Microwelle/wofür?

Ein Hallo an alle.

Ich habe bei Liz gelesen, dass sie ihre Mikrowelle nur für Kakao und Aufwärmen von Speisen benutzt. Das hat mich an mich erinnert. Als ich letztes Jahr eine Microwelle bekommen habe, habe ich mich gefreut und nur daran gadacht: „endlich kann ich mir mal wieder schnell einen Kakao heiß machen“. Aber das kann doch nicht alles sein?
Frage: kann man mit einer Microwelle schnell leckere Gerichte für einen Junggesellen zaubern?

Gruß und in Hoffnung auf Abwechslung des tägl. Speiseplanes.
Holger

Es ist zwar eine riesen sauerei, aber ich stehe auf Mikrowellen ei. Zwei Ei aufschlagen, in tiefen Teller geben, würzen und ab in die mikro für 30-60 sekunden. Mjam.

Auch eignet sich die Mikro für alle Aufläufe z.B. Schupfnudeln mit Sauerkraut und Schinken und ne gute Lage Schmelzkäsescheibletten drüber.

lg
Kate

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Hi,

Popcorn klappt hervorragend im Bimm-Ofen

gruss
yps

Hi
fast Alles kannst du mit den entsprechenden Behältnissen in der MW machen… sogar vernünftige Pellkartoffeln :smile:
aber - benutzen tu ich sie hauptsächlich zum auftauen…
HH

Hallo Holger,

als ich eine Mikrowelle bekam, ging es mir genauso.

Man kann aber sehr viele Gerichte in sehr viel kürzerer Zeit machen als mit dem Herd und hat weniger dreckiges Geschirr.

Ich benutze Mikrowelle für Desserts, Fischgerichte, Beilagen, Saucen, Vorspeisen, Aufläufe, Gemüse,
aber auch um Eis cremig zu bekommen, Kuvertüre zu schmelzen oder Butter weich zu bekommen.

Einen guten Einstieg über die Mikrowelle an sich und was man alles damit machen kann, habe ich bekommen über das Buch:

Kochen mit der Mikrowelle
blitzschnell und kinderleicht
von Sabine v. Imhoff
bei Graefe und Unzner
kostet so um die sieben Euronen

Viele Grüße

Iris

Hallo,

möchte Iris unterstützen. Meine erste Mikrowelle war ein „Sharp“, den ich in Südafrika gekauft habe. Das Gerät hatte was, was andere Geräte nicht hatten: kostenloser Kochunterricht an vier Abenden.
War sehr informativ und auch sehr lustig (wir hatten einen Typ dabei, der nicht mal wusste, wie man Nudeln abgießt und eine Gourmetköchin und alle anderen zwischendrin).
Ich mache ziemlich viel mit Mikrowelle. Für Puddings möchte ich sie nicht missen, sogar meine Söhne kriegen ohne Anbrennen und ohne Sauerei einen Schokopudding hin. Saucen auf Mehlschwitzbasis sind ideal in der Mikro zu machen. Kartoffeln (in Schale) zum So-essen oder Weiterverarbeiten gehen in der Mikro vor allem auch schnell und problemlos.

Also: Kochbuch organsisieren, ausprobieren.

Gruß
Elke

Ein Hallo an Dich alleine,

unsere Mikro wird hauptsächlich zu zwei Zwecken genutzt.

  • Milch zu erwäremen, die mein Schatz dann aufschäunt und auf ihren Kaffee gießt

  • Abends die Reste des Mittagmals zu erwärmen, die ich dann als Hausschweinchen vertilge

Andere Sachen werden kaum gemacht, weil wir meist frisch kochen, in der Woche meine Frau, am Wochenende ich.

Gandalf

hi

dafür NICHT : caramel… ich tat zucker und wasser in ein tupperdingens… boah, nach ein paar sekunden war nur noch ein stinkender plastikmatch auf dem drehteller, dafür also nicht verwendbar *grins*

prima allerdings kannst du ravioli warmmachen, lasagne braten (wenn du einen grillzusatz hast), usw.

das mitgelieferte kochbuch meines microteils hat eine ganze menge rezepte, vielleicht deins auch ? mal reinschauen und nachkochen. für fisch soll die microwelle besonders geeignet sein, hab ich aber noch nie ausprobiert.

grüssli, fred

Hallo,

Andere Sachen werden kaum gemacht, weil wir meist frisch
kochen, in der Woche meine Frau, am Wochenende ich.

Wieso betonst du, dass ihr „frisch kocht“?
Man kann in der Mikro sehr wohl frisch kochen, das eine schliesst das andere nicht aus.

Gruss
Elke

Hallo Elke,

Wieso betonst du, dass ihr „frisch kocht“?
Man kann in der Mikro sehr wohl frisch kochen, das eine
schliesst das andere nicht aus.

aber mit der Mikro ‚klassisch‘ zu kochen ist eine ziemliche Energieverschwendung.
Wir haben einen Gasherd und da wäre es ziemlich dumm, mit der Mikro zu kochen (zu teuer).

Gandalf

Hallo,

aber mit der Mikro ‚klassisch‘ zu kochen ist eine ziemliche
Energieverschwendung.

Klassisch = frisch?
Und es kommt drauf an, was man kocht.
Wie gesagt, Saucen auf Mehlschwitze brauchen in der Mikro keine fuenf Minuten, das ist energetisch auch nicht viel anders als auf dem Gasherd.
Ich will mich aber nicht mit dir streiten, mich wurmelt es nur immer ,dass gerade Leute, die es noch nie versucht haben, behaupten, man koenne mit der Mikrowell nicht richtig kochen.
Gerade, wenn ich verschiedene Gerichte koche (Fleisch, Beilage, Sauce, Gemuese usw.) kommt mir die Mikro sehr gelegen, weil es eine zusaetzliche Kochstelle ist, die nicht dauernde Aufmerksamkeit benoetigt.

Meine Mutter wusste die Mikrowelle im hohen Alter zu schaetzen. Auf dem Gasherd vergass sie schon des Oefteren mal das eine oder andere, was dann anbrannte oder verschmorte etc. Bei der Mikrowelle wird es, wenn es vergessen wird, hoechstens kalt.

Gruss
Elke

Hallo Elke,

Klassisch = frisch?

ich bin zwar nicht angesprochen, da mein Koch/Mikrowellenverhalten aber dem von Gandalf ähnelt, erlaube ich mir meine Sicht zu erzählen.

Klassich und frisch ist nicht zwangsläufig. Ich mache es aber auch so. Man kann natürlich auch Fertiggerichte in einem Topf erwärmen.

Ich benutze die Mikrowelle zum Auftauen und Erwärmen. Auftauen ist wohl klar. Erwärmen, das kann die Milch für meinen (selbstgemachten) Kartoffelbrei sein. Oder eine Tasse Kaffee (ja, das mache ich). Ein ganzes Essen, Reste oder am Arbeitsplatz.

Richtig kochen tue ich mit der Mikro nicht.

Sicherlich könnte man z.B.

Wie gesagt, Saucen auf Mehlschwitze brauchen in der Mikro
keine fuenf Minuten, das ist energetisch auch nicht viel
anders als auf dem Gasherd.

ne Mehlschwitze machen, aber i.d.R. gebe ich doch da was rein und brauche einen Topf. Sossen wiederum kommen aus einem Topf, warum sollte ich den Umweg Mikrowelle machen.

Sicherlich ist das meine Art zu kochen. Ich kann halt nicht mit Mirkowelle „richtig“ kochen. Aber ICH möchte nicht auf sie verzichten. Für mich ist sie sehr praktisch. Über den Energieverbrauch hab ich mich noch nie informiert *schäm. Keine Ahnung was wann, wieviel verbraucht. Ich setze meine Haushaltsgeräte ein, wie es nach meinem Empfinden sinnvoll ist.

Aber ich wäre interessiert. Wie nutzt du denn die Mikro als zusätzliche Stelle. Besonders an Feiertagen/Geburtstagen leide ich schon mal an Kochstellenmangel.

Meine Mutter wusste die Mikrowelle im hohen Alter zu

ach… das geht aber auch in jungen Jahren. Mein (großes, damals fast erwachsenes) Kind hat es schon fertig gebracht (die Mikro war kaputt) das Essen in die Bratröhre zu stellen, natürlich auf Höchsttemperatur… und dann einzuschlafen… war eine tolle Erfahrung und ich habe schleunigst für Ersatz gesorgt.

LG

Sarah

Hallo Sarah,

Sicherlich könnte man z.B.

Wie gesagt, Saucen auf Mehlschwitze brauchen in der Mikro
keine fuenf Minuten, das ist energetisch auch nicht viel
anders als auf dem Gasherd.

Ich hatte schon vor meiner Mikrowelle Glastöpfe - die nutze ich in der Mikrowelle und kann - wenn nötig oder gewollt - die auch ohne Probleme von einer Kochstelle zur anderen schieben.

Aber ich wäre interessiert. Wie nutzt du denn die Mikro als
zusätzliche Stelle. Besonders an Feiertagen/Geburtstagen leide
ich schon mal an Kochstellenmangel.

Gemüse mache ich meist in der Mikrowelle. Ist viel kürzer und ich finde, schonender. Gefrorenes oder frisches. Man braucht ganz wenig Wasser.
Kartoffeln (Pellkartoffeln) mache ich fast immer in der Mikrowelle (oder im Backofen, was aber, um auf Gandalfs Energieargument zurückzukommen, nur was bringt, wenn der Backofen sowieso an ist).

Meine Söhne sind übrigens schlechte Frühstücker, aber lassen sich mit Grießbrei (*schüttel*) dazu überreden. Dauert in der Mikro 5 Minuten morgens und in der Hetze ist mir da noch nie die Milch überkocht.

Gruß
Elke

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Hallo Elke,

da Du Dich mit Mikrowelle auskennst: ich weiß immer nicht, bei welcher Stufe ich wie lange was drin lassen soll - habe schon aufzuwärmende Buletten zu Kohlekugeln werden lassen und es nicht geschafft, innerhalb einer halben Stunde Hähnchenschenkel aufzutauen.
Da man nicht so gut in die Töpfe gucken kann und jedes Dazugeben oder Probieren immer mit Ausschalten, Tür auf, etc. verbunden ist, stelle ich mir Kochen damit furchtbar vor (obwohl ich das Aufwärmen inzwischen hinkriege).
Zudem sind Rezepte nie auf Mikrowellenbasis - wie setzte ich `1 Std. köcheln lassen´ in Mikrowelle um?
Sind die Gar- Bzw. Aufheizzeiten bei allen Mikrowellen gleich (und sind auch die Intensitätszeichen bei allen gleich)?

Ich werde sicher weiter auf Gas kochen, aber hin und wieder einen Arbeitsgang oder zwei der Mikrowelle anvertrauen ist sicher sinnvoll - wenn mans kann.
Hast Du einen Tip, wo man detaillierte Infos im Internet findet?

Danke Anne

Hallo,

da Du Dich mit Mikrowelle auskennst: ich weiß immer nicht, bei
welcher Stufe ich wie lange was drin lassen soll - habe schon
aufzuwärmende Buletten zu Kohlekugeln werden lassen und es
nicht geschafft, innerhalb einer halben Stunde
Hähnchenschenkel aufzutauen.

Also beim Auftauen kommst du ums Nachgucken nicht rum.
Ansonsten immer eher zu kurz kochen als zu lange.

Da man nicht so gut in die Töpfe gucken kann und jedes
Dazugeben oder Probieren immer mit Ausschalten, Tür auf, etc.
verbunden ist, stelle ich mir Kochen damit furchtbar vor

Kommt drauf an, was man kocht.
Also „köcheln lassen“, das mach ich auch auf dem Herd. Aber z.B. Blumenkohl: Blumenkohl in Schüssel, ein paar EL Wasser dazu, auf high für 5-6 Minuten --> fäddisch. Käse oder Butter drüber, nochmal eine Minute auf MED.
Übrigens: Käse in Mikro eher auf MED als auf HI, der wird nämlich auf HI leicht zäh.
Kurz: für alles kann man die Mikro nicht benutzen.

Sind die Gar-

kommt auf Wattzahl an.

Bzw. Aufheizzeiten bei allen Mikrowellen

?? was meinst du damit?

Ich werde sicher weiter auf Gas kochen, aber hin und wieder
einen Arbeitsgang oder zwei der Mikrowelle anvertrauen ist
sicher sinnvoll - wenn mans kann.

Genau so mache ich das.

Hast Du einen Tip, wo man detaillierte Infos im Internet
findet?

Leider nein, vielleicht jemand anders. Ich hab, wie geschrieben, eben damals den Kochkurs gemacht und wenn ich was nachgucken muss, nehme ich das Kochbuch von Sharp, das ich dazu gekriegt habe.http://www.tecchannel.de/news/themen/business/404305/
Wie wärs damit?
Eine Mikrowelle mit Internetanschluss, die sich selbst programmiert, nachdem sie selbst im Netz nach Rezepten gesucht hat? *toll*!
Ansonsten gibt es bei
http://www.chefkoch.de
auch Mikrowellenrezepte. Aber keine Garantie, ich hab nur gegoogelt.

Gruß
Elke

Hallo Elke,

das mit Gemüse und Pellkartoffeln (nicht zusammen) werd ich mal ausprobieren. Sicherlich ist Pellkartoffeln größenabhängig? Kannst Du mal so „ne Hausnummer“ sagen, wie lange in etwa? Kartoffeln, da wäre ich noch nie auf die Idee gekommen, den Schnellkochtopf dafür zu bemühen ist mir für die kleine Menge dann auch zu blöd und so köchel ich die halt immer auf dem Herd. ABer Mirko ist eine super Idee.

Danke und Grüße

Sarah

Hallo Sarah,

5-6 mittelgroße Kartoffeln etwa 10 minuten.
Wichtig: mit einer Stricknadel o.ae. 2-3 durchstechen (sonst platzen sie auf, im schlimmsten Fall „explodieren“ sie und du musst die Mikrowell putzen).
Auf ein Blatt Küchenkrepp legen.
Kreisförmig anordnen, dickere Seite (falls sie eine haben) zur Mitte.
Nach 5 Min. Kartoffeln umdrehen.
Wenn sie schwer zu schälen sind (falls geschält wird, wir essen Kartoffeln fast nur noch mit Schale), war es etwas zu kurz.
Wenn die Haut schrumpelig ist, waren sie etwas zu lang drin (aber durchaus essbar und schälbar).
Man kann auch nach 8 Minuten mal reinpieksen, daran merkt man ja, ob sie gar sind.

Ach, und noch was, wofür ich die Mikro gern benutze: Speck.
Meine Söhne essen gern ein „BLT-Sandwich“, d.h. Bacon, Lettuce and Tomato (mit Mayo, sehr typisch Englisch). Die Speckstreifen kriegt man ganz schnell und problemlos kross, indem man sie nebeneinander auf ein STück Küchenkrepp legt. Sind es mehr als drei oder vier Streifen, dann nochmal ein Stück Küchenkrepp und die nächsten Speckstreifen im Gittermuster. Dauert je nach Menge. In Minutenschritten, damit man sie richtig hinkriegt. Wenn man zulange macht, hat man verschrumpelte STückchen, die am Papier festkleben.

Gruß
Elke