Mülltonne voll von Exmietern
Hallo
Mal angenommen man wohnt in einem Hochhaus. Nun ziehen dort in
einem Monat gleich drei Wohnparteien aus. Eine Mulde für alten
oder unnötigen „Hausstand“ wird aber in keinen der Fälle
bestellt. Stattdessen wird alles in die Hausmulden für den
Restmüll geworfen, so das diese Überquellen und
Könnte es sein, dass dies das erstere - Kernproblem - wäre:
kein Platz
mehr für normalen Müll bietet.
ZB für den eigenen, den vom Nachbarn geht einem ja nichts an.
Würde die eigene Mühe nun höher bewertet als die vermeintlich eingesparte Mühe der Sperrmüller?
Der Müll wird gewogen und anteilig auf jeden Mieter
heruntergerechnet.
Soviel Umstand, der auch nur zusätzlich kostet. Volumen würde bei so einer groben Umlage auch gut reichen.
Aber dies ist doch überhaupt nicht gerecht, oder?
Am gerechtesten wäre es, wenn jeder genau weiss wieviel Müll einjeder täglich produzieren darf. Leider kollidiert dies mit unserer freien Lebensweisen.
Zumal die
Mieter schon zum Ende des Monats ausziehen und der Müll erst
im nächsten Monat abgeholt wird und sie somit bei der
Aufteilung überhaupt nicht mehr dabei sind.
Hmm, bei einer Gewichtsumlage tätsächlich ggf. ein Vorteil für die ExM. Das wäre wohl das zweite Kernproblem.
Der Hausmeister interessiert sich nicht dafür
Der bezahlt dies ja auch nicht.
und der
Hausverwaltung ist ohnehin schon alles egal,
Ja, bei diesen schwachsinnigen Mülltrennungsverordungen und Pfandverordnungen in der BRD, an der sich sowieso nur wenige halten, auch eher verständlich.
da sie das Haus
eh verkommen lassen.
Kann hier nicht kommentiert werden.
Was könnte/sollte man in diesem Fall tun?
Zunächst einmal nicht davon ausgehen, das die eigene eingesparte Mühe mehr wert wäre als die eingesparten Mühen anderer Leute.
Das Müllsystem scheint nach dem Prinzip - wer zuerst kommt, hat den meisten Platz - zu abzulaufen. Wer also gleich nach der Leerung sein Zeugs unterbringt wäre klar im Vorteil. Wenn alles schon vollgemüllt wäre, müsste man eben bis zum nächsten mal seinen Müll wegstellen. Dieses System wäre wohl im MV geregelt (Mülltonnen zur Mitbenutzung)und wurde damit vom M akzeptiert.
Beim zweiten Kernprobelm lägen wohl die Kosten. Wie hoch wäre die wohl?
Hier wäre auch zu berücksichtigen, das die fixen Bereitstellungskosten der Tonnen unberührt bleiben, da die monatlich gleich bleiben. Weiterhin alle Leerungen zum Monatsende auch die ExM treffen.
Ein erhöhter Satz würde bei zB einer zusätzlich Gewichtseinheit zB eine Tonne zusätzlich monatlich sich über die Umlageparteien verteilen. Bei zehn Parteien also um 1/10. Da dies wohl nicht jeden Monant vorkommt wird die Jahresrechnung bei zB vierteljährlichen gleichen Vorkommen also
1/10 * 1/4 = 1/25 der Jahresgebühren ausmachen können.
Bei ca. 250 € pro Umlagepartei sind dies 10 €/a oder 0,83 €/mtl. und der Fixkostenanteil etc. blieb dabei unberücksichtigt.
Man merkt schon, das es hier wohl nicht um wirklich gravierende Beträge (diese Beträge dürften wegen Geringfügigkeit nicht einforderbar sein) geht…sondern wohl eher umd das erstere Kernproblem.
Vielen Dank für die Meinungen
Ja, einfach mal Verständnis für ander Leute aufbringen, dann bleibt auch der Magensaft wo er hingehört und der Mageneingangskrebs hat vorzeitig kaum Chancen… 
vlg MC
PS:
Einfach das System auch für sich selber nutzen und übers Jahr stetig Stück für Stück Sperrmüll in die Restmülltonne entsorgen…
…so zeigts man den anderen erst recht. ;-D