Mgl.Schilddrüsenunterfunktion mit Magenproblemen

Hallo Experten und Fortgeschrittene,
seit mehreren Monaten durchlaufe ich unzählige Ärzte und bis jetzt konnte mir nicht geholfen werden, deshalb habe ich jetzt einen Arztbesuch online bei euch.

Schon vor dem November wurde mir oft schwindelig und ich fühlte mich rastlos. Am 5.11.gab es ein einschneidendes Erlebnis, bin ohne Essen ausser Haus und mir zog es den Magen zusammen, nach dem Essen war alles wieder o.k.
Wenige Tage später wurde mir schlecht, Hungergefühl und Schwäche (hatte vorher wieder normal gegessen). Ich bekam keinen Bissen runter. Das Essen roch gut, sah gut aus und ich hatte Hunger, allerdings nach den ersten Bissen wurde mir extrem schlecht, Zittern und Übelkeit kamen.
2 Tage konnte ich nix essen -> Notfalaufnahme -> sie schickten mich nach Hause mit dem Satz „lassen Sie sich ihre Schilddrüse untersuchen“. TSH-Wert bei der NA (November): 6,25 und im Februar: 4.
Ich nahm eine Weile Pantoprazol ein, unter diesen Tabletten ging es mir in den ersten beiden Wochen gut. Nach 4 Wochen Pantoprazol hatte ich eine Magenspiegelung (Gewebeproben noch immer ausstehend - Normaldiagnose).
Noch immer hatte ich das Problem, das ich selten essen konnte. Nun ist es so, dass ich aller 1-2 Stunden etwas Esse, sonst wird mir übel, schwindelig, müde, haltlos - gefolgt von Panikattaken, dass ich umfallen könnte.
Blutzucker wurde nüchtern getestet -> Wert: 4,1
In der Radiologie wurde letzte Woche eine leichte Schilddrüsenunterfunktion festgestellt. Ist DAS die Lösung meiner Probleme?
Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine leichte Unterfunktion so schwere Folgen haben kann (ich fühle mich sehr eingeschränkt und kann meinem Alltag nicht nachgehen). Was könnte es noch sein?

Über jede hilfreiche Antwort wäre ich unglaublich dankbar.

Leider konnte ich im Internet durch Suchmaschinen keine Hilfe finden und habe auch sonst keine guten Ärzte finden können -.- die letzte Ärztin ist der Meinung, dass die SD nichts mit dem Magen zu tun hat.

Beste Grüße

Hallo!

1.) Ich schließe mich der Meinung „der letzten Ärztin“ an (kein Schilddrüsenproblem).
2.) Ich würde unbedingt einen Psychiater aufsuchen, denn ich halte Deine Probleme für stressbedingt.
3.) Ich kenne einen Fall mit Symptomen ähnlich Deinen. Auch diese Patientin hat bereits alle Untersuchungen durch. Sie lebt mit dem Problem, indem sie strikt SÄUREN vermeidet (Essig sowieso, aber auch viele Früchte). Wenn die Symptome wieder drohen, trinkt sie Johanniskrauttee und/oder nimmt Johanniskraut-Kapseln.
Das könntest Du auf jeden Fall einmal probieren.
Ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung!

Danke für Deine schnelle Antwort. Bei einer Psychotherapeutin war ich bereits zum vorstellen. Wir behandeln einige Themen, auch in einer Uniklinik für Psychosomatik habe ich ich vorgestellt. Ich wurde eingeschätzt, dass ich keine Tagesklinik besuchen müsse, aber eine ambulante Betreuung sinnvoll wäre.
Nur leider kann (oder will) ich nicht glauben, dass es psychisch ist. So lange körperlich nicht alles geklärt ist. Zum Beispiel wurde ich auch noch nicht richtig auf Zucker getestet. ): bisher konnte ich keinen kompetenten Arzt finden, der mich wirklich mal bei Seite nimmt und sich um mich kümmert, deshalb auch die Hilfesuche im Internet.
Jeder Tag ist ein Kampf für den nächsten.
Danke für Deine Besserungswünsche

Auf Zucker kannst Du Dich selber testen, besorge Dir in der Apotheke die Combur-Teststäbchen:
http://www.diavant.de/diavant/CMSFront.html;jsession…

Hallo,

es immer schwierig eine Ferndiagnose zu stellen, wenn man jemand nicht vor Augen hat und nicht weiß, ob er über- oder untergewichtig ist, Tabletten einnimmt, Zigaretten raucht, joggt oder ähnliches, schon dadurch können viele Dinge ausgeschossen werden.

Die beschriebene Problematik hat sicher nichts mit der Schilddrüse zu tun. Vielleicht hast Du viel Stress? Jedenfalls ist die Symtomatik so unspezifisch, daß man aus der Ferne dazu keine Diagnose stellen kann. Die Vorstellung bei einem Internisten wäre anzuraten.

Viele Grüße und alles Gute

I.J.

Ich habe hier noch einen ergänzenden Ausschnitt.

Verdacht auf Schilddrüse, Zucker, Eisenmangel

  • TSH 4,0 , Eisen ok, Leukozyten 10,0 , Zucker 4,1
  • Überweisung zum Schilddrüsenzentrum
  • Befund: Ultraschall ergab "leichte Schilddrüsenunterfunktion, keine Knoten)
  • TSH 2,1 (Arzt meinte T3 und T4 Werte wären ok - habe aber keinen Einblick gehabt)
  • Ergebnis: Arzt ist ratlos. Ich könnte mal meine Zuckerwerte überprüfen.
  • bei „schlechten“ Momenten am Tag:
  • Zuckerwert zwischen 3 und 5 mmmol/L
    Mein Tagesablauf seit Monaten:
  • Aufstehen: übel, mulmig, wackelig auf den Beinen
  • schnell was Essen (meist zwei Roggenbrötchen mit Käse, Wurst und Co) -> leichte Besserung
  • wenig später: RIESEN Hunger kommt. Gefühl: Magen ist leer, zieht sich zusammen, Übelkeit kommt, Schwindelgefühl, Müdigkeit, Schwäche
  • daraufhin: schnell eine Mahlzeit gesucht: manchmal bekomme ich sie gut runter, manchmal nur schwer
    Ich esse aller 1-3 Stunden große Portionen, dass es mir besser geht. Manchmal klappt es, aber es gibt auch Tage, an denen es mir weiterhin schlecht geht.
    Stress habe ich „abgeschalten“ - keine Arbeit mehr, lästige Beziehungsprobleme aus der Welt geschafft. Das einzige was mir Stress und Sorgen bereitet, ist mein Gesundheitszustand, weil es mir nicht besser gehen will.
    Daraus resultiert: Depressionen, Antriebslosikgeit, Angst das Haus zu verlassen, Angst alleine zu sein aus Angst umzufallen (bisher standhaft geblieben). ABER: es gibt ja Momenten, an denen es mir körperlich wieder etwas besser geht, da lache ich und bin fröhlich. Also keine Depression auf Grund von reiner Psyche.

Ich rauche gern, aber Sport ist leider nicht mehr drin und Tabletten nehme ich auch keine mehr. Seit dieser Zeit nehme ich auch an Gewicht zu. 1,61 - von 52kg auf jetzt 58 kg.

So gern würde ich jemanden finden, der mal rausbekommt, was ich habe ):

Danke, für Deine Antwort (man freut sich ja trotzdem, auch ohne endgültige Lösung)

Hallo
tut mir leid, aber da kenne ich mich zuwenig aus