Hallo,
hoffentlich finden wir hier im Board etwas Hilfe und vielen Dank im Voraus.Sollte ich bei der Suche Funktion etwas übersehen haben, dann Entschuldigung und einfach Löschen.
Also:
Wir planen einen Hauskauf und sind über Elbe Haus gestolpert.Interessant ist deren Privatfinanzierungsmodell mit 6 Jahren „Mietbindung“ á ca.1000,- Euro.Nach 6 Jahren soll man ohne weitere Verpflichtung wieder ausziehen können oder aber weiterfinanzieren.Trotzdem wird das Haus von Beginn an finanziert (den Widerspruch muß ich noch aufklären) und zwar mit 2,5 Prozent Tilgung und nur 2 Prozent garantiertem Zins für die gesamte Laufzeit (also auch bis zur kompletten Tilgung),trotzdem sind auch unbegrenzt Sondertilgungen möglich!Die nach sechs Jahren eingezahlten ca 72.000,- Euro werden (nach den sechs Jahren) auch komplett abgezogen.Natürlich gehe ich davon aus, das in den ersten sechs Jahren ohne Tilgung, trotzdem Zinsen anfallen, aber das ist mE zu verkraften, bei einer Zinsgarantie von 2 Prozent auch über 20-25 Jahre.Meine Das klingt fast zu gut um wahr zu sein.Im Netz findet man nicht sehr viel über Elbe Haus, aber die paar gefundenen Berichte sind alle positiv.
Über die Finanzierung finde ich überhaupt keinen Erfahrungsbericht.
Sollte jemand dieses Modell kennen, schreibt mir doch bitte, wo der Haken ist,ob man es empfehlen kann und auch Infos über Elbe Haus können nicht schaden.
Vielen Dank
p
Hallo,
das ist nicht mehr und nicht weniger als gewerblich vertriebener Mietkauf, und über dessen Unsinn habe ich hier und an anderen Stellen schon ganze Bücher geschrieben, im HR und der SZ, … Stellung bezogen. Jedes Mal meldet sich dann jemand, der meint, dass sein Modell doch ganz anders und viel besser sei. Wenn ich dann die Unterlagen zur Überprüfung erbitte, kommt aber regelmäßig nichts mehr. Darauf mag sich jeder seinen eigenen Reim machen.
Wenn Du mehr wissen willst, dann grase mal das hiesige Archiv unter dem Stichwort Mietkauf ab.
Gruß vom Wiz
Das ganze klingt sehr nach Mietkauf. Bei dieser Variante gibt es immer einige Risikofaktoren, die zusätzlich anfallen. Mit Abschluss des Mietkaufvertrages wird in das Grundbuch eine Auflassungsvormerkung eingetragen. Der Mietkäufer bekommt sein Mietobjekt, was mit einer etwas höheren Miete (also Marktmiete + Anzahlung) vergütet wird. Nach der vereinbarten Laufzeit wird die Anzahlung mit dem Kaufpreis verrechnet und die eigentliche Finanzierung (wenn noch notwendig) beginnt.
Bei diesem Modell ist immer allergrößte Vorsicht geboten.
Zuerst einmal sollte man sich fragen, was den Verkäufer dazu bewegt, seine Immobilie auf diese Art und Weise zu veräußern. Würde er das Objekt gleich verkaufen, wäre er gleich in den Besitz des Verkaufserlöses gekommen. So aber geht er in Vorkasse und bekommt das Geld erst später scheibchenweise. Für mich eindeutig ein Nachteil für den Verkäufer. Also muss es Gründe geben, die für dieses Modell sprechen. Ein ganz einfacher kann sein, dass diese Immobilie so nicht veräußerbar sein könnte. Meist liegt’s am Preis 
Weiterhin, sollte diese Variante trotzdem gewählt werden, muss man sich unbedingt genauestens informieren. Nehmen Sie unbedingt einen RA, der Ihnen hier die wichtigsten Knackpunkte des Vertrages zeigt.
Unter anderem stellen sich ganz einfache Fragen:
- Was ist, wenn das veräußernde Unternehmen insolvent geht (Anzahlungen, Auflassungsvormerkung)?
- Was ist mit den Anzahlungen, wenn der Mietkäufer selbst keine Finanzierung bekommt?
- Wie hoch sind die Gesamtkosten?
- Was geschieht, wenn der Mietkäufer verkaufen/umziehen muss?
- Wer soll anschließend finanzieren? Gibt es einen Finanzierungszwang?
Sie sehen, dass es bei diesem Modell immer sehr viele offene Fragen gibt, die gar nicht einfach zu beantworten sind. Es gibt genug Scharlatane, die solch eine Finanzierung, vor allem für Selbstständige, Freiberufler oder Geringverdiener, anbieten. Unter anderem in der Gewissheit, dass hier Anzahlungen abgegriffen werden, die später weg oder nicht verfügbar sind.
Wenn alle Zweifel aus dem Weg geräumt sind und dieses Modell greifen soll, sollten Sie sich unbedingt mit einem Vertragsentwurf zu einem Anwalt begeben und den Vertragsabschluss bei einem Notar tätigen, den Sie ausgesucht haben, nicht den Notar des Verkäufers nehmen. Zumindest würde ich mich dabei deutlich wohler fühlen.
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Herzlichen Dank,
natürlich handelt es sich um einen Mietkauf.
Die Immobielie wird allerdings finanziert (steuersparmodell), wobei sich eine Frage des Herrn Bräutigam schon beantworten läßt.
Nun habe ich eine Antwort von Herrn Bräutigam, die besagt -Vorsicht, aber nicht generell Nein-
und eine von wiz, mit einem völligen NOGO.
Also bin ich immernoch „verunsichert“ denn das das alles kein „Sonderangebot“ ist und Elbe Haus auch Geld verdienen will, ist mir natürlich klar und ist ja auch legitim.
Nur ist ein solches Modell prinzipiell „Harakirie“, oder durchaus realisierbar und nach Abwägung aller Risiken auch praktikabel, ist mir damit immer noch nicht klar.
Wenn Elbe wirklich sauber und gut arbeitet, werde´n sie sich Ihren Ruf wirklich mit unseriösen Finanzierungen versauen?
lg
p
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Herzlichen Dank,
natürlich handelt es sich um einen Mietkauf.
Die Immobielie wird allerdings finanziert (steuersparmodell),
wobei sich eine Frage des Herrn Bräutigam schon beantworten
läßt.
Steuern gespart - Geld weg???
Nun habe ich eine Antwort von Herrn Bräutigam, die besagt
-Vorsicht, aber nicht generell Nein-
und eine von wiz, mit einem völligen NOGO.
Ich habe noch nie gesehen, dass ein Modell alle Fragen wirklich gut und sinnvoll beantworten konnte. Dementsprechend konnte ich auch noch nie ein empfehlenswertes Mietkaufbeispiel sehen. Aber sicher gibt es den ein oder anderen Erwerber, der damit gut gefahren ist. Im Mietkauf werden wenige Vorteile, aber alle Nachteile des Kaufens und des Mietens vereint. Während ein Mieter mal eben aus seinem Objekt ausziehen kann, ohne Probleme zu bekommen, muss er hier um seine Anzahlungen fürchten. Der Mieter hat außerdem den Vorteil, dass er deutlich niedrigere Belastungen hat, wenn man von einer gesunden Finanzierung ausgeht. Minitilgungen sind nicht gesund!!!
Ein Käufer hat Eigentum, welches er veräußern kann, der Mietkäufer hat eine Auflassungsvormerkung, die keiner braucht und die auch nicht übertragbar sein dürfte.
Also bin ich immernoch „verunsichert“ denn das das alles kein
„Sonderangebot“ ist und Elbe Haus auch Geld verdienen will,
ist mir natürlich klar und ist ja auch legitim.
Dann sollten Sie die Finger davon lassen oder sich ganz tiefgründig mit diesem Modell beschäftigen. Aus dem Bauch heraus würde ich aber sagen, dass Sie mit einer klassischen Finanzierung besser und sicherer fahren.
Nur ist ein solches Modell prinzipiell „Harakirie“, oder
durchaus realisierbar und nach Abwägung aller Risiken auch
praktikabel, ist mir damit immer noch nicht klar.
Wenn Elbe wirklich sauber und gut arbeitet, werde´n sie sich
Ihren Ruf wirklich mit unseriösen Finanzierungen versauen?
lg
p
Das weiß m an vorher nie. Auch Banken sind seriös und drehen ihren kunden manchmal absolute Harakiri-Aktionen an.
Hallo,
Die Immobielie wird allerdings finanziert (steuersparmodell),
Was heißt hier Steuersparmodell? Wir reden hier doch von einem selbst zu nutzenden Objekt?
Also bin ich immernoch „verunsichert“ denn das das alles kein
„Sonderangebot“ ist und Elbe Haus auch Geld verdienen will,
ist mir natürlich klar und ist ja auch legitim.
Sicher ist es legitim Geld verdienen zu wollen, andererseits ist es auch legitim Geld sparen zu wollen, und Risiken zu minimieren.
Zum Thema Geld muss man sich dabei einfach mal einen Gedanken durch den Kopf gehen lassen, der ja auch schon in dem anderen Posting angesprochen wurde: Als Anbieter im Markt baue ich ein Haus und verkaufe es. Den Erlös lege ich bestmöglich an/reinvestiere ich. Soweit das Grundprinzip eines erfolgreichen und auf Dauer ausgerichteten Geschäftsbetriebs. Warum sollte ich aber als Anbieter mein Kapital im Objekt binden, und mich Häppchenweise vom Erwerber bezahlen lassen, wo ich doch zudem das Risiko tragen muss, dass mir der ausfällt? Und wie kann das funktionieren, wenn ich das nicht nur mit einem Haus, sondern mit ganz vielen mache, und die Dinger nicht mit Talerchen aus Onkels Geldspeicher bezahlen kann, sondern hierfür selbst Kredite aufnehmen muss? Doch nur deshalb, weil der dabei erzielbare Erlös so gut ist, dass man trotz eigener Finanzierungskosten dabei immer noch besser weg kommt, als wenn man das Objekt gleich verkaufen und das Geld dann anlegen/reinvestieren würde. Und da sollte sich der Erwerber doch fragen, warum er dann nicht selbst einfach nur im Rahmen einer klassischen Finanzierung seiner Bank das Geld zurückzahlt (was der Mietkaufanbieter ja auch tun muss), und sich dessen darüber hinaus gehenden Anteil spart?
Nur ist ein solches Modell prinzipiell „Harakirie“, oder
durchaus realisierbar und nach Abwägung aller Risiken auch
praktikabel, ist mir damit immer noch nicht klar.
Es ist weniger eine Frage der generellen Machbarkeit, als mehr eine Frage der Sinnhaftigkeit. Wenn ich zuviel Geld habe, kann ich davon natürlich eine Bank plus einen Mietkaufanbieter finanzieren, stellt sich nur die Frage, warum ich dies tun sollte?
Das Perfide an der Sache liegt insoweit darin, dass Mietkaufmodelle immer wieder als Ausweg für diejenigen beworben werden, die eine klassische Finanzierung nicht bekommen. Und da wird es dann insoweit eben wirklich übel, weil man vorgaukelt hier ein Modell in der Hand zu haben, was solchen Leuten trotzdem erlauben würde, zu einer Immobilie zu kommen. Nur verschweigt man dabei eben, dass diese Variante deutlich teurer und wirtschaftlich unsinnig ist. Und gerade Leute die keine klassische Finanzierung hin bekommen, übernehmen sich dann mit einem Mietkaufmodell erst recht, was immer wieder fatale Folgen hat.
Wenn Elbe wirklich sauber und gut arbeitet, werde´n sie sich
Ihren Ruf wirklich mit unseriösen Finanzierungen versauen?
Wie gesagt: An sich nicht unbedingt unseriös, nur unsinnig, und erst recht nicht für die beworbene Klientel geeignet.
Gruß vom Wiz
Hallo,
Die Immobilie wird allerdings finanziert (steuersparmodell),
Was heißt hier Steuersparmodell? Wir reden hier doch von einem
selbst zu nutzenden Objekt?
-elbe haus erhält das geld von privatanlegern, wahrscheinlich ein fond der die häuser bezahlt und ich wäre der schuldner-
Also bin ich immernoch „verunsichert“ denn das das alles kein
„Sonderangebot“ ist und Elbe Haus auch Geld verdienen will,
ist mir natürlich klar und ist ja auch legitim.Sicher ist es legitim Geld verdienen zu wollen, andererseits
ist es auch legitim Geld sparen zu wollen, und Risiken zu
minimieren.
-um risiken zu minimieren, stelle ich uA hier fragen-
Zum Thema Geld muss man sich dabei einfach mal einen Gedanken
durch den Kopf gehen lassen, der ja auch schon in dem anderen
Posting angesprochen wurde: Als Anbieter im Markt baue ich ein
Haus und verkaufe es. Den Erlös lege ich bestmöglich
an/reinvestiere ich. Soweit das Grundprinzip eines
erfolgreichen und auf Dauer ausgerichteten Geschäftsbetriebs.
Warum sollte ich aber als Anbieter mein Kapital im Objekt
binden, und mich Häppchenweise vom Erwerber bezahlen lassen,
wo ich doch zudem das Risiko tragen muss, dass mir der
ausfällt? Und wie kann das funktionieren, wenn ich das nicht
nur mit einem Haus, sondern mit ganz vielen mache, und die
Dinger nicht mit Talerchen aus Onkels Geldspeicher bezahlen
kann, sondern hierfür selbst Kredite aufnehmen muss? Doch nur
deshalb, weil der dabei erzielbare Erlös so gut ist, dass man
trotz eigener Finanzierungskosten dabei immer noch besser weg
kommt, als wenn man das Objekt gleich verkaufen und das Geld
dann anlegen/reinvestieren würde. Und da sollte sich der
Erwerber doch fragen, warum er dann nicht selbst einfach nur
im Rahmen einer klassischen Finanzierung seiner Bank das Geld
zurückzahlt (was der Mietkaufanbieter ja auch tun muss), und
sich dessen darüber hinaus gehenden Anteil spart?
elbe haus erhält sein geld, das risiko bleibt beim käufer und die „besondere“ art der kreditvergabe hat zur folge das elbe haus die eigenen häuser verkauft bekommt.es ist praktisch eine dreier konstellation, bei der elbe nicht verlieren kann.
was jedoch aus meiner sicht dafür spricht, ist die MÖGLICHKEIT nach 6 jahren zu sagen goodbye, auch wenn es wirtschaftlich blödsinn wäre.
ausserdem gibt es verschiedene gründe, die gegen bankfinanzierung sprechen. so ist mein einkommen zb mehr als ausreichen.da ich im vergangenen jahr jedoch arbeitsmäßig eine auszeit hatte,kann ich keine erforderliche bescheinigung vorlegen.
andererseits sind 2,5% tilgung genau das was ich suche und ein zinssatz von garantierten 2 prozent ist wohl kaum zu schlagen.im verbund mit sondertilgungen, würde ich dafür auch „geringfügig“ höhere kosten in kauf nehmen.man lasse sich zwei prozent bei 250000 und zb 20 oder 25 jahren mal auf der zunge zergehen.ob ich dafür 6 jahre lang mieter genannt werde oder bauherr ist meinem ego dabei egal.sofern ich kein völlige minus geschäft mache, oder abgezockt werde.
Nur ist ein solches Modell prinzipiell „Harakirie“, oder
durchaus realisierbar und nach Abwägung aller Risiken auch
praktikabel, ist mir damit immer noch nicht klar.Es ist weniger eine Frage der generellen Machbarkeit, als mehr
eine Frage der Sinnhaftigkeit. Wenn ich zuviel Geld habe, kann
ich davon natürlich eine Bank plus einen Mietkaufanbieter
finanzieren, stellt sich nur die Frage, warum ich dies tun
sollte?
-sicher können andere möglichkeiten günstiger sein, aber bei oben genannten konditionen, wird zumindest der anschein geweckt günstiger zu sein als herkömmliche finanzierungen
Das Perfide an der Sache liegt insoweit darin, dass
Mietkaufmodelle immer wieder als Ausweg für diejenigen
beworben werden, die eine klassische Finanzierung nicht
bekommen. Und da wird es dann insoweit eben wirklich übel,
weil man vorgaukelt hier ein Modell in der Hand zu haben, was
solchen Leuten trotzdem erlauben würde, zu einer Immobilie zu
kommen. Nur verschweigt man dabei eben, dass diese Variante
deutlich teurer und wirtschaftlich unsinnig ist. Und gerade
Leute die keine klassische Finanzierung hin bekommen,
übernehmen sich dann mit einem Mietkaufmodell erst recht, was
immer wieder fatale Folgen hat.
- das glaube ich in der regel gerne, jedoch sieht es hier wirtschaftlich NICHT unsinnig aus (auf den ersten blick).deshalb frage ich ja nach dem oder den haken in diesem konkreten fall
Wenn Elbe wirklich sauber und gut arbeitet, werde´n sie sich
Ihren Ruf wirklich mit unseriösen Finanzierungen versauen?Wie gesagt: An sich nicht unbedingt unseriös, nur unsinnig,
und erst recht nicht für die beworbene Klientel geeignet.
wo ist mein denk und rechenfehler? ich versuche der gängigen ansicht -unsinnig- ja zu folgen, aber mir erschließt sich im konkreten fall rein rechnerisch keine unsinnigkeit??
Gruß vom Wiz
viele grüße
p
Hallo P.,
steht das in dem Prospekt von Elbe-haus so drin mit dem Finanzierungsmodell oder hast du das im Netz irgendwo gefunden? Wollte mir gerade mal den Text durchlesen hab es aber nicht gefunden.
Also 2 % Zinsen ist ja echt ein schnäppchen bzw. hört sich erstmal so an. hast du mal gegengerechnet was du in den 6 jahren so an Zinsen bezahlst bzw. was Du während der gesamten Laufzeit an Zinsen bezahlst im Gegensatz zur Bankfinanzierung?
Hallo P.,
steht das in dem Prospekt von Elbe-haus so drin mit dem
Finanzierungsmodell oder hast du das im Netz irgendwo
gefunden? Wollte mir gerade mal den Text durchlesen hab es
aber nicht gefunden.
ich war bei einem beratungsgespräch und das war deren alternativ angebot zu kauf mit bankfinanzierung.
Also 2 % Zinsen ist ja echt ein schnäppchen bzw. hört sich
erstmal so an.
ja, vor allem über die komplette laufzeit…
hast du mal gegengerechnet was du in den 6
jahren so an Zinsen bezahlst bzw. was Du während der gesamten
Laufzeit an Zinsen bezahlst im Gegensatz zur Bankfinanzierung?
nun, ich habe es nur „überschlagen“, weil ich bei einer bankfinanzierung wahrscheinlich einen teil auf 5 Jahre, einen auf 10 jahre und einen auf 15 oder 20 jahre machen würde.
jedoch ganz grob gesagt, gehe ich von 5% durchschnitt aus
und bei 250000,- rechne ich bei elbe mit ca 35000,- mehr (6 jahre zins ohne tilgung), also 285000,- nach sechs jahren werden ca 72000,- abgezogen und ich hab 2% zins.wobei ich nur vermute, das in den 6 jahren zinsen anfallen, das hab ich mir noch nicht bestätigen lassen.
aber ohne das jetzt hier auf den cent genau auszurechnen, klingt das verlockender als 10 jahre zinsbindung und dann plötzlich 7 prozent anschlußfinanzierung, oder 20 jahre zinsbindung und keine möglichkeit der sondertilging.
beste grüße
peter
Da ist ein Haken dran.
Und wenn es nur der Preis ist. Weder der Fondsinvestor noch Elbe legen Geld so unsinnig an. Liquider und sicherer liegt das Geld schon auf dem Tagesgeldkonto.
Da stimmt was nicht …
Hallo P.,
wenn die Dir den Mietkauf als Alternative vorschlagen könnten die Dir ja auch mal vorrechnen was Du insgesamt so an Zinsen zahlst, wann Du bei normaler Tilgung fertig bist mit abbezahlen und wie hoch die monatlichen Raten sind. Lass Dir von denen doch einfach mal ein konkretes Angebot machen. Wenn Du allerdings Mietkauf machst kannst Du wahrscheinlich Dein Eigenkapital vorher nicht mit einsetzen. Sowas solltest Du vielleicht auch noch berechnen.
Mich macht es irgendwie stutzig das die für die gesamte laufzeit 2 % Zinsen anbieten.
Aber es würde mich freuen wenn Du mal bescheid gibst was bei der Sache rausgekommen ist.
LG
Tobi
Hallo,
Da ist ein Haken dran.
Und wenn es nur der Preis ist. Weder der Fondsinvestor noch
Elbe legen Geld so unsinnig an. Liquider und sicherer liegt
das Geld schon auf dem Tagesgeldkonto.
Da stimmt was nicht …
Das Du aber auch immer gleich so deutlich werden musst
Natürlich muss da der übliche ganz wahnsinnige Unsinn erzählt worden sein. Wenn ich alleine schon das Stichwort „Steuerersparnis“ lese, braucht es eigentlich schon keine weiteren Nachfragen, da ist was oberfaul.
Ich habe mir jetzt allerdings mal die Mühe gemacht und etwas über Elbe-Haus recherchiert und habe dabei keinen einzigen Hinweis auf Mietkauf oder auch nur ganz allgemein auf Finanzierungen gefunden. Die scheinen nur zu bauen. Allerdings arbeiten sie mit diversen Vertriebspartnern zusammen, und es stellt sich die Frage, ob ggf. diese ganze Mietkaufgeschichte gar nicht auf dem Mist von Elbe-Haus gewachsen ist, sondern u.U. von einem der Vertriebspartner kommt, der zusätzlich zu den vermittelten Häusern von Elbe dann auch Finanzierungen in seinem Portfolio hat? Es gibt ja einige beworbene Mietkauf-Modelle, bei denen man die freie Wahl des Bauunternehmens hat.
Gruß vom Wiz, der immer noch daran glaubt, dass jeder versucht sein Geld möglichst risikoarm und gewinnbringend anlegt, wenn es sich nicht gerade um soziale Projekte handelt (wovon man beim Bau von Einfamilienhäusern unbekannter Dritter ohne besondere Bedürftigkeit wohl kaum ausgehen kann).
Hallo,
Da ist ein Haken dran.
Das ist natürlich anzunehmen
Und wenn es nur der Preis ist.
Einen gewissen „Aufschlag“ würde ich ja noch akzeptieren, aber es besteht halt die Gefahr eines noch größeren Hakens
Weder der Fondsinvestor noch
Elbe legen Geld so unsinnig an.
Nun, denkbar wären gewisse Graumarktmodelle schon, aber wahrscheinlich nicht sehr realistisch
Liquider und sicherer liegt
das Geld schon auf dem Tagesgeldkonto.
Klar
Da stimmt was nicht …
Das Du aber auch immer gleich so deutlich werden musst
…
)
Natürlich muss da der übliche ganz wahnsinnige Unsinn erzählt
worden sein. Wenn ich alleine schon das Stichwort
„Steuerersparnis“ lese, braucht es eigentlich schon keine
weiteren Nachfragen, da ist was oberfaul.
Wahrscheinlich
Ich habe mir jetzt allerdings mal die Mühe gemacht und etwas
über Elbe-Haus recherchiert und habe dabei keinen einzigen
Hinweis auf Mietkauf oder auch nur ganz allgemein auf
Finanzierungen gefunden. Die scheinen nur zu bauen. Allerdings
arbeiten sie mit diversen Vertriebspartnern zusammen, und es
stellt sich die Frage, ob ggf. diese ganze Mietkaufgeschichte
gar nicht auf dem Mist von Elbe-Haus gewachsen ist, sondern
u.U. von einem der Vertriebspartner kommt, der zusätzlich zu
den vermittelten Häusern von Elbe dann auch Finanzierungen in
seinem Portfolio hat? Es gibt ja einige beworbene
Mietkauf-Modelle, bei denen man die freie Wahl des
Bauunternehmens hat.
Das erscheint mir eine sehr sehr wahrscheinliche Erklärung zu sein!
Gruß vom Wiz, der immer noch daran glaubt, dass jeder versucht
sein Geld möglichst risikoarm und gewinnbringend anlegt, wenn
es sich nicht gerade um soziale Projekte handelt (wovon man
beim Bau von Einfamilienhäusern unbekannter Dritter ohne
besondere Bedürftigkeit wohl kaum ausgehen kann).
Ja, ich habe mich nun auch entgültig dagegen entschieden, wäre mir zu Beginn die Story glaubhaft erschienen, wäre ich hier im Bord garnicht gelandet.
Natürlich hatte ich gehofft, das jemand damit schon Erfahrung gesammelt hat, aber ohne „grünes Licht“ eines Anderen, lass ich es selbstverständlich bleiben.
Vielen Dank Euch allen
Peter
Ja, ich habe mich nun auch entgültig dagegen entschieden, wäre
mir zu Beginn die Story glaubhaft erschienen, wäre ich hier im
Bord garnicht gelandet.
Natürlich hatte ich gehofft, das jemand damit schon Erfahrung
gesammelt hat, aber ohne „grünes Licht“ eines Anderen, lass
ich es selbstverständlich bleiben.
Vielen Dank Euch allenPeter
Sehr erfreut.
Sagt Ihnen in diesem Zusammenhang „Genotec“ etwas? Oder wie hieß die Firma des Finanzberaters?
Hallo nochmal,
Sagt Ihnen in diesem Zusammenhang „Genotec“ etwas?
Und ich hab mir noch in die Finger gebissen, den Namen jetzt nicht schon wieder zu schreiben
Dabei ist deren Konzept doch nun wirklich sowas von seriös: Man poole 1000 Leute von denen kein einziger eine normale Finanzierung hinbekommen würde in einer Genossenschaft, auf dass jeder jeden helfe (oder mit in den Abgrund reißt, was eine Frage des Blickwinkels ist). Nur gut, dass es da noch die Genotrade gibt, die für ausreichend Nachschub an Schneebällen sorgt (wie komme ich jetzt nur wieder gerade auf diese Metapher).
Gruß vom Wiz
Hallo nochmal,
Und ich hab mir noch in die Finger gebissen, den Namen jetzt
nicht schon wieder zu schreibenDabei ist deren Konzept
doch nun wirklich sowas von seriös: Man poole 1000 Leute von
denen kein einziger eine normale Finanzierung hinbekommen
würde in einer Genossenschaft, auf dass jeder jeden helfe
(oder mit in den Abgrund reißt, was eine Frage des
Blickwinkels ist). Nur gut, dass es da noch die Genotrade
gibt, die für ausreichend Nachschub an Schneebällen sorgt (wie
komme ich jetzt nur wieder gerade auf diese Metapher).Gruß vom Wiz
Was Besseres gibt es doch gar nicht! Also ganz im Ernst, solch ein Konzept ist einfach unschlagbar!
Was spricht eigentlich dagegen, komplett ohne Kredite zu finanzieren?
Ach ja, rechnen hilft 
Wenn ich heute 20% anspare, dass Genotec in einigen Jahren meine Traumimmobilie ohne Eigenkapital kaufen kann, müssen ja 4 andere mit ähnlichen Wünschen eine solche Summe aufbringen. Diese brauchen dann schon wieder 20 andere. In der Ebene danach sind wir bei 80.
Ich glaube, da fehlt es ziemlich bald an geeigneten Immobilien 
Oder Genotec muss sich mit dem gigantisch klugen Modell ausdehnen. Weltweit? Dann der Mars? Schau mer ma …
Und dann auch noch falsch gerechnet.
Es sind fünf andere, weil die eigenen 20% ja für den Vorgänger draufgehen
))
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Jetzt bräuchte ich einen Taschenrechner, lass der Fantasie mal freien Lauf …
Wohnen kann sooo einfach sein 
Und dann auch noch falsch gerechnet.
Es sind fünf andere, weil die eigenen 20% ja für den Vorgänger
draufgehen))
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Ebene 6: 15.625 weitere Genotec-Jünger
Ebene 7: 78.125 weitere Genotec-Jünger
Ebene 8: 390.625 weitere Genotec-Jünger
Ebene 9: 1.953.125 weitere Genotec-Jünger
Ebene 10: 9.765.625 weitere Genotec-Jünger
Na wenn die Zahlen wenigstens „so positiv“ aussehen würden. Angesichts der Bündelung der ganzen schlechten Risiken gehen wir mal davon aus, dass denen ungefähr doppelt so viele Engagements notleidend werden, wie einer ganz klassischen Bank. Und was man dann für Zahlen bekommt, will ich lieber gar nicht rechnen.
Gruß vom Wiz
Na wenn die Zahlen wenigstens „so positiv“ aussehen würden.
Angesichts der Bündelung der ganzen schlechten Risiken gehen
wir mal davon aus, dass denen ungefähr doppelt so viele
Engagements notleidend werden, wie einer ganz klassischen
Bank. Und was man dann für Zahlen bekommt, will ich lieber gar
nicht rechnen.Gruß vom Wiz
Da müssen die Kunden nicht einmal notleidend werden. Das Ding platzt auch mit super-solventen Mietkäufern.
Irgendwann kann Genotec aufgrund mangelnder Anzahler keine Immobilien mehr erwerben. Also auch nicht mehr vermieten. Kredite dürfen sie nicht aufnehmen (Satzung), also gibt’s auch keine zusätzlichen Mieteinnahmen mehr.
Und es dauert sehr lange, bis die ersten Immobilien abbezahlt sind.
Stellt sich doch glatt die Frage, was aus den bisherigen Anzahlungen wird, wenn Genotec vom Insolvenzverwalter verwaltet wird.
Hab da so einen komischen Verdacht …
Hallo,
die Vereinbarung die Elbe-Haus hier anstrebt kenne ich nicht, aber da niemand etwas zu verschenken hat, wäre ich ausgesprochen vorsichtig.
Bei einem anderen Hersteller habe ich mir ein ähnliches „Angebot“ näher angesehen, danach musste der Kunde/Mieter wie auch immer das Grundstück stellen, dass anschließend an den Haushersteller viel. Bei 2 % bezahltem Zins ein gutes Geschäft. Was mich stutzig macht ist tatsächlich dieser Zinssatz. Der Haushersteller muss selber doch wesentlich mehr bezahlen, der durchschnittliche Zinsmarkt liegt deutlich höher. Das muss er irgendwie wieder reinbekommen. Ich rate zu besonderer Vorsicht, ggf. einen guten Vertrags/Baurechtsanwalt einschalten und alles detailliert prüfen lassen.
Grüße
Gerhard
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]