Mich ärgern die Parasiten in diesem Land

Dann eröffne ich mal im Plauderbrett den Rolf und Marian Thread

„Kinder oder nicht - wir alleine ändern´s nicht!“

Gruss Marian

Hi Marian,

warum denn das? aus unternehmersicht würde ich mal sagen, du
bist zu alt, oder zu faul ;o) mehr geht doch immer, und wenn
nicht, dann arbeitest du halt länger!

Hmm,12 Stunden am Tag sind nicht genug?Dann wiederspricht das aber Deiner Ansicht über Kinder,denn für die braucht man auch Zeit.Und glaub mir,faul hat mich wirklich noch niemand genannt,eher das absolute Gegenteil.

der kollege trägt sich dann, wenn es genügend nachfrage nach
seiner arbeitskraft gibt und er produktiv was beitragen kann.
das hat aber nix mit deiner produktivität zu tun.

Doch,denn durch meine Produktivität gewinnen wir neue Kunden,sind in der Lage diese Auftragsflut zu bewältigen.Erst dadurch ensteht ja die Nachfrage nach zusätzlicher Arbeitskraft.
Beispiel:X macht sich selbständig.Das Konzept geht auf.Er erhält mehr Aufträge als er allein bewältigen kann.Also muss er Y einstellen.Dadurch hat X wieder mehr Zeit,neue Kunden zu werben.
Kurz darauf schaffen X und Y es auch nicht mehr,sie brauchen Z usw.

und macht ihr das zehn jahre, habt ihr die ganze welt und die
lieben negerlein aus dem kongo auch noch eingestellt? nein, so
einfach geht das nicht. es gibt da immer noch das gesetz von
angebot und nachfrage!

Natürlich geht das nicht.Es gibt ja auch die,die pünktlich Feierabend machen und sich um das Wachstum der Firma einen Dreck scheren.Sie kriegen ja ihr Gehalt.Erst,wenn der Betrieb wegen Auftragsmangel entlassen muss,wachen die auf,oft nicht mal dann.

motivieren ;o)

Tja,wie willst Du jemanden motivieren,der die Einstellung hat,Feierabend wirds auch ohne das ich was tue,die Berufsschule schwänzt und zur Arbeit direkt aufgefordert werden muß? Wir haben schon einiges versucht,Fehlanzeige.Bei uns gibt es für fleißige Mitarbeiter Prämien bei erreichen einer Umsatzgrenze,Firmenwagen,Urlaubsreisen auf Firmenkosten.Was willst Du noch mehr an Motivation?

es gibt macher, die machen millionenumsätze und schaffen
tausende arbeitsplätze. und es gibt macher, die machen
milliardenumsätze und schaffen kaum dutzende von
arbeitsplätzen.

Da muss ich Dir uneingeschränkt recht geben.Allein der Markt der Finanzdienstleister.Da wird Geld mit Geld und nicht mit Arbeitskraft verdient.

trotzdem beschimpfe ich nicht pauschal alle macher, sie wären
blutsauger, ausbeuter, schmarotzer !!!

Wäre ja auch ein wenig über einen Kamm,gell?

fahrer sind doch meist wirklich arme schweine! und dann noch
die verschärften formen der scheinselbständigen
auslieferungsfahrer!

Tja,ich habe mein bestes gegeben,um diesen Leuten ihren Job zu sichern (ist mir auch gelungen).

das ehrt dich. ehrlich. das löst aber nicht die probleme.

Das Problem ist aber doch,das Du nicht einen Fahrer und zehn Betriebsleiter brauchst,sondern umgekehrt.Und ich habe 14 Stunden gerackert um Aufträge an Land zu ziehen.Und das unterstützt meine Theorie,ich hatte für das Fuhrparkmanagement keine Zeit mehr,einen Mitarbeiter eingestellt,ich hatte mehr Zeit für die Akquise,mehr Aufträge,noch einen Disponenten eingestellt,um die Arbeit zu bewältigen noch mehr LKW gekauft und Fahrer eingestellt.Natürlich erfährt das ganze irgendwann eine natürliche Grenze.Allein dadurch,daß das nicht immer neue Aufträge waren,sondern die Konkurrenz unterboten wurde.Langfristig müssten also,wenn meine Theorie aufgehen würde,
Fahrer bei anderen Speditionen entlassen werden.
Und wenn dann die Leute sagen,Güter gehören auf die Bahn,wirds noch dunkler.Aber der Umweltaspekt ist ja richtig.Also:alles hat zwei Seiten.Der grösste Feind ist die Automatisierung.So erledigt eine Maschine die Arbeit von sagen wir mal 3 Arbeitern.
Dafür muß diese Maschine entwickelt,gebaut,installiert,bedient und gewartet werden.Jetzt könnte man natürlich ausrechnen,ob das vielleicht auf der anderen Seite wieder 3 neue Arbeitsplätze schafft,aber dafür bin ich jetzt zu müde.

das ist so natürlich auch richtig. aber trotzdem, unsere
gesellschaft braucht kinder, und von daher sollen die familien
auch gefördert werden!

sehe ich ja auch so,sonst hätte ich ja keine Kinder :wink:

Gruß Sebastian

hallo, marian, hier kommt der digi doch noch mal. :smile:

was ist daran schräg, wenn ich der gesellschaft mit die
verantwortung gebe, dass wir millionen arbeitslose haben? wer
gibt denn uns das recht, firmen das recht einzuräumen,
gewinnmargen einzufahren, die einfach nur wucher sind??? das
ist auch eine form von klauen und bescheissen von anderen. und
das würde immer passieren, wenn es keinen wettbewerb und
wettbewerbshüter gäbe! fair sieht anders aus.

-niemand sagte, dass das leben fair sei-
dummer spruch, ich weiss.

die ‚parasiten‘, die ich kenne (einige!),
haben die erwaehnte handy-glotze-couch- krankheit. ALLE!
DAS verstehe ich nicht: da ist jede menge zeit, was zu lernen,
da ist ALLE zeit was zu lernen. statt dessen ist big brother
unheimlich interessant. ueber dieses thema kann man mit den
leuten reden, wer wann wo einen f.rz gelassen hat.
aber 7 * 14? keine ahnung.
menschenskind, ich war fast ein jahr in taiwan & honkong
(nebst anderen orten).
WENN DIE WIRKLICH LOSGELASSEN WERDEN, DANN GNADE UNS GOTT HIER!
und es liegt NUR an der einstellung.

andererseits: als unternehmer muss ich wohl sagen, dass die
(neben-)kosten der arbeit hier in d astronomisch hoch sind.
sind da evtl die gewerkschaften die treiber?
der unternehmer wird sein produkt doch nicht mehr los.
und dann geht er ein. mit der belegschaft. so einfach ist das.

DA STIMME ICH ZU, DASS DIE GEMEINSCHAFT EINE MITSCHULD HAT.
nur - WER IST die gemeinschaft? das sind doch groesstenteils
arbeitnehmer, die -sinple ausgedrueckt- sich selbst ausgestreikt
haben, indem sie immer mehr forderten (erzwangen), bis der fa
die puste ausging. und dann wird nach dem staat gerufen, und nach
der sozi, die andere dann solange hinblaettern muessen.

da kannst du (und das wirst du sicher auch) argumentieren,
dass man die vorhandene arbeit besser aufteile sollte.
das geht natuerlich mit einem busfahrer-job !zu aufgeteilten loehnen!? …und schon geht’s nicht mehr.
und kannst du einen dr med so einfach teilen?
und - ich behaupte, dass auch dann, wenn alle arbeit (und einkommen) haetten, das gejammere ueber die ach so fuerchterliche
arbeit dennoch aufkaeme. und damit waeren wir wieder am anfang.

arbeit IST da, nur ob das soziale netz nicht ein bisschen zu dick ist?
allerdings, ich zahle lieber etwas mehr abgaben, als dass ich
hier in einen buergerkrieg verwickelt wuerde
(abgesehen davon verlassen wir d sowieso), wenn niemand mehr etwas zu beissen hat.

wie war denn
deine it-deutschlandreise?

danke, gute reise gehabt, und erfolg. erfolg ist nicht immer
vorprogrammiert, meistens gibt’s pruegel…
auch DAS ist die it-branche. und damit muss ich leben.
naechste (kommende) woche wieder potsdam & stadt brandenburg.

marian, du moechtest uns sicher nur auf’s glatteis fuehren,
oder?

wieso aufs glatteis führen? wie oft muss ich es noch
wiederholen, dass es nicht genügend freie stellen gibt??? und
mal ganz ernsthaft. wenn es möglich wäre, dass sich die leute
alle selber auf den arsch setzen, dann würden das vielmehr
machen.

NEIN, sie TUN ES NICHT, marian - ausser einigen
(aber es WAERE moeglich).
sie tun es selbst dann nicht, wenn sie in brot und diensten sind, und wenn sie etwas fuer ihre bildung tun MUESSTEN, um in der fa weiterzukommen. steigt dann der lohn nicht automatisch,
geht’s zur konkurrenz. uind irgendwann ist halt diese kette auch zu ende…
NEIN, SIE TUN ES NICHT! ich spreche aus erfahrung!
vielleicht muessten auch die regeln geaendert werden.
ich sehe natuerlich schon, dass es keinen sinn macht,
fuer 600 eier arbeiten zu gehen, wenn die einem abgzogen werden bei der sozi. ok, nicht ganz abgezogen, aber das ist dann ein rechenexempel mit ein paar un bekannten:
morgens aufstehen(stress), anfahren(STRESS!), der ‚alte‘ im geschaeft(Stress!!), und und und.
die gegenseite ist: gemuetlich liegen bleiben. kein stress.
irgenwann mal aufstehen, mittagen, ist auch was feines, nach einer kuendigung sagen zu koennen ‚dem alten habe ichs aber gegeben- das hat er jetzt davon, dass er unternehmer ist‘. die dumme sxx muss jeden tag aufstehen und so weiter.
ist doch was dran.

so, nachdem ich das zugegeben habe,
mach DU doch mal einen (vernuenftigen) vorschlag, was du aendern wuerdest, damit alle in brot und arbeit sind.
schueppe? hatten wir schon. und alles andere danach hatten wir auch schon.

mein vorschlag waere (und jetzt wundere dich nicht!), die arbeit aufzuteilen. allerdings nicht allein die auch jetzt schon vorhandene, sondern ‚neu zu erschaffende‘.
man kann ‚arbeit erzeugen‘, indem man sich muehe gibt bswp.
‚made in germany‘ war mal son schlagwort - obwohl’s damals
eigentlich ganz anders gedacht gewesen war…
thema taiwan. die hatten doch nur eine kleine insel mit taifun und ohne fleisch (salopp gesagt).
heute sind diese 16mio leute wirtschaftlich ganz schoen auf der hoehe. warum? weil sie clever und bescheiden sind. beachte, dass ich auch ‚clever‘ gesagt habe.
und weil sie ‚von natur‘ fleissig sind.
und weil sie einen stolz haben, sodass sie auf keinen fall zur sozi gehen. das faengt auch die familie auf.

waer’s moeglich, hier so was (wieder) einzufuehren?
war ja auch mal der fall - nach dem tausendjaehrigen reich.
kommt mir jetzt hier keiner mit dem saubloeden geschwafel ueber rechts oder links oder sonstwas!

nochn vorschlag waere, den heiligen buerokratius aus dem fenster zu stuerzen. einfach so, um mal anzufangen.
DER KOSTET in d EXTREM viel.
und - oft ist er einfach irrsinnig unnsinnig. :smile:

und noch ganz kurz zum beispiel usa! jetzt sieht das derzeit
ganz gut aus, aber es gab da auch schon fiesere zeiten, und da
ging es den leuten dort verdammt, verdammt schlecht! und die
sind da mit millionen von arbeitslosen auch nicht auf die
beine gekommen, jahrelang!

sind sie JETZT schon auf den beinen?
es gibt dort zwar mindestloehne und auch sozi,
dann ist aber erstaunlich, dass auch dort die gleiche situation wie hier herrscht: couch-handy-glotze.
jedoch! … das us- system ist GANZ anders.
das waere ein abendfuellendes gespraech.

na denn, wenn nicht freundchaft, versuchen wirs mal wieder mit
aloha, digi

Hi Sebastian,

Hmm,12 Stunden am Tag sind nicht genug?Dann wiederspricht das
aber Deiner Ansicht über Kinder,denn für die braucht man auch
Zeit.Und glaub mir,faul hat mich wirklich noch niemand
genannt,eher das absolute Gegenteil.

entschuldige, bei meinem posting war ein emoticon, das war natürlich ironisch gemeint! ich halte dich garantiert nicht für faul.

Doch,denn durch meine Produktivität gewinnen wir neue
Kunden,sind in der Lage diese Auftragsflut zu bewältigen.

wenn du in der akquiese arbeitest, ja. aber die nachfrage insgesamt erhöhst du damit nicht, du jagst höchstens marktanteile ab!

Beispiel:X macht sich selbständig.Das Konzept geht auf.Er
erhält mehr Aufträge als er allein bewältigen kann.Also muss
er Y einstellen.Dadurch hat X wieder mehr Zeit,neue Kunden zu
werben.
Kurz darauf schaffen X und Y es auch nicht mehr,sie brauchen Z
usw.

gut, dass du mit x angefangen hast. nach z ist schluss, oder spätestens im kongo!!! da drehen wir uns im kreis. wachstum ist nicht unbegrenzt!

Tja,wie willst Du jemanden motivieren,der die Einstellung
hat,Feierabend wirds auch ohne das ich was tue,die
Berufsschule schwänzt und zur Arbeit direkt aufgefordert
werden muß? Wir haben schon einiges versucht,Fehlanzeige.Bei
uns gibt es für fleißige Mitarbeiter Prämien bei erreichen
einer Umsatzgrenze,Firmenwagen,Urlaubsreisen auf
Firmenkosten.Was willst Du noch mehr an Motivation?

du siehst das ganze auf deine firma bezogen, da ist dass ja auch gut geregelt, wie du schreibst. aber bei mir ging es in der argumentation ja mehr um die arbeitslosen!

Natürlich erfährt das ganze irgendwann

eine natürliche Grenze.Allein dadurch,daß das nicht immer neue
Aufträge waren,sondern die Konkurrenz unterboten
wurde.Langfristig müssten also,wenn meine Theorie aufgehen
würde,
Fahrer bei anderen Speditionen entlassen werden.

und genau das ist es, was ich meine. da hakt unser system!

Der grösste Feind ist die Automatisierung.So

erledigt eine Maschine die Arbeit von sagen wir mal 3
Arbeitern.

ha, mitleser! ich habs hier nicht als erstes gesagt!!!

Dafür muß diese Maschine entwickelt,gebaut,installiert,bedient
und gewartet werden.Jetzt könnte man natürlich ausrechnen,ob
das vielleicht auf der anderen Seite wieder 3 neue
Arbeitsplätze schafft,aber dafür bin ich jetzt zu müde.

warum sollte dann die maschine angeschafft werden, nein! maschine ersetzt mensch, weil langfristig billiger!

ein schönes wochenende wünsche ich dir

cu marian

Gruss!

-niemand sagte, dass das leben fair sei-
dummer spruch, ich weiss.

nö, ist einfach so. aber man sollte sich doch bemühen, fair zu bleiben.

die ‚parasiten‘, die ich kenne (einige!),
haben die erwaehnte handy-glotze-couch- krankheit. ALLE!

hier sind wir uns einig. bloss ich sehe die %zahl der faulen leute etwas anders.

und es liegt NUR an der einstellung.

nein, auch an den strukturen.

andererseits: als unternehmer muss ich wohl sagen, dass die
(neben-)kosten der arbeit hier in d astronomisch hoch sind.

klar, können wir uns ja nen lebensstandard wie in der slowakei zulegen. und du wanderst am besten nach indien aus und lässt dich zu den dortigen konditionen als informatiker nieder ;o)

sind da evtl die gewerkschaften die treiber?

auch! hab mal bei ner versicherung gelernt. arbeit, nicht viel zu tun, aber dafür 14-15 gehälter, übertariflich und und und. weil ne starke gewerkschaft. auch nen haken im system!

da kannst du (und das wirst du sicher auch) argumentieren,
dass man die vorhandene arbeit besser aufteile sollte.

nicht nur die arbeit, auch die erträge!!!

das geht natuerlich mit einem busfahrer-job !zu aufgeteilten
loehnen!? …und schon geht’s nicht mehr.

warum nicht? auch das ist fair und gerecht. das meinte ich damit, dass einige einfach zu viel verdienen.

und kannst du einen dr med so einfach teilen?

ich kenne viele dr med, denen es immer noch richtig, richtig gut geht. arbeiten auch viel, aber einige sind auch verbrecher und rechnen falsch ab. klar, kann man auch aufteilen.

und - ich behaupte, dass auch dann, wenn alle arbeit (und
einkommen) haetten, das gejammere ueber die ach so
fuerchterliche
arbeit dennoch aufkaeme.

wenn sie erfüllung gibt und spass macht? warum soll dann jemand jammern? idioten gibt es immer, klar.

arbeit IST da, nur ob das soziale netz nicht ein bisschen zu
dick ist?

teilweise hast du recht, aber nur teilweise und nicht für die masse!

allerdings, ich zahle lieber etwas mehr abgaben, als dass ich
hier in einen buergerkrieg verwickelt wuerde

wo wir wieder bei brot und spielen wären ;o)

ist doch was dran.

klar, individuell ja. aber nicht im grossen!

mein vorschlag waere (und jetzt wundere dich nicht!), die
arbeit aufzuteilen. allerdings nicht allein die auch jetzt
schon vorhandene, sondern ‚neu zu erschaffende‘.

klar, bloss die das machen, müssen etwas vom bsp verteilt bekommen, was nichts anderes heisst, dass andere wieder etwas abgeben müssen, was nichts anderes heisst, dass anders verteilt werden muss, was ja meine forderung ist!

man kann ‚arbeit erzeugen‘, indem man sich muehe gibt bswp.
‚made in germany‘ war mal son schlagwort - obwohl’s damals
eigentlich ganz anders gedacht gewesen war…

stimmt, war mal nen makel. aber es gibt nicht nur in d arbeitslosigkeit. das problem macht nicht vor der grenze halt.

thema taiwan. die hatten doch nur eine kleine insel mit taifun
und ohne fleisch (salopp gesagt).
heute sind diese 16mio leute wirtschaftlich ganz schoen auf
der hoehe. warum? weil sie clever und bescheiden sind.

bescheiden, genau. das sollten wir uns auch zulegen.

beachte, dass ich auch ‚clever‘ gesagt habe.

war ja auch mal der fall - nach dem tausendjaehrigen reich.

na das war ja zum glück nur 12 jahre.

nochn vorschlag waere, den heiligen buerokratius aus dem
fenster zu stuerzen. einfach so, um mal anzufangen.
DER KOSTET in d EXTREM viel.

das stimmt.

sind sie JETZT schon auf den beinen?
es gibt dort zwar mindestloehne und auch sozi,
dann ist aber erstaunlich, dass auch dort die gleiche
situation wie hier herrscht: couch-handy-glotze.
jedoch! … das us- system ist GANZ anders.
das waere ein abendfuellendes gespraech.

stimmt, aber die leute sind fleissiger dort und die amis stellen einfach mehr auf die beine, stemmen mehr aus dem boden!

aloha, digi

aloha und freundschaft ;o) marian

oha, marian, da stimmen wir ja fast ueberein.
und die paar differenzen - die kriegen wir auch noch in den griff.

slowakei-
was du nicht wissen kannst: ich ware 13 jahre dort.
mir hat’s gefallen wegen der leute.
ich war auch weltweit sonstwo, mir hat’s fast ueberall gefallen,
nur nicht in sofia.

bescheidenheit staende uns hier gut.
ist nur dir frage, ob DAS hier das thema war/ist. :smile:

also, gern diskutiere ich sporadisch weiter…

anregung and den mod: mach doch mal’n fass auf ueber
dieses thema.

gruss - digi aus der heide mit aloha

Der grösste Feind ist die Automatisierung.So

erledigt eine Maschine die Arbeit von sagen wir mal 3

Arbeitern.

das kann man doch nun wirklich nicht in einen topf werfen.
du machst doch zb NICHT die DRECKSARBEIT, die dir maschinen
-auch aus gesundheitsgefaehrdung!- abnehmen.
von uns hat niemand (mehr) die muellabfuhr gemacht,
als ‚italiener eingefuehrt‘ wurden. verzeihung die schnodderige
ausdrucksweise. mein schwager ist italiener.
und ich habe grosse achtung vor ALLEN italienern bspw.
und es ist wie mit der postkutsche:
du faehrst heute auch keine stagecoach mehr.
und du kennst sicherlich den trouble, den
die weber vorn ‚paar‘ jahren veranstaltet haben…
diese kette koennte endlos weitergehen,
aber ich nehme an, dass du die essenz daraus verstehst.

dann hattest du mal gesagt, dass man mit akquise keinen
zusaetzlichen bedarf/umsatz/arbeit schafft…
da irrst du sicherlich.
ein -verzeihung! meistens weiblicher- vorzug ist,
dass ‚alles gekauft wird, was blinkt und blank ist‘.
ladies, ist hier NUR als beispiel! nicht als macho!
also schlagt mir nicht auf die muetze,
und- maenner kaufen autos, weil die so schnell sind.
wenn du also ein produkt entwickelst,
‚was blinkt‘ oder ‚schnell ist‘,
dann kannst du damit durchaus die produktion ankurbeln.
dies war eine KURZfassung ueber marketing.
und jetzt pruefe dich doch mal selber:
du kauftest auch ‚schon mal was, was du eigentlich garnicht
urspruenglich brauchtest‘? warum tatest du jenes?
da hast du die antwort auf die akquise…

Dafür muß diese Maschine entwickelt,gebaut,installiert,bedient
und gewartet werden.Jetzt könnte man natürlich ausrechnen,ob
das vielleicht auf der anderen Seite wieder 3 neue
Arbeitsplätze schafft,aber dafür bin ich jetzt zu müde.

warum sollte dann die maschine angeschafft werden, nein!
maschine ersetzt mensch, weil langfristig billiger!

-und! BESSER, ZUVERLAESSIGER, AUSDAUERNDER,
AUCH NACHTS WENN WIR ALLE PENNEN…
allerdings - um die maschine jetzt am laufen zu halten,
bedarf es ausbildung, fertigkeiten, anstrengung, hirnschmalz…

und damit zum eigentlichen thema dieses fadens:
WENN ich denn nun schon das
(von -meinem standpunkt aus gesehen:smile: GLUECK habe,
arbeitslos / ‚sozi ohne arbeit‘ zu sein,
menschenskind, dann habe ich doch ALLE zeit und alle mittel,
mich OHNE BERUFLICHEN stress weiterzubilden. kaeme mir wirklich wie weihnachten vor, waer ein SUPER-geschenk.
aber - verdammt, man muesste was tun.
die couch ist zweifellos NICHT bequemer - jedenfalls nicht fuer mich.
ps: ich habe arbeit in huelle. ich weiss auch wie man sie kriegt.
und ich staune deshalb (mit entsetzen - frei nach der glocke), wie man auf der baerenhaut liegen kann, und sich durchfuettern laesst.

und DESHALB denke ich, dass man die beiden worte ‚PARASIT‘ und ‚SCHMAROTZER‘ durchaus fuer diese faelle benutzen kann.
ich klammer wieder die aus, die arbeitslos WURDEN,
UND sich kuemmern…
und natuerlich muetter, die die gesellschaft NOCH besser
unterstuetzen sollte. warum geschieht das eigentlich nicht?

aloha, digi aus der heide

hi digi,

oha, marian, da stimmen wir ja fast ueberein.

na also. von den grundprinzipien sind wir gar nicht so weit von einander entfernt.

und die paar differenzen - die kriegen wir auch noch in den
griff.

das glaube ich zwar leider nicht; aber wir würden wenigstens wohl nicht mehr aufeinander einprügeln ;o)

slowakei-
was du nicht wissen kannst: ich ware 13 jahre dort.

dann weisst du ja, wo mein name mit herkommt ;o) war in svk noch nie, aber im aug in tch. war nett dort, mag auch die leute.

(das thema hatten wir schon mal im freundeskreis als kleinen witz; da meinte nen ex-chef von mir so cool dazu: ja, alle sehr freundlich. und die ganzen frauen, die einen da freudig am strassenrand zuwinken, dass finde ich echt nett. ich darauf nur trocken: klar, und dass bringen sie den mädels da schon von frühester kindheit an bei!)

entschuldigung gleich an alle, die das nun sexistisch finden. aber schwarzer humor ist manchmal halt guter humor.

bescheidenheit staende uns hier gut.
ist nur dir frage, ob DAS hier das thema war/ist. :smile:

nö, das wäre allgemein angebracht ;o)

also, gern diskutiere ich sporadisch weiter…

ich denke, das thema dürfte erstmal ziemlich erschöpft sein. aber wir sehen uns hier ja bestimmt weiter, auch wenn du mal
auswandern solltest ;o)

aloha marian

(das thema hatten wir schon mal im freundeskreis als kleinen
witz; da meinte nen ex-chef von mir so cool dazu: ja, alle
sehr freundlich. und die ganzen frauen, die einen da freudig
am strassenrand zuwinken, dass finde ich echt nett. ich darauf
nur trocken: klar, und dass bringen sie den mädels da schon
von frühester kindheit an bei!)

entschuldigung gleich an alle, die das nun sexistisch finden.
aber schwarzer humor ist manchmal halt guter humor.

da ist die svk ANDERS, zwar freundlich und ‚entgegenkommend‘,
aber ich muss den leuten da die lanze brechen. starke moral,
wenns mir denn zusteht, sowas zu beurteilen.

aloha und dovidenja - digi

Hallo Marian

Da bin ich wieder. :smile:

vielleicht sind wir gar nicht so weit von einander entfernt!!!

ja, vielleicht…

das ist fakt und lässt sich einfach nicht leugnen - bezahlte
arbeit gibt es derzeit für ca 3,2 millionen menschen in d zu
wenig.

Ja, aber das ‚Potential‘ für mehr Arbeit ist doch da. Wir sind uns also einig, dass Arbeit als solches nicht begrenzt ist. Viele Menschen denken das aber. Deshalb ‚trauen‘ sie sich doch auch nicht den Job aufzugeben den sie hassen…

Diese Lösung
entspringt aus dem Gedanken dass Arbeit begrenzt sein soll?!

das ist ja nicht meine lösung. ich denke, dass es vielen
leuten trotzdem gut tun würde, auch mal weniger zu arbeiten
;o)

Ja, das denk ich auch. Da gibt es dann die Kinder, die ihre Eltern vielleicht am Wochenende mal sehen, da die Eltern arbeitssüchtig sind und sich nur über ihre Arbeit bestätigt fühlen… :frowning:

Es ist nicht so, dass es einfach einen Topf voller Arbeit gibt
den es gilt gerecht aufzuteilen. Das seh ich überhaupt nicht
so.

ich auch nicht. hab ich auch nie behauptet.

Okay, sorry, ich hatte es so verstanden…

So verstehe ich auch Menschen die krank werden weil sie keinen Sinn in ihrer Arbeit sehen.

die verstehe ich nicht. so eine arbeit würde ich nicht weiter
machen, sondern mir ne andere aufgabe suchen.

Ich verstehe die auch nicht… Aber es gibt sie nun mal. Und ich denke auch, dass solche Leute die potentiellen Coach-potatoes sind. Je länger sie in so einem Job sprichwörtlich versauern desto weniger sind sie wohl bereit ernsthaft einen neuen Job zu suchen, falls sie arbeitslos werden. Wozu sollen sie arbeiten gehen, wenn sie genausogut zuhause sitzen können… Das macht nur jemand, der seine Arbeit nicht gerne tut. Und ich bin der Meinung es gibt für jeden eine Arbeit auf der Welt die er mit Begeisterung tun würde… Nur diese Menschen haben die Hoffnung dafür aufgegeben, falls sie sie überhaupt je hatten.
Deshalb finde ich es extrem wichtig, die heutige Jugend dafür aufmerksam zu machen, dass es die richtige Arbeit für sie gibt.

Es gibt soviel zu tun! Nur geht das nicht von heute auf
morgen… Wir müssen die positiven Dinge anschauen und nicht
nur auf den schlechten rumhacken.

rede ich doch davon !!! nicht die sozial schwachen noch als
schmarotzer bezeichnen, sondern ihnen helfen, sie motivieren,
etwas aus ihrem leben zu machen. ohne das wird es nicht
funktionieren.

Nein, ich bin auch dafür sie zu motivieren. Und vorallem die Jugendlichen, denn manche kennen nichts anderes von ihren Eltern und wie sollen sie es dann anders machen?

Nur verstehe ich eben auch die anderen, die arbeiten und dann sehen wie es so Leuten materiell gut geht obwohl sie nicht arbeiten. Nur denk ich mir, dass diese nicht verstehen dass es doch den Arbeitslosen viel besser ginge, würden sie einen erfüllenden Job machen. Diese ‚Reklamierer‘ versteh ich auch, nur find ich es auch nicht gut, dass sie dann die Sozialhilfe-bezüger noch ankreiden. Lieber motivieren wie Du sagst, denn je eher so einer eine erfüllende Arbeit findet, desto weniger Steuern bezieht er, salopp gesagt. Dann sind alle wieder glücklich.

Gruss
Tanja

Hi Tanja,
schönes WE gehabt ???

Ja, aber das ‚Potential‘ für mehr Arbeit ist doch da. Wir sind
uns also einig, dass Arbeit als solches nicht begrenzt ist.
Viele Menschen denken das aber. Deshalb ‚trauen‘ sie sich doch
auch nicht den Job aufzugeben den sie hassen…

Potential für Arbeit ist riesig da. bloss müssen die ergebnisse dieser arbeit auch entsprechend verteilt werden. haben wir dann aufeinmal 10 tausend menschen, die sich für die umwelt einbringen, 100 tausend, die entwicklungshilfe machen und ne millionen, die bildung macht, forscht, die müssen einen teil vom kuchen abbekommen! und das geht aber nur, wenn der kuchen (das gesamte bruttosozialprodukt) anders aufgeteilt wird. und das heisst nix anderes, als dass einige auf etwas verzichten müssen.

Ja, das denk ich auch. Da gibt es dann die Kinder, die ihre
Eltern vielleicht am Wochenende mal sehen, da die Eltern
arbeitssüchtig sind und sich nur über ihre Arbeit bestätigt
fühlen… :frowning:

hm ;o) arbeit macht aber auch verdammt spass !!!

Ich verstehe die auch nicht… Aber es gibt sie nun mal. Und
ich denke auch, dass solche Leute die potentiellen
Coach-potatoes sind. Je länger sie in so einem Job
sprichwörtlich versauern desto weniger sind sie wohl bereit
ernsthaft einen neuen Job zu suchen, falls sie arbeitslos
werden.

das ist das problem unserer grundeinstellungen, mal einfach was neues auszuprobieren. ich hab übrigens mal, weil geld knapp war, acht monate bei der hiesigen müllabfuhr gejobbt. ok, nicht beim kippen, aber auf fast allen anderen bereichen. ich denk da echt gerne dran zurück, die leute wussten anzupacken und in so nem riesenbetrieb gibt es tolle einblicke in zusammenhänge. war nen gutes erlebnis.

Und ich bin der Meinung es gibt für

jeden eine Arbeit auf der Welt die er mit Begeisterung tun
würde… Nur diese Menschen haben die Hoffnung dafür
aufgegeben, falls sie sie überhaupt je hatten.

das stimmt wohl. ein problem der gesellschaft. denn auch eigenmotivation ist nicht nur angeboren, sondern kann erlernt werden!

Deshalb finde ich es extrem wichtig, die heutige Jugend dafür
aufmerksam zu machen, dass es die richtige Arbeit für sie
gibt.

padagogen an die front ;o)

sehen wie es so Leuten materiell gut geht obwohl sie nicht
arbeiten.

geht es denen wirklich so gut? fernsehen, ok? darf nichtmal gepfändet werden. nen handy? reines statussymbol und selbstschutz, damit man „mithalten“ kann. wer sagt dir denn, dass auf der prepaid-karte überhaupt noch nen guthaben drauf ist. klamotten? gibt es auch viele, denen nicht das schickeste zukommt, und man sieht es genau.

so, muss wieder produktiv werden. bis bald mal

cu marian

ist nicht von mir: habe ich gelesen und meinte, es sollten alle lesen, weil ich es auch so sehe! quellenangabe unterm text:


Editorial

Faulheit siegt

Ein etwa 50-jähriger Türke, der nach 25 Jahren Aufenthalt in Deutschland kein Wort deutsch spricht, erzählt auf einer Sprachenschule, daß er arbeitslos ist, während seine Brüder in der Türkei in Lohn und Brot stehen. Auf die Frage, warum er dann nicht in seine Heimat zurückkehre, kommt die Antwort: ,Ich bekomme hier mehr vom Arbeitsamt, als alle meine Brüder verdienen."

Ein Taxifahrer berichtet, er habe früher eine Kurierfirma besessen. Der harte Wettbewerb habe ihn zum Aufgeben gezwungen: Man könne nicht gegen Konkurrenten ankämpfen, die ihren Mitarbeitern wesentlich niedrigere Löhne - schwarz - zahlen, weil sie gleichzeitig Arbeitslosengeld beziehen. Genauer: 1.500 Mark Arbeitslosengeld plus 2.500 Mark steuerfreier Schwarzlohn macht 4.000 Mark im Monat netto.

Ein drittes Beispiel: Jeden Samstag beim Bundesligafußball treffen sich zwei etwa 20 jährige Freunde. Der eine ist arbeitslos, ausgeschlafen und verdient sich schwarz etwas dazu. Der andere ist Bäckergeselle und viel zu müde, um sich nebenbei etwas zu verdienen. Er muß nämlich jeden Morgen um vier Uhr aufstehen und Brötchen backen. Der eine geht abends bis zwei in die Disko, der andere kann höchstens am Wochenende mal später ins Bett gehen. Wer hat wohl das bessere Los gezogen?

Drei Beispiele, die nicht frei erfunden sind und vor allem eines zeigen: Faulheit wird in Deutschland belohnt - vom Staat. Der Bäckerjob wird unattraktiv, weil der Freund zeigt, wie man mit Alu und ein paar Nebenjobs besser über die Runden kommt. Keine Ausnahme - das ist Alltag.

In Deutschland sind nicht weniger als 447.000 junge Leute unter 25 arbeitslos gemeldet. Keiner von ihnen sollte auch nur eine müde Mark vom Staat erhalten. Für diese Altersgruppe gibt es im Dienstleistungsbereich irgendwo immer einen Job. Jeder Student findet etwas, aber sicher nicht weil er Abitur hat, sondern weil er Geld braucht. Dazu muß man vielleicht auch mal den Allerwertesten bewegen und den Wohnort wechseln.

Übrigens befinden sich unter den 3,9 Millionen Arbeitlosen auch etwa 450.000, die weniger als einen Monat arbeitslos sind. Weitere 750.000 sind weniger als drei Monate ohne Job. Kann man das wirklich als Arbeitslosigkeit bezeichnen? Für manchen dürfte es eher ein willkommener Urlaub sein, den das Arbeitsamt finanziert.

Ich erlaube mir die Frage, ob nicht jeder Berufstätige wenigstens so weit vorsorgen könnte, daß er maximal drei Monate ohne Einkommen überbrücken kann. Das wären 1,2 Millionen Arbeitslose weniger. Mit dem eingesparten Geld ließen sich die Beiträge drastisch senken.

Arbeitslosengeld sollte den Notfall abdecken, nicht das Leben erleichtern.


Von Ralf-Dieter Brunowsky, Chefredakteur des Wirtschaftsmagazins CAPITAL, abgedruckt in „Die Steuerberatung“ - monatlich erscheinende Zeitschrift des Deutschen Steuerberaterverbandes e.V. Bonn, erstmals veröffentlicht in CAPITAL Nr. 14/2000.

Hallo Dieter!

ist nicht von mir: habe ich gelesen und meinte, es sollten
alle lesen, weil ich es auch so sehe! quellenangabe unterm
text:

Weil Du es so siehst!? Na, dann sollten auch alle lesen, wie ich das sehe bzw. wie leicht die Argumentationen des Capital-Chefredakteurs zerpflücken lassen.

Ein etwa 50-jähriger Türke, der nach 25 Jahren Aufenthalt in
Deutschland kein Wort deutsch spricht, erzählt auf einer
Sprachenschule, daß er arbeitslos ist, während seine Brüder in
der Türkei in Lohn und Brot stehen. Auf die Frage, warum er
dann nicht in seine Heimat zurückkehre, kommt die Antwort:
,Ich bekomme hier mehr vom Arbeitsamt, als alle meine Brüder
verdienen."

  1. Wenn er 25 Jahre in Deutschland lebt, wird er nicht 25 Jahre arbeitslos gewesen sein, sondern musste sich erst einmal einen Anspruch erarbeiten. Wer nämlich gleich gar nicht arbeitet, erhält nämlich nur sehr bedingt Arbeitslosengeld bzw. -hilfe und wäre ein Fall fürs Sozialamt.

  2. Es ist doch ganz logisch, dass unsere Löhne nicht die gleichen wie in der Türkei sind. Verkäuferinnen in österreichischen Schlecker-Märkten (Drogeriekette von Anton Schlecker) verdienen weniger als 10.000 ATS (in etwa 1.430 DM). Und das auch noch, obwohl die Preise in Austria im Vergleich zum Einkommen sehr hoch sind. In gleicher Weise könnte ich auch mit den Löhnen in Indien, Thailand und anderswo argumentieren, denn:

  3. Hätte der Chefredakteur die genauen Zahlen genannt, wieviel der 50jährige Türke an Arbeitslosengeld bezieht, hätte man Rückschlüsse auf seinen vorherigen Lohn ziehen können. Und damit wäre die pure Polemik dieses Beispiel entlarvt worden.

  4. Zudem sei noch nachgehakt, weshalb man einem Menschen, der sein halbes Leben in Deutschland verbracht hat, die Frage stellt, warum er nicht zurück in die Türkei geht. Wahrscheinlich muss man zuerst hier geboren sein, um solchen Fragestellungen, sofern sie wahr sind, zu entgehen.

Ein Taxifahrer berichtet, er habe früher eine Kurierfirma
besessen. Der harte Wettbewerb habe ihn zum Aufgeben
gezwungen: Man könne nicht gegen Konkurrenten ankämpfen, die
ihren Mitarbeitern wesentlich niedrigere Löhne - schwarz -
zahlen, weil sie gleichzeitig Arbeitslosengeld beziehen.
Genauer: 1.500 Mark Arbeitslosengeld plus 2.500 Mark
steuerfreier Schwarzlohn macht 4.000 Mark im Monat netto.

Der Artikel ist mit „Faulheit“ betitelt. Wo ist hier die vornehmliche Faulheit zu entdecken? Vielmehr erkennt man, dass hier von einer Seite, für die sich der Capital-Chefredakteur Brunowsky so gerne einsetzt, aus Profitsucht den Steuerzahler die Kosten tragen lässt. Hier sind es keine faulen Arbeitnehmer, sondern schmarotzende Arbeitgeber, der sich bereichern.

Ein drittes Beispiel: Jeden Samstag beim Bundesligafußball
treffen sich zwei etwa 20 jährige Freunde. Der eine ist
arbeitslos, ausgeschlafen und verdient sich schwarz etwas
dazu. Der andere ist Bäckergeselle und viel zu müde, um sich
nebenbei etwas zu verdienen. Er muß nämlich jeden Morgen um
vier Uhr aufstehen und Brötchen backen. Der eine geht abends
bis zwei in die Disko, der andere kann höchstens am Wochenende
mal später ins Bett gehen. Wer hat wohl das bessere Los
gezogen?

Und? Der Bäckergeselle steht um vier auf. (Dann scheint er morgens jedoch nicht lange in der Backstube zu stehen, wenn er erst um vier aufsteht; um diese Zeit wird längst gebacken.) Andere Arbeitnehmer stehen ein, zwei Stunden später auf. Somit ist der Tagesablauf nur um ein, zwei Stunden verschoben.
Auch hier muss man eine Sache wiederum bedenken, die im letzten Beispiel schon zutage trat. Es müssen mindestens zwei sein, damit Schwarzarbeit überhaupt passieren kann: jemand, der sie in Auftrag gibt und jemand, der sie leistet. Seltsamerweise höre ich stets nur pauschal von ‚den Schwarzarbeitern‘, aber selten von jenen, die sich daran bereichern.
Aber fällt nicht auch noch etwas anderes in dem Beispiel auf: Der Chefredakteur erwähnt mit keinem Wort, ob der Arbeitslose schon eine Stelle hatte und ob er überhaupt Arbeitslosengeld/-hilfe bezieht. Dies lässt er offen, und der Leser kann seiner Phantasie freien Lauf lassen.
Erst im nächsten Abschnitt erwähnt der Redakteur dann, dass der Freund mit „Alu“ und ein paar Nebenjobs besser über die Runden kommt. Wenn die beiden erst 20 sind, kann dieser Freund noch keine hohe Arbeitslosenunterstützung beziehen; es sei denn, er hat schon einen guten Job gehabt und ist aus irgendeinem Grund arbeitslos geworden. Aber das erscheint unwahrscheinlich. Und ‚Nebenjobs‘ müssen nicht unbedingt Schwarzarbeit sein, aber der Redakteur suggeriert es.

In Deutschland sind nicht weniger als 447.000 junge Leute
unter 25 arbeitslos gemeldet. Keiner von ihnen sollte auch nur
eine müde Mark vom Staat erhalten. Für diese Altersgruppe gibt
es im Dienstleistungsbereich irgendwo immer einen Job. Jeder
Student findet etwas, aber sicher nicht weil er Abitur hat,
sondern weil er Geld braucht. Dazu muß man vielleicht auch mal
den Allerwertesten bewegen und den Wohnort wechseln.

Ginge es nach Brunowsky, sollten wahrscheinlich die gesamten Jugendlichen „McJobs“ haben. We merkwürdig pauschal für einen (ein-) gebildeten Menschen, wenn er davon schreibt, sie fänden „irgendwo immer einen Job“. Ein Job ist keine Ausbildung, und ein Job ist unsicher. Moderne Tagelöhner wären es, und auf langfristige Sicht kämen sie noch teurer zu stehen. Statt die Schuld bei den Jugendlichen zu suchen, sollte die Wirtschaft ein wenig von ihrem eigenen Gewinnstreben abrücken und Ausbildungsplätze schaffen. Von den Menschen erwartet sie, sie mögen mobiler und flexibler sein, hingegen scheinen die Arbeitgeber den Allerwertesten aus den gut gepolsterteten Ledersesseln nicht zu bekommen.

Aber all die genannten Gegenmeinungen sind natürlich kein Thema für einen einseitig berichtenden Captital-Chefredakteur. Im Stile der Bild-Zeitung bricht er ein Pamphlet herunter und erreicht damit leider genau das, was er will: Neid erzeugen und die Arbeitnehmer gegeneinander aufhetzen, damit sie sich nicht vereinigt gegen die durch die Wirtschaft verursachten Missstände dieselbige verantwortlich machen. Gehackt wird eben stets nach unten, und nach oben erstarrt man vor Autoritätshörigkeit, während man weiterhin die Oberen agieren lässt und damit genau das erreicht wird, was erst zu diesem Thread führte.

Marco

Hallo Dieter!

ist nicht von mir: habe ich gelesen und meinte, es sollten
alle lesen, weil ich es auch so sehe! quellenangabe unterm
text:

das muss ich mir wohl an den hut stecken…
es ist mir ein fehler beim kopieren unterlaufen, weil
ich den ersten satz komplett uebernommen hatte - auch von einem vor-zitierer. ich wollte das ding nur mal zur diskussion stellen,
niemanden verdammen oder verbloeden.
ich kann natuerlich auch nicht pruefen, ob di sachen wirklich
richtig sind, deswegen habe ich den hinweis auf den ursprungs-autor mit kopiert - logisch.

sorry fuer den fehler!
*mit dem ausdruck tiefen und inbruenstigen bedauerns*
digi aus der heide

Hallo Dieter!

es ist mir ein fehler beim kopieren unterlaufen, weil
ich den ersten satz komplett uebernommen hatte

Kann passieren…

ich kann natuerlich auch nicht pruefen, ob di sachen wirklich
richtig sind, deswegen habe ich den hinweis auf den
ursprungs-autor mit kopiert - logisch.

Das ist eben das Fatale am geschriebenen und gedruckten Wort, es wir zu sehr für bare Münze genommen, ohne zu reflektieren. Da schreibt der Chefredakteur eines Magazins etwas, und derjenige, von dem Du es kopiert hattest, schloss sich gleich dem Reigen an.
Ich zweifle auch gar nicht an, dass es Fälle von Missbrauch - meinetwegen Faulheit - gibt. Mich stört dabei nur, dass stets nach unten getreten wird, während Unternehmen Gewinnsteuern in dreistelliger Millionenhöhe einbehalten oder Capital seiner Leserschaft aufzeigt, wie sie möglichst viele Steuern sparen können, in dem sie zum Beispiel Schulden machen. (Letzteres ist meist natürlich lt. unseren Gesetzen völlig legal, aber es wird nicht der Verhältnismässigkeit gefragt.)

Liebe Grüsse… Marco

Hallo Marco,

ich hoffe Ihr seid einverstanden, daß ich mich hier mal mit einmische.

Ein etwa 50-jähriger Türke, der nach 25 Jahren Aufenthalt in
Deutschland kein Wort deutsch spricht, erzählt auf einer
Sprachenschule, daß er arbeitslos ist, während seine Brüder in
der Türkei in Lohn und Brot stehen. Auf die Frage, warum er
dann nicht in seine Heimat zurückkehre, kommt die Antwort:
,Ich bekomme hier mehr vom Arbeitsamt, als alle meine Brüder
verdienen."

  1. Wenn er 25 Jahre in Deutschland lebt, wird er nicht 25
    Jahre arbeitslos gewesen sein, sondern musste sich erst einmal
    einen Anspruch erarbeiten. Wer nämlich gleich gar nicht
    arbeitet, erhält nämlich nur sehr bedingt Arbeitslosengeld
    bzw. -hilfe und wäre ein Fall fürs Sozialamt.

Richtig.

  1. Es ist doch ganz logisch, dass unsere Löhne nicht die
    gleichen wie in der Türkei sind. Verkäuferinnen in
    österreichischen Schlecker-Märkten (Drogeriekette von Anton
    Schlecker) verdienen weniger als 10.000 ATS (in etwa 1.430
    DM). Und das auch noch, obwohl die Preise in Austria im
    Vergleich zum Einkommen sehr hoch sind. In gleicher Weise
    könnte ich auch mit den Löhnen in Indien, Thailand und
    anderswo argumentieren, denn:

Richtig.

  1. Hätte der Chefredakteur die genauen Zahlen genannt, wieviel
    der 50jährige Türke an Arbeitslosengeld bezieht, hätte man
    Rückschlüsse auf seinen vorherigen Lohn ziehen können. Und
    damit wäre die pure Polemik dieses Beispiel entlarvt worden.

Falsch, denn all diese Argumente entschuldigen nicht, daß der Mann auf Staatskosten lebt.
Es hoeß ja, er würde nicht arbeiten, weil sich das für ihn nicht lohnt (Verweis auf die Brüder). Würde er nicht mehr arbnbieten können, wäre das ja alles kein Thema.
Es geht um die Dreistigkeit, auf Staatskosten zu leben und nicht darum, ob er nun ALU, Sozialhilfe oder sonstwas bekommt.

  1. Zudem sei noch nachgehakt, weshalb man einem Menschen, der
    sein halbes Leben in Deutschland verbracht hat, die Frage
    stellt, warum er nicht zurück in die Türkei geht.
    Wahrscheinlich muss man zuerst hier geboren sein, um solchen
    Fragestellungen, sofern sie wahr sind, zu entgehen.

Vermutlich.
Mal in der Türkei gewesen und mit den dort lebenden Deutschen gesprochen?
Genau dasselbe.
Vergiß also die Selbstgeißelung, der 2. Weltkrieg ist seit 2 Generationen vorbei und Du darfst durchaus Vorteile für Dein Land verlangen!

Ein Taxifahrer berichtet, er habe früher eine Kurierfirma
besessen. Der harte Wettbewerb habe ihn zum Aufgeben
gezwungen: Man könne nicht gegen Konkurrenten ankämpfen, die
ihren Mitarbeitern wesentlich niedrigere Löhne - schwarz -
zahlen, weil sie gleichzeitig Arbeitslosengeld beziehen.
Genauer: 1.500 Mark Arbeitslosengeld plus 2.500 Mark
steuerfreier Schwarzlohn macht 4.000 Mark im Monat netto.

Der Artikel ist mit „Faulheit“ betitelt. Wo ist hier die
vornehmliche Faulheit zu entdecken? Vielmehr erkennt man, dass
hier von einer Seite, für die sich der Capital-Chefredakteur
Brunowsky so gerne einsetzt, aus Profitsucht den Steuerzahler
die Kosten tragen lässt. Hier sind es keine faulen
Arbeitnehmer, sondern schmarotzende Arbeitgeber, der sich
bereichern.

Beides ist richtig.
Der AG bereichert sich auf Staatskosten, der AN aber auch.
beides ist verachtenswert, eine Aufrechnung nicht geboten.

Ein drittes Beispiel: Jeden Samstag beim Bundesligafußball
treffen sich zwei etwa 20 jährige Freunde. Der eine ist
arbeitslos, ausgeschlafen und verdient sich schwarz etwas
dazu. Der andere ist Bäckergeselle und viel zu müde, um sich
nebenbei etwas zu verdienen. Er muß nämlich jeden Morgen um
vier Uhr aufstehen und Brötchen backen. Der eine geht abends
bis zwei in die Disko, der andere kann höchstens am Wochenende
mal später ins Bett gehen. Wer hat wohl das bessere Los
gezogen?

Und? Der Bäckergeselle steht um vier auf. (Dann scheint er
morgens jedoch nicht lange in der Backstube zu stehen, wenn er
erst um vier aufsteht; um diese Zeit wird längst gebacken.)

Dieses Argument ist arrogant und dumm. Was machst Du?

Andere Arbeitnehmer stehen ein, zwei Stunden später auf. Somit
ist der Tagesablauf nur um ein, zwei Stunden verschoben.

Falsch, ich z.B. stehe um 8 Uhr auf.
Das sind schon 4 Stunden.
Sein Kumpel steht vielleicht um 10 Uhr auf, das sind 6 Stunden…

Auch hier muss man eine Sache wiederum bedenken, die im
letzten Beispiel schon zutage trat. Es müssen mindestens zwei
sein, damit Schwarzarbeit überhaupt passieren kann: jemand,
der sie in Auftrag gibt und jemand, der sie leistet.
Seltsamerweise höre ich stets nur pauschal von ‚den
Schwarzarbeitern‘, aber selten von jenen, die sich daran
bereichern.

Richtig.

Aber fällt nicht auch noch etwas anderes in dem Beispiel
auf: Der Chefredakteur erwähnt mit keinem Wort, ob der
Arbeitslose schon eine Stelle hatte und ob er überhaupt
Arbeitslosengeld/-hilfe bezieht. Dies lässt er offen, und der
Leser kann seiner Phantasie freien Lauf lassen.

Weil das vollkommen uninteressant ist.

Erst im nächsten Abschnitt erwähnt der Redakteur dann, dass
der Freund mit „Alu“ und ein paar Nebenjobs besser über die
Runden kommt. Wenn die beiden erst 20 sind, kann dieser Freund
noch keine hohe Arbeitslosenunterstützung beziehen; es sei
denn, er hat schon einen guten Job gehabt und ist aus
irgendeinem Grund arbeitslos geworden. Aber das erscheint
unwahrscheinlich. Und ‚Nebenjobs‘ müssen nicht unbedingt
Schwarzarbeit sein, aber der Redakteur suggeriert es.

…und die Praxis bestätigt es.

In Deutschland sind nicht weniger als 447.000 junge Leute
unter 25 arbeitslos gemeldet. Keiner von ihnen sollte auch nur
eine müde Mark vom Staat erhalten. Für diese Altersgruppe gibt
es im Dienstleistungsbereich irgendwo immer einen Job. Jeder
Student findet etwas, aber sicher nicht weil er Abitur hat,
sondern weil er Geld braucht. Dazu muß man vielleicht auch mal
den Allerwertesten bewegen und den Wohnort wechseln.

Ginge es nach Brunowsky, sollten wahrscheinlich die gesamten
Jugendlichen „McJobs“ haben. We merkwürdig pauschal für einen
(ein-) gebildeten Menschen, wenn er davon schreibt, sie fänden
„irgendwo immer einen Job“. Ein Job ist keine Ausbildung, und
ein Job ist unsicher. Moderne Tagelöhner wären es, und auf
langfristige Sicht kämen sie noch teurer zu stehen.

1.) so sind sie noch teuerer
2.) ein „McJob“ kann, sobald ein Ausbildungsplatz gefunden wurde, sofort wieder aufgegeben werden.
Wichtig ist, daß zu Hause rumhängen und völlig unflexibel in seinem Dorf zu hocken die Allgemeinheit Geld kostet. Da sollen die Leute doch lieber ein bisschen was tun.
Vielleicht ergibt sich dadurch sogar eine formale Ausbildung (auch Mc Doof beschäftigt Kaufleute und bildet sie aus).

Du stellst also die völlig falschen Fragen.

Statt die
Schuld bei den Jugendlichen zu suchen, sollte die Wirtschaft
ein wenig von ihrem eigenen Gewinnstreben abrücken und
Ausbildungsplätze schaffen. Von den Menschen erwartet sie, sie
mögen mobiler und flexibler sein, hingegen scheinen die
Arbeitgeber den Allerwertesten aus den gut gepolsterteten
Ledersesseln nicht zu bekommen.

Statt in toten Dörfern in McPom rumzuhängen und Stütze zu kassieren sollten die lieben Kinderchen sich vielleicht mal zusammenpacken und in einer anderen Stadt einen der jährlich 400.000 freibleibenden Ausbildungsplätze annehmen!
Es kann eben nicht jeder Bankkaufmann oder Kfz-Mechaniker werden.

Wer dann noch überbleibt, dem kann ich nur wärmstens eine komplette Änderung seiner Einstellung nahelehgen, denn dann liegt es an einer schlechten Schulausbildung oder einer falschen Einstellung zur Arbeit.

Und dafür sehe ich meinerseits absolut keine Notwendigkeit, zu bezahlen!

Aber all die genannten Gegenmeinungen sind natürlich kein
Thema für einen einseitig berichtenden Captital-Chefredakteur.
Im Stile der Bild-Zeitung bricht er ein Pamphlet herunter und
erreicht damit leider genau das, was er will: Neid erzeugen
und die Arbeitnehmer gegeneinander aufhetzen, damit sie sich
nicht vereinigt gegen die durch die Wirtschaft verursachten
Missstände dieselbige verantwortlich machen. Gehackt wird eben
stets nach unten, und nach oben erstarrt man vor
Autoritätshörigkeit, während man weiterhin die Oberen agieren
lässt und damit genau das erreicht wird, was erst zu diesem
Thread führte.

Oh, ich vergaß: die Geißel des Kapitalismus!

Mann, Du bist echt von gestern, Marco…

Gruß,

Mathias

Hallo Mathias!

Mann, Du bist echt von gestern, Marco…

Worin steckt da nun die konkrete Aussage?

Marco

Hallo Mathias!

Mann, Du bist echt von gestern, Marco…

Worin steckt da nun die konkrete Aussage?

Es war in meinem Abschlußsatz keine beabsichtigt.

Du kämpfst Deinen Klassenkampf auf verlorenem Posten.

Es ist die unaufhaltsame Entwicklung hin zur Selbstbestimmung und weg von der staatlichen Überversorgung fauler Säcke, die manchen Leuten Angst macht. Das verstehe ich.
Nur kann es auf Dauer eben nicht angehen, daß 85% der Leute ihr Leben selbständig auf die Reihe kriegen und dann Länge mal Breite für ein paar Typen bezahlen müssen, die völlig ohne soziales Gewissen ihr vermeintliches „Recht“ geltend machen.

Ich sehe den zunehmenden Egoismus in der Gesellschaft daher auch mit einem lachenden Auge, denn nun kriegen diese Typen langsam Dunst. Und das wird schärfer, je mehr Arbeitsplätze die Regierung hier vernichtet.

Und gegen derartige Realitäten kann sich bald keiner mehr verschließen. Auch Du nicht.

Gruß und viel Glück,

Mathias