Hallo
Ich habe beim Klavierunterricht Schwierigkeiten mit dem Taktzählen. Jetzt habe ich mir überlegt, mit dem Metronom zu arbeiten. Allerdings bin ich noch ein ziemlicher Anfänger. Gibt es gute Literatur, die mir hierbei Hilfe geben könnte.
Mein Kla4-Lehrer besteht leider auf das Zählen. Aber wie gesagt, ich habe damit Schwierigkeiten.
Wäre für Antworten und gute Ratschläge sehr dankbar.
Gruß
Anni
Hallo Anni,
Wäre für Antworten und gute Ratschläge sehr dankbar.
so richtig verstehe ich Deinen Lehrer nicht, aber egal.
Geh in ein Musikaliengeschäft, kauf Dir ein Metronom.
Bei vielen Stücken steht eine Viertelnote und dahinter eine Zahl (ev. nach einem = Zeichen)
Diese Zahl bedeutet, daß Du Dein M. darauf einstellst und pro Schlag ist eine Viertelnote zu spielen, oder zwei Achtel oder zwei Schläge für eine halbe Note etcpp.
Gandalf
Hallo
Mein Kla4-Lehrer besteht leider auf das Zählen.
Ach du Schreck. Wahrschenlich auch noch „eins und Zwei und Drei und
Vier und…“
Wie soll man sich da auf die Musik konzentrieren.
Hallo Anni!
Ich habe beim Klavierunterricht Schwierigkeiten mit dem
Taktzählen. Jetzt habe ich mir überlegt, mit dem Metronom zu
arbeiten. Allerdings bin ich noch ein ziemlicher Anfänger.
Gibt es gute Literatur, die mir hierbei Hilfe geben könnte.
Mein Kla4-Lehrer besteht leider auf das Zählen. Aber wie
gesagt, ich habe damit Schwierigkeiten.
Das tun sie alle, ja. Allerdings wenn man auf sie wütend wird, kann man sie (= die Lehrer) schlecht in die Ecke schmeißen. Dafür eignet sich der Metronom viel besser. Deswegen wird das Ding auch benutzt, wenn der Lehrer gerade nicht da ist.
Gruß
Hallo Anni!
Oh ja- ich kenne die Probleme mit dem Rhythmus auch. Aber ich kann dir sagen: Bei mir hat sich die Anschaffung von dem metronom gelohnt. Es ist ungewohnt am Anfang, doch es bringt den gewünschten erfolg: Du merkst wann du schneller wirst oder langsamer, oder mal was auslässt. Ein metronom ist unbarmherzig und absolut neutral. Ich spiele zwar kein Klavier, lasse mich aber oft mit Klavier begeleiten udn da ist es natürlich äußerst ungünstig wenn das Klavier auf einmal einen Takt voraus ist. Das gleiche ist beim Vier- händig spielen. Stelle es mir sogar schon doof vor wenn du in der linken und rechten hand an verschiedenen stellen im stück bist bzw. es nicht mehr zusammenpasst. dementsprechend finde ich, dass deine Lehrerin schon recht hat- auch wenn es nervig ist- ich weiß. Und das problem ist, dass wenn du es nicht gleich richtig lernst, du auch nie mehr von den „Schlampigkeiten“ wegkommst und dann für dich z.B. spielen in ner Band oder mit Freunden immer wegfallen wird. Und ich glaube gut wird es auch solo nicht klingen, wenn du so spielst wie du GLAUBST, dass es richtig ist.
So mein Tipp zum metronomkauf: es gibt elektrische und so mechanische (mit pendel). ich mag die mit pendel lieber, aber letzendlich ist das egal. Wichtig ist, dass das metrom erstens mal von der Lautsträke ok ist (elektrische kannste regulieren), das zweite ist, dass das tacken, das das metronom von sich gibt, nicht zu „hart“ klingt, d.h. dass es dich nicht zu sehr stört und dir nicht wie ein städniges hacken in den melodien vor kommt.Allein das klopfen sollte für dich einen relativ angenehmen klang haben. Wenn deine Klavierlehrerin im Unterricht kein metronom vorhanden hat, kann es sein, dass du deins mitbringen sollst. In dem fall würde ich auch auf die Größe achten. Vlt. gibt dir ja deine Lehrerin nen Tipp, welches Metronom sie dir empfielt. Zudem probiere das Metronom das erste mal ernsthaft mit deiner Lehrerin aus. Sie wird dir helfen, dich daran zu gewöhnen, denn sonst verzweifelt man zuerst damit.
Das tolle am metronom ist, dass du zuerst das Stück langsam üben kannst, weil du die Geschwindigkeit ja beim metronom einstellst und dich dann langsam steigern kannst, wenn die Läufe sitzen. bei mir war es zumindest immer so, dass ich die dinge, die ich konnte schnell gespielt habe und die Teile, die ich nicht so gut konnte, langsamer gespielt habe. dadurch habe ich ein falsches gefühl für das Stück bekommen. Und wenn du es sicher kannst- dann brauchst du auch kein Metronom mehr. ich spiele jetzt seit 13 Jahren Instrumente und wurde zu beginn meiner Lehrzeit als Hoffnungsloser Fall abgestempelt weil ich null rhythmusgefühl hatte. Durch das ständige spielen mit dem metronom bin ich heute rhythmisch so sicher, dass ich es meistens gar nicht mehr brauche. Und es ist ein tolles gefühl, wenn du wirklich schwierige Stücke gut hinbekommst oder wenn alle sagen: mei schaut das kompliziert aus- wie kann man das nur spielen! Übung macht den Meister!
Grüße, regina
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
ich kann die kleinen digitalen Metronome von Korg empfehlen. Ich habe mir so eines gekauft, als ich letztes Jahr bei einer Musicalproduktion für die Band verantwortlich war. Damit die Tempi der Stücke immer gleich waren, habe ich mir daran einen kleinen Kopfhörer angeschlossen und hatte so den Klick im Ohr, Für Publikum unhörbar. Den Sound kann man in KLEINEN Grenzen einstellen. Sehr einfach Bedinung. Ich kann es empfehlen.
Mechanische Pendelmetronome finde ich nicht so toll, da sie nicht 100% exakt gehen. Stehen sie zB nicht auf einer absolut geraden Unterlage hinken sie. Sehen zwar edler aus sind aber nicht so praktisch.
Wenn du ein bisschen mehr ausgeben willst ist vieleicht eine Rhythmwatch ein sinnvolle Anschaffung.
Mehr Infos zum Thema Metronom gibts auch hier:
http://www.thomann.de/mspecial12-1.html
Gruss & Groove Mark
Nö!
Hey,
Mein Kla4-Lehrer besteht leider auf das Zählen. Aber wie
Das tun sie alle, ja.
Stimmt nicht!
Gottlob hat das keiner meiner Klavierlehrer jemals getan, und ich
selber tu´s auch nicht. Im Gegenteil, ich musste es etlichen
Schülern, die ich mal übernommen hatte, wieder austrainieren. Ich bin
da völlig dagegen, ein Metronom reicht fürs rhythmische Spielen
völlig aus, laut vor sich hin zählen lenkt die Aufmerksamkeit total
vom eigentlichen Spiel ab.
Grüße
Mißverständnis
Hallo!
Mein Kla4-Lehrer besteht leider auf das Zählen. Aber wie
Das tun sie alle, ja.
Das Zählen (laut oder auch nur für sich) hat mit der Nutzung des Metronoms wenig zu tun, da werden unterschiedliche Ziele des Übeprozesses angestrebt.
Ich hoffe, dass ich nie das erleben werde, dass einer gleichzeitig laut zählt und dem Metronom zuhört. Wenn du das meinst, dann tut es mir um Lehrer und Schüler leid, die sich das antun.
Wenn du allerdings grundsätzlich gegen das Zählen bist, dann haben wir einen guten Grund zu diskutieren, bzw. nicht zu diskutieren. 
Gruß
nee, nee
Hi Peet,
Ich hoffe, dass ich nie das erleben werde, dass einer
gleichzeitig laut zählt und dem Metronom zuhört.
Na, das wäre ja noch grauslicher… *schüttel
Nein, nein, ich meinte: der Schüler spielt und murmelt dabei
fortwährend „1 und 2 und 3 und 4 und“ vor sich hin.
Es ist okay, das einmal zu machen, wenn der Schüler rhythmische
Probleme hat. Und natürlich muss der Lehrer auch ab und an mitzählen,
nicht nur wg. dem Rhythmus.
Aber es sollte nun wirklich nicht zu einem Bestandteil des
Musikvortrags werden…
Grüße
doch, doch
Hallo Judith!
Aber es sollte nun wirklich nicht zu einem Bestandteil des
Musikvortrags werden…
LOL
Ich weiß nicht, warum eigentlich nicht? Am besten so: Der Schüler spielt, der Lehrer zählt dazu laut aus dem Saal, oder vielleicht noch besser das gesamte Publikum im Chor. Das wäre ein traumhafter Vortrag! Dann hättest du erst recht den Grund, mir das vorzuwerfen, als ob ich dies oben gefordert bzw. gefördert hätte. *g*
Gruß
Der
Schüler spielt, der Lehrer zählt dazu laut aus dem Saal, oder
vielleicht noch besser das gesamte Publikum im Chor. Das wäre
ein traumhafter Vortrag!
Wär doch mal was neues 
Die Musikindustrie klammert sich doch derzeit an jeden Strohhalm, der
verspricht, sie aus der Staub-Ecke rauszuholen…
Hi Judith,
das wär doch was - schließlich „durften“ Glenn Gould (und etliche andere) bei vielen Einspielungen auch „lauthals“ mitsingen, oder? Warum nicht verschärftes öffentliches Zählen? Neue Perspektiven…
LG, MrsSippi
Hallo allen
Da hab ich ja in ein Wespennest gestochen *lol*
Zitat: ‚Ich hoffe, dass ich nie das erleben werde, dass einer
gleichzeitig laut zählt und dem Metronom zuhört.‘
Natürlich nicht zählen und Metronom gleichzeitig. Das wäre ja Körperverletzung.
Ne ich würde lieber versuchen mit dem Metronom zu arbeiten. Aber mein Lehrer hält da nix davon. Er will lieber, dass ich mir das Zählen aneigne. Aber das gelingt mir nicht. Ich kann mich dann nicht auf die eigentlichen Noten konzentrieren.
Noch eine andere Frage: Ich habe Probleme mit dem Erkennen der Noten im Bass-Schlüssel. Gibt es da Tricks, wie man sich da besser einarbeiten kann?
Grüße und vielen Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben auf meine laienhafte Anfrage zu antworten. Ich hab halt das Problem, dass ich erst mit 52 angefangen habe mit dem Kla4 lernen.
Gruß
Anni