Methode der kleinsten Quadrate

Sehr geehrte Gemeinde,

bei Polynomfunktionen ist mir klar, wie diese Methode anzuwenden ist.

Beispiel:

Mit der Methode der kleinsten Quadrate sollen die Koeffizienten a1, a2, a3 der Funktion f(x) = a1x² + a2x + a3 anhand der gegebenen Punkten (0, -1), (2, 0), (3, 2), (4, 1) bestimmt werden.

Minimierung nach Gauß, Normalgleichungen aufstellen:
SUM[von l=1 bis k; Ajlal = bj] für (j = 1, …, k)
mit Ajl = SUM[von i = 1 bis n; fl(xi)fj(xi)]
mit bj = SUM[von i = 1 bis n; yifj(xi)]

Daraus folgt:

A =

| SUM[von i = 1 bis n; xi4 SUM[von i = 1 bis n; xi3 SUM[von i = 1 bis n; xi3]|
| SUM[von i = 1 bis n; xi3 SUM[von i = 1 bis n; xi2 SUM[von i = 1 bis n; xi1]|
| SUM[von i = 1 bis n; xi2 SUM[von i = 1 bis n; xi1 SUM[von i = 1 bis n; xi0]|

=

|353 99 29|
|99 29 9|
|29 9 3|

; b =

| SUM[von i = 1 bis n; yixi2|
| SUM[von i = 1 bis n; yixi1|
| SUM[von i = 1 bis n; yixi0|

= (34; 10; 2)

Ax = b; => x = (-3/22; 127/10; -61/55)

=> f(x) = (-3/22)x2 + (127/110)x - (61/55)

Aber wie sieht es bei folgender (exponentieller) Funktion aus? Es werden Koeffizienten c und d gesucht:

f(x) = c + dex/2

Soweit ich mich erinnern kann, soll eine 2x2 Matrix rauskommen. Aber doch nicht mit „Minimierung nach Gauß“? Das habe ich schon versucht, es sind aber falsche krumme Zahlen als Ergebnis rausgekommen.

Vielen Dank im Voraus!

Hallo,

Aber wie sieht es bei folgender (exponentieller) Funktion aus?
Es werden Koeffizienten c und d gesucht:

f(x) = c + dex/2

Ja für was denn? Soll die Funktion durch bestimmte Punkte gehen? Durch welche?

Olaf

Sorry, ich habe vergessen die Punkte anzugeben. Sie lauten: (1, 2), (3, 6), (6, 8), (9, 8.2)

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Aber wie sieht es bei folgender (exponentieller) Funktion aus?
Es werden Koeffizienten c und d gesucht:

f(x) = c + dex/2

Soweit ich mich erinnern kann, soll eine 2x2 Matrix
rauskommen. Aber doch nicht mit „Minimierung nach Gauß“?

Aber sicher doch. Ganz allgemein läuft die Fehlerquadratsummenminimierung für Funktion der Form

F(x) = Σai·fi(x)

auf die Lösung des Gleichungssyststems

Σ a<sub>i</sub>·Σ[f<sub>i</sub>(x<sub>k</sub>)·f<sub>j</sub>(x<sub>k</sub>)] = Σ [y<sub>k</sub>·f<sub>j</sub>(x<sub>k</sub>)]
i k <sub></sub> k

hinaus. Die Koeffizientenmatrix lautet also

M<sub>i,j</sub> = Σ[f<sub>i</sub>(x<sub>k</sub>)·f<sub>j</sub>(x<sub>k</sub>)]
<sub></sub> k

Im Falle von F(x)=c+dex/2 ist f1(x)=1 und f2(x)=exp(x/2).