Methylphenidat

Bubi ist 55 und bekommt Methylphenidat/Ritalin!

Nun hat Bubi plötzlich Blut im Stuhl und hat mehrmals täglich Stuhlgang, Einnahme: 3 x täglich 0,5 mg!

Kann das daher kommen, Bubi hat auch Hämorrhoiden!?

Kein schönes Thema, aber kann jemand Bubi helfen!?

D A N K E!!!

Bubi ist 55 und bekommt Methylphenidat/Ritalin!

Nun hat Bubi plötzlich Blut im Stuhl und hat mehrmals täglich
Stuhlgang, Einnahme: 3 x täglich 0,5 mg!

Kann das daher kommen, Bubi hat auch Hämorrhoiden!?

Kann sehr gut von Hämorrhoiden kommen. Ritalin macht sowas nicht.
Aber Bubi ist 55 Jahre - Wo ist die Indikation für Ritalin?

Hallo,

Bubi ist 55 und bekommt Methylphenidat/Ritalin!

Warum bekommt er das? Nachstehend die Nebenwirkungen von Ritalin - da fragt man sich, ist es dieses Risiko wert? Verrückt ist, daß die Nebenwirkungen -wenn man genau hinschaut- genau die Symptome verursachen, die Ritalin eigentlich beheben soll!!!

Nebenwirkungen: Sehr häufig: Schlaflosigk., Nervosität, Konzentrationsmangel u. Geräuschempfindlichk. (bei Erw. mit Narkolepsie), Schwitzen (b. Erw. mit Narkolepsie), Kopfschm. Häufig: Abnormales Verhalten, Aggress., Erreg., Anorexie, Ängstlichk., Depress., Reizbark., Affektlabilität, Appetitverlust, mäßige Vermind. der Gewichtszunahme u. des Längenwachstums bei läng. Anw. bei Kdrn., Somnolenz, Schwindelgefühl, Dyskinesien, psychomotor. Hyperaktivität, Tachykardie, Palpitat., Arrhythmien, Hypertonie, Bauchschm., Magenbeschw., Übelk. , Erbrechen, Mundtrockenh., Diarrhö, Alopezie, Pruritus, Rash, Urtikaria, Fieber, Arthralgien, Husten-, Rachen- u. Kehlkopfschm., Nasopharyngitis, Änd. des Blutdrucks u. d. Herzfrequenz, (üblicherw. e. Erhöh.), Gewichtsverlust. Gelegentl.: Überempfindlichkeitsreakt. wie angioneurot. Ödem, anaphylakt. Reakt., Ohrenschwell., bullöse Erkrank., exfoliative Erkrank., Hautausschläge, Hypervigilanz, Psychosen, auditive, visuelle u. taktile Halluzinat.,. Verfolgungsideen, Verstimm., Stimmungsschwank., Ruhelosigk., Ärger, Suizidgedanken, Weinerlichk., Halluzinat., psychot. Erkrank., Tics od. Verschlecht. besteh. Tics des Tourette-Syndr., Schlafstör., Sedier., Tremor, Diplopie, verschwomm. Sehen, Brustschm., Obstipat., erhöhte Leberenzymwerte, Erkrank. m. Blasenbild., schuppende Erkrank., Myalgie, Muskelzuck., Hämaturie, Dyspnoe, Brustschm., Müdigk., Herzgeräusche, erhöhte Leberenzyme. Selten: Manie, Desorientierth., Libidostör., Schwierigk. bei d. visuellen Akkommodat., Mydriasis, Sehstör., Hyperhidrose, fleckiger Ausschlag, Erythem, Gynäkomastie, Angina pectoris. Sehr selten: Leukopenie, Thrombozytopenie, Anämie, thrombozytopen. Purpura, Suizidversuch (einschl. vollend. Suizid), transiente depress. Stimm., abnormes Denken, Apathie, repetitive Verhaltensweisen, übermäß. Fokussieren, Konvulsionen, choreat.-athetot. Beweg., revers. ischäm.-neurolog. Ausfälle, malignes neurolept. Syndrom, Herzstillstand, Myokardinfarkt, zerebrale Arteriitis u./od. Verschluss, periph. Kälte, Raynaud-Syndrom, abnormale Leberfunkt. einschl. hepat. Koma, Entzünd. d. Mundschleimhaut (bei Erw. mit Narkolepsie), Erythema multiforme, exfoliative Dermatitis, fixes AM-Exanthem, Muskelkrämpfe, plötzl. Herztod, erhöhte alkal. Phosphatase im Blut, erhöhtes Bilirubin im Blut, reduz. Thrombozytenzahl, Leukozytenzahl patholog. Häufigk. nicht bek.: Panzytopenie, Wahnvorstell., Denkstör., Verwirrtheitszustand, Abhängigk. Es wurden Fälle von Missbrauch u. Abhängigk. beschrieben, häufiger mit schnell freisetz. Formulier., zerebrovask. Erkrank. (einschl. Vaskulitis, Hirnblut., zerebrale Arteriitis, zerebraler Verschluss u. zerebrovask. Ereign.), Grand-mal-Anfälle, Migräne, supraventrik. Tachykardie, Bradykardie, (ventrik.) Extrasystolen, Brustbeschw., Hyperpyrexie. (gemäß Rote Liste - Handbuch für Ärzte)

Nun hat Bubi plötzlich Blut im Stuhl und hat mehrmals täglich
Stuhlgang, Einnahme: 3 x täglich 0,5 mg!
Kann das daher kommen, Bubi hat auch Hämorrhoiden!?

Die können zu Blut im bzw. auf dem Stuhl führen. Häufiger Stuhlgang kann von Ritalin kommen - siehe die dick hervorgehobenen Nebenwirkungen.

Gruß,
p+p

Das bringt mich schon wieder auf das Thema. Nur will ich es ein bißchen anders forulieren:

Was ist häufig, was ist sehr häufig, was ist selten? Üblicherweise werden Prozentzahlen angegeben, ein Abschreiben der Roten Liste ist etwas mager als Information.

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Hallo,

Was ist häufig, was ist sehr häufig, was ist selten?
Üblicherweise werden Prozentzahlen angegeben, ein Abschreiben
der Roten Liste ist etwas mager als Information.

Bei Ritalin, Hersteller Novartis, stehen leider keine Prozentzahlen dabei. Die Rote Liste kann ja nur das wiedergeben, was die Hersteller als Daten liefern und Novartis will sich offenbar nicht festlegen lassen. Verschleierungstaktik, um den Umsatz nicht zu gefährden? Oder unvolllständige Studien?

Gruß,
p+p

In den Fachinformationen stehen sie drin. Die sind auch etwas ausführlicher als die Rote Liste, die ich bei einer solchen Fragestellung nie heranziehen würde.

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Hallo,

In den Fachinformationen stehen sie drin. Die sind auch etwas
ausführlicher als die Rote Liste, die ich bei einer solchen
Fragestellung nie heranziehen würde.

Ein Lob dem, der sich die Mühe macht die Fachinformation aufzustöbern! Doch ist es so, daß die Rote Liste DAS Nachschlagewerk der Ärzte ist und aufgrund dieser Daten auch die Verschreibung erfolgt. Darin Verschwiegenes wird dann für den Patienten „gefährlich“.

Gruß,
p+p

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Moin,

In den Fachinformationen stehen sie drin. Die sind auch etwas
ausführlicher als die Rote Liste, die ich bei einer solchen
Fragestellung nie heranziehen würde.

Ein Lob dem, der sich die Mühe macht die Fachinformation
aufzustöbern
! Doch ist es so, daß die Rote Liste DAS
Nachschlagewerk der Ärzte ist und aufgrund dieser Daten auch
die Verschreibung erfolgt. Darin Verschwiegenes wird dann für
den Patienten „gefährlich“.

  1. Wer online auf die Rote Liste zugreift, ist mit einem Klick auf das kleine blaue „FS“-Zeichen beim Fachinfo-Service und hat dann die Fachinfo direkt als pdf vorliegen. Ist also nicht viel aufwendiger…

  2. Die Redaktion der Roten Liste fertigt auf Grundlage der Fachinformation ein s. g. Stammdatenblatt, welches regelmäßig von der Firma aktualisiert werden muss. Allerdings gibt es hierbei keine Chance, etwas zu beschönigen, weil sich die Redaktion an der aktuellen FI orientiert.

  3. Aber grundsätzlich sind Pharmafirmen natürlich ausschließlich an Profit und der Krankerhaltung der Patienten interessiert…

Wer Ironie findet, darf sie behalten!

Gruß
finnie

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