Hallo zusammen,
aus der endokronologischen Untersuchung wegen Bluthochdruck geht genau folgender Satz hervor:
„…Es findet sich bisher kein Hinweis auf eine hormonelle Ursache des Bluthochdrucks im Sinne einer sekundären Hypertonie-Metanephrine leicht erhöht, am ehesten ohne Krankheitswert-Kontrolle in Plasma und Urin jedoch sinnvoll…“.
Ich denke, nach Hypertonie müßte ein Leerzeichen kommen und dann Gedankenstrich, also nicht zusammengeschrieben? Der Wert lautete:
Metanephr. Plasma 96 (Norm
Hallo!
Also Metanephrin ist ein Abbau-Produkt vom Adrenalin.
Ein Phäochromozytom ist ein Hormon produzierender Tumor der Katecholamine (Adrenalin, Noradrenalin) produziert. Symptome sind vor allem Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Schwindel u.a.
Bei dir sind die Werte soweit in Ordnung. Eine leichte Erhöhung kann vielleicht dadurch zu Stande kommen, das du vor de Blutabnahme was gegessen hast z.B Banane oder einen Kaffee getrunken?!
Sei froh das du nicht so einen Phäochromozytom hast. War ich auch sie bei mir die Verdachsdiagnose hatten.
LG Aniko
Hallo Aniko,
danke für deine Antwort.
An dem Tag war ich nüchtern wegen Blutkontrolle. Wie kann aber Phäochromozytom ausgeschlossen werden, wenn der Metanephrine-Wert grenzwertig hoch ist? Oder ist der Wert in so einem Fall 4-5 mal höher? Ich wurde nämlich deshalb noch einmal zur Blutabnahme eingeladen…
Gruss
Edgar
Hallo Edgar!
Na ja ich bin kein Arzt, sondern „nur“ MTA 
Aber der Metanephrin Wert ist nur grenzwertig hoch. Der Wert kann durch so viel beeinflußt werden. Und es ist doch besser wenn die das noch mal testen. Tut ja nicht weh:smile:
Haben die schon eine Sonographie und ein CT gemacht bei dir?
lg
Guten Morgen Aniko,
ja ich verstehe. Wie hoch waren deine Werte damals? Sono und CT wurden bei mir bisher nicht gemacht.
Ich denke, das kann bei mir höchstwahrscheinlich stressbedingt sein. Aber wenn ichs mir überlege, dass ich meinen jüngeren Bruder vor 4 Jahren an Nierenkrebs verloren habe, könnte es auch irgendwie genetisch bedingt sein…
Das andere Problem ist, bei mir sind die Symptome von Phäochromozytom teilweise erkennbar, vor allem Blässe, plötzlicher BD-Anstieg mit Herzrasen, keine bzw. minimale Wirkung von Medikamenten.
Am Anfang wurde diese Krankheit ausgeschlossen und jetzt doch wieder Untersuchung… Mich würde es sehr interessieren, ab wann ist die Grenze für Phäochromozytom, also grenzwertiger Anstieg wie bei mir schon ein Zeichen dafür, oder erst ab 150 oder so?
Grüße
Edgar
Oh je, das tut mir echt leid um deinen Bruder!!
Na bei mir wurde erst der Tumor an der Nebenniere gefunden und dann erst endokrinologisch ausgetestet. Aber meine Werte waren alle in Ordnung, deshalb wurde ein Phäochromozytom ausgeschlossen.
Kann ja auch sein das die Schilddrüse nicht richtig funktioniert (Überfunktion) auch da sind die Metanephrin Werte erhöht. auch deine Symptome würden passen.
Aber wenn du dir so unsicher bist, dann sprich doch mal mit einem/deinem Arzt drüber. Ich möchte dir hier nix falsches sagen oder Angst machen.
Ich kann dir nicht sagen ab welchen Wert man von einem Phäochromozytom spricht. Vor allem muss er ja dann erstmal Sonographisch und mittel CT nachgewiesen werden.
Ich wünsch dir Viel Glück, das sie bald die Ursache dafür finden!!
lg
Vielen Dank für deine Infos,
aber ich bin inzwischen abgehärtet. Auch wenn ich Phäochromozytom hätte, kann ich damit locker umgehen. Mir macht Blutdruck das größte Problem (meine Eltern starben dran - Herzinfarkt). Schilddrüse bei mir im grauen Bereich, am ehesten Richtung Unterfunktion:
TSH: 3,32 (0,4-4)
ft4: 1,36 (0,80-1,70)
ft3: 3,78 (2-4,20)
Das Interessante ist, dass meine körperliche Leistung sehr schwankt. Manchmal kann ich Bäume ausreißen, und manchmal mich selbst schwer mitschleppen. Belastung-EKG grenzt fast am Leistungssportler (ich traniere auch regelmäßig).
Seit über einem Jahr wurde ich sehr intensiv bei verschiedenen Spezialisten untersucht; bisher keine Befunde, außer Metanephrin und teilweise auch die Schilddrüse; ansonsten alles im Normbereich!
Liebe Grüße
Edgar