Hallo, folgende Fragen habe und hoffe Ihr könnt mir hierzu einen Rat geben. Nehmen wir mal an es gibt jemanden der eine Eigentumswohnung vermieten möchte. Hierzu hab es mehrere Interessenten und man hat sich für ein jüngeres Paar entschieden. Grundvoraussetzung war ein Arbeitsnachweis, Führungszeugnis und natürlich auch die Mietkaution. Bei Vertragsunterzeichnung waren die Unterlagen noch nicht vorhanden. Es wurde aber glaubhaft versichert diese noch vorzulegen. Nun nähert sich der Übergabetermin und bis dato liegen die angefragen Unterlagen nicht vor (bereits 6 Wochen vergangen!). Hat man eine Möglichkeit als Vermieter vom Mietvertrag zurückzutreten oder gibt es dann Probleme?
Hallo, folgende Fragen habe und hoffe Ihr könnt mir hierzu
einen Rat geben. Nehmen wir mal an es gibt jemanden der eine
Eigentumswohnung vermieten möchte. Hierzu hab es mehrere
Interessenten und man hat sich für ein jüngeres Paar
entschieden. Grundvoraussetzung war ein Arbeitsnachweis,
Führungszeugnis und natürlich auch die Mietkaution.
Vertragsunterzeichnung waren die Unterlagen noch nicht
vorhanden. Es wurde aber glaubhaft versichert diese noch
vorzulegen. Nun nähert sich der Übergabetermin und bis dato
liegen die angefragen Unterlagen nicht vor (bereits 6 Wochen
vergangen!). Hat man eine Möglichkeit als Vermieter vom
Mietvertrag zurückzutreten oder gibt es dann Probleme?
Die Zahlung der Mietkaution ist in den Musterverträgen meistens geregelt, da hat dann der VM ein Druckmittel. Zeugnisse, Bescheinigungen: Hat VM in den Mietvertrag keinen schriftl. Vorbehalt wg. der fehlenden Unterlagen aufgenommen, dann ist der Vertrag auch ohne die Nachweise gültig.
da ist wirklich höchste Vorsicht geboten. Und ob man nachweisen kann, dass die Vorlage bestimmter Dokumente vertraglich vereinbart war oder nicht, wäre für mich in dieser Situation erstmal nicht die Frage. Jetzt kommt es einfach darauf an, die Wohnung nicht zu übergeben, weil man sonst ggf. die Mieter nicht wieder in absehbarer Zeit und zu akzeptablen Kosten wieder los wird.
D.h. hier muss man jetzt ggr. einfach bluffen und ganz hart sein und auch bleiben und sollte sich auch nicht von Klagedrohungen und herzzerreissenden Geschichten einschüchtern oder umstimmen lassen. Das Mietnomadentum hat leider extrem zugenommen und ich würde im Zweifelsfall lieber ein paar Euro zahlen, weil ich verurteilt werde die Mietsache herauszugeben oder man von mir Schadenersatz verlangt, weil ich die Wohnung anderweitig vermietet habe, als mir Leute einzufangen deren Verhalten momentan wirklich Anlass zur Sorge bietet.
Also wenn bislang der freundliche Weg nicht funktioniert hat Frist für die Erledigung der besprochenen Dinge setzen und klar machen, dass die Wohnung sonst anderweitig vermietet wird. Gleich auch mit Schadenersatzansprüchen drohen, …
Gruß vom Wiz
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