mit verhaltenstherapie werden oft pragmatisch gute wege bei stimmungsschwankungen eröffnet. einige beispiele hast du genannt, alle zielen sie auf eine individuelle beeinflussbarkeit von stimmungen und ermöglichen eine zunehmende kontrolle der oft als unkontrolliert empfundenen schwankungen. dazu gehören im prinzip alle dinge, die ein mensch nennt, die bei ihm helfen. da gibt es kein „allgemeinrezept“. und wenn doch, würde ich ausdauersport für 30 min empfehlen.
allerdings glaube ich, dass fast alle menschen, die unter stimmungsschwankungen leiden, vor allem eins wollen: drüber reden.
Ausdauersport auch nicht allgemeingültig
Hallo auch,
wenn eine Ausnahme reicht, um die Allgemeingültigkeit zu verhindern, dann ist Ausdauersport kein Mittel gegen Stimmungsschwankungen.
Persönliche Erfahrung, ich habe über ein Jahr lang mit „laufend-in-Form“ regelmäßig trainiert und darauf gehofft (ohne es erzwingen zu wollen, es gibt ja noch viele andere Gute Gründe um Ausdauersport zu betreiben), dass der stimmungsstabilisierende Neben-Effekt eintritt, aber Fehlanzeige. Ich habe mich regelmäßig nach dem Training schlechter gefühlt als vorher.
Ansonsten bestätige ich die Regel, die eben keine ist. Man muss herausfinden, was dem Einzelnen hilft. Tipps und Ideen sind da natürlich hilfreich:
Mir fällt noch Gartenarbeit ein (ist ja fast Ausdauersport ), frische Luft und Sonnenschein, Bewegung im Allgemeinen, allein die Natur genießen, jemanden zusammensch… über den man sich so richtig geärgert hat (*räusper*)
Was Du aufgezählt hast, ist doch sehr „Symptombezogen“ und richtet den Fokus auf die Stimmungslage. Für mich ist das nix, ich muss da eher von mir ein Stück weggehen, mich eher ablenken.