinte, es sei alles Ok. Der Blutdurchfluss ist Ok.

Dann hat man mein Blut auf „Burgeliose??“ untersucht. Wegen einem Zeckenbiss. Das war auch negativ.

Ich achte schon so sehr darauf, was ich esse und mache. Ob ich meine Tage bekomme und die Hormone daran Schuld sind. Ob irgendein Nahrungsmittel der Auslöser ist.

Seit über einem Jahr habe ich einen Bürojob und bin weg vom Metall. Aber es hat sich nichts geändert. Die Finger sehen immer noch so aus.

Ich gucke auch, ob sich im Urlaub was ändert. Also wenn ich keinen Stress habe, aber leider ändert sich da auch nichts.

Was kann es sein? Die Ärzte wissen es nicht.
Ich weiß es leider auch nicht.

Können Sie mir helfen? Was könnte es sein? Welchen Arzt muss ich noch aufsuchen?

Ich wäre Ihnen sehr Dankbar, wenn Sie mir helfen könnten.

Der Chirurg, der mich das aller erste mal operierte, hat dies noch nicht mal als Arbeitsunfall aufgenommen, obwohl ich ihm sagte, dass das an der Arbeit passierte.

Ich weiß leider gar nicht mehr weiter.

Freundliche Grüße aus Kassel,

Jessica

aNTWORT.
Aus der Ferne ist es schwierig eine Diagnose zu stellen! es ist seltsam,dass auch andere Finger betroffen sind. Metallsplitter sieht man gut im Rö Bild. Wird wohl nicht die Ursache sein.
Es müssen folgende Fragen geklärt werden: Liegt eine Infektion vor? ( Sieht man an eine Blutuntersuchung)
Ausschluss einer Erkrankung namens M. Boeck( RÖ Thorax),
Zur Sicherheit corstellung beim Handchirurgen!
MFG
Anfeti- Handchirurg