Hallo,
gibt es die wirklich?
Was ist das denn, wenn man im Alter von knapp 40 plötzlich immer weniger Lust auf etwas hat? Wenn einem alles zuviel wird? Damit meine ich das ganz normale Leben, sprich: Essen kochen, Toilette gehen, Einkaufen gehen, Wohnung putzen, und all die anderen alltäglichen Dinge. Woher kommt es, daß es Menschen gibt, die sich am Leben freuen und wiederum andere, denen es zu schwer und sinnlos erscheint? Ist das wirklich nur eine Erziehungssache, was ich persönlich nicht glauben kann.
Beispiel: Schönes Wetter, ich würde gerne Radfahren. Dann wäge ich ab: Was bringt es sich jetzt anzustrengen, ich werde schwitzen und es kostet Kraft. Dann wäre ich 1-2 Stunden unterwegs und danach wieder zu Hause. Ich summiere also vorher, wieviel Kraft ich aufwenden muss und lasse es dann lieber sein. Auf der anderen Seite würde ich dann gerne etwas lesen, dann kommen Gedanken: „Du brauchst das nicht zu lesen, Du kannst selbst auf diese Einsichten kommen.“ Es ist wie ein selbstgemachtes Gefängnis, alles wird anstrengend.
Kennt jemand das?
Gruss
mrh