Hallo ihr Kundigen,
die Frage mag vielleicht etwas seltsam klingen, vor allem, weil ich keine weiteren Hintergrundinfos bringe…
Aber kann es sein, dass man bereits mit 18 in so einer Phase ist (Identitätskrise, „alles sinnlos“, „wo bin ich eigentlich gerade?“), die ältere Jahrgänge mit „Mid-life-crisis“ umschreiben würden und die irgendwann wieder mehr oder weniger von selbst verschwindet?
Gruß,
Olaf
Hey Olaf,
bin zwar nicht fachkundig, habe aber das aber bei vielen 18-20 gesehen. Ich denke das Motiv bei einer Mid-Life-Crisis und dieser Krise ist das Gleiche:
Ein „Lebensabschnitt“ ist vorbei. Prioritäten, Einstellungen und Ziele ändern sich. Und es muss ein Umdenken stattfinden.
Vorallem für einen Jugendlichen der entscheiden muss welchen „Weg“ er gehen muss, und eventuell das erste mal Eigenverantwortung trägt kann das schwer sein. Aber das legt sich alles.
mfg
//\atze
Hi Olaf,
der Begriff bedeutet wörtlich übersetzt etwa „Mitte-des-Lebens-Krise“ und ich hoffe und wünsche Dir, dass Du die mit 18 noch nicht erreicht hast. Der begriff wurde vermutlich deshalb gefunden/geprägt, weil viele Menschen (m. W. überwiegend Männer) um die 40 Jahre Lebensalter sich häufig ganz neu orientieren, scheinbar ohne dass es zwingende sachliche oder sonstige (vernünftige) Gründe, Motive, Veranlassungen zu geben scheint.
In Deiner Situation gibt es die m. E. wohl und ich halte es für nicht ungewöhnlich, wenn Menschen durch (den Druck und Zwang zu) Entscheidungen in eine „Krise“ geraten: altes briht weg bzw. ist nicht mehr und das Neue ist fremd und ungewiss und macht ggf. Angst.
Hallo Olaf
In der Teenager-Zeit sind Identitätskrisen häufiger als zur Midlife-Crisis. Es gehört fast dazu. Da „musst Du durch“
.
Gruß, Branden
Hallo
In der Pubertät ist es eine Identitätskrise, in der mlc kann es eher eine ‚neue orientierung‘ sein wie jmd vorher schon geschrieben hat…
mit 40 wendest du dich eher deiner familie zu, der zukünftigen generation, der gesellschaft, der arbeit, manche fangen an frühere entscheidungen, ziele… in frage zu stellen, möchten sich ihren verpflichtungen zu gunsten eines letzten großen wunsches entledigen und streben auf kosten von sicherheit nach freiheit…
nach erickson geht es hier um generativität vs. stagnation
…die hauptsächliche krise des jugendlichen besteht jedoch darin dass er die ‚wahre‘ eigene identität in mitten eines verwirrten lebensabschnitts entdecken möchte… die konfusion entsteht dann dadurch dass jugendliche in der welt unterschiedliche rollen spielen müssen… die bearbeitung dieser ‚krise‘ hilft ein einheitliches selbst zu entwickeln… nach erickson identität vs. rollendiffusion (selbstbild, in dem zentraler kern fehlt) die identität ist so zu sagen verloren gegangen (erste suche mit 3 j.) und eine neue ich´- suche beginnt 
so viel zu der unterscheidung
eine mlc gibt es mit 18 sicherlich nicht
deine beschreibung klingt aber auch nach depression irgendwie aber keine angst dass kann ich nicht bewerten 
Danke…
…
an die, die geantwortet haben.