In diversen Zeitschriften wie der P.M. oder der WdW kursieren gerade Artikel über so genanntes „Metamaterial“, dass augenscheinlich Material für Geräte, die Mikrowellen messen, unsichtbar macht.
Nun wird aber nicht erläutert, wie das Snelliussche Brechungsgesetz „umgangen“ wird.
Laut diesem Gesetz müsste das Licht sich ja mit Überlichgeschwindigkeit fortbewegen, um nach der gleichen Zeit eine längere Strecke zurückzulegen als das Licht, das an dem Körper „vorbeigeht“.
Meines Wissens bewegen sich auch Mikrowellen mit Lichtgeschwindigkeit vorwärts und daher verwundert es mich sehr, dass dieses Metamaterial existiert und funktioniert.
Falls die Geschwindigkeit nicht kongurent ist, bleibt meine Frage bestehen, da das Ganze auch mit grünen und roten Laserstrahlen funtkioniert.
Auf eine verständliche (aber nicht für Idioten) Antwort würde ich mich freuen.
MfG,
Gamuran
Hallo Gamuran,
habe leider keine Erklärung parat - weiß aber, dass im Spektrum der Wissenschaft ein Artikel (nicht April-Ausgabe) war, der es sinnvoll erklärt hat.
Das Prinzip waren Induktivitäten (Spulen) und Kapazitäten (Kondensatoren), die so geschaltet waren, dass die einlaufende EM-Welle (Mikrowelle) hinten genauso wieder ausgesendet wurde. Daher war es für Mikrowellen „durchsichtig“ ergo unsichtbar, wenn man drauf gehofft hat die Wellen würden reflektiert.
Hoffe es einigermaßen erklärt zu haben. Mit monochromatischem Licht würde das funktionieren, wenn man die Schaltkreise klein genug macht - das prinzipielle Problem ist aber, dass die Hardware nur für eine bestimmte Wellenlänge gilt, d.h. für Sonnenlicht z.B. bräuchte man Tausende von Schichten dieser Schaltkreise.
Gruß
jartUl