hallo!
ich lese gerade ein buch von einer autorin, die das schreiben laut klappentext in einem creative-writing-seminar erlent hat - was man ihrem stil meiner meinung nach auch anmerkt.
ich bleibe beispielsweise immer wieder an metaphern hängen… könnt ihr mir sagen, ob ich einfach nur zu pingelig bin, oder ob sie euch auch stören? hier zwei beispiele:
eine herde schnatternder mägde
ganz abgesehen davon, daß ich nie von einer herde mägde sprechen würde, impliziert doch schnattern eher gänse, und die treten schon gar nicht in herden, sondern in scharen auf (oder gibt es noch ein besseres wort)?
„gewiß“, antwortete ranulf einsilbig
nun ja, das ist irgendwie selbsterklärend… es ist ja nicht so, als gäbe es kein besseres wort (zb. wortkarg), das diesen logischen widerspruch auflöst…
was sagt ihr? hirnwichserei oder hab ich irgendwie recht?
