Hallo!
Mal angenommen, ein Mieter in einem Mehrfamilienhaus übernimmt schon seit einem Jahr die Gartenpflege - unentgeltlich. Die anderen Mieter im Haus kümmern sich (fast) um gar nichts. Nun möchten die Gartenpflege-Mieter nicht länger unentgeltlich arbeiten, weil die aufzuwendende Stundenanzahl mehr als 3 Stunden pro Woche im Sommer beträgt und teilen dies dem Vermieter mit. Der Vermieter sagt zu, die Kosten über die Nebenkostenabrechnung dann auf das Haus umzulegen und bittet die Gartenpflege-Mieter, sich ein Abrechnungskonzept zu überlegen.
Dem Mieter stellen sich dann folgende Fragen:
Wie viel kann man als Laie für Gartenarbeit pro Stunde nehmen?
Und wenn man eine Rechnung stellt, muss der aufgeführte Betrag dann auch noch versteuert werden?
In einigen Beiträgen konnte man etwas von 10€ pro Stunde lesen- wenn dieser Betrag stimmt, ist dieser dann vor oder nach Steuern zu verstehen?
Es stellt sich nämlich die Frage, ob sich die Arbeit dann noch lohnt, denn von dem in Rechnung gestellten Betrag müsste die Gartepflege-Mietpartei auch sich selbst anteilig über die Nebenkostenabrechnung bezahlen. Das ergäbe dann einen effektiven Stundenlohn von nicht mehr als 7 Euro.
Wäre super, wenn sich jemand im Forum mit dieser Thematik auskennen und Antworten zu den Fragen kennen würde.
VG