Mietauto oder Wohnmobil in Kalifornien?

Weiß schon, dass man besser von Deutschland aus bucht. Aber ist ein Wohnmobil nicht viel praktischer, da man Übernachtungskosten spart? Andererseits weiß ich auch noch nichts darüber, wieviel teurer ein Wohnmobil (Miete für 4 Wochen, Hauptsaison August 2004) ist und wie teuer jeweils die Stellplätze.

Bitte um Tipps. Ein Auto für vier Wochen (kleinste Klasse, glaube ich) hat man uns jetzt für schlappe 995 Euro angeboten!

Hilfe! Dankeschön!

Heike

hallo heike

war selbst diesen sommer in kalifornien unterwegs. meiner meinung nach kommt ein mietwagen einiges günstiger und ist erst noch praktischer.
für uebernachtung in motels habe ich durchschnittlich ca. 70.00 usd (pro zimmer, ist immer für bis zur 4 personen).
ein wohnmobil kostet von uns aus ca. CHF 150.00, also etwa 100.00 Euro (sorry, bin CH-erin). dazu kommen diverse Versicherungen. Ein Campingplatz koster zw. USD 5.00 und USD 20.00 pro Wohnmobil, dazu zahlt man immer noch eine kleine Gebühr pro Person.
Ausserdem: mit dem Wohnmobil kommst Du gar nicht überall hin. Schlag Dich mal mit so einem Ding durch die Grosstadt L.A.! Oder zum Teil sind Bergstrassen in den Nationalparks für Wohnmobile sogar geschlossen.

So, vielleicht hilft Dir das ein wenig weiter.

Auf jeden Fall viel Spass!

Gruss, Armanda

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Hallo Heike,

die Kosten bei einem Wohnmobil sind nicht günstiger,
aber es ist eine Frage des Naturells!
Du hast dein „Haus“ immer dabei, kannst gemütlich
auf dem Campingplatz brutzeln, Kontakte schließen.
Guck mal unter: www.usa-reise.de, hier bekommst Du
viele Tips. Wir waren in Kanada und buchten bei:
www.canusa.de Waren zufrieden
Gruss Eva

Ganz klar: Wohnmobil in Kalifornien!
Hallo Heike,

die Vorredner haben natürlich recht. Es ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern auch der Art zu reisen. Weil wenn Du nur aufs Geld schaust, ist es am billigsten, gleich zu Hause zu bleiben.

Über die Kosten informierst Du Dich beim Reisebüro Deines Vertrauens, sobald der Katalog Sommer 2004 vorliegt. Günstiger (Preis + Qualität + Leistung) als bei den großen Agenturen (Z. Bsp Canusa um nur einen zu nennen) gibt es den Urlaub sowieso nicht.

Natürlich sparst Du grundsätzlich Übernachtungs- und Verpflegungskosten, weil Du ja im Auto nicht schlafen und kochen kannst. Dagegen zu setzen musst Du aber den höheren Mietpreis des Wohnmobils und einen höheren Spritverbrauch. Gegen ein Mietwagen spricht, dass wenn Du mit dem Auto nicht innerhalb der Parks übernachten kannst, dafür dann morgens 1 Stunde zum Nationalpark anfährst (es sei denn Du übernachtest im Hotel Nationalpark was recht teuer ist und vorallem lange vorher reserviert werden will).

Stadtrundfahrten außerhalb der Rushhour auch downtown Los Angeles oder San Francisco sind mit einem Wohnmobil, auch mit einem ganz großen, problemlos möglich.

Also:
Interessierst Du Dich mehr für Städte und bist nur wenig in Nationalparks: dann Auto.
Mehr Parks und wenig Städte, dann Wohnmobil.

Im übrigen würde ich für 4 Wochen nicht den kleinsten PkW buchen. Amerikanische Autos haben im Vergleich zu den bei uns gefahrenen Wagen einen viel geringeren Kofferraum und irgendwo muss der Koffer ja hin.

Beim Wohnmobil gilt: 2 Erwachsene brauchen (meiner Meinung nach)maximal einen 21 Fuss Wohnmobil, 3 Erwachsenen einen 23 Fuss Wohnmobil. Nur wer sich den gepflegten Luxus gönnen möchte (beim Dollarstand durchaus verständlich) sollte zum größeren Wohnmobil greifen.

Noch etwas zu den Übernachtungskosten: Wer sich etwas informiert und auskennt, der zahlt außer in den Parks keine Übernachtungsgebühr, weil er weiß, wo er die Nacht legal umsonst mit dem Wohnmobil stehen kann. (Wer noch tiefer forscht, kennt auch rings um die Parks solche Plätze, die nichts kosten und zahlt dann nur den Park - Eintritt).

Viel Spaß und Danke für Deine Aufmerksamkeit.
Klaus