Weiss jemand, warum es schlecht ist, wenn man in einer Metaanalyse merhere Ergebnisse aus einer Studie nimmt. Damit soll die „Unabhängigkeitsannahme“ gefährdet sein.
Original:
Their (Authors) use pf multiple correlations from a single studie violate the independence assumption of meta-analyses.
ich versuchs mal an einem überspitzten Beispiel:
Du hast die Aufgabestellung Fruchtjoghurt (verschiedener Hersteller) miteinander zu vergleichen.
Du kaufst also Erdbeer, Pfirsich und Kirsche von Hersteller A.
Und schmeckst in jede Sorte hinein.
Das widerholst Du im Halbjahresrhythmus.
Daraus ziehst Du den Schluss, dass Erdbeer grundsätzlich klasse schmeckt.
Das aber ist keine Meta-Aussage.
Du hättest Erdbeerjoghurt Hersteller A, Erdbeerjoghurt Hersteller B und Erdbeerjoghurt Hersteller C vergleichen müssen.
Unabhängig wird das Ganze, wenn nicht nur Du den Geschmack testest, sondern auch noch Personen X, Y, Z alle drei Joghurt-Fruchtsorten. Und sie dürfen vorher von Dir nicht erfahren, was Du bevorzugst.
viele grüße
Geli
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Metaanalyse
Hallo Susan!
Problematisch ist, wenn derselbe Datensatz mehrfach in die Schätzung des selben Wertes eingeht. Dadurch werden einzelne Studien überrepräsentiert, was zu Verzerrungen führt.
Diese verschiedenen Schätzwerte könnten zum Beispiel auf folgende Weise entstanden sein:
* Verschiedene Operationalisierungen des gleichen Zusammenhangs, die an den gleichen Personen erhoben wurden
* Verschiedene Korrelationsmaße, für den selben Zusammenhang, die auf den gleichen Daten basieren
* Werte für Teilstichproben
Unproblematisch und gängig ist dagegen folgendes: Ein Studie erhebt die Werte A, B und C. Eine Metaanalyse fasst mehrere Studien zusammen, um A, B, D und E zu schätzen. Dabei gehen aus der Studie A und B ein.
Falk
Hallo, Susan,
Weiss jemand, warum es schlecht ist, wenn man in einer
Metaanalyse merhere Ergebnisse aus einer Studie nimmt. Damit
soll die „Unabhängigkeitsannahme“ gefährdet sein.
sehr wahrscheinlich ist damit die Verletzung der Annahme vieler statistischer Tests gemeint, daß die verrechneten Daten unabhängige Realisierungen von Zufallsvariablen sind.
Grüße,
Oliver Walter