Ich muss mal schnell meinen Frust loswerden; mir stehen immer die Haare zu Berge, wenn ich unter E-Mails (z.B. bei uns in der Firma) oder auch unter Artikeln hier in www die Abkuerzung „MfG“ lese… Und „LG“ gibt es auch schon, heisst wahrscheinlich „Liebe Gruesse“.
Ich verwende mfG auch, weil es schneller geht.
Aber sag mir doch was dich daran stoert?
Denkst du, dass dies eine Verhunzung der
deutschen Sprache ist? Aber dann duerften
wir doch ueberhaupt keine Abkuerzungen ver-
wenden.
Mit freundlichen Gruessen
Elisa (sollte eigentlich Elisabeth heissen)
Ich muss mal schnell meinen Frust loswerden; mir stehen immer
die Haare zu Berge, wenn ich unter E-Mails (z.B. bei uns in
der Firma) oder auch unter Artikeln hier in www die Abkuerzung
„MfG“ lese… Und „LG“ gibt es auch schon, heisst
wahrscheinlich „Liebe Gruesse“.
meine haare bleiben mittlerweile unten - als berater in sachen kommunikation und kundenorientierung sehe ich es zuuuu oft.
fuer mich sind diese abkuerzungen unfreundlich und distanziert. sie sagen: ich habe keine zeit fuer dich und du bist mir auch keine eigene formulierung wert.
meine haare bleiben auch deshalb unten, weil briefe mit mfg schon in den absaetzen davor meistens so distanziert und unfreundlich sind, dass ich ohnehin nicht bis zum mfg lese…
Hallo Elisa, Gernot hat in seiner Antwort genannt, warum ich diese Abkuerzungen nicht mag - weil sie distanziert sind. Ich finde, die Anrede und der abschliessende Gruss umrahmen einen Brief (oder hier in www: einen Artikel). Von daher sind Anrede und Gruss auch ein bischen was Emotionales fuer mich, weil man damit sein Gegenueber ja ansprechen will, und um seine Aufmerksamkeit bittet. Wenn dieses Emotionale zu Abkuerzungen verkuemmert, dann finde ich das irgendwie schade.
fuer mich sind diese abkuerzungen unfreundlich und
distanziert. sie sagen: ich habe keine zeit fuer dich und du
bist mir auch keine eigene formulierung wert.
Hallo Gernot, da hast Du mir aus der Seele gesprochen. So richtig konnte ich erst nicht formulieren, was mich daran eigentlich stoert, aber Deine Worte treffen genau das, was ich schon immer dabei gespuert habe.
Ich denke, es drueckt irgendwie auch die Hilflosigkeit des Schreibers aus, sein Gegenueber emotional „anzusprechen“, ihn als Person wahrzunehmen und nicht als ein „Etwas“.
= halt den ball flach…
diese abkuerzungen sind durchaus keine erfindungen, die erst im zeitalter des internets entstanden sind, sondern wurden schon vorher notgedrungen angewandt:
wahrscheinlich hast du nie das vergnuegen gehabt, mit einem lochstreifentelex zu arbeiten - das hiess naemlich text auf lochstreifen erstellen, und dann diesen lochstreifen durchrattern zu lassen ( = senden ) - je laenger der ratterte, umso hoeher waren die kosten, und da konnte man mit allgemein gaengigen abkuerzungen ne menge zeit/geld sparen.
gruss
khs
diese abkuerzungen sind durchaus keine erfindungen, die erst
im zeitalter des internets entstanden sind,
ich beziehe mich auch nicht auf internet oder ein anderes medium. diese abkuerzungen entstanden schon lange vorher in der amtssprache und in unternehmenssprachen.
sondern wurden
schon vorher notgedrungen angewandt:
ja telex, klar.
heute arbeiten wir aber nicht mehr mit telex. ich bin auch nicht gegen abkuerzungen prinzipiell. wenn fachleute mit fachleuten sprechen sind abkuerzungen genau richtig.
lol - ist in einem chat genau richtig
BGB - passt in der kommunikation zwischen juristen hervorragend
wahrscheinlich hast du nie das vergnuegen gehabt, mit einem
lochstreifentelex zu arbeiten
ist bei mir schon seeehhr lange her.
in briefen (egal ob auf papier oder elektronisch) habe ich jede freiheit im persönlichen ausdruck. das argument zeit und geld sparen stimmt nicht mehr. hoechstens persoenliches engagement sparen.
mfg, lg, fg - als abschied ist nur mehr eine nicht ernst gemeinte floskel. da kann mensch noch mehr zeit sparen und die 2 oder 3 buchstaben gleich weglassen.
hallo,
ich bin eigentlich ein verfechter der einhaltung von gewissen, elementaren regeln der deutschen sprache. aber dennoch muss online eine gewisse freiheit einfach erlaubt sein.
MfG klingt doch ganz suess, findest du nicht? nimm sowas (wenigstens im netz) nicht gar so ernst, dann bekommst du weit weniger graue haare – versprochen!
tschuess, Christina
in briefen (egal ob auf papier oder elektronisch) habe ich
jede freiheit im persönlichen ausdruck. das argument zeit und
geld sparen stimmt nicht mehr. hoechstens persoenliches
engagement sparen.
Warum schreibst Du eigentlich alles klein? Zeitersparnis???
Oder ist das Deine persönliche Note???
Ich weiß nicht so recht… Hier im Netz oder auf Kurzmitteilungen finde ich z.B. (uupppsss… Abkürzung) sind Abkürzungen vollends o.k. (uppps…schon wieder Abk.)…
Natürlich, in persönlichen Briefen (bei Freunden meine ich) sollte man sich schon Mühe geben, nicht in solche Kürzel (ist Kürzel eigentlich eine Abk. (uuuppps) von Abkürzung???)zu verfallen…
mfg, lg, fg - als abschied ist nur mehr eine nicht ernst
gemeinte floskel. da kann mensch noch mehr zeit sparen und die
2 oder 3 buchstaben gleich weglassen.
Auch wenn ich arbeitstechnisch Brife schreibe, dann schreibe ich drunter „Mit freundlichen Grüßen“ — aber ist das dann persönlich??? Das ist doch auch nur ne Floskel… Also, irgendwie finde ich…die Nicht-Abkürzungs-Freunde übertreiben hier a bisserl… Selbst „Liebe Grüße“ ist doch irgendwie standardisiert… Ich weiß nicht so recht…
Man sollte halt bei freunschaftlichen Briefen darauf achten, daß es nicht zu verfloskelt wird… Die persönlich Note muß rein, aber die Abk. (uups.) machens glaube ich nicht aus, ob ein Brief zu distanziert ist, oder nicht.
mfg, lg, fg - als abschied ist nur mehr eine nicht ernst
gemeinte floskel. da kann mensch noch mehr zeit sparen und die
2 oder 3 buchstaben gleich weglassen.
Liebe Grüße (uppps, Floskel)oder doch Ciao, oder doch Schönen Abend noch, oder doch Bis zum nächsten Mal, oder ach-was-weiß-ich, oder vielleicht doch MfG oder LG aus München,
Andrea
Ich weiß nicht so recht… Hier im Netz oder auf
Kurzmitteilungen finde ich z.B. (uupppsss… Abkürzung) sind
Abkürzungen vollends o.k. (uppps…schon wieder Abk.)…
ja klar, aber ich meine nicht nur das netz. im chat finde ich abkuerzungen sehr sinnvoll.
Auch wenn ich arbeitstechnisch Brife schreibe, dann schreibe
ich drunter „Mit freundlichen Grüßen“ — aber ist das dann
persönlich??? Das ist doch auch nur ne Floskel…
da hast du recht. ich versuche meine kunden zu motivieren, weniger floskeln zu verwenden und gerade bei der anrede und beim abschied persoenlicher zu werden.
irgendwie finde ich…die Nicht-Abkürzungs-Freunde übertreiben
hier a bisserl…
vielleicht
aber wenn ich bedenke, was ich taeglich an abgekuerzten floskeln lesen muss …
daß es nicht zu verfloskelt wird… Die persönlich Note muß
rein, aber die Abk. (uups.) machens glaube ich nicht aus, ob
ein Brief zu distanziert ist, oder nicht.
sie machen es nicht in jedem fall aus, aber meine erfahrung sagt: wer gerne unpersoenlich schreibt benutzt auch gerne abk. *hoppala*
ein freundschaftliches grinsen aus laufen an der salzach