Michelson Interferometer

Hi,

wie funktioniert ein Michelson-Interferometer, und was kann man damit machen?

THX

Hallo,

schau dir mal diese Links an:

http://www2.fwi.com/~kemp/physics/sld001.htm
http://www.geo600.uni-hannover.de/physikjahr/gwmiche…
http://www.3dimagery.com/michelsn.html
http://www.erc.msstate.edu/~foley/newtop/mod_int_mov…
http://bednorzmuller87.phys.cmu.edu/demonstrations/o…
http://felix.physics.sunysb.edu/~allen/252/PHY251_Mi…
http://up2u02.gwdg.de/f-prakt/fprakt2/node10.html

http://www.google.com/search?q=%22Michelson-Interfer…

Gruss

Pit

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Hallo!

Ein MI besteht in groben Zugen aus zwei Spiegeln, einer Strahlungsquelle, einen Strahlungsteiler („splitter“) und einem Stahlungsausgang.
Das ganze hat einen kreisförmigen Aufbau, wobei sich der Stahlungsteiler („Semispiegel“) in der Mitte des Kreises befindet. Auf „0 Grad“ befindet sich die Strahlungsquelle, die genau in den Kreismittelpunkt, zum Teiler, strahlt; Auf „90 Grad“ befindet sich einer der Spiegel, der eine fixe Entfernung zum Kreismittelpunkt hat und stets zu diesem reflektiert. Auf „180 Grad“ befindet sich der zweite Spiegel, der genauso wie der erste auf den Kreismittelpunkt ausgerichtet ist, jedoch in seiner Entfernung zu diesem verstellbar ist (mittels Schrittmotor).
Auf „270 Grad“ ist der Strahlungsausgang.

So, nun zur Funktion: Die Strahlung von der Quelle fällt zuerst auf den Strahlungsteiler, von dem dann gleich große Lichtportionen auf die beiden Spiegel verteilt werden. Die Spiegel reflektieren nun wieder das Licht Richtung Strahlungsteiler, jedoch kommt es beim verstellbarem Spiegel, je nach Entfernungsdifferenz (verglichen mit dem fixen Spiegel) zu einer bestimmten Phasenverschiebung der Lichtwellen.
(Wie blöd es auch klingt) werden nun diese beiden Lichtphasen von den verschiedenen Spiegeln wieder in Richtung Strahlungsausgang vereint. Und dabei geschieht nun das Interessante. Bei der Interferenz der beiden Phasen kommt es nun wegen der Phasenverschiebung zu Verstärkungs- bzw. Abschwächungsphänomenen - je nach Wellenlänge. Dabei wird immer eine Wellenlänge des Lichtes maximal verstärkt (also in seiner Intensität verdoppelt, weil zwei Wellenberge bzw. -täler aufeinanderstoßen), eine andere sogar eliminiert (weil ein Berg mit einem Tal zusammenstößt); alle anderen Wellenlängen werden abgestuft verstärkt bzw. geschwächt.
Zur Aufnahme eines Interferrogrammes wird der verstellbare Spiegel in seiner gesammten „range“ abgefahren und dazu simultan das ausfallende Licht untersucht. Durch eine Fourier Transformation kommt man zum entsprechendem Spektrum.

Eine der wichtigsten Andwendungen ist sicher die FTIR-Spektroskopie („Fourier Transformation InfraRot“) weil dispersive Geräte, die eine Wellenlänge nach der anderen mit Hilfe von Monochromatoren abscannen, viel zu lange brauchen, um ein Spektrum aufzunehmen, daß nicht nur ein Zeit-, sondern auch ein Fehlerproblem auftreten würde.
Und die FT ist im Computerzeitalter auch keine große Herumrechnerei mehr.

Ich hoffe, es war halbwegs verständlich!
Für Rückfragen stehe ich natürlich bereit!

mfg!

BStefan

OK,

Danke

hab´s verstanden - hoff´ ich